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Industrieökonomische Analyse des deutschen Luftfrachtmarktes

Industrieökonomische Analyse des deutschen Luftfrachtmarktes
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jens Erkes
  • Abgabedatum: November 2007
  • Umfang: 60 Seiten
  • Dateigröße: 377,7 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Düsseldorf Deutschland
  • Bibliografie: ca. 35
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-1540-2
  • ISBN (CD) :978-3-8366-1540-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Erkes, Jens November 2007: Industrieökonomische Analyse des deutschen Luftfrachtmarktes, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Luftverkehr, Luftfrachtmarkt, Sea-Air-Transport, Flughafen, Frachtrate

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Diplomarbeit von Jens Erkes

Einleitung:

Die immer stärker spürbare Präsenz der Globalisierung verhilft dem weltweiten Luftfrachtmarkt zu immer mehr Wachstum. Deutschland ist Exportweltmeister und das Flugzeug als ziemlich sicheres Transportmittel erlangt immer stärkere Beliebtheit. Allerdings kann man in den letzten Jahren auf dem deutschen Luftfrachtmarkt einen Rückgang der Luftfrachtraten verzeichnen. So gibt es mittlerweile für Frachten nach China Marktraten von EUR 0,20 pro kg, aber auf dem Rückweg werden Marktraten von knapp unter USD 3,00 per kg gehandelt. Wenn wir davon ausgehen, dass die Luftfracht weltweit in den nächsten Jahren um geschätzte 6,1 Prozent pro Jahr wächst und einen immer stärkeren Anteil an der wachsenden Weltwirtschaft haben wird, müssen wir die Frage stellen, ob diese immense Ratendiskrepanz durch die unterschiedlichen Märkte in Asien und Europa entstehen und was die Ursachen dieser enormen Preisunterschiede sind.

Dazu müssen eine Reihe von Grundlagen und Tatsachen der Luftfracht und der Luftfahrt einleitend erklärt werden. Diese Arbeit beschreibt die Grundlagen und Historische Entwicklung des deutschen Luftfrachtmarktes. Des Weiteren werden Kapazitätsentwicklungen und mögliche Kapazitätsengpässe im Frachtaufkommen dargestellt. Ebenfalls wird auf das Angebots- und Nachfrageverhalten sowie den Wettbewerb auf dem Luftfrachtmarkt eingegangen. Abschließend werden wirtschaftspolitische Folgen und Handlungsempfehlungen für Airlines und Spediteure erörtert.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Gliederung VII
1 Einleitung 1
2 Grundlagen 2
2.1 Definition Luftfracht 2
2.2 Anbieter von Luftfrachttransporten 3
2.2.1 KEP Dienste bzw. Integrators 4
2.3 Abläufe & Regularien des Luftfrachttransportes 5
2.4 Warenklassen 6
2.5 Arten der Luftfrachtbeförderung 8
2.5.1 Flugzeug 8
2.5.2 Road Feeder Service/Bodenersatzverkehr 9
2.5.3 Sea-Air Transporte 10
2.6 Historische Entwicklung der deutschen Luftfracht 11
3 Nachfrage, Angebotskapazitäten und Kostenentwicklung 13
3.1 Frachtaufkommen 13
3.1.1 Frachtaufkommen in den Hubs 14
3.1.2 Frachtaufkommen in den Offlinestationen 20
3.1.3 Nachfrage nach Luftfracht 21
3.2 Angebotskapazitäten 22
3.2.1 Frachtkapazitäten in Deutschland 22
3.2.2 Ökonomische Beurteilung der Kapazitätsentwicklung 23
3.3 Flughafenkapazitäten und die Frage: Sind Flughafenkapazitäten Engpässe? 24
3.4 Kostenentwicklung 28
3.4.1 Kostenentwicklung in Deutschland 28
3.4.2 Enablers und Disablers für die Kostenentwicklung 29
4 Frachtraten 32
4.1 Ratenstruktur in der Luftfracht 33
4.1.1 Ratenentwicklung auf dem deutschen Luftfrachtmarkt 34
4.1.2 Entwicklung der Frachtraten in den Hubs 36
4.1.3 Entwicklung der Frachtraten regional (Offlinestationen) 37
4.2 Ökonomische Beurteilung der Frachtratenentwicklung 38
5 Wettbewerb 40
5.1 Wettbewerb zwischen den Airlines 40
5.2 Wettbewerb zwischen den Spediteuren und den Integrators 42
6 Wirtschaftspolitische Folgen und Handlungsempfehlungen 44
6.1 Wirtschaftspolitische Folgen und Handlungsempfehlungen für dieAirlines 44
6.2 Wirtschaftspolitische Folgen und Handlungsempfehlungen für die Spediteure 44
Quellenverzeichnis IX

Textprobe:

Kapitel 2.5 Arten der Luftfrachtbeförderung:

2.5.1 Flugzeug:

Ist die klassische Beförderung in der Luftfracht. Sie wird entweder als Zusatzleistung in Passagiermaschinen im Linienverkehr oder als Hauptprodukt in reinen Frachtmaschinen im Linien- oder Charterverkehr durchgeführt. Die Beförderung wird in der Regel durch ULDs durchgeführt. Diese ULDs werden nach Containern und Paletten aufgeteilt. Durch den Einsatz dieser standardisierten Verladeeinheiten wurden diverse Vorteile für die Airlines geschaffen. Durch die Unit Load Devices entsteht die Möglichkeit Einzelsendungen von verschiedenen Versendern zu einer großen Sendung zu bündeln und die Durchlaufgeschwindigkeit der Frachtabfertigung wird erhöht. Die Transportsicherheit und der Verlust von Frachtraum wird eingedämmt, da z.B. die Container den speziellen körperlichen Gegebenheiten der Flugzeuge angepasst wurden und somit genaue Vorgaben für die jeweiligen Flugzeugtypen geschaffen wurden.

2.5.2 Road Feeder Service / Bodenersatzverkehr:

Diese Beförderungsart wird häufig als Zubringerdienst von so genannten Offlinestationen zum jeweiligen Airline Hub oder bei Kurz- und Mittelstrecken als Substitutionsgut für den Lufttransport genutzt. Dabei handelt es sich um Transporte, welche aus rechtlicher und abfertigungstechnischer Sicht als Lufttransporte gelten, aber mit einem LKW durchgeführt werden. Diese Flüge erhalten eine eigene Flugnummer und werden auch als Flug im Luftfrachtbrief eingetragen. Meistens sind diese Varianten durch einen Buchstaben oder eine zusätzliche Zahl in der Flugnummer gekennzeichnet. Durch diesen Bodenersatzverkehr bieten sich für den Kunden sowie für die Airline enorme wirtschaftliche Vorteile.

Die Airline kann zu geringeren Kosten mehr Fracht befördern ohne einen zu großen Zeitverlust hinnehmen zu müssen, da die Bodenersatzverkehre in der Regel per Nachtsprung zum jeweiligen Airline Hub unterwegs sind. Die Verlader partizipieren ebenfalls durch diese Beförderungsart, da durch den Einsatz von diesen LKW fast jede Art an Sendungen verladen werden kann, wohingegen die Verladung von großen Packstücken in einem Flugzeug vom Typ A319 oder B737 unmöglich ist. Diese beiden Flugzeugtypen sind die am meisten eingesetzten Flugzeuge auf den Kurz- oder Mittelstrecken. Einige Airlines setzten auf ihren innereuropäischen Flügen zwar noch andere Flugzeugtypen ein, diese haben aber eine noch geringere Frachtraumkapazität als eine Boeing 737 oder ein Airbus 319. Hinzu kommt, dass durch die geringe Größe dieser Flugzeuge auch die Ladeluke relativ niedrig ist und Packstücke gewisse Maximalgrößen nicht überschreiten dürfen. (Loading Charts IATA TACT- Rules). Sollten die Packstücke diese vorgegebenen Abmessungen überschreiten, wird in der Regel auf den Bodenersatzverkehr zurückgegriffen oder die Airline bittet den Spediteur, die Fracht direkt am Airline Hub anzuliefern um dort eine direkte Verladung in das Flugzeug tätigen zu können.

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Arbeit zitieren:
Erkes, Jens November 2007: Industrieökonomische Analyse des deutschen Luftfrachtmarktes, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Luftverkehr, Luftfrachtmarkt, Sea-Air-Transport, Flughafen, Frachtrate

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