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Infrastrukturelle und prozessonale Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Kundenorientierung in mittelständischen Unternehmen unter modellhafter Einführung der XML-Technologie

Mittelständische CRM-Lösungen im Umbruch: Siebel MME 7 vs. AtBusiness CRM-Suite oder: Welches CRM braucht der Mittelstand?

Infrastrukturelle und prozessonale Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Kundenorientierung in mittelständischen Unternehmen unter modellhafter Einführung der XML-Technologie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Yves Jonczyk
  • Abgabedatum: September 2002
  • Umfang: 172 Seiten
  • Dateigröße: 10,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule für die Wirtschaft Hannover Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6297-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6297-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6297-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jonczyk, Yves September 2002: Infrastrukturelle und prozessonale Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Kundenorientierung in mittelständischen Unternehmen unter modellhafter Einführung der XML-Technologie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundenbeziehungsmanagement, Mittelstand, Kundenbindungsmanagement, CRM-System, Siebel

Diplomarbeit von Yves Jonczyk

Gang der Untersuchung:

Die vorliegende Diplomarbeit zeigt die Potentiale des Customer Relationship Managements als Managementphilosophie für den Mittelstand sowie die Grundlagen des CRM-Projektmanagements auf. Zudem wird eine praxisnahe Matrix erarbeitet, die zur Auswahl des geeigneten CRM-Systems im Mittelstand verwendet werden kann.

In Kapitel 3 wird zunächst eine Übersicht über die Grundgedanken der CRM-Theorie und die Zielsetzug von CRM gegeben, um die wesentlichen Elemente des CRM-Ansatzes besser verstehen zu können. Darüber hinaus wird die Notwendigkeit von Customer Relationship Management im Mittelstand überprüft, indem auf die Ergebnisse einer Befragung unter 260 mittelständischen Unternehmen zurückgegriffen wird. Die Befragung konzentrierte sich in erster Linie auf die Bereiche Energieversorger, Kreditgewerbe, Einzelhandel und Möbelindustrie. Anschließend erfolgt in Kapitel 4 unter Bezugnahme auf die Befragungsergebnisse eine Zusammenstellung und Analyse der kritischen Erfolgsfaktoren eines CRM-Projekts. Zudem wird dargestellt, aus welchen Gründen es sinnvoll ist, einen ganzheitlichen Ansatz bei der Implementierung von CRM für das Projektmanagement zu wählen.

Nachdem die Notwendigkeit von CRM für KMU überprüft und die Bedeutung der kritischen Erfolgsfaktoren analysiert worden ist, werden in Kapitel 5 die Anforderungen mittelständischer Unternehmen an ein CRM-System erläutert. Dazu erfolgt anhand theoretischer und praktischer Anforderungen (Kriterien aus der Befragung) die Entwicklung eines mittelstandsspezifischen Applikationsprofils, das implementierungsbezogene sowie mittel- und langfristige Anforderungen zu einer Bewertungsmatrix zusammenfasst. Anschließend wird in Kapitel 6 die XML-Technologie vorgestellt, um später beurteilen zu können, welche Kriterien des mittelstandsspezifischen Applikationsprofils besonders durch den Einsatz von XML beeinflusst werden. Schließlich soll die Überprüfung von zwei exemplarisch ausgewählten CRM-Systemen anhand des Applikationsprofils zeigen, inwieweit die zusammengestellten Anforderungen erfüllt werden können und welche wesentlichen Vorteile sich in der Praxis durch den Einsatz der XML-Technologie in CRM-Systemen ergeben. Es handelt sich dabei um die CRM-Systeme von Siebel Systems (Siebel MidMarket Edition 7) und AtBusiness Communications (AtBusiness CRM-Suite).

Abschließend werden die Ergebnisse der Diplomarbeit zusammengefasst und durch eine Einschätzung der zukünftigen Bedeutung der XML-Technologie für den Mittelstand im Bereich der CRM-Anwendungen ergänzt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Aufbau und Struktur der Arbeit 3
3. Customer Relationship Management im Mittelstand 4
3.1 Grundgedanken der CRM-Theorie 4
3.2 Zielsetzung des CRM 8
3.3 Gründe für die Notwendigkeit von CRM im Mittelstand und verfolgte Ziele 11
4. Kritische Erfolgsfaktoren bei der Einführung von CRM 14
4.1 Erfolgsfaktor Mensch 16
4.2 Erfolgsfaktor Strategie und Organisation 19
4.3 Erfolgsfaktor Technologie 23
4.4 Weitere Erfolgsfaktoren 27
5. Anforderungen an ein CRM-System im Mittelstand 30
5.1 Übersicht über verschiedene CRM-Systeme im Markt für CRM-Applikationen in Deutschland 31
5.2 Darstellung theoretischer Anforderungen an ein CRM-System 34
5.2.1 Implementierungsbezogene Anforderungen 35
5.2.2 Mittel- und langfristige Anforderungen 38
5.3 Darstellung praktischer Anforderungen an ein CRM-System 39
5.3.1 Implementierungsbezogene Anforderungen 39
5.3.2 Mittel- und langfristige Anforderungen 43
5.4 Erstellung eines mittelstandsspezifischen Applikationsprofils 44
6. Darlegung wesentlicher Vorteile von XML in Bezug auf ein CRM-System 50
6.1 Die Geschichte der Extensible Markup Language (XML) 51
6.2 Einführung in die Metasprache XML und Erläuterung allgemeiner Vorteile 53
6.3 Wesentliche Vorteile von XML in Bezug auf CRM 55
7. Leistungspotentiale einer „XML-enabledten“ CRM Suite für den Mittelstand am Beispiel der Siebel Midmarket Edition 7 58
7.1 Aufbau und Funktionsbereiche 59
7.2 Vorgehen bei der Implementierung 62
7.3 Verhalten bei mittel- und langfristiger Nutzung 65
7.4 Kritische Bewertung des Leistungspotentials der Siebel Midmarket Edition 7 67
8. Leistungspotentiale einer „native-XML“ CRM Suite für den Mittelstand am Beispiel der AtBusiness CRM-Suite 73
8.1 Aufbau und Funktionsbereiche 74
8.2 Vorgehen bei der Implementierung 77
8.3 Verhalten bei mittel- und langfristiger Nutzung 80
8.4 Kritische Bewertung des Leistungspotentials der AtBusiness CRM-Suite 82
9. Zusammenfassung und Ausblick 88
Anhang 93
Quellenverzeichnis 157

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Extensible Markup Language (XML), eine Metasprache, die auf dem Standard der Standard Generalized Markup Language (SGML) beruht, eignet sich aufgrund ihrer Eigenschaften besonders für den Einsatz in CRM-Systemen. Um die besonderen Merkmale von XML besser zu verstehen und die daraus resultierenden Vorteile für die Anwendung im Customer Relationship Management nachvollziehen zu können, wird XML in den folgenden Unterkapiteln näher vorgestellt. Dazu wird die Entstehungsgeschichte der Extensible Markup Language beschrieben, aus der sich die grundlegenden Wesenszüge der Metasprache ableiten lassen. Im Anschluss erfolgt eine Beschreibung des Aufbaus und der Struktur von XML, wobei die Darstellung technischer Eigenschaften auf die wesentlichen Details beschränkt wird. Darüber hinaus werden allgemeine Vorteile von XML, die aus der Entwicklung dieser Metasprache hervorgegangen sind, vorgestellt. Das Zusammenspiel von XML und CRM wird schließlich im darauf folgenden Unterkapitel näher analysiert. Dabei werden unter Berücksichtigung der Anforderungen an ein mittelständisches CRM-System die Vorteile herausgearbeitet, die sich durch den Einsatz von XML in Verbindung mit Customer Relationship Management ergeben. Insgesamt soll dieses Kapitel grundlegendes Wissen über die Ergebnisse einer Kombination von XML und CRM vermitteln, um bei der Analyse der exemplarisch ausgewählten CRM-Systeme besser bewerten zu können, ob XML auch in der Praxis seine Vorteile ausspielen kann und inwieweit die Softwarehersteller die Potentiale von XML erkannt und in ihrer Lösung umgesetzt haben. [...]

Quelle: Eigene Zusammenstellung Als letzte mittel- und langfristige Anforderung fließt die Verwendung von zukunftssicherer Standardtechnologie mit 10% in die Gesamtwertung ein. Wie bereits in der Beschreibung der theoretischen Anforderungen erläutert, ist eine offene, zukunftssichere Technologie jeder Eigenentwicklung vorzuziehen, weil für Standardprogrammiersprachen öffentlich zugängliche Dokumentationen erhältlich sind, Probleme in Diskussionsforen im Internet gelöst und Experten am Arbeitsmarkt akquiriert werden können. Eine Weiterverwendung des CRM-Systems ist im Falle des Ausscheidens des Softwareanbieters wahrscheinlich trotzdem möglich, was ebenfalls in bedeutungsvollem Maße zur Zukunftssicherheit der Applikation beiträgt und eine Gewichtung von 10 %, wie in Tabelle 7 dargestellt, rechtfertig. Tab. 7: Verwendung von zukunftssicherer Standardtechnologie Mittel- und langfristige Anforderungen 3. Verwendung von zukunftssicherer Standard- 100% technologie Quelle: Eigene Zusammenstellung Abschließend wird das mittelstandsspezifische Applikationsprofil mit seinen vier implementierungsbezogenen und drei mittel- und langfristigen Anforderungen inkl. Gewichtungsfaktoren auf der nächsten Seite in einer Übersicht zusammengefasst. Gewichtung 10% [...]

Quelle: Eigene Zusammenstellung Die Updatefähigkeit und Wartbarkeit werden zum zweiten Merkmal der mittel- und langfristigen Anforderungen zusammengefasst und machen einen Anteil von 10% in der Gesamtbewertung aus. Dabei wird die Updatefähigkeit mit 60% aus zwei Gründen stärker gewichtet als die Wartbarkeit (40%). Einerseits bedeutet ein Update den Eingriff in den Kern des CRM-Systems, ggf. sogar in das zugrunde liegende Datenmodel, wodurch immer eine Gefahr ausgeht. Andererseits sichern Updates die Zukunftsfähigkeit des CRM-Systems, indem technologische Neuerungen eingepflegt werden. Wartungsvorgänge sind zwar auch von hoher Bedeutung, weil durch sie die Lauffähigkeit in der Gegenwart sichergestellt wird; sie sind im Gegensatz zu Updates aber nicht für die Verwendbarkeit des CRM-Systems in der Zukunft relevant und daher als weniger wichtig einzustufen. 47 [...]

Arbeit zitieren:
Jonczyk, Yves September 2002: Infrastrukturelle und prozessonale Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Kundenorientierung in mittelständischen Unternehmen unter modellhafter Einführung der XML-Technologie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundenbeziehungsmanagement, Mittelstand, Kundenbindungsmanagement, CRM-System, Siebel

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