Impression Management und Personal Public Relations von Stars
Beispiel Michael Jackson
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Caroline Scheibel
- Abgabedatum: März 2005
- Umfang: 142 Seiten
- Dateigröße: 841,9 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Klagenfurt Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8784-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8784-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8784-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Scheibel, Caroline März 2005: Impression Management und Personal Public Relations von Stars, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Personenmarketing, Poblic Relations, Image, Prominenz, Popstar
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Diplomarbeit von Caroline Scheibel
Einleitung:
Das Thema der Prominenz rückt in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark in den Vordergrund. Die Medien berichten von sogenannten Promis wie nie zuvor. Ein Themengebiet der Prominenz, wie die Imagegestaltung, nun wissenschaftlich festzuhalten ist daher sehr aktuell. Die Menschen scheinen heute mehr denn je eine Reihe von Prominenten zu benötigen, sei es um sich selbst in hoch angesehenen Persönlichkeiten widergespiegelt zu sehen, sei es, um die heutzutage fehlende Religiosität und Spiritualität auszugleichen und an etwas anderes „Höheres” zu glauben. Um erfolgreich zu sein brauchen somit auch die Medien heutzutage vermehrt prominente Personen, über die sie berichten können. Ohne die Medienredakteure und ohne das Publikum wären die Prominenten wiederum nicht solche.
Gerade heute scheint mir das Thema ihrer Imagegestaltung besonders aktuell zu sein, denn bekannt zu sein wurde in den letzten Jahrzehnten ein Lebensziel für mehr Personen als je zuvor. Folgendes sind somit meine Leitfragen:
- Wie muss die Imagegestaltung einer Person sein, damit diese bekannter wird als die vielen anderen, die dasselbe Ziel verfolgen?
- Welche Rolle spielen die Personal Public Relations und ihr Impression Management auf dem Weg eines Menschen, ein Star zu werden?
- Was ist Personenmarketing und welche Stellung haben die Personal Public Relations darin?
- Welche Impression-Management-Techniken daraus können einem Menschen auf seinem Weg, ein Star zu werden, hilfreich sein und was genau ist ein Star?
- Wie ist all das am Fallbeispiel Michael Jackson ablesbar?
Gang der Untersuchung:
Zu Beginn werden Grundbegriffe des Marketings für Personen diskutiert, um eine Basis über das Thema „Der Mensch als Marke” zu geben. Am Ende dieses Kapitels werden weiter die sieben Taktiken vorgestellt, auf denen die Wirksamkeit von PR-Gags beruht.
Danach widmet sich die Arbeit dem Thema der Personal Public Relations, die die engere Basis dieser Schrift bilden. Dem folgt das Kapitel des Impression Managements, das ein Teil der Personal Public Relations ist. So entwickelt sich die Arbeit in den Kapiteln zwei bis vier vom Allgemeineren zum Spezifischeren hin.
Es folgt eine Ausarbeitung des Themengebietes der Prominenz, da dieses die zweite wichtige Säule meiner Arbeit bildet. Der letzte Teil dieser Schrift ist der praktische Teil, der das Fallbeispiel Michael Jackson zum Inhalt hat.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 1 | |
| 1 | EINLEITUNG | 3 |
| 1.1 | Relevanz des Themas | 3 |
| 1.2 | Fragestellung | 3 |
| 1.3 | Gliederung der Arbeit | 4 |
| 2. | GRUNDLAGEN DES PERSONENMARKETINGS | 5 |
| 2.1 | Marke und Marketing-Mix | 5 |
| 2.2 | Komponenten einer erfolgreichen Markenpersönlichkeit | 10 |
| 2.3 | Lila Kühe leben länger – Die sieben Taktiken von PR-Gags | 16 |
| 3. | PERSONAL PUBLIC RELATIONS | 19 |
| 3.1 | Public Relations | 19 |
| 3.2 | Personal Public Relations und deren Stellung in den Public Relations | 23 |
| 3.3 | Begriffsdiskussion und Grundsätze | 24 |
| 3.4 | PPR-Markt | 25 |
| 3.5 | PPR-Ziele | 27 |
| 3.6 | PPR-Konzeption | 27 |
| 3.7 | Positive und negative Aspekte | 31 |
| 4. | IMPRESSION MANAGEMENT | 35 |
| 4.1 | Image | 35 |
| 4.2 | Das Selbst und das Image | 38 |
| 4.3 | Selbstdarstellung im Alltag | 43 |
| 4.4 | Branding | 45 |
| 4.5 | Impression Management als Theorie | 46 |
| 4.6 | Impression Management und PPR | 48 |
| 4.7 | Weitere Aspekte von Impression Management | 49 |
| 4.8 | Techniken des Impression Managements | 55 |
| 5. | PROMINENZ | 65 |
| 5.1 | Begriffsdiskussion und Ursprung | 65 |
| 5.2 | Entstehung von Prominenz | 66 |
| 5.3 | Erscheinungsbild von Prominenz | 73 |
| 5.4 | Ermittlung von Prominenz | 76 |
| 5.5 | Systematisierung | 77 |
| 5.6 | Prominente, die Gesellschaft und das Publikum | 83 |
| 5.7 | Flüchtigkeit und Niedergang von Prominenz | 87 |
| 6. | FALLBEISPIEL MICHAEL JACKSON | 89 |
| 6.1 | Aufwachsen im Scheinwerferlicht | 89 |
| 6.2 | An der einsamen Spitze | 99 |
| 6.3 | Zielscheibe Superstar | 114 |
| 7. | ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT | 128 |
| Literaturverzeichnis | 130 | |
| Abbildungsverzeichnis | 137 |
Intimidation. Bedrohen, einschüchtern. Diese Technik zielt darauf ab, in bestimmten Situationen als stark, mächtig oder gefährlich zu erscheinen. Es gibt Situationen, in denen diese Technik wirksamer ist als ein Entgegenkommen, z.B. in einigen Sportarten. “Einschüchterung muss selbstverständlich glaubwürdig sein, um ihre Wirkung zu erzielen.”(Mummendey, 1995, S.169) Einschüchterung kann durch Androhung körperlicher Gewalt, beeinflussung durch mächtigere Personen oder die Androhung einer Blamierung oder peinlichen Situation geschehen. Eher machtlose Personen können durch die Androhung “eine Szene zu machen” einschüchtern. “Die Einschüchterung ist [allerdings] nur wirksam, wenn es eine Person gibt, die sich einschüchtern lässt.”(Mummendey, 1995, S.170) Diese Taktik sollte laut Mummendey nur in Interaktionen durchgeführt werden, die unfreiwilliger Natur sind. Die Taktik führt häufig zur Aufhebung dieser Beziehung bzw. Interaktion. [...]
Ingratiation oder other-enhancement. Sich beliebt machen, sich einschmeicheln. Ziel hierbei ist es, die Sympathie der Interaktionspartner zu gewinnen. “Beliebte Personen werden ihren Mitmenschen häufiger belohnt als weniger beliebte.”(Mummendey, 1995, S.154) Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass man sich nicht von der Person, der man schmeichelt, abhängig macht – dies passiert, wenn man zu sehr auf Beliebtheit angewiesen ist -, denn wer als abhängig empfunden wird, dessen Schmeicheleien wirken schnell unglaubwürdig. “Der Schmeichler wird versuchen, dem geschilderten Dilemma zu entgehen, indem er unauffällig und verdeckt vorgeht, indem er also indirekt oder mit kleinen Schritten sein Ziel zu erreichen versucht.”(Mummendey, 1995, S.154) Auch den Eindruck, man sei unterlegen oder passt sich stets an, sollte vermieden werden. Eine Taktik innerhalb dieser ist das favour-doing, also einen Gefallen zu tun. Sie zielt auf die Gegenseitigkeit ab und darauf, dass eine Person, die einem Gutes tut, eher als sympathisch empfunden wird. [...]
4.8. Techniken des Impression Managements Manfred Piwinger und Helmut Ebert nennen die Techniken Wirkungsmechanismen und beschreibt diese als sozialpsychologische und kognitive Mechanismen der Eindrucksbildung “wie z.B. solche, die die Wahrnehmung und Kategorisierung von Personen und Ereignissen steuern” (Piwinger/Ebert, 1998, S.18) Folgende Mechanismen bzw. Techniken zählen die Autoren auf: “Mechanismen der Imagebildung [...] sind Vereinfachung durch Typisierung, Verallgemeinerung von Einzelerfahrungen, Überverdeutlichung und Bewertung. Hinzu kommen Assoziationsund Attributionsmechanismen, zB. werden Personen Merkmale zugeschrieben [...]. Mit bestimmten Attributen [...] werden bestimmte Images assoziiert.” (Piwinger/Ebert, 1998, S.18) Außerdem erwähnen sie das Austauschprinzip, das meint, dass die eigene Wertschätzung bzw. Offenheit einem gegenüber steigt, wenn dem Kommunikationspartner Wertschätzung bzw. Offenheit entgegengebracht wird, sowie den Erwartungsmechanismus, der meint, dass eine Person oft so wahrgenommen wird, wie sie selbst andere wahrnimmt. Piwinger und Ebert beschreiben ferner die Mechanismen der Konsistenz- “Personen tendieren dazu, in ihren Verhalten konsistent erscheinen zu wollen”(Piwinger/Ebert, 1998, S.19), der Inferenz - “Schlussfolgerungen sind kognitive Mechanismen der Imagebildung auf der Basis unvollständiger Information” (Piwinger/Ebert, 1998, S,19) und der Kontrolle “[...]sorgen dafür, dass Inszenierungen nicht durch unerwartete Ereignisse oder spontane Gefühlsregungen gefährdet werden.”(Piwinger/Ebert, 1998, S,19) . 55 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832487843
Arbeit zitieren:
Scheibel, Caroline März 2005: Impression Management und Personal Public Relations von Stars, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Personenmarketing, Poblic Relations, Image, Prominenz, Popstar



