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Inbetriebnahme und Erprobung des SIMATIC S7-Tools "Web Navigator"

Inbetriebnahme und Erprobung des SIMATIC S7-Tools "Web Navigator"
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Steinhart
  • Abgabedatum: Februar 2002
  • Umfang: 151 Seiten
  • Dateigröße: 19,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Ravensburg-Weingarten Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5809-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5809-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5809-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Steinhart, Andreas Februar 2002: Inbetriebnahme und Erprobung des SIMATIC S7-Tools "Web Navigator", Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Siemens, SIMATIC, SPS, Internet, WinCC

Diplomarbeit von Andreas Steinhart

Einleitung:

Wissen, was wo läuft – und darauf richtig reagieren, wurde in den letzten Jahren immer wichtiger. Durch die zunehmende Automatisierung von komplexen Fertigungsanlagen gewinnt das Bedienen und Beobachten von Prozessen zunehmend an Bedeutung, denn es gilt den Prozess zu beherrschen, Maschinen und Anlagen optimal am Laufen zu halten und immer geringere Standzeiten zu realisieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch die vertikale Integration spielt dabei eine immer wichtigere Rolle, da Informationen zu Fertigungsprozessen längst nicht mehr nur in der Fertigungsebene, sondern auch in Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, dem Einkauf und Verkauf bis hin zum Management von Bedeutung sind.

Ziel der vorliegenden Arbeit, die im Zeitraum von September 2001 bis März 2002 an der Fachhochschule Ravensburg-Weingarten entstand, war die Einführung des SIEMENS WinCC/Web Navigator mit der Möglichkeit, Prozesse über das Internet zu Bedienen und zu Beobachten.

Dabei stand vor allem die Einarbeitung in die benötigten Grundlagen, auf die der Web Navigator aufbaut, im Vordergrund. Kenntnisse über SPS, SIEMENS STEP7, der Visualisierungssoftware SIEMENS WinCC sowie über den Betrieb eines Web-Servers und Netzwerken waren wichtig, um erste Projekte mit Hilfe des Web Navigators über das Internet zu steuern.

Die Diplomarbeit soll Interessierten einen einfachen Einstieg in die Welt des Bedienens und Beobachtens mit WinCC ermöglichen.

Es zeigt sich, dass schon heute - und vor allem in Zukunft - das Bedienen und Beobachten von Prozessen aus weiten Distanzen einen wichtigen Stellenwert einnehmen und allmählich auch in die kleineren Betriebe und Firmen Einzug halten wird.

In Zukunft wird es immer wichtiger sein über Produktionsprozesse bestens informiert zu sein. Dies zum einen um Fehler frühzeitig zu erkennen, die Qualität zu erhöhen und Kunden über den aktuellen Fertigungsstand ihrer Produkte auf dem Laufenden zu halten.

Diese Arbeit soll zukünftig Studenten einen schnellen Einstieg in die Grundlagen der Visualisierung und Veröffentlichung von Projekten im Internet/Intranet - unabhängig von der umfangreichen SIEMENS Dokumentation - bieten. Auch die vielfältigen Möglichkeiten des Beobachten und Bedienens sollen im Laborversuch deutlich werden.

Inhaltsverzeichnis:

VORWORT II
ERKLÄRUNG VIII
NOTATION IX
1. EINLEITUNG 1-1
2. DAS WEB ALS LEITSTAND 2-1
2.1 SOFTWARELÖSUNG 2-1
2.1.1 SIEMENS WinCC - die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine 2-1
2.2 HARDWARELÖSUNG 2-6
2.2.1 Kommunikationsprozessor SIEMENS CP343-1 IT 2-6
3. INBETRIEBNAHME DES WINCC/WEB NAVIGATORS 3-1
3.1 SYSTEMVORAUSSETZUNGEN 3-1
3.2 INSTALLATION 3-1
3.2.1 WinCC / RC256 V5.0 Service Pack 2 3-1
3.2.2 Internet Information Services (IIS) 3-2
3.2.3 Web Navigator Server 3-3
3.2.4 Web Navigator Client 3-3
4. INTERNET INFORMATION SERVICES (IIS) 4-1
4.1 AUFRUFEN DER IIS 4-1
4.2 BEDIENOBERFLÄCHE 4-1
4.3 EIGENSCHAFTEN EINES PROJEKTS ÄNDERN 4-2
4.4 SICHERHEIT DES WEB-SERVERS 4-3
4.4.1 Antivirensoftware 4-4
4.4.2 Firewall 4-4
4.4.3 Protokollierung der Zugriffe 4-4
5. MPI/IP-NETZWERK 5-1
5.1 WAS IST MPI? 5-1
5.2 TECHNISCHE DATEN 5-1
5.3 VERNETZUNG UND ADRESSEN 5-2
5.4 EINSTELLEN DER MPI-ADRESSE AM PC/PG 5-3
5.5 EINSTELLEN DER MPI-ADRESSE DER CPU 5-3
6. SIMATIC WINCC GRUNDLAGEN 6-1
6.1 UMFELD VON WINCC 6-1
6.2 ARBEITSOBERFLÄCHE 6-2
6.3 PROJEKTKOMPONENTEN 6-3
6.3.1 Rechner 6-3
6.3.2 Variablenhaushalt 6-4
6.3.3 Strukturtypen 6-4
6.3.4 Graphics Designer 6-4
6.3.5 Alarm Logging 6-4
6.3.6 Tag Logging 6-5
6.3.7 Report Designer 6-5
6.3.8 Global Script 6-5
6.3.9 Text Library 6-5
6.3.10 User Administrator 6-5
6.3.11 CrossReference 6-6
6.3.12 Web Navigator 6-6
7. WINCC PROJEKT „AMPELSTEUERUNG“ ERSTELLEN 7-2
7.1 VORBEREITUNG 7-2
7.1.1 SPS-Adressen definieren 7-2
7.1.2 Anlegen des Projekts „Ampelsteuerung“ in WinCC 7-6
7.1.3 SPS Kommunikationstreiber hinzufügen 7-7
7.1.4 MPI-Adresse einstellen 7-8
7.2 DEFINITION DER VARIABLEN 7-9
7.2.1 Eingang/Merker 7-10
7.2.2 Ausgang 7-12
7.2.3 Timer 7-14
7.2.4 Datenbaustein 7-16
7.3 ANLEGEN VON DATENARCHIVEN 7-18
7.3.1 Arbeitsoberfläche 7-18
7.3.2 Archiv anlegen 7-19
7.3.3 Prozessvariablen hinzufügen 7-20
7.3.4 Eigenschaften der Prozessvariablen ändern/anpassen 7-21
7.3.5 Verwendete Archive 7-23
7.4 VISUALISIERUNG 7-24
7.4.1 Arbeitsoberfläche 7-24
7.4.2 Objekt/Prozessbilder erstellen 7-26
7.4.3 Objekt dynamisieren 7-26
7.4.4 Runtime Eigenschaften festlegen 7-33
7.5 AKTIVIEREN DES PROJEKTS 7-34
8. WINCC PROJEKT (AMPELSTEUERUNG) IM INTERNET VERÖFFENTLICHEN 8-1
8.1 ZUGRIFFSRECHTE DEFINIEREN 8-1
8.2 WINCC/WEB NAVIGATOR SERVER KONFIGURIEREN 8-2
8.3 PROZESSBILDER KONVERTIEREN 8-3
8.4 ZUGRIFF ÜBER DEN WEB NAVIGATOR CLIENT AUF DAS PROJEKT 8-5
8.4.1 Installation des WinCC/Web Navigator Client 8-5
8.4.2 Als Benutzer anmelden 8-5
9. WINCC PROJEKT ANWENDUNGSORIENTIERT AUFBEREITEN 9-1
9.1 HTML-SEITE 9-1
9.1.1 Erstellen 9-1
9.1.2 Webcam mit HTML einbinden 9-1
9.1.3 Webcam mit ActiveX*) in HTML einbinden 9-1
9.1.4 HTML-Seite als Startseite festlegen 9-2
9.2 AKTIVEX IN WINCC VISUALISIERUNG EINBINDEN 9-2
9.2.1 Videoclient in WinCC einbinden 9-3
9.3 INSTALLATIONSROUTINE FÜR ACTIVEX IN WINCC-PROJEKT EINFÜGEN 9-7
9.4 GESAMTPROJEKT AUFRUFEN 9-8
10. ZUSAMMENFASSUNG 10-1
11. SIEMENS SERVICE & SUPPORT 11-1
11.1 TELEFON 11-1
11.2 INTERNET 11-2
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS X
QUELLENVERZEICHNIS XVII
INTERNETADRESSENVERZEICHNIS XX
ABBILDUNGSVERZEICHNIS XXI
TABELLENVERZEICHNIS XXVI
A. ANHANG A-1
A.1 SPS PROGRAMM A-1
A.1.1 Ampelsteuerung A-1
A.1.2 Ventilatorsteuerung A-8
A.2 HTML-QUELLCODE A-10
A.2.1 Ampelsteuerung A-10
A.3 PROZESSBILDER A-18
A.3.1 Ampelsteuerung A-18
A.3.2 Ventilatorsteuerung A-22
A.4 ZUGANGSDATEN, KENNWÖRTER UND SICHERUNGSDATEIEN A-23
A.5 CD-ROM ZUR DIPLOMARBEIT A-23
B. ANLAGEN B-1
B.1 ANLEITUNGEN B-1
B.2 VORTRÄGE B-1
B.3 ZEICHNUNGEN B-1
ANLEITUNG PROJEKT „AMPELSTEUERUNG“
I. PROJEKT „AMPELSTEUERUNG“ STARTEN I-1
I.1 BENUTZER ANMELDEN I-1
I.2 WINCC-PROJEKT STARTEN I-2
I.3 WEBCAM STARTEN I-2
I.4 FIREWALL UND VIRENSCANNER AKTIVIEREN I-2
I.5 INTERNETSEITE AKTIVIEREN I-2
I.6 PROJEKT ZUR FUNKTIONSPRÜFUNG AUFRUFEN I-3
II. PROJEKT „AMPELSTEUERUNG“ BEENDEN II-4
III. LOGFILES III-4
ANLEITUNG PROJEKT „VENTILATORSTEUERUNG“
I. PROJEKT „VENTILATORSTEUERUNG“ AKTIVIEREN I-1
I.1 AUFBAU I-1
I.2 SPS-PROGRAMM AUF PLC LADEN I-2
I.3 SPS-PROGRAMM TESTEN I-5
I.4 WINCC PROJEKT AUFRUFEN (SERVERMODUS) I-6
I.5 WINCC PROJEKT EINRICHTEN UND AUFRUFEN (WEB NAVIGATOR) I-7
I.5.1 WinCC Projekt Ventilatorsteuerung einrichten I-7
I.5.2 WinCC Projekt Ventilatorsteuerung aufrufen I-11
Das komplette Inhaltsverzeichnis können Sie unter agentur@diplom.de anfordern

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das sogenannte Multi Point Interface wurde von Siemens für die Basis-Kommunikation von S7 Steuerungen entwickelt. Diese mehrpunktfähige Schnittstelle ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von mehreren Programmiergeräten, wie zum Beispiel PCs, sowie Displays und Bedienpanels an einer S7 CPU. Über einen Bus können auch an mehreren S7 CPUs von einem Programmiergerät angesteuert werden. Ein großer Vorteil des MPI-Netzwerkes ist, dass es - im Gegensatz zu einem Profibus-Netzwerk - nicht in der SPS projektiert werden muss. Allerdings sind große Leistungen nur relativ aufwändig realisierbar. D.h. über den MPI-Bus können mehrere Teilnehmer einfach innerhalb eines kleinen Netzes miteinander verbunden werden und mit eingeschränkter Datenübertragungsgeschwindigkeit kommunizieren, was allerdings in vielen Fällen ausreichend ist. [...]

Durch die immer stärkere Verbreitung des Internet, vor allem durch das WWW (World Wide Web) bedingt, und die steigende Anzahl von Nutzern in allen Bereichen, wächst auch die Gefahr von unerlaubten Zugriffen durch Hacker oder Viren auf Web-Server. Daher sollte ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit von Web-Servern gelegt werden, um Datenverluste zu vermeiden. Es sollten folgende grundlegende Maßnahmen ergriffen werden: 1. Installation des Betriebssystems auf dem Server als Minimal-System. 2. Installation der vom Hersteller zur Verfügung gestellten Patches, wie z.B. der Microsoft Patch gegen die Würmer „Code Red“ oder „Nimda“, die auf der Microsoft Homepage erhältlich sind. 3. Installieren von zusätzlicher Software nur, wenn diese unbedingt benötigt wird. 4. Vergeben minimaler Rechte (nur die unbedingt für den Web-Server-Betrieb notwendig sind). 5. Einsatz von Programmen zur Überprüfung sicherheitsrelevanter Einstellungen wie z.B. die Zugriffsrechte für Dateien. 6. Regelmäßige Überprüfung ob Dateien oder Programme auf dem Web-Server verändert worden sind. 7. Schutz des Web-Servers durch ein Virenprogramm, siehe auch 4.4.1 8. Einrichtung einer Firewall, siehe auch 4.4.2 9. Regelmäßige Kontrolle der Protokolldateien, siehe auch 4.4.3 10. Regelmäßige Erstellung von Backups [...]

Internet Information Services (IIS) ist eine Windows-Komponente, die das Veröffentlichen von Informationen im Web erleichtert. Sie wird benötigt, um ein WinCC-Projekt oder im einfachsten Fall eine Homepage mit Hilfe des WinCC/Web Navigators im Intranet/Internet zu veröffentlichen. Die IIS beinhalten u.a. einen Web-Server. Ein Web-Server ist allgemein die Grundlage für die Dokumentverwaltung in einem Intranet oder Internet. Seine Aufgabe ist es, Anfragen über das HTTP*)-Protokoll entgegenzunehmen und die angeforderten HTML *)Dokumente zurückzusenden. Mit den IIS können nun Internetstandards in Windows integriert werden, damit Daten im Web veröffentlicht und verwaltet werden können, ohne dass komplizierte Technologien erlernt werden müssen. Windows 2000 zusammen mit den Internet-Informationsdiensten ist die einfachste Methode, Informationen freizugeben und Anwendungen – wie z.B. Projekte aus WinCC - im Web auszuführen. [...]

Arbeit zitieren:
Steinhart, Andreas Februar 2002: Inbetriebnahme und Erprobung des SIMATIC S7-Tools "Web Navigator", Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Siemens, SIMATIC, SPS, Internet, WinCC

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