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Informationsgrundlagen für Entscheidungen im Rahmen eines Category Management

Informationsgrundlagen für Entscheidungen im Rahmen eines Category Management
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jens Döge
  • Abgabedatum: November 1996
  • Umfang: 166 Seiten
  • Dateigröße: 8,6 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Bremen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3399-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3399-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3399-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Döge, Jens November 1996: Informationsgrundlagen für Entscheidungen im Rahmen eines Category Management, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Handel, ECR, Category Management, Vertikales Marketing

Diplomarbeit von Jens Döge

Einleitung:

Die deutsche Handelssituation ist gekennzeichnet durch stagnierende Märkte und eine weitere Zunahme der Handelskonzentration. Gerade in Zeiten stagnierender Märkte kommt es jedoch verstärkt darauf an, einmal gewonnene Künden für längere Zeit an das Unternehmen zu binden. Das verringert nicht nur die Kosten, da ein Großteil der Mittel für die teure Kundenaquisition eingespart werden kann, sondern sichert vor allem zukünftige Absatzpotentiale. In den letzten Jahren beschränkten sich die Bemühungen der Unternehmen, Kunden zu gewinnen und an ihr Unternehmen zu binden, primär auf eine aggressive Preis- und Promotionspolitik. Dadurch förderten sie geradezu ein Kaufverhalten der Kunden, das als „smart shopping“ bezeichnet werden kann. Smart shopping ist gekennzeichnet von einem omnipräsenten, hartnäckigen Hinterfragen jeden Mehrpreises, der vom Markt verlangt wird. Gleichzeitig qualitätsverwöhnt und autoritätsablehnend bildet sich der Verbraucher zunehmend seine eigene Meinung über den „Wert“ eines Produktes und interpretiert diesen für seine persönliche Situation. Dieses Verhalten steht im Zusammenhang mit einer sinkenden Einkaufsstätten- und Markenloyalität. Die oft angeführte Mobilität der Verbraucher wird aufgrund der Handelskonzentration darüber hinaus noch verstärkt, da die Wahrscheinlichkeit vor allem in den Städten auch innerhalb eines relativ kleinen Einzugsgebietes gleich auf mehrere Wettbewerber zu treffen, weiter steigt.

Daher wird der Preis als alleiniges Profilierungsmittel zunehmend unwirksamer. Der Zwang der Handelsunternehmen sich von den nicht mehr anonymen Wettbewerbern abzugrenzen, fördert die Suche nach neuen Strategieansätzen.

Auch die Hersteller sind aufgrund des aggressiven Preiswettbewerbes des Handels in eine schwierige Lage geraten. Notwendige Preiserhöhungen konnten nicht umgesetzt werden, was zu einer Verringerung der Gewinnspannen und sogar zu Minusumsätzen führte.

Informationen werden hingegen immer wichtiger. Nur wer ' seine Kunden genau kennt, kann ihnen auch die optimale Lösung ihrer Probleme anbieten. Durch die optimale Gestaltung der Sortimente und die Abstimmung der Kategorien auf die _ Kundenbedürfnisse kann sich der Einzelhandel von seinen Wettbewerbern abgrenzen und den Verbrauchern eine Unique Selling Proposition, also ein einzigartiges Nutzenversprechen bieten. In diesem Zusammenhang wird auch das Category Management diskutiert. Hierdurch sollen ungenutzte Potentiale ermittelt und zum Nutzen aller Beteiligten das Warenangebot effizienter gestaltet werden. Diese Aufgabe erfordert die Unterstützung modernster Informations- und Analyseinstrumente. Die Darstellung dieser Instrumente und der notwendigen Daten soll im folgenden als Entscheidungsgrundlage eines Category Management näher betrachtet werden.

Gang der Untersuchung:

Zu Beginn der Untersuchung erfolgt in Kapitel 2 die begriffliche Definition (2.2.1) und Abgrenzung des Category Management. Hierbei wird insbesondere auf die Verbindung des Category Management zum vertikalen Management (2.1) eingegangen und eine Abgrenzung zum Produkt- und Key-Account-Management vorgenommen (2.2.2).

Anschließend erfolgt eine Darstellung des Category Management (Kapitel 3), wobei die Dartsellung des Konzeptes (3.2) im Vordergrund steht. Zudem wird das Category Management im Zusammenhang mit dem Efficient Consumer Response betrachtet (3.3) und die Umsetzung des Konzeptes in Deutschland analysiert (3.4).

Kapitel 4 befasst sich mit den Informationsgrundlagen eines Category Management, woran sich die Betrachtung des Dateneinsatzes im Rahmen des Category Management-Prozesses (Kapitel 5) anschließt.

Abschließend erfolgt eine Zusammenfassung der Ergebnisse und ein kurzer Ausblick (Kapitel 6).

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1
1.2 Gang der Untersuchung 2
2. Begriffsdefinition und Begriffsabgrenzung 3
2.1 Vertikales Marketing 3
2.2 Category Management 10
2.2.1 Begriff des Category Management 10
2.2.2 Abgrenzung des Category Management zum Produkt- und Key-Account-Management 13
2.2.2.1 Produktmanagement als produktorientierte Form der Marketing-Organisation 15
2.2.2.2 Key-Account-Management als kundenorientierte Form der Marketing-Organisation 17
2.2.2.3 Category Management als kategorieorientierte Form der Marketing-Organisation 18
3. Category Management in Handel und Industrie 21
3.1 Category Management als Folge der veränderten Handels- und Konsumentenstrukturen 21
3.2 Das Konzept des Category Management 26
3.2.1 Die Elemente des Category Management 27
3.2.1.1 Category Management als integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie 27
3.2.1.2 Der Geschäftsprozeß innerhalb des Category Management 29
3.2.1.3 Die Zielvereinbarung als Grundlage der Erfolgsmessung 36
3.2.1.4 Die organisatorische Struktur des Category Management 37
3.2.1.5 Informationstechnologie 38
3.2.1.6 Die kooperative Zusammenarbeit zwischen Handel und Hersteller im Rahmen des Category Management 39
3.2.2 Die Ziele des Category Management in Handel und Industrie 40
3.2.3 Grenzen des Category Management 42
3.3 Category Management als Teil des Efficient Consumer Response 43
3.4 Category Management in Deutschland 49
4. Entscheidungsgrundlagen eines Category Management 56
4.1 Scannerdaten 56
4.2 Das Panel 61
4.2.1 Das Handelspanel 62
4.2.1.1 Das traditionelle Einzelhandelspanel 63
4.2.1.2 Das Scanner-Einzelhandelspanel 67
4.2.2 Das Verbraucherpanel 70
4.2.2.1 Das traditionelle Haushaltspanel 71
4.2.2.2 Das Scanner-Haushaltspanel 76
4.3 Die Befragung 79
4.3.1 Befragungsformen 82
4.3.2 Befragungstaktik 87
4.4 Mikrogeographische Datenbanken 89
4.5 Sonstige Entscheidungsgrundlagen innerhalb eines Category Management 93
4.5.1 Die Kundenlaufstudie 94
4.5.2 Der Preistest 94
4.5.3 Lifestyleanalysen 97
5. Dateneinsatz innerhalb des Category Management-Prozesses 99
5.1 Definition und strategische Rolle der Kategorie 99
5.2 Analyse der Kategorie 100
5.3 Analyse des Kundenpotentials 105
5.4 Planung der Strategie 111
5.4.1 Regaloptimierung 111
5.4.2 Planung der Merchandisingmaßnahmen 118
5.4.3 Preissimulation 123
5.5 Implementierung der Strategie 125
5.6 Auswertung der Ergebnisse 126
6. Zusammenfassung und Ausblick 127
Anhang
Interviews I
Tabellenband XVIII
Fragebogen der Expertenbefragung XXXIV

Arbeit zitieren:
Döge, Jens November 1996: Informationsgrundlagen für Entscheidungen im Rahmen eines Category Management, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Handel, ECR, Category Management, Vertikales Marketing

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