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Informationsflussgestaltung auf Basis von Geschäftsprozessmodellen

Informationsflussgestaltung auf Basis von Geschäftsprozessmodellen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jens Denfeld, Ata Özgür
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 124 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,8
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6418-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6418-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6418-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jens Denfeld, Ata Özgür Oktober 2002: Informationsflussgestaltung auf Basis von Geschäftsprozessmodellen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Geschäftsprozess, Informationsfluss, Geschäftsprozessmodell, Geschäftsprozessanalyse, ARIS

Diplomarbeit von Jens Denfeld, Ata Özgür

Zusammenfassung:

Vorliegende Diplomarbeit stellt ein Konzept vor, mit Hilfe von Geschäftsprozessmodellen Informationsflüsse bewusst zu gestalten und damit Verbesserungspotenziale in Geschäftsprozessen zu erschließen.

Dazu wird zunächst der wissenschaftliche Stand im Bereich Geschäftsprozessmodellierung sowie Geschäftsprozessanalyse erarbeitet. Auf dieser Grundlage wird ein eigenes Vorgehenskonzept vorgestellt. Die Durchführung der Anwendung dieses Konzeptes in einem Unternehmen wird geschildert und darauf aufbauend ein Fazit über die Praxistauglichkeit sowie mögliche Ausblicke gezogen.

Nachdem Produktionsprozesse in Unternehmen bereits routinemäßig auf Verbesserungspotenziale hin geprüft werden, wendet sich das Interesse des Managements zunehmend den Verwaltungsprozessen zu. Verwaltungsprozesse aber beschäftigen sich nicht mit materiellen Ressourcen, sondern mit der Verarbeitung von Information. Sollen Verwaltungsprozesse verbessert werden, so ist daher eine Untersuchung und darauf aufbauend eine bewusste Gestaltung von den zugrunde liegenden Informationsflüssen eine logische Konsequenz.

Um die Komplexität von Verwaltungsprozessen beherrschbar zu machen und damit eine Diskussionsgrundlage über mögliche Probleme und Verbesserungspotenziale zu schaffen, ist die Verwendung von Geschäftsprozessmodellen eine ebenso etablierte wie adäquate Möglichkeit.

Das Neue an dieser Arbeit ist die Verknüpfung der Themen 'Informationsfluss' und 'Geschäftsprozessmodellierung', die zu einem erweiterten Konzept führt. Dieses Konzept schlägt ein spezifisches Vorgehen vor, mit dem zum einen die bestehenden Informationsflüsse in Geschäftsprozessen ermittelt und modelliert werden, zum anderen darauf aufbauend neue Informationsflüsse und Prozessabläufe gestaltet werden können.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Zielsetzung 1
1.2 Vorgehensweise 1
1.3 Relevanz 2
2. Definition relevanter Begriffe 3
2.1 Informationsfluss 3
2.2 Geschäftsprozesse 5
2.3 Geschäftsprozessmodelle 8
3. Wissenschaftliche Grundlage zur Prozessanalyse als Basis der Informationsflussgestaltung 11
3.1 Aufgabe der Prozessmodellierung im Zusammenhang mit Geschäftsprozessverbesserungsprojekten 12
3.2 Zusammenhang zwischen Geschäftsprozessen und Informationsflüssen 12
3.3 Darstellungsformen für Geschäftsprozesse 14
3.3.1 Anforderung an eine Modellierungsmethode 15
3.3.2 ARIS-Methoden 17
3.3.3 Auswahl von Modellelementen als spezifische Darstellungsinstrumente 25
3.3.4 Auswahl von Modellierungswerkzeugen 28
3.4 Durchführung der Prozessanalyse 30
3.4.1 Ist-Aufnahme 31
3.4.1.1 Interviews als Bestandteil der Ist-Aufnahme 32
3.4.1.2 Erstellung der Ist-Prozesse 36
3.4.2 Ist-Analyse 36
3.4.2.1 Problemanalysen von Geschäftsprozessen 37
3.4.2.2 Prozessvergleich auf Basis von Kennzahlen 39
3.5 Entwicklung von Soll-Prozessen 40
3.5.1 Referenzmodelle 41
3.5.2 Geschäftsprozessverbesserung 42
3.5.3 Prozessunterstützende IuK-Systeme 42
3.6 Umsetzung von Soll-Prozessen 46
3.6.1 Reorganisation von Geschäftsprozessen 46
3.6.2 Berücksichtigung unternehmenskultureller Aspekte 47
4. Konzept zur Erstellung eines Informationsflusses mit Hilfe von Geschäftsprozessmodellen 48
4.1 Prozessidentifikation 49
4.2 Ist-Aufnahme 50
4.2.1 Informationsveranstaltung für alle Beteiligte 50
4.2.2 Interviewvorbereitung 51
4.2.3 Interviewdurchführung 52
4.2.4 Erstellung von Ist-Prozessmodellen 52
4.3 Ist-Analyse 56
4.3.1 Informationsflussmerkmale 56
4.3.2 Analyse des Informationsflusses 56
4.4 Soll-Prozessmodelle 59
5. Praktische Überprüfung des Konzeptes 61
5.1 Ausgangslage der Prozessanalyse 61
5.1.1 Das Unternehmen 61
5.1.2 Aufgabenspektrum der beteiligten Abteilung 62
5.1.3 Aufgabenstellung des Projektes 62
5.1.4 Klärung des Vorgehens 63
5.2 Durchführung der Ist-Aufnahme 66
5.2.1 Durchführung einer Informationsveranstaltung 67
5.2.2 Durchführung der Interviewvorbereitung 68
5.2.3 Durchführung der Interviews 69
5.2.4 Erstellung der Ist-Prozessmodelle 70
5.3 Durchführung der Ist-Analyse 78
5.3.1 Untersuchung der Durchlaufzeit 78
5.3.2 Untersuchung der Kosten 79
5.3.3 Untersuchung der Qualität 80
5.3.4 Feststellung weitere Problemfelder 80
5.3.5 Präsentation der Ergebnisse der Ist-Analyse 82
5.4 Erstellung von Soll-Prozessmodellen 82
5.4.1 Anforderungen an den Soll-Prozess 82
5.4.2 Anforderungen an die DV-Systeme 83
5.4.3 Anforderungen an das Formular 84
5.4.4 Verbesserungsvorschläge 84
5.4.5 Abschlusspräsentation der Verbesserungsvorschläge und Diskussion 85
6. Bewertung des Konzepts auf Basis der praktischen Durchführung 86
6.1 Bewertungskriterien 86
6.2 Bewertung der Durchlaufzeit 86
6.3 Bewertung der Qualität 86
6.4 Ergebnis der Bewertung 87
Literaturverzeichnis 88
Erklärung 92
Anhang I Fragebogen für die Ist-Aufnahme bei W & M 93
Anhang II Interviewprotokoll der Ist-Aufnahme bei W & M 94
Anhang III Prozessmodelle 95

Automatisiert erstellter Textauszug:

Checkliste zur Prozessanalyse mit Schwerpunkt Informationsflussgestaltung Kategorie Durchlaufzeit Tätigkeit Informationsbesorgung Fragestellung o o o o Werden alle relevanten Informationen besorgt? Werden nur relevante Informationen besorgt? Werden die Informationen in einer Form besorgt, die eine schnelle Weiterbearbeitung ermöglicht? Könnten die Informationen nicht abrufbereit gestellt werden (PushVerfahren)? Können Arbeitsschritte parallelisiert werden? Können Arbeitsschritte eliminiert werden? Können Arbeitsschritte vereinfacht werden? Können Arbeitsschritte technisch unterstützt werden? Werden alle relevanten Informationen bereitgestellt? Werden nur relevante Informationen bereitgestellt? Werden die Informationen in einer Form bereitgestellt, die eine schnelle Weiterbearbeitung ermöglicht? Könnten die Informationen auch auf Abruf bereitgestellt werden (PullVerfahren)? Ist die günstigste (interne oder externe) Informationsquelle gewählt? [...]

Die Qualität eines Informationsflusses kann mit der Frequenz auftretender Fehler, bzw. getätigter Nachfragen oder Korrekturen beschrieben werden. Häufige Fehler bedingen häufige Korrekturen und viele Kontrollen und haben somit einen negativen Einfluss auf die Durchlaufzeit. Da in diesem Fall Arbeitszeit betroffen ist, werden auch die Personalkosten negativ beeinflusst. Eine andere Art von Qualität gilt es zu beachten, wenn Prozesskunden mit einbezogen werden. So können Abteilungen ihre Durchlaufzeit verringern, wenn dies aber auf Kosten der Informationsflussqualität geschieht, erhöht sich möglicherweise die Durchlaufzeit derjenigen Abteilungen, die als Prozesskunden auftreten. Aus gesamtunternehmerischer Sicht ist damit nichts gewonnen (siehe Kap. 2.2). Sollten externe Kunden die Prozesskunden sein, so können Qualitätsmängel fatale Auswirkungen für den Ruf eines Unternehmens oder seiner Produkte haben. [...]

Bei der Untersuchung der Kosten werden u.a. auch Belange der Durchlaufzeit eine Rolle spielen. Gerade weil Personalkosten meistens die anteilsmäßig größten Kostenblöcke darstellen, ist eine Verringerung der Durchlaufzeit oft auch mit einer Kostenverringerung verbunden. Darüber hinaus spielen Informationsspeicher eine Kostenrolle, zum einen, weil Medien mit unterschiedlichen Beschaffungskosten verbunden sind, zum anderen, weil Medien unterschiedliche Raumkapazitäten binden. Die Form der Informationsarbeit bestimmt auch die benötigte Mitarbeiterqualifikation, welche wiederum die Personalkosten beeinflusst. Genauso spielt die Wartung bzw. Pflege von Informationssystemen eine große Rolle bei anfallenden Kosten. Neben der Durchlaufzeit spielt also vor allem die Frage 'womit?' und 'in welcher Form?' eine Rolle bei der Analyse. [...]

Arbeit zitieren:
Jens Denfeld, Ata Özgür Oktober 2002: Informationsflussgestaltung auf Basis von Geschäftsprozessmodellen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Geschäftsprozess, Informationsfluss, Geschäftsprozessmodell, Geschäftsprozessanalyse, ARIS

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