Informationsmanagement und der Einfluss neuer Technologien auf Unternehmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ulrike Schuster
- Abgabedatum: Mai 2001
- Umfang: 259 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: bfi-Euroteam Fachhochschul-Studiengangs GmbH Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4384-9
- ISBN (CD) :978-3-8324-4384-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schuster, Ulrike Mai 2001: Informationsmanagement und der Einfluss neuer Technologien auf Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Globalisierung, Informationsgesellschaft, Informationsmanagement, neue Technologien, Wissenmanagement
In den Warenkorb
58,00 €
Diplomarbeit von Ulrike Schuster
Einleitung:
Unser Leben ist mehr denn je durch Information und Kommunikation geprägt. Neue Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wie etwa das Internet bringen zahlreiche Veränderungen in sämtlichen Lebens- und Unternehmensbereichen mit sich. Ihre Entwicklung hat den Wandel von einer Industrie- zu einer Informationsgesellschaft maßgeblich beeinflusst.
Jene Kraft die diese Veränderungen vorantreibt ist die Globalisierung der Märkte. Sie ist geprägt durch die weltweite Verbreitung neuer IKT und die Internationalisierung der Unternehmensstrukturen. Neue IKT sind für Unternehmen von wettbewerbsrelevanter Bedeutung, da sie ein großes kommerzielles Nutzungspotential darstellen und dem innerbetrieblichen Informationsaustausch dienen.
Information und Wissen sind bereits zu wertvollen Waren avanciert, die auf Märkten gehandelt werden. Ihre wirtschaftliche Bedeutung liegt in ihren Eigenschaften als Wirtschaftsgut, Wettbewerbs- und Produktionsfaktor. Wirtschaftszweige, die Informationen und Wissen verkaufen, zählen zu den aufstrebendsten Unternehmen der Weltwirtschaft. Der intelligente Umgang mit eigenen Wissensbeständen wird in einem zunehmend wissensintensiven Wettbewerbsumfeld zur zentralen Herausforderung für Unternehmen.
Dadurch ist auch die Bedeutung von Informationsmanagement im Unternehmen deutlich in den Vordergrund gerückt. Es soll im Hinblick auf das Unternehmensziel den bestmöglichen Einsatz der Ressource Information gewährleisten. Ebenso wird in Unternehmen das Berufsbild des Informationsmanagers immer bedeutender.
Das Gut Information entwickelt sich zu einem wichtigen Machtmittel für Unternehmen. Der Einsatz und das „Know-How“ von innovativen Technologien ist entscheidend für eine global führende Rolle in Wirtschaft und Politik.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Danksagung | I |
| 2. | Einleitung | 1 |
| 3. | Aufbau der Arbeit | 7 |
| 4. | Die Entwicklung von einer Industrie- zur Informationsgesellschaft | 8 |
| 4.1 | Informationsüberlastungsgesellschaft | 10 |
| 4.1.1 | Informationsflut | 15 |
| 4.1.2 | Ursachen der Informationsüberlastung | 19 |
| 4.1.3 | Problemlösung | 21 |
| 4.2 | Informationsgesellschaft | 24 |
| 5. | Einflussgrößen auf die Unternehmensumwelt und das Informationsmanagement | 27 |
| 5.1 | Kultur | 27 |
| 5.2 | Politische Umwelt | 32 |
| 5.3 | Rechtliche Umwelt | 35 |
| 5.4 | Wirtschaftliche Umwelt | 38 |
| 5.5 | Bildungsumwelt | 58 |
| 5.6 | Umwelt des Individuums | 64 |
| 6. | Teil I: Grundbegriffe der Informationstheorie | 69 |
| 6.1 | Grundbegriffe der Informationstheorie | 69 |
| 6.1.1 | Daten | 70 |
| 6.1.2 | Information | 72 |
| 6.1.3 | Wissen | 78 |
| 6.1.4 | Kommunikation | 80 |
| 6.1.5 | Informations- und Kommunikationstechnologie | 81 |
| 7. | Informations- und Kommunikationstechnologien | 84 |
| 7.1 | Entwicklung neuer IKT | 84 |
| 7.1.1 | Computertechnik der 40er und 50er Jahre | 86 |
| 7.1.2 | Computertechnik der 60er: Ära der „Datenverarbeitung“ | 87 |
| 7.1.3 | Computertechnik der 70er: Ära der „Managementinformations-Systeme“ (MIS) | 87 |
| 7.1.4 | Computertechnik der 80er und 90er Jahre: Ära der „Strategischen Informationssysteme“ (SIS) | 88 |
| 7.1.5 | „Data Warehouse“ | 90 |
| 7.2 | elektronische Kommunikation in Unternehmen | 91 |
| 7.2.1 | Traditionelle und neue Formen elektronischer Kommunikation | 93 |
| 7.2.1.1 | Mitarbeiterzeitschrift (MAZ) | 93 |
| 7.2.1.2 | Internet | 97 |
| 7.2.1.3 | Intranet und Extranet | 100 |
| 7.2.1.4 | Elektronische Post (E-Mail) | 104 |
| 7.2.1.5 | CD-ROM | 106 |
| 7.2.1.6 | Business TV | 107 |
| 7.2.1.7 | Videokommunikation | 110 |
| 7.2.2 | Neue Medien und ihr ungebremster Einzug in Unternehmen | 113 |
| 7.3 | Unternehmenskommunikation | 114 |
| 7.3.1 | Definition Unternehmenskommunikation | 114 |
| 7.3.2 | Unterscheidung von Kommunikationsfunktionen | 115 |
| 7.3.2.1 | Interner und externer Unternehmensbereich | 115 |
| 7.3.2.2 | Marktkommunikation | 116 |
| 7.3.2.3 | Öffentlichkeitsarbeit bzw. Public Relations (PR) | 116 |
| 7.3.3 | Unterscheidung verschiedener Kommunikationsformen | 116 |
| 7.3.3.1 | Monolog versus Dialog als Kommunikationsform | 117 |
| 7.3.3.2 | Persuasive, argumentative und informative Kommunikationsform | 117 |
| 7.3.3.3 | Interaktive Kommunikationsform | 117 |
| 7.3.4 | Magisches Dreieck Unternehmenskommunikation | 118 |
| 7.3.5 | Die Rolle neuer IKT in der Unternehmenskommunikation | 120 |
| 7.3.6 | Kommunikationsarbeit und die Möglichkeiten durch neue IKT | 121 |
| 7.3.7 | Notwendigkeit neuer IKT in Unternehmen | 126 |
| 7.3.8 | Haupttrends der Medienentwicklung | 127 |
| 8. | Teil II: Grundbegriffe der Informationstheorie | 130 |
| 8.1 | Informationsinfrastruktur | 130 |
| 8.2 | Informations- und Kommunikationssystem | 131 |
| 8.2.1 | Begriffsdefinition | 131 |
| 8.2.2 | Hierarchische Zusammenhänge | 132 |
| 8.2.3 | Zielrichtung und Entwicklung der Informationssysteme | 134 |
| 8.2.4 | Dauer und Schwierigkeiten der Implementierung eines IS | 135 |
| 8.3 | Management | 136 |
| 8.3.1 | Entwicklung des strategischen Managements | 137 |
| 8.4 | Informationsmanagement: Grundlage und Bestandteil der Unternehmensstrategie | 140 |
| 9. | Informationsmanagement und Unternehmen | 145 |
| 9.1 | Einordnung in Wissenschaftsdisziplinen | 145 |
| 9.2 | Informationswirtschaftliche Grundlage | 145 |
| 9.3 | Integriertes Informationsmanagement | 146 |
| 9.4 | Funktionale Analyse des Informationsmanagements | 148 |
| 9.4.1 | Bausteine informationeller Aktivitäten | 148 |
| 9.5 | Wissensmanagement Kreislauf | 153 |
| 9.6 | Analyse des informationellen Prozesses | 156 |
| 9.7 | Netzwerke | 159 |
| 9.8 | Informationsmanagement - Dynamik, Komplexität, Technologie | 163 |
| 9.9 | Informationsmanagement und Innovation | 166 |
| 9.10 | Stellenwert des Informationsmanagements | 167 |
| 9.11 | Ziele des Informationsmanagements | 167 |
| 9.11.1 | Sachziele | 168 |
| 9.11.2 | Formalziele | 168 |
| 9.12 | Aufgaben des Informationsmanagements | 169 |
| 9.12.1 | Inhaltliche Aufgabe des IM | 169 |
| 9.12.2 | Strategische-, administrative- und operative Aufgabenebene des IM | 170 |
| 9.13 | Anforderungen an das Informationsmanagement | 173 |
| 9.14 | Methodik des Informationsmanagements | 175 |
| 10. | Ganzheitliches Informationsmanagement | 176 |
| 10.1 | Gestaltungsdimensionen | 176 |
| 10.2 | Organisationsstrukturen | 177 |
| 10.2.1 | Übersicht und Definition | 177 |
| 10.2.2 | Einfluss neuer Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Organisationsstruktur | 178 |
| 10.2.3 | Entwicklung von der Aufbau- zur Ablauforganisation | 181 |
| 10.2.4 | Das Ende funktionaler Organisationsstrukturen | 182 |
| 10.2.5 | Business Process Reengineering: Aus Alt mach Neu | 187 |
| 10.2.6 | Geschäftsprozessmanagement | 189 |
| 10.2.7 | Strategische Organisation | 191 |
| 10.2.8 | Gefahren der Informations- und Kommunikationstechnologien | 193 |
| 11. | Informationsmanager | 196 |
| 11.1 | Stellenwert des Informationsmanagers | 197 |
| 11.2 | Mögliches Tätigkeitsprofil des Informationsmanagers | 198 |
| 11.3 | Mögliches Anforderungsprofil eines Informationsmanagers | 199 |
| 11.4 | Neues Berufsfeld: Informationsmanager | 201 |
| 11.4.1 | Verschiedene Arten von Wissensmanagern | 202 |
| 11.4.2 | Datenverarbeitungsmanager versus Informationsmanager | 205 |
| 11.5 | Informationsflussmodell | 205 |
| 12. | Wettbewerbsfaktor Informationsmanagement | 208 |
| 12.1 | Kommunikation: Unterschätzter kritischer Erfolgsfaktor | 208 |
| 12.2 | Der Wettbewerbsfaktor Information | 210 |
| 12.2.1 | Differenzierung des Wettbewerbs durch veränderte Branchenstrukturen | 213 |
| 12.2.2 | Wertschöpfungskette und Differenzierung des Wettbewerbs durch neue Wettbewerbsvorteile für Unternehmen | 218 |
| 12.2.3 | Differenzierung des Wettbewerbs durch neue Märkte | 220 |
| 12.2.4 | Ausblick | 222 |
| 12. | Schlussbetrachtung | 226 |
| 13. | Literaturverzeichnis | 234 |
erfordert Wissen ein klares Regelwerk wann und in welchen Fällen diese Information sinnvoll bzw. nutzbar ist. Wissen bereitzustellen besteht daher weniger in der Kunst, Informationen zu sammeln, sondern vielmehr sie über ein Regelwerk sinnvoll zu organisieren.“ # Sammeln Viele Firmen starten zunächst mit ihren IM-Initiativen, indem sie Datenpools aufbauen. Aus denen heraus können Informationen gesucht werden. Ein größerer Wert entsteht jedoch, wenn das System uns zur Beantwortung der Frage hilft: „Was können wir in Zukunft anders machen, um besser zu werden?“ # Vergessen Organisationen haben zunächst die Eigenheit, Dinge oder Informationen in irgendeiner auffindbaren Form zu horten. Dies geschieht mit der Absicht, die Organisation in ihrem Wissen zu stärken. Zumeist endet dieser Prozess aber in einer Lähmung und stärkeren Betrachtung innerer Sachverhalte, statt sich dem Markt zuzuwenden. Was also mit gutem Vorsatz begann macht die Organisation letztlich angreifbar. Langfristig gilt es einen „Change management process“ zu etablieren. Er sollte: ◦ ◦ ◦ Werte und Normen im Wandel der Gesellschaft und des Marktes am Wissenstand der Organisation spiegeln, veraltete Regeln über Bord werfen bzw. den aktuellen Gegebenheiten anpassen und Informationen aktuell halten. [...]
Der Weg, bis IM im Unternehmen tatsächlich eingeführt ist, ist ein langer. CIO C. Leeb (2001, S.47), erklärt die wichtigsten Schritte dorthin wie folgt. # Zusammenführung Die erste Aktivität beim Aufbau eines IS besteht darin, Menschen ähnlicher Interessen zusammenzubringen, und zwar in sozialer, funktionaler und technischer Hinsicht. Dazu gibt es eine Vielzahl von Mechanismen. „Wenn sich die menschlichen Netzwerke gebildet haben, können sich daraus praktizierende Einheiten formieren, die durch technische Hilfsmittel unterstützt werden (groupware, knowledge desktops, agent societies) – die Positionierung der Mitglieder einer Gruppe innerhalb der Organisation kann und darf bei der Erarbeitung von Wissen keine Rolle spielen! Zögerlicher Bereitstellung von Informationen Einzelner ist mit entsprechenden Förderprogrammen zu begegnen, die die Kompetenz Einzelner anerkennt und Maßnahmen definiert, die die Arbeiter interessanter werden lassen.“ # Transformation „Der Transformationsschritt unterstützt den Dialog zwischen Wissenslieferanten und Wissensabnehmern (in beide Richtungen). Der Output dieses Prozesses ist schlicht ‚das Lernen an sich’. Wissen ist begrenzt und daher [...]
Hierzu CIO Dipl. Ing. C. Leeb, (VATECH) (E-Mail Interview, 14.03.2001): $ Frage: „Wo liegen die größten Schwierigkeiten bei der Implementierung eines IS? a) Auf personeller Seite (z.B. Bewusstsein der Leute wecken, Einschulung des Personals; Angst der Mitarbeiter wegrationalisiert zu werden) oder auf b) technischer Seite (sind Systeme notwendig, die eigens für das Unternehmen programmiert werden oder genügend vorhandene Programme)?“ Leeb: „Eindeutig beim ersten Punkt. Das größte Problem sehe ich in der notwendigen Änderung der Ablauf- und der Aufbau-Organisation und im Verständnisproblem der Menschen für Arbeiten im Netzwerk anstelle der Hierarchie“ $ Frage: „Wie lange dauert es, um IS im Unternehmen zu integrieren?“ Leeb: „Das ist ein ständiger Prozess. Wenn man unterstellt, dass E-Business Vorhaben maximal ca. 6 Monate dauern (alles was länger dauert, ist auf Sinnhaftigkeit und Zweckmäßigkeit zu hinterfragen), dann wäre dies zwar schön, wenn die Optimierung und Integration ebenfalls in dieser Zeit erfolgen könnte. Wir wissen aber, dass technische Innovationen schneller sind als soziale Innovationen, manche Menschen können sich überhaupt nicht mehr verändern. Manchmal bleibt auch nichts anderes übrig, als neue Unternehmen zu gründen mit neuen Mitarbeitern.“ [...]
In den Warenkorb
58,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832443849
Arbeit zitieren:
Schuster, Ulrike Mai 2001: Informationsmanagement und der Einfluss neuer Technologien auf Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Globalisierung, Informationsgesellschaft, Informationsmanagement, neue Technologien, Wissenmanagement



