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Das Informationsverhalten von Diabetespatienten

Das Informationsverhalten von Diabetespatienten
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Lena Müller
  • Abgabedatum: November 2008
  • Umfang: 259 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Ilmenau Deutschland
  • Bibliografie: ca. 139
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3168-6
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Lena November 2008: Das Informationsverhalten von Diabetespatienten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Diabetes, Informationsverhalten, Gesundheitskommunikation, Public Relation, Chronische Erkrankung

Diplomarbeit von Lena Müller

Einleitung:

Information als Therapieform:

Die Zahl der an Diabetes Erkrankten beläuft sich in Deutschland momentan auf acht Millionen, was ca. zehn Prozent der deutschen Bevölkerung entspricht. Diese Zahl steigt vor allem aufgrund der Zunahme von übergewichtigen und physisch weniger aktiven Menschen stetig weiter an. Bereits heute gilt Diabetes in allen Altersstufen als die häufigste chronische Erkrankung. Mangelnde Informationen über wichtige alltags- und gesundheitsrelevante Fragestellungen zum Leben mit Diabetes und unzureichende Krankheitsbewältigung können schwerwiegende bis lebensgefährliche Folgen für die Gesundheit der Patienten haben. Dies bedeutet, dass eine erfolgreiche Diabetesbehandlung untrennbar mit einer engagierten Beteiligung der Patienten verbunden ist, wofür ein ausreichender Informationsstand unerlässlich ist. Jahrelange Forschung hat gezeigt, dass informierte und in die Behandlung ihrer Krankheit involvierte Patienten bessere gesundheitliche Fortschritte machen und zufriedener mit ihrer Behandlung sind als andere Patienten. Wie wichtig gesundheitsrelevante Informationen für Patienten sein können, zeigt auch Deering (1998). Sie stellt dar, dass nur ungefähr fünf der 30 Jahre höheren Lebenserwartung, welche Amerikaner im Laufe des letzten Jahrhunderts dazu gewonnen haben, tatsächlich der medizinischen Versorgung zuzuschreiben sind. Die restlichen 25 Jahre dagegen sind Vorsorge- und Aufklärungsprogrammen zu verdanken, welche vor allem Gesundheitsinformationen für Patienten beinhalten.

Darüber hinaus wollen auch immer mehr Patienten ihre Behandlung selbst mitbestimmen, wofür ein umfassender Informationsstand unbedingt notwendig ist. Jahrelang war es üblich, dass der Arzt die nahezu einzige Quelle zur Beschaffung gesundheitsrelevanter Informationen war. Seit einigen Jahren jedoch gewinnt die mediale Vermittlung gesundheitsrelevanter Informationen immer mehr an Bedeutung und es besteht ein großes öffentliches Interesse an gesundheitsrelevanten Informationen auf Seiten der immer gesundheitsbewussteren Patienten. Die Internetsuchmaschine Google liefert aktuell beispielsweise 108 Millionen Ergebnisse auf den Suchbegriff ‘Gesundheit’ und Amazon Deutschland führt nahezu 110 000 Bücher zum Thema Medizin. In der Zeitschrift FOCUS wurden im Jahr 2006 über 160 Seiten zu Gesundheit und Psychologie veröffentlicht und auch die Zahl der sich auf diese Themenbereiche spezialisierten Titel wie ‘Stern gesund leben’, ‘Vital’ oder ‘Men’s Health’ nehmen immer mehr zu. Rund 65 Prozent der deutschen Bevölkerung geben darüber hinaus an, an Informationen zum Thema Gesundheit, über Medikamente und Heilmittel (sehr) interessiert zu sein und 54 Prozent sind der Meinung, dass man sich heutzutage selbst darüber informieren muss, was man für seine Gesundheit tun sollte und welche Behandlungsmethoden für einen angemessen sind.

Darüber hinaus verstärkt das Betroffensein von einer chronischen Erkrankung die Suche nach gesundheitsbezogenen Informationen noch zusätzlich. Fox und Rainie konnten beispielsweise zeigen, dass Rezipienten mit abnehmender Gesundheit vermehrt nach gesundheitsrelevanten Informationen im Internet suchen und auch in anderen Medien werden von chronisch Kranken vermehrt Informationen zu gesundheitsrelevanten Themen nachgefragt.

Welche Diabetespatienten suchen aus welchen Bedürfnissen heraus wo nach Informationen bezüglich ihrer Krankheit und inwiefern werden ihre Informationsbedürfnisse befriedigt?

Gang der Untersuchung:

Diese Frage liefert den Ausgangspunkt für die vorliegende Diplomarbeit. Die theoretische Grundlage hierfür bildet der Uses and Gratifications Ansatz, mit dessen Hilfe ein Zusammenhang zwischen den demographischen Eigenschaften der Diabetespatienten, deren Informationsbedürfnissen, deren Erwartungen an die Medien und deren Mediennutzungsverhalten hergestellt und zudem dargestellt wird, inwiefern die vorhandenen Informationsbedürfnisse befriedigt werden. Zur Identifizierung dieser Zusammenhänge wurden Leitfadeninterviews und Gruppendiskussionen mit Diabetespatienten sowie qualitative Inhaltsanalysen der dadurch erhobenen Daten durchgeführt.

In dieser Arbeit werden zunächst in Kapitel 2 einige grundlegende Informationen zu der chronischen Krankheit Diabetes gegeben. Hierfür wird definiert, was in dieser Arbeit unter Krankheit verstanden werden soll, was eine chronische Krankheit im Gegensatz zu einer akuten kennzeichnet und was die Krankheit Diabetes für den betroffenen Patienten bedeutet. Das darauf folgende Kapitel 3 beschreibt den aktuellen Forschungsstand. Hierbei wird zunächst das Forschungsfeld Gesundheitskommunikation vorgestellt. Anschließend werden bisherige Studien zu den gesundheitsrelevanten Informationsbedürfnissen von Patienten dargestellt. Des Weiteren werden in diesem Kapitel Forschungsarbeiten zu den Quellen gesundheitsrelevanter Informationen aufgezeigt, wobei insbesondere auf die Rolle der Printmedien, des Fernsehens, des Internets und die Rolle von Ärzten bei der Informationsbeschaffung eingegangen wird. In Kapitel 4 wird auf die theoretische Grundlage dieser Arbeit eingegangen, indem der Uses and Gratifications Ansatz vorgestellt und auf diese Arbeit angewendet wird. Hierfür werden zunächst die Grundannahmen der Theorie vorgestellt und schließlich die grundlegenden Komponenten des Ansatzes genauer erläutert beziehungsweise kritisch hinterfragt. Schließlich wird dargestellt, welche Rolle diese Theorie bei der vorliegenden Arbeit spielt beziehungsweise in welcher Form sie Anwendung auf diese Arbeit findet. Kapitel 5 befasst sich mit dem Vorgehen der vorliegenden Studie. Es wird dabei zunächst auf die Fragestellung eingegangen, bevor die Methode und das Untersuchungsdesign genauer erläutert werden. In Kapitel 6 werden schließlich die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung dargestellt. Dabei wird zunächst auf die von den Diabetespatienten genutzten Informationsquellen und deren Informationsbedürfnisse eingegangen und schließlich auf Teile des Uses and Gratifications Ansatzes in Bezug auf die erhaltenen Ergebnisse. Zudem wird in Kapitel 7 aufgezeigt, wie eine optimale Kommunikation von Pharmaunternehmen bzw. Verbänden mit Diabetespatienten den Ergebnissen zu Folge aussehen kann und es werden Empfehlungen für die Kommunikation mit Hilfe spezifischer Medien gegeben. Mit Hilfe der Ergebnisse aus Kapitel 5 und 6 wird in Kapitel 8 schließlich dargestellt, wie ein Fragebogen für eine quantitative Befragung aussehen kann. Kapitel 9 bildet den Abschluss dieser Arbeit, indem gezeigt wird, welche über diese Arbeit hinaus führenden Forschungsmöglichkeiten bestehen und wie die vorliegende Arbeit in der Praxis Anwendung finden kann.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis - Anhang V
Tabellenverzeichnis VI
1. Information als Therapieform - eine Einleitung 1
2. Diabetes - die häufigste chronische Erkrankung 5
2.1 Gesundheit und Krankheit 5
2.2 Charakteristika chronischer Krankheiten 5
2.3 Diabetes mellitus 6
3. Gesundheitsinformationen - Der Forschungsstand 10
3.1 Das Forschungsfeld Gesundheitskommunikation 10
3.2 Gesundheitsrelevante Informationsbedürfnisse 11
3.2.1 Informationsbedürfnis - eine Definition 12
3.2.2 Arten von Informationsbedürfnissen von Patienten 12
3.2.3 Merkmale von nach Informationen suchenden Patienten 17
3.3 Quellen für gesundheitsrelevante Informationen 19
3.3.1 Die Rolle der Printmedien bei der Informationsbeschaffung 22
3.3.2 Die Rolle des Fernsehens bei der Informationsbeschaffung 24
3.3.3 Die Rolle des Internets bei der Informationsbeschaffung 25
3.3.4 Die Rolle von Ärzten bei der Informationsbeschaffung 30
4. Uses and Gratifications - Die theoretische Grundlage 32
4.1 Grundannahmen 32
4.2 Grundlegende Komponenten 34
4.2.1 Das Konzept des aktiven Rezipienten 35
4.2.2 Soziale und psychologische Ursprünge von Bedürfnissen 35
4.2.3 Medienrelevante Bedürfnisse 37
4.2.4 Medieneinstellung, -erwartung und -konsum 42
4.2.5 Gesuchte und erhaltene Gratifikationen 43
4.2.6 Das Erwartungs-/ Bewertungsmodell 45
4.3 Kritische Beurteilung 49
5. Diabetespatienten und Informationen - eine explorative Untersuchung 52
5.1 Fragestellung 52
5.2 Methodik 54
5.2.1 Erhebungsverfahren 54
5.2.2 Auswahl- und Rekrutierungs-Verfahren 57
5.2.3 Materialien 59
5.2.4 Erhebungsprozedur 60
5.2.5 Datenanalyse 61
6. Was Diabetespatienten wollen - Die Untersuchungsergebnisse 63
6.1 Die Informationsquellen 63
6.1.1 Genutzte Quellen 63
6.1.2 Erwartungen und Bewertungen bzgl. medialer Quellen 64
6.1.3 Erwartungen und Bewertungen bzgl. nicht-medialer Quellen 70
6.2 Die Informationsbedürfnisse 76
6.2.1 Nutzungsmotive 76
6.2.2 Vermeidungsmotive 84
6.2.3 Themenpräferenzen 88
6.3 Erwartungen, Bewertungen und Quellennutzung 89
6.4 Gesuchte und erhaltene Gratifikationen 90
6.4.1 Sicherheits-Bedürfnisse 90
6.4.2 Kognitive Bedürfnisse 91
6.5 Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse 92
6.5.1 Hypothesenbildung 92
6.5.2 Grenzen der Studie 95
7. Optimierte Kommunikation mit Diabetespatienten - Ein Leitfaden 96
7.1 Empfehlungen an die Medien im Allgemeinen 96
7.2 Empfehlungen an spezifische Medien 98
7.3 Empfehlungen an Ärzte 100
8. Nächste Schritte - Fragebogen zur Durchführung einer quantitativen Befragung 101
9. Neue Herausforderungen für die Pharmabranche - Fazit und Ausblick 104
10. Literatur 106
11. Anhang 123

Textprobe:

Kapitel 4.2.4, Medieneinstellung, -erwartung und –konsum:

Nach Aussage des Uses and Gratifications Ansatzes richtet sich der Medienkonsum nach den Bedürfnissen des Rezipienten, sowie nach dessen Erwartungen einem bestimmten Medium gegenüber, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Medien können danach unterschieden werden, wie sie bestimmte Bedürfnisse besser befriedigen als andere. Einstellungen des Rezipienten gegenüber Medien, wie beispielsweise die subjektive Affinität zum Medium oder sein wahrgenommener Realitätscharakter, wirken dabei als Filter auf die Auswahl von Medien und Botschaften. Einige Studien zeigen jedoch, dass der Medienkonsum eines Rezipienten nicht unbedingt immer bedürfnisabhängig ist. So fand beispielsweise Becker heraus, dass Rezipienten, die angaben politische Berichte im Fernsehen zu sehen, um ihre Umwelt überwachen zu können, die Zeitung aus genau denselben Gründen lesen. Maibach et al. (2006) konnten in ihrer Studie zum Konsum gesundheitsrelevanter Themen zeigen, dass nur geringe Unterschiede zwischen den Konsumententypen bezüglich ihrer Mediennutzung bestehen und lediglich aktive Informationssucher mehr Printmedien nutzen als Andere. Menschen, die Bedürfnisbefriedigung durch ein bestimmtes Medium suchen, ersuchen diese demnach auch durch andere Medien. Zudem muss beachtet werden, dass bei der Befriedigung von Bedürfnissen die Medien immer mit anderen funktionalen Alternativen, wie beispielsweise Gesprächen mit Freunden, konkurrieren. Zur Befriedigung eines bestimmten Bedürfnisses gibt es demnach immer verschiedene Alternativen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Rezipient einen bestimmten Weg zur Befriedigung seiner Bedürfnisse wählt, hängt sowohl von individuellen Variablen wie beispielsweise einem gewissen Maß an Extraversion als auch von Umweltvariablen wie beispielsweise dem Vorhandensein einer anderen Person zur Interaktion ab. Je nachdem, wie individuelle Variablen und Umweltvariablen ausgeprägt sind, werden Medien aus folgenden Gründen genutzt: (1) als Ergänzung zu anderen schon relativ befriedigenden Quellen wie beispielsweise dem Arzt, (2) zur Vervollständigung einer anderen noch ungenügenden Quelle, wie beispielsweise Verwandten oder (3) als gänzlichen Ersatz für andere Quellen, wenn durch diese keine Befriedigung erlangt werden kann.

Gesuchte und erhaltene Gratifikationen:

Seit den 70er Jahren hat sich ein Zweig der Uses and Gratifications Forschung mit dem Zusammenhang zwischen den gesuchten und den erhaltenen Gratifikationen beschäftigt. Gesuchte Gratifikationen werden dabei definiert als die wahrgenommene Wahrscheinlichkeit, dass ein Objekt eine bestimmte Eigenschaft aufweist oder dass ein bestimmtes Verhalten ein entsprechendes Ergebnis hervorbringt, multipliziert mit der Bewertung der jeweiligen Eigenschaft beziehungsweise des Ergebnisses. Auf diesen Zusammenhang wird im nächsten Kapitel noch genauer im Rahmen des Erwartungs-/ Bewertungsmodells nach Palmgreen und Rayburn eingegangen. Die gesuchten Gratifikationen beziehen sich in der vorliegenden Arbeit immer auf die Gratifikationen, die von den Medien im Allgemeinen bzw. anderen Quellen gesucht werden. Erhaltene Gratifikationen sind dagegen diejenigen, welche die Medien tatsächlich erfüllen, also das wahrgenommene Ergebnis eines bestimmten Verhaltens. Gratifikationen spielen demnach eine doppelte Rolle im Variablenmodell des Uses and Gratifications Ansatzes, da sie in die Motive als antizipierter Nutzen eingehen und gleichzeitig Folge der Zuwendung zu bestimmten Quellen darstellen. Im Laufe der Zeit haben sich zwei konzeptionell unterschiedliche Ansätze herausgebildet, die den Zusammenhang zwischen gesuchten und erhaltenen Gratifikationen nutzen, um Medieneffekte zu beschreiben: Das Diskrepanzmodell und der Transaktionale Ansatz. Die Vertreter des Diskrepanzmodells gehen davon aus, dass die Differenz zwischen gesuchter und erhaltener Gratifikation die größte Vorhersagekraft bezüglich Mediennutzung hat. Während der Rezeption werden die gesuchten Gratifikationen nach dem Diskrepanzmodell demnach immer mit den erhaltenen Gratifikationen abgeglichen und solange die erhaltene Gratifikation die gesuchte Gratifikation übersteigt, hat der Rezipient keinen Grund die Quelle zu wechseln. Vertreter des Transaktionalen Ansatzes dagegen gehen davon aus, dass eine einfache Differenz zwischen gesuchten und erhaltenen Gratifikationen nicht ausreichend ist, um die Mediennutzung eines Rezipienten zu erklären.

Einer der Hauptbefunde aus dem Forschungsbereich des Zusammenhangs zwischen gesuchten und erhaltenen Gratifikationen ist, dass die individuell gesuchte Gratifikation eine relativ starke Beziehung (.40 bis .60) zu der entsprechenden erhaltenen Gratifikation aufweist, dagegen aber nur eine schwache Verbindung (0.20 bis 0.53) mit der nicht entsprechenden erhaltenen Gratifikation hat. Diese Ergebnisse implizieren das Vorhandensein einer Feedback-Funktion von erhaltenen zu gesuchten Gratifikationen. Dabei konnte jedoch auch empirisch dargestellt werden, dass die Varianz zwischen den beiden immer noch groß genug ist, um diese konzeptionell voneinander zu trennen und um nicht davon ausgehen zu müssen, dass es sich dabei um ein und dasselbe Konstrukt handelt. Gesuchte und erhaltene Gratifikationen beeinflussen sich demnach gegenseitig ohne sich dabei zu bestimmen. Hierbei wurde beispielsweise die Beziehung zwischen jeder einzelnen gesuchten Gratifikation von den Medien bzw. Quellen allgemein und der dazugehörigen erhaltenen Gratifikation von einem bestimmten Medium untersucht und dabei die Hypothese erörtert, ob die von dem am meisten genutzten Medium erhaltene Gratifikation signifikant höher ist als die dazu gehörende allgemein in den Medien gesuchte Gratifikation. Diese Art der Messung von gesuchten und erhaltenen Gratifikationen auf verschiedenen Levels ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Nutzung verschiedener funktionaler Alternativen mit Hilfe von gesuchten und erhaltenen Gratifikationen vorausgesagt werden soll. Zudem konnte innerhalb dieses Forschungszweiges eruiert werden, dass gesuchte und erhaltene Gratifikationen auf verschiedene Art und Weise mit der Mediennutzung, den Erwartungen an die Medien und den Bewertungen der Eigenschaften verschiedener Medien zusammenhängen. Auch wenn zunächst das Vorhandensein der gewünschten Quellen gesichert sein muss, konnte klar festgestellt werden, dass die Motivation bzw. die gesuchten Gratifikationen für den Medienkonsum eine ausschlaggebende Rolle spielen.

Arbeit zitieren:
Müller, Lena November 2008: Das Informationsverhalten von Diabetespatienten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Diabetes, Informationsverhalten, Gesundheitskommunikation, Public Relation, Chronische Erkrankung

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