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Informationseffizienz von Ratingsystemen

Informationseffizienz von Ratingsystemen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Claudia Beinert
  • Abgabedatum: Dezember 2003
  • Umfang: 108 Seiten
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7131-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7131-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Beinert, Claudia Dezember 2003: Informationseffizienz von Ratingsystemen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Rating, Basel II, Ausfallwahrscheinlichkeit, Gesamtbesteuerung, Kreditrisiko

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74,00 €

Diplomarbeit von Claudia Beinert

Zusammenfassung:

Das Kreditgeschäft einer Bank arbeitet wirtschaftlich, wenn sich die übernommenen Risiken gerecht vergütet werden lassen. Dennoch ist es für eine Bank nicht ausreichend, ein System implementiert zu haben, das auf der Basis von Bonitätsbewertungen (Ratings) für Schuldner Risikoprämien berechnet. Vielmehr ist die Qualität des verwendeten Ratingsystems von ausdrücklicher Bedeutung. Die Qualität entscheidet darüber, ob in dem System die qualitativen und quantitativen bonitätsrelevanten Faktoren gerade so aggregiert werden, dass eine Ausfallwahrscheinlichkeit mit hoher Prognosegenauigkeit resultiert.

Ein Beurteilungskriterium für die Qualität von Ratingsystemen in Banken und Ratingagenturen stellt das Kriterium der Informationseffizienz dar.

Bisher stand lediglich die Überprüfung dieser Effizienz-Eigenschaft für den Kapitalmarkt im Vordergrund der wissenschaftlichen Betrachtungen, dennoch können die Überlegungen zur Informationseffizienz des Kapitalmarktes auf Grund der Similarität des Bewertungsobjektes auf Ratings bzw. Ratingsysteme übertragen werden.

Die Kernaufgabe der vorliegenden Arbeit bestand in der Präsentation und Ausformulierung von Modellen, die geeignet erscheinen, die Effizienzeigenschaft in Ratingsystemen nachzuweisen. Zur detaillierteren Analyse wurde – angelehnt an Fama (1970) und derselbe (1991) – die Unterteilung des Informationseffizienzkriteriums in die schwache, die halbstrenge und die strenge Informationseffizienz übernommen. Die Arbeit schlägt folgende Modelle vor und bewertet außerdem kritisch deren Relevanz im praktischen Einsatz:

Schwache Informationseffizienz:

t-Test für Mittelwerte als Schätzer für aktuelle Ausfallwahrscheinlichkeiten von Ratingklassen.

Halbstrenge Informationseffizienz:

Volatilitäten und Beta-Faktoren von börsennotierten Unternehmen als Schätzer für halbstreng-informationseffiziente Ausfallwahrscheinlichkeiten von Unternehmen; Fons-Modell (Anleihenbewertung) zur Ermittlung von halbstreng-informationseffizienten Ausfallwahrscheinlichkeiten für Anleihen von Unternehmen und Staaten; Mertonsches-Fremdkapital-Options-Modell zur Ermittlung von halbstreng-informationseffizienten Risikoprämien für Unternehmen.

Strenge Informationseffizienz:

Autokorrelationskoeffizienten für Unternehmensratings und Ausfallwahrscheinlichkeiten von Ratingklassen; Markoff-Eigenschaft für Unternehmensratings und Ausfallwahrscheinlichkeiten von Ratingklassen und Rating-Momentum für Wanderungsmatrizen.

Die eigenen empirischen Untersuchungen zu jedem der drei Effizienzkriterien wurden insbeson-dere auf der Grundlage von Datenmaterial der Ratingagentur Standard & Poor’s durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Rating und Ratingsysteme 4
2.1 Inhalt von Ratings 4
2.2 Ratings im Kontext von Basel II 5
2.3 Ausfallwahrscheinlichkeit und Ausfallkosten 8
2.4 Ratings und Ausfallwahrscheinlichkeiten 13
3. Informationseffizienz 19
3.1 Schwache Informationseffizienz 21
3.2 Halbstrenge Informationseffizienz 22
3.3 Strenge Informationseffizienz 26
4. Strenge Informationseffizienz von Ratings 28
4.1 Vergleich von ex-ante geschätzten und ex-post beobachteten Ausfallwahrscheinlichkeiten 29
4.2 Strenge Informationseffizienz am Beispiel des Standard & Poor's-Ratingsystems für Emittenten 32
5. Halbstrenge Informationseffizienz von Ratings 40
5.1 Volatilitäten und Beta-Faktoren der Börse als Schätzer für die Ausfallwahrscheinlichkeit von börsennotierten Unternehmen 40
5.2 Ermittlung von Ausfallwahrscheinlichkeiten aus Marktpreisen von Anleihen 49
5.3 Bewertung von Fremdkapital als Option 61
6. Schwache Informationseffizienz von Ratings 74
6.1 Random Walk und historische Ausfallraten 74
6.2 Markoff-Eigenschaft und Rating-Momentum 79
7. Zusammenfassung 84
Anhang VII
Literaturverzeichnis XIV
Eidesstattliche Versicherung XIX

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Arbeit zitieren:
Beinert, Claudia Dezember 2003: Informationseffizienz von Ratingsystemen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Rating, Basel II, Ausfallwahrscheinlichkeit, Gesamtbesteuerung, Kreditrisiko

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