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Initial Public Offering als unternehmensstrategisches Marketinginstrument am Beispiel des Neuen Marktes

Initial Public Offering als unternehmensstrategisches Marketinginstrument am Beispiel des Neuen Marktes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Oliver C. Lange
  • Abgabedatum: Oktober 2001
  • Umfang: 126 Seiten
  • Dateigröße: 961,1 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4880-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4880-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4880-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Lange, Oliver C. Oktober 2001: Initial Public Offering als unternehmensstrategisches Marketinginstrument am Beispiel des Neuen Marktes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: IPO, Neuer Markt, Going Public, Unternehmensstrategie, Marketingstrategie

Diplomarbeit von Oliver C. Lange

Einleitung:

Unternehmen und insbesondere Start-ups in Branchen mit hoher Wachstums- und Innovationskraft generieren eine Vielzahl innovativer Ideen, die diese zu marktreifen Geschäftsmodellen und Produkten entwickeln möchten. Hierfür ist jedoch eine angemessene Eigenkapitalausstattung und Liquidität ein kritischer Erfolgsfaktor, da in Wachstumsmärkten in der Regel nur mit erheblichen finanziellen Investitionen mittel- und langfristig die Profitabilität und Existenz eines Unternehmens gesichert werden kann. Aufgrund des für Wachstumsmärkte charakteristischen hohen Finanzierungs- und Rentabilitätsrisikos, ist in den letzten Jahren die Tendenz zu beobachten, dass sich solche dynamischen Wachstumsunternehmen verstärkt über einen Börsengang (Initial Public Offering) und im Zeitablauf durch Kapitalerhöhungen (Secondary Public Offering) finanzieren.

Neben der Generierung bzw. Stärkung der Eigenkapital- und Liquiditätsbasis, als der primären Funktion, kann ein solches IPO aber insbesondere auch gezielt als unternehmensstrategisches Instrument zur Marktpositionierung eingesetzt werden. So sind die für viele junge und innovative Wachstumsunternehmen charakteristischen und erfolgskritischen expansiven Marktdurchdringungs- und Erweiterungsstrategien erst durch ein erfolgreiches IPO zu finanzieren und determinieren daher maßgeblich den marketingstrategischen Aktionsraum. Neben diesem direkten Effekt der Wachstums-finanzierung, steht ein börsennotiertes Unternehmen aber auch sehr stark im Fokus des öffentlichen Interesses. Damit verbunden können dann eine Vielzahl weiterer Effekte wie z.B. die Erhöhung des Bekanntheitsgrades realisiert werden, die im Absatz- und Beschaffungsmarkt in unterschiedlicher Art und Weise von marketingstrategischer Relevanz sind. Mit der Gründung des Neuen Marktes in Frankfurt hat die Deutsche Börse AG im Jahre 1997 ein Börsenhandelssegment für kleine und mittlere Unternehmen mit hohem Umsatz- und Gewinnwachstumspotenzial in Deutschland eingeführt. Dieses Segment erlebte in den letzten vier Jahren einen regelrechten Boom an IPOs und eine Vielzahl von unternehmerischen „Success Stories“ wie z.B. die von Mobilcom, Intershop, Qiagen und EM.TV lassen sich insbesondere auch auf einen erfolgreichen IPO am Neuen Markt zurückführen.

Im Rahmen der qualitativen Erfolgsfaktorenforschung soll durch die Anwendung von explorativen Marktforschungsverfahren das aus einem IPO am Neuen Markt direkt und indirekt resultierende marketingstrategische Erfolgspotenzial in dieser Arbeit untersucht werden. Hierbei sollen insbesondere im Rahmen einer konfirmatorischen ex-post-Analyse die mit dem IPO verbundenen empirischen Marketing-Ziele und Marketing-Strategien sowie der realisierte bzw. potenzielle Erfolgsbeitrag eines IPOs auf die unternehmensstrategische Positionierung auf Absatz- und Beschaffungsmarkt und das qualitative Ausmaß der Stimulierung und Bearbeitung dieser identifiziert und analysiert werden.

Gang der Untersuchung:

Ziel der empirischen Untersuchung ist es, mit einer konfirmatorischen Analyse die Struktur der mit dem IPO verbundenen Strategiemuster im Hinblick auf die Positionierung und die Stimulierung von Absatz- und Beschaffungsmarkt zu erheben und diese zu beschreiben. Dabei verfolgt die empirische Analyse sowohl ein hypothesenerkundendes als auch ein hypothesenprüfendes Forschungsziel. So sollen zum einen die unternehmensstrategischen Marketingziele, die in Verbindung mit dem IPO am Neuen Markt angestrebt werden, strukturiert beschrieben werden (hypothesenerkundendes Ziel), um diese dann im Rahmen der Ergebnisanalyse auf deren kausale Wirkungszusammenhänge, den qualitativen Erfolgsbeitrag zum Unternehmenswachstum sowie deren strategische Relevanz (hypothesenprüfendes Ziel) analysieren und bewerten zu können.

Untersuchungsgegenstand der empirischen Analyse sind die 342, zum Zeitpunkt der Untersuchung (Juni-August 2001), am Neuen Markt notierten Unternehmen. Um eine möglichst hohe Validität und Repräsentativität der Ergebnisse sicherstellen zu können, wurde sowohl eine Makrostruktur- als auch eine Mikrostrukturanalyse durchgeführt. Als Erhebungsansatz wurde hierbei sowohl quantitativ als auch qualitativ untersucht, wobei die qualitative Analyse im Fokus der Betrachtung steht.

Hinsichtlich der Makrostrukturanalyse sind sowohl quantitative als auch qualitative Methoden verwendet worden. So sind zum einen in einer Vollerhebung die von den Neuen Markt Unternehmen kommunizierten unternehmensstrategischen Marketingziele in ihrer quantitativen und qualitativen Dimension untersucht worden. Informationsbasis waren dabei die jeweiligen zum IPO veröffentlichten Emissionsprospekte und Unternehmensberichte. Des Weiteren wurde mit der Erhebungsform der Expertenbefragung die Makrostrukturanalyse im Hinblick auf die qualitative Dimension der Ziele und Kausal-Zusammenhänge des IPOs auf die Unternehmensstrategie umfassend durch Exploration vertieft. Das Sample umfasst dabei insgesamt 17 Expertenbefragungen. Das Sample verteilt sich dabei wie folgt auf Arten von Personengruppen sowie die jeweilige quantitative Anzahl geführter Befragungen: Investmentbanking (sechs), Managementstrategie-, Corporate Finance und Investor Relations Beratung (sieben), Venture Capital Gesellschaften (zwei) und sonstige Experten (zwei). Diese gesamte Gruppe soll nachfolgend als IPO-Service-Provider bezeichnet werden.

Die Analyse der Mikrostruktur ist mittels Tiefeninterviews in explorativ angelegter Fallstudienerhebung durchgeführt worden, um eine besonders intensive Auseinandersetzung mit der Thematik zu ermöglichen. Dabei wurde eine Teilerhebung der Neuen Markt Unternehmen durchgeführt. Das Sample dieser Analyse umfasst mit den Unternehmen ACG AG Aktiengesellschaft für Chipkarten und Informationssysteme, buch.de Internetstores AG, Caatoosee AG, Lambda Physik AG, LION Bioscience AG, OnVista AG, Openshop Holding AG, SCM Microsystems Inc. und SER Systems AG neun am Neuen Markt notierte Unternehmen sowie mit der Firma MTTechnologies AG ein Unternehmen, welches das IPO am Neuen Markt nicht erfolgreich realisieren konnte. Diese Unternehmen wurden vom Autor bewusst ausgewählt, um die jeweils individuellen unternehmensstrategischen Marketingziele sowie deren qualitativen und quantitativen realisierten Zielerreichungsgrad ex-post zu ermitteln. Des Weiteren wurden auch die unternehmensstrategischen Aktivitäten und die Entwicklung bestimmter für die Marketingstrategie relevanter Kennziffern, wie z.B. der Marktanteil oder der generierte Umsatz, erhoben. Aus dem gesamten Sample wurden anschließend sieben Untersuchungsobjekte ausgewählt und vertiefend in Fallstudien dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Theoretische Vorüberlegungen zum Wirkungszusammenhang IPO und Strategie 3
2.1 Begriffsdefinitionen 3
2.1.1 Initial Public Offering 3
2.1.2 Marketingstrategie 4
2.1.3 Neuer Markt 5
2.2 Die unternehmensstrategische Dimension von IPOs 6
2.2.1 Unternehmensstrategisches Zielsystem und Motive 7
2.2.2 Ex-post Konsequenzen und Risiken 8
2.3 Typologie potenzieller unternehmensstrategischer Marketingziele 9
2.3.1 Aufbau von Produkt-/Marktpotenzialen 10
2.3.2 Aufbau von Imagepotenzialen 11
2.3.3 Aufbau von Kooperations- und Übernahmepotenzialen 12
2.3.4 Aufbau von Beschaffungspotenzialen 13
3. Empirische Analyse der Strategiemuster der Neuen Markt Unternehmen 15
3.1 Konzeption der empirischen Untersuchung 15
3.1.1 Erhebungsform und -instrument 15
3.1.2 Vorgehensweise bei der Datenerhebung 17
3.2 Makrostrukturanalyse der IPOs am Neuen Markt 17
3.2.1 Analyse von IPO-Timing und Branchenrelevanz 17
3.2.2 Arten und Ausprägung der unternehmensstrategischen IPO-Ziele 19
3.2.3 Ergebnisse der Expertenbefragung 21
3.3 Mikrostrukturanalyse am Beispiel ausgewählter Fallstudien 22
3.3.1 Kurzporträt der Unternehmensfallstudien 23
3.3.2 Fallstudie ACG AG: Anorganisches Wachstum durch IPO 24
3.3.3 Fallstudie Caatoosee AG: Internationalisierung durch IPO 25
3.3.4 Fallstudie Lambda Physik AG: Netzwerkaufbau durch IPO 27
3.3.5 Fallstudie LION Bioscience AG: Imageaufbau durch IPO 28
3.3.6 Fallstudie OnVista AG: Bekanntheitsgradsteigerung durch IPO 30
3.3.7 Fallstudie SCM Microsystems Inc.: Geschäftsfeldaufbau durch IPO 32
3.3.8 Fallstudie SER Systems AG: Key-Account-Akquisition durch IPO 34
4. Marketinginstrument IPO: Strategische Relevanz des Beitrags zum Unternehmenserfolg 36
4.1 Interpretation und Bewertung der Ergebnisse 36
4.1.1 Zur Struktur der Neuen Markt Unternehmen: Erfolg vs. Misserfolg 36
4.1.2 Implikationen des IPOs auf die Absatz- und Beschaffungsmarktpositionierung 39
4.1.3 Die zentralen marketingstrategischen Erfolgspotenziale eines IPOs 40
4.1.3.1 Direkt zu realisierende Erfolgspotenziale 41
4.1.3.2 Indirekt zu realisierende Erfolgspotenziale 46
4.1.4 Strategiepfade der Neuen Markt-Unternehmen 48
4.1.5 Marketingstrategische Risiken und Gefahren eines IPOs 50
4.2 Marketingstrategische Handlungsempfehlungen 52
4.2.1 Strategische Relevanz im Rahmen von Wachstumsstrategien 52
4.2.2 Entscheidungsrelevanz der Kosten eines IPOs 54
5. Zusammenfassung und Ausblick 55
Anhangsverzeichnis VIII
Literaturverzeichnis LVII
Verzeichnis der geführten Expertengespräche LXI

Automatisiert erstellter Textauszug:

der Mittel verwendet. Der Großteil wurde dabei in den Ausbau der strategischen Geschäftsfelder (ca. 15 %) und in strategische Allianzen und Beteiligungen (ca. 15 %) investiert. Abschließend lässt sich festhalten, dass die OnVista AG durch das IPO sowohl auf der Finanzierungsseite als auch der nach dem IPO vollzogenen Wachstumsentwicklung und der daraus aufgebauten Ressourcen und Potenziale einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber den zentralen Konkurrenten Wallstreetonline und Gatrixx aufbauen konnte, denen aufgrund fehlender finanzieller Mittel sehr viel geringere strategische Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. 3.3.7 Fallstudie SCM Microsystems Inc.: Geschäftsfeldaufbau durch IPO Für die SCM Microsystems Inc., die 1990 in Martinsried gegründet wurde, war das IPO ein strategischer Imperativ, um sich im Markt für Netzwerksicherheits- und Zugriffskontrolle erfolgreich zu positionieren. Mit dem IPO im Jahre 1997 war die SCM eines der ersten Unternehmen am Neuen Markt, führte jedoch aufgrund der hohen strategischen Relevanz des US-Marktes das Hauptlisting an der NASDAQ durch. Die Strategie, das Unternehmenswachstum stark auszubauen, basierte dabei auf dem Hintergrund, dass es im Hinblick auf die langfristige Profitabilität des Unternehmens nicht ausreichen würde, sich lediglich auf Nischenmärkte zu konzentrieren. Daher stand im Vordergrund der Unternehmensstrategie die Erhöhung des Produktinnovationsgrades sowie der Aufbau neuer Geschäftsfelder. Abbildung 15: Unternehmensstrategische Marketingziele Fallstudie SCM Microsystems SCM Microsystems Inc.: Unternehmensstrategische Marketingziele des IPOs 1. Wachstumsfinanzierung (organisch/anorganisch); 2. Investitionen in Unternehmen und Produktentwicklung (EngineeringStandorte), Ausweitung der Standorte weltweit; 3. Akquisitionen über Aktien und Barmittel; 4. Intensivierung der Geschäftsbeziehungen zu wichtigen OEM-Kunden (Verbesserung von Reputation und Standing). Quelle: Eigene Erstellung. [...]

des sehr schwierigen Marktumfeldes für Internetunternehmen im Geschäftsjahr 2001, bis auf die internationale Expansion fast alle Ziele voll realisiert wurden. Abbildung 14: Realisierungsgrad IPO-Ziele Fallstudie OnVista OnVista AG: Realisierte Ziele seit IPO • Ausbau SGFs voll erfüllt; • Internationalisierung noch nicht ganz erfüllt (bewusst zurückgestellt um Kostenstruktur zu schonen); • Keine strat. Allianzen eingegangen, Eingang von Kooperationen; • Sehr starker Ausbau des Bekanntheitsgrades (vor allem bei den Usern im Portalgeschäft; sehr starke Mund-zu-Mund Propaganda, ohne dass in Werbung investiert wurde; starkes Wachstum der Userzahlen auch nach dem IPO); • Höhere Wahrnehmung des Markennamens in der Öffentlichkeit; • Besseres Standing bei den klassischen Kundenkreisen (Retail-Banken). Quelle: Eigene Erstellung. Ein sehr direkter Erfolgsfaktor des IPOs wird vom Management gerade in der Erhöhung des Bekanntheitsgrades von OnVista gesehen. So generierte der Börsengang eine starke Presseresonanz und die Anzahl der Page Impressions auf das Finanzportal verdoppelte sich annähernd im Monat des Börsenganges (22,4 Mio. 02/2000 im Vergleich zu 13,2 Mio. in 01/2000)60. Auch im Zeitablauf steigerte sich die Zahl der Page Impressions weiterhin sehr dynamisch und belief sich zum Ende des Untersuchungszeitpunktes auf 51,2 Mio.. Damit erreichte OnVista die Marktführerschaft bei den bankenunabhängigen Finanzportalen. Durch das mit dem IPO verbundene Affinity-Program konnte mit der Neugewinnung von 30.000 registrierten Usern auch diese Dimension direkt durch das IPO ausgebaut werden. Auch im Lizenzgeschäft ist durch den höheren Bekanntheitsgrad und das verbesserte Standing der Marktanteil stark erhöht worden. Im GFJ 2000 wurden somit 38 und im GFJ 2001 47 neue Lizenzkunden akquiriert. Auch die im Zusammenhang mit der Untersuchung befragten Experten stellten diesen direkten Effekt des IPOs auf die Marktpositionierung von OnVista zweifelsfrei fest. Dieser spiegelt sich auch in der sehr positiven Entwicklung der Umsatz- und Ertragszahlen, die in stark positivem Gegensatz zu fast allen anderen Internet-Geschäftsmodellen stehen. Das noch nicht voll ausgeschöpfte Internationalisierungspotenzial will OnVista in nächster Zeit verstärkt realisieren. So wurden vom Emissionserlös bisher nur ca. 35 % [...]

zum Vorjahr mehr als verdoppelt und der EBIT wurde durch das starke Wachstum von LION nur marginal negativ mehrbelastet. Die hohe Reputation und den hohen Bekanntheitsgrad sieht LION als den zentralen Wettbewerbsvorteil aus dem IPO. Im Hinblick auf diese beiden marketingstrategischen Aktionsparameter geht das Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz von einem zeitlichen Vorsprung von einem Jahr aus. 3.3.6 Fallstudie OnVista AG: Bekanntheitsgradsteigerung durch IPO Die OnVista AG in Köln ist als Anbieter von hochwertigen Finanzinformationen und Analysetools im Internet sowohl im B2C- also auch im B2B-Geschäft (Banken und Medienunternehmen) aktiv. Das Geschäftsmodell charakterisiert sich durch ein extrem hohes Unternehmenswachstum seit der Gründung im Jahre 1998. Das IPO erfolgte daher auf dem Hintergrund, die notwendigen finanziellen Mittel für die weitere Expansion im Markt für Finanzinformationen zu generieren. Im Absatzmarkt, der ja in direkter Relation mit der Börse und den Kapitalmärkten steht, sollte der Bekanntheitsgrad und das Standing bei den klassischen Lizenz-Kunden wie z.B. den Banken ausgebaut werden. Im Einzelnen strebte die OnVista die folgenden unternehmensstrategischen Marketingziele an: Abbildung 13: Unternehmensstrategische Marketingziele Fallstudie OnVista OnVista AG: Unternehmensstrategische Marketingziele des IPOs 1. Entwicklung neuer Produkte und Ausbau der SGFs; 2. Internationalisierung: Schnelle Expansion in Europa durch Akquisitionen, Kooperationen und die Gründung von TGs und NLs; Aufbau einer flächendeckenden Präsenz in den wichtigsten europäischen Nachbarländern; 3. Strategische Allianzen und Akquisitionen zur Stützung der europaweiten Strategie und Ergänzung der Wertschöpfungskette; 4. Stärkung des Markennamens OnVista durch gezielte Marketingaktivitäten. Quelle: Eigene Erstellung. Eineinhalb Jahre nach dem mit einer 80fachen Überzeichnungsquote außerordentlich erfolgreichen IPO am Neuen Markt, lässt sich der in Abbildung 14 dargestellte Realisierungsgrad der mit dem IPO verbundenen Ziele nachweisen. Dabei ist auch in dieser Fallstudie auffällig, dass von den bisher vier gesetzten strategischen Zielen, trotz [...]

Arbeit zitieren:
Lange, Oliver C. Oktober 2001: Initial Public Offering als unternehmensstrategisches Marketinginstrument am Beispiel des Neuen Marktes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
IPO, Neuer Markt, Going Public, Unternehmensstrategie, Marketingstrategie

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