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Implementierung eines geometrisch nichtlinearen isotropen viskoplastischen Materialmodells zur Beschreibung des Portevin-Le Chatelier-Effektes in das Finite-Elemente-System ABAQUS

Implementierung eines geometrisch nichtlinearen isotropen viskoplastischen Materialmodells zur Beschreibung des Portevin-Le Chatelier-Effektes in das Finite-Elemente-System ABAQUS
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rainer Glüge
  • Abgabedatum: Juli 2004
  • Umfang: 66 Seiten
  • Dateigröße: 1,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8171-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8171-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8171-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Glüge, Rainer Juli 2004: Implementierung eines geometrisch nichtlinearen isotropen viskoplastischen Materialmodells zur Beschreibung des Portevin-Le Chatelier-Effektes in das Finite-Elemente-System ABAQUS, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Mechanik, Kontinuumsmechanik, dynamic strain aging, DAS

Diplomarbeit von Rainer Glüge

Einleitung:

In der Arbeit wird die Implementierung eines geometrisch nichtlinearen, deviatorisch-viskoplastischen, isotropen Materialmodells zur Beschreibung des Portevin-Le Chatelier-Effektes in das Finite-Elemente-System ABAQUS beschrieben. Das Modell wird aus dem geometrisch linearen elasto-viskoplastischen Materialmodell von Zhang, McCormick und Estrin (2001) abgeleitet. Das Modell kommt mit 2 inneren Variablen aus, einer Vergleichsdehnung und der aging-time, die angibt, wie viel Zeit die gelösten Atome hatten, sich an den Versetzungen zu sammeln. Dabei wird ausführlich auf das Folgende eingegangen:

- Klassifizierung des PLC-Effektes nach der Spannungs-Dehnungskurve und den Oberflächenerscheinungen.

- Vorstellung des Originalmodells von Zhang, McCormick und Estrin mit Diskussion.

- Modifikation des Modells für große Verformungen (geometrisch nichtlinear) und deviatorisch viskoplastisch.

- Implementierung des neuen Modells.

Dabei wird ausführlich auf die folgende numerische Aufgaben und Schwierigkeiten eingegangen:

- Die Berechnung der vom Finite-Elemente-System ABAQUS verlangten algorithmisch konsistenten Ableitung des Spannungsinkrementes nach dem Dehnungsinkrement.

- Die Regularisierung der Vergleichsspannung.

- Die numerische Integration der Differentialgleichung der aging time.

Es werden FE-Rechnungen mit dem neuen Modell gemacht und Vergleiche angestellt mit:

- dem Originalmodell.

- den Experimenten.

Bei beiden Modellen wird der Einfluss der Zeitschrittweite im Inkrement auf die Ergebnisse untersucht. Es wird der Einfluss der algorithmisch konsistenten Ableitung auf das Ergebnis und Lösungsverhalten untersucht.

Es wird eine einseitige Zusammenfassung gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 5
2. Die physikalischen Hintergründe des PLC-Effektes 6
3. Die verschiedenen Erscheinungsformen des PLC-Effektes 7
4. Verwendete kinematische Grundgrößen und Annahmen 11
5. Das Zhang-McCormick-Estrin-Modell 13
5.1 Geometrisch lineare Formulierung des Zhang-McCormick-Estrin-Modells 13
5.2 Diskussion des Zhang-McCormick-Estrin-Modells 16
6. Modifkationen am Originalmodell 20
6.1 Übergang zum starr-viskoplastischen Modell 20
6.2 Geometrisch nichtlineare Formulierung des Modells 20
7. Implementierung des modifzierten Modells 23
7.1 Berechnung von D (sym. Anteil des Geschwindgkeitsgraienten) 24
7.2 Formulierung des Fließpotentials 24
7.3 Berechnung des deviatorischen Anteils der algorithmischen Linearisierung 25
7.4 Berechnung von dilatorischen Anteils der algorithmischen Linearisierung 25
7.5 Nachweis des Fließpotentials 26
7.6 Regularisierung der von Mises'schen Fließregel 27
7.7 Die algorithmische Ableitung 29
8. Die Integration der aging-time 31
8.1 Lösung der Differentialgleichung der aging-time für Beta=1 31
8.2 Integration der Differentialgleichung der aging time: das Theta-Schema 33
8.3 Integration der Differentialgleichung der aging-time mit dem impliziten Eulerverfahren 34
8.4 Genauigkeitssteigerung der Zeitintegration 35
8.5 Extrapolation zur Genauigkeitssteigerung 35
8.5.1 Extrapolation höherer Ordnung 38
9. FE-Rechnungen mit dem neuen Modell 39
9.1 Das Testmodell 39
9.2 Integration der aging-time in der Praxis 40
9.3 Untersuchung der Annahme Beta = 1 40
9.4 Beobachtungen am Testmodell 40
9.5 Beobachtungen bei der der FE-Lösung 41
9.6 Vergleich mit dem Originalmodell 42
9.6.1 Rechenzeit 42
9.6.2 Kritische Dehnung 43
10. Vergleich mit Experimenten 45
10.1 Parametervariation am modifzierten Modell 45
10.1.1 Oberächenerscheinungen 45
10.1.2 Variation der Dehnrate und Gesamtdehnung 47
10.1.3 Kritische Dehnung in Abhängigkeit von der Nenndehnrate 48
10.1.4 Untersuchung der Abhängigkeit der kritischen Dehnung von der Zeitintegration 50
10.1.5 Einfluss der Probengeometrie 53
11. Zusammenfassung 61
12. Quellen 62

Automatisiert erstellter Textauszug:

Ω(εn+1,1/2 ) wurde hier als Ω1,1/2 abgek¨rzt. Wieder kann der Nenner nur positiv u sein, wodurch der Z¨hler uber die Positivit¨t der aging-time entscheidet. F¨r reaa a u ¨ listische Schrittweiten ist Ω1 ≈ Ω1/2 , wodurch die in eckige Klammern gefassten Summanden von gleicher Gr¨ßenordnung sind. Der positive von beiden wird aufo grund des Faktors 6 im Gegensatz zu 2 immer dominieren, so dass die Posititvit¨t a nur noch von −tn ∆t2 ε2 gest¨rt werden kann. F¨r ausreichend kleine Schrittwei˙ o u a ten sollte dieser Summand wegen ∆t2 keinen großen Einfluss haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist der Z¨hler von (88) immer postitiv. Da die Negativit¨t a a nicht wirklich ausgeschlossen werden kann, muss jede Extrapolation einzeln auf Positivit¨t getestet werden. a o Sollte der Fall tR < 0 eintreten, so kann trotzdem eine bessere L¨sung approa ximiert werden, indem eine Exponentialfunktion durch die Punkte (h, y h ) und u (h/2, y h/2 ) gelegt wird. F¨r die Berechnung von y e wird die Funktion y = aebh [...]

Bei Kenntnis von ta zu einem beliebigen Zeitpunkt kann C1 ermittelt werden. Mit folgenden Annahmen kann ein Ausdruck f¨r tn+1 , der aging time am Inkremenu a tende angegeben werden: ε(t = 0) = εn ta (t = 0) = tn a εn+1 = εn + ∆tε ˙ n+1 ta (t = ∆t) = ta 1 . ε(1 + ω2 ) ˙ (77) ˙ Die Ableitung ∂tn+1 /∂ ε soll vorerst nicht berechnet werden, da noch garnicht klar a ist, ob die Annahme β = 1 uberhaupt zul¨ssig ist. Dies ist erstmal zu untersuchen. a ¨ Wie in Abschnitt 5.1 beschrieben, ist der betroffene Term Ω wichtig f¨r das u Abklingen der PLC-B¨nder. Mit β = 1 w¨chst Ω schneller als f¨r β = 0.68, a a u was heißt, das die PLC-B¨nder schneller abklingen. F¨r die Vorhersage, ob PLCa u B¨nder auftreten, ist dies vielleicht nicht entscheidend. Die Auswirkungen der a getroffenen Annahme k¨nnen relativ leicht untersucht werden, indem zwei sonst o identische Rechnungen miteinander verglichen werden. Dies setzt die Nutzung eines numerischen Integrationsverfahren voraus, da die Differentialgleichung der aging time f¨r β = 0.68 sich nicht wie oben beswchrieben l¨sen l¨sst. u o a tn+1 a = (tn ε(1 + ω2 ) − ω2 εn − ω1 ) + ω1 + ω2 εn+1 a ˙ ω1 + ω2 εn ω1 + ω2 εn+1 [...]

und ihre Anzahl durch eine gute Approximation der algorithmischen Ableitung reduziert wird. An dieser Stelle kommt die Frage nach der algorithmischen Ableitung ins Spiel, was an S erkl¨rt werden soll: S und σD h¨ngen nicht explizit von ε ab. S h¨ngt a a ˙ a aber von der Vergleichsdehnung ε ab, welche aus ε aufintegriert wird. ˙ √ S = s1 + s2 εn+1 (63) Da die Dehnrate als konstant im Inkrement angenommen wird, ergibt sich ˙ εn+1 = εn + ∆tε. Setzt man dies in S (63) ein, kann die Ableitung √ ∂ S1 + S2 εn + ∆tε ˙ ∂S S2 ∆t = = √ ∂ε ˙ ∂ε ˙ 2 εn + ∆tε ˙ berechnet werden. Auf gleiche Weise erh¨lt man bei σd a [...]

Arbeit zitieren:
Glüge, Rainer Juli 2004: Implementierung eines geometrisch nichtlinearen isotropen viskoplastischen Materialmodells zur Beschreibung des Portevin-Le Chatelier-Effektes in das Finite-Elemente-System ABAQUS, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Mechanik, Kontinuumsmechanik, dynamic strain aging, DAS

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