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Information als Produkt

Informationsökonomische Typisierung der Informationseigenschaften

Information als Produkt
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Deniz Basci
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 94 Seiten
  • Dateigröße: 482,6 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4479-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4479-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4479-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Basci, Deniz Oktober 2000: Information als Produkt, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Information, Informationseigenschaften

Diplomarbeit von Deniz Basci

Einleitung:

Die vorliegende (empirische) Diplomarbeit beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Problem der Bewertung von Informationen und bezieht sich dabei insbesondere auf die Erkenntnisse der Informationsökonomie. Ziel ist es, auf Basis der relevanten Informationseigenschaften das Prokukt „Information“ einer informationsökonomischen Abgrenzung zu unterziehen.

Information ist schon immer ein Wettbewerbsfaktor gewesen und ist es auch heute noch, mit dem Unterschied, dass heute ein Überfluss an Informationen vorliegt. Aufgrund des enormen technischen Fortschritts, insbesondere durch die Entstehung des World Wide Web, ist es möglich, Informationen aus aller Welt zu erhalten. Diese Informationsflut gilt es zu evaluieren und das Brauchbare herauszufiltern.

Gang der Untersuchung:

Nach einer ersten Erklärung des Begriffs Information folgt eine Abgrenzung zu den Begriffen Daten und Wissen, da im Rahmen der verschiedenen Definitionsansätze diese besonders häufig Erwähnung finden.

Im dritten Kapitel wird der Begriff Information aus einem speziellen Blickwinkel betrachtet. Von besonderem Interesse sind fortan elektronische Informationen. Aus diesem Grund werden zunächst die Vor- und Nachteile der Elektronisierung von Informationen betrachtet, um v.a. das Problem der Informationsbewertung aufzeigen zu können. Hier wird auch das vielzitierte Problem des „Information Overload“ beschrieben.

Das nächste Kapitel handelt von der Informationsqualität, die v.a. auf der Grundlage von verschiedenen Informationseigenschaften definiert werden soll.

Im fünften Kapitel wird die Informationsökonomie erstmals in die Betrachtungen hinzugezogen. Es werden die Grundlagen der Informationsökonomie behandelt. Besonders wichtig sind dabei drei Arten von Leistungseigenschaften: Such-, Erfahrungs- und Vertrauenseigenschaften. Den Abschluss in diesem Kapitel bilden schließlich die Grundlagen der Positionierung von Kaufprozessen im informationsökonomischen Dreieck.

Im sechsten Kapitel werden die informationsökonomischen Erkenntnisse auf die „Information“ angewandt. Als Positionierungsgrundlage dienen dabei acht ausgewählte Informationseigenschaften. Die Positionierung im informationsökonomischen Dreieck erfolgt zunächst auf hypothetischer Basis. In diesem Zusammenhang werden von der Verfasserin 11 Hypothesen aufgestellt. Drei davon sollen zusätzlich den Einfluss von Metadaten/-informationen auf die Beurteilbarkeit von Informationen untersuchen.

Anschließend werden diese Hypothesen in Kapitel 7 anhand einer empirischen Untersuchung überprüft. Dazu hat die Verfasserin eine schriftliche Befragung durchgeführt.

Um die Arbeit abzurunden, werden in Kapitel 8 zusammenfassende und auch abschließende Betrachtungen angestellt.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS III
TABELLENVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS V
1. EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG 2
2. WAS VERSTEHT MAN UNTER „INFORMATION"? 4
2.1 DEFINITIONSANSÄTZE 4
2.2 ABGRENZUNG ZWISCHEN DATEN, INFORMATION UND WISSEN 5
2.3 EIGENSCHAFTEN VON INFORMATIONEN 6
3. TRENNUNG DER INFORMATION VON IHREM PHYSISCHEN TRÄGERMEDIUM UND DIE AUSWIRKUNGEN 8
3.1 EINLEITUNG 8
3.2 VORTEILE DER „ELEKTRONISIERUNG“ VON INFORMATIONEN 9
3.3 NACHTEILE DER ELEKTRONISIERUNG VON INFORMATIONEN 10
3.3.1 Information Overload 10
3.3.2 Das Problem der Informationsbewältigung 13
4. QUALITÄTSKRITERIEN VON INFORMATIONEN 14
4.1 EINLEITUNG 14
4.2 DEFINITION DES BEGRIFFS „QUALITÄT“ 15
4.3 SYSTEMATIKEN FÜR QUALITÄTSKRITERIEN VON INFORMATIONEN 15
4.3.1 Systematik für Qualitätskriterien nach Grotz-Martin 16
4.3.1.1 Relevanz 17
4.3.1.2 Aktualität 18
4.3.1.3 Rechtzeitigkeit 18
4.3.1.4 Präzision 19
4.3.1.5 Reliabilität 20
4.3.2 Systematik für Qualitätskriterien nach Königer und Reithmayer 21
4.3.3 Bewertungskriterien nach Berekoven, Eckert und Ellenrieder 22
4.3.3.1 Qualitative Kriterien 22
4.3.3.2 Ökonomische Kriterien 23
4.3.4 Bewertungskriterien zur Beurteilung von Web-Sites bzw. Informationssammelstellen im Internet 124
5. INFORMATIONSÖKONOMISCH BEGRÜNDETE TYPISIERUNG VON KAUFPROZESSEN 25
5.1 DIE BEDEUTUNG DER INFORMATIONSÖKONOMIE ZUR ERKLÄRUNG DES NACHFRAGERVERHALTENS 25
5.2 ARTEN DER UNSICHERHEIT 27
5.3 VERSCHIEDENE ARTEN VON GÜTEREIGENSCHAFTEN 28
5.3.1 Sucheigenschaften 29
5.3.2 Erfahrungseigenschaften 30
5.3.3 Vertrauenseigenschaften 31
5.4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNGEN ZUR INFORMATIONSÖKONOMISCHEN EIGENSCHAFTSTYPOLOGIE IN DER LITERATUR 32
5.5 POSITIONIERUNG VON KAUFPROZESSEN IM INFORMATIONSÖKONOMISCHEN DREIECK 34
6. INFORMATIONSÖKONOMISCH BEGRÜNDETE TYPISIERUNG VON KAUFPROZESSEN IN BEZUG AUF DAS PRODUKT INFORMATION 38
6.1 EINLEITUNG 38
6.2 POSITIONIERUNG DER INFORMATIONSEIGENSCHAFTEN IM INFORMATIONSÖKONOMISCHEN DREIECK (HYPOTHESEN) 39
6.2.1 Einleitung 39
6.2.2 Aufstellung der Hypothesen - ohne Metadaten 40
6.2.3 Aufstellung der Hypothesen - mit Metadaten 44
6.3 POSITIONIERUNG DES PRODUKTES „INFORMATION“ IM INFORMATIONSÖKONOMISCHEN DREIECK (HYPOTHETISCH) 47
7. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG 48
7.1 EINLEITUNG 48
7.2 ERLÄUTERUNG DES FRAGEBOGENS 48
7.3 ERGEBNISSE DER BEFRAGUNG UND DEREN BEURTEILUNG 52
8. SCHLUßBETRACHTUNG / AUSBLICK 68
LITERATURVERZEICHNIS V
ANHANG IX

Automatisiert erstellter Textauszug:

Um nun abschließend eine Positionierung des Produktes „Information“ im informationsökonomischen Dreieck vornehmen zu können, sollen die Ergebnisse der Fragen 7-11 grob zusammengefaßt werden. Dabei wird die Positionierung in zwei Blöcke aufgeteilt: zum einen ohne Metadaten, zum anderen mit Metadaten. ⇒ „Information“ ist, wenn keine Metadaten vorliegen, ein Erfahrungsgut mit einer Tendenz in Richtung Vertrauensgut. Die Tendenz wird auch insbesondere durch die Gewichtung der einzelnen Informationseigenschaften deutlich gemacht. Die Eigenschaften, die für sich genommen zur Vertrauenseigenschaft tendieren, weisen eine hohe bis mittlere Gewichtung auf, so daß „Information“ ein gewisses Maß an Vertrauenseigenschaften enthält. Insgesamt überwiegen jedoch die Erfahrungseigenschaften. ⇒ Für den Fall, daß Metadaten vorliegen, ist „Information“ eine Mischung aus Inspektions- und Erfahrungsgut. Eine genauere Aussage läßt sich an dieser Stelle nicht treffen, weil die Positionierung immer von der Anzahl und Art der gegebenen Metadaten abhängig ist. In Bezug auf die Befragung läßt sich aber eine leichte Tendenz in Richtung Inspektionsgut beobachten. [...]

Existenz einer Strukturierung, Knappheit) haben sich in ihrer Beurteilbarkeit fast gar nicht geändert, was wiederum ein Beweis dafür ist, daß gewisse Metainformationen nur auf bestimmte Eigenschaften ansprechen und auf andere hingegen nicht. Da nun alle Hypothesen in irgendeiner Form bewertet wurden, kann abschließend zu den Fragen 7-9 folgender Schluß gezogen werden: Keine der Hypothesen kann zu 100% bestätigt werden, da es immer einige Befragte gibt, die sich in der Beurteilung nicht ganz sicher sind. Es muß aber auch keine Hypothese absolut verworfen werden. Im großen und ganzen treffen die Hypothesen zumindest tendenziell zu. Bezüglich der Positionierung der Informationseigenschaften im informationsökonomischen Dreieck muß demnach berücksichtigt werden, daß sich die Zuordnung zu den drei Eigenschaftskategorien nicht ohne weiteres objektivieren läßt (d.h. sie kann nicht a priori erfolgen), sondern immer von der subjektiven Wahrnehmung der Nachfrager sowie deren Beurteilungsverhalten abhängt. [...]

Gesundheitsministerium wird i.d.R. objektiv sein. In diesem Fall kann die Objektivität sogar als Sucheigenschaft aufgefaßt werden – unter der Bedingung, daß solch eine aussagekräftige Metainformation vorliegt. Ein ähnliches Resultat ist für die „Relevanz“ zu beobachten. Dieser Aspekt könnte als Verteidigung für Hypothese 9 aufgeführt werden, die ja zuvor verworfen werden mußte. Hieraus wird deutlich, daß nicht nur einer Eigenschaft eindeutig zurechenbare Metainformationen die Beurteilbarkeit beeinflussen können. Manchmal sind es auch nicht direkt zurechenbare Metainformationen, die es ermöglichen, eine Eigenschaft besser zu beurteilen. Manchmal ist es hingegen unerklärlich, wieso eine Eigenschaft nach Bekanntgabe eines Qualitätssignals plötzlich schlechter beurteilt wird als ohne Qualitätssignal. Dies trifft zumindest auf die Eigenschaft „Präzision/Genauigkeit“ zu. Hier hat ein Teil der Befragten seine absolute Sicherheit bei der Beurteilbarkeit verloren. Alle weiteren Informationseigenschaften (Aktualität, Vollständigkeit, [...]

Arbeit zitieren:
Basci, Deniz Oktober 2000: Information als Produkt, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Information, Informationseigenschaften

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