Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente
Eine zukunftsorientierte Analyse
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Torsten Witte
- Abgabedatum: Juli 1997
- Umfang: 100 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Hochschule Bremen, University of Applied Sciences Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0224-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0224-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0224-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Witte, Torsten Juli 1997: Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: kritische Analyse, Motivationsinstrumente, Motivationsmix, Zukunftsorientierung
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Diplomarbeit von Torsten Witte
Einleitung:
Mitarbeitermotivation! Welche Thematik beschäftigt die einschlägigen Fachzeitschriften mehr als diese? Die Ansätze und Meinungen zu diesem Thema sind dabei so verschieden wie vielfältig; im Mittelpunkt steht jedoch immer das gleiche Ziel: Wie erreichen Unternehmen eine höhere Motivation ihrer Belegschaft, oder wie erhalten sie das ganze Potential ihres Humankapitals?
Die Bedeutung des Humankapitals für den Erfolg oder Mißerfolg von Unternehmen ist auch internationalen Topmanagern bekannt. Im Rahmen einer Umfrage' (Wie führen Manager ihre Unternehmen ins nächste Jahrtausend?) stuften sie das Humankapital als den wichtigsten Faktor für den Unternehmenserfolg ein. Demzufolge ist der Aufbau und die Pflege von Human-Ressourcen eine der wichtigsten Managementaufgaben der Zukunft. Nur mit einem aktivierten Humanvermögen lassen sich die Herausforderungen des zunehmenden globalen Wettbewerbs bewältigen. Dazu müssen aber die "Leute an der Spitze erkennen, daß die Mitarbeiter und die Kunden die entscheidenden Gruppen in einem Unternehmen sind." Doch ob sich diese Erkenntnis schon in allen betreffenden Köpfen durchgesetzt hat?
Ein Satz laßt sich beliebig oft in der Literatur finden: Der Mitarbeiter gehört in den Mittelpunkt des Unternehmens gestellt. Doch in der Realität sieht es oft anders aus. Dort bleiben meistens nur Lippenbekenntnisse übrig, denn hier wird der Mensch gerne nur als Kostenfaktor betrachtet. Wenn man aber Mitarbeiter dauerhaft motivieren will, dürfen zwei wichtige Voraussetzungen nicht ignoriert werden:
- Die Bedürfnisse und Erwartungen der Mitarbeiter im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit müssen bekannt sein.
- Es müssen die geeigneten Methoden, Systeme, Instrumente und Verfahren zum Einsatz kommen.
Und genau hier setzt die Aufgabe dieser Arbeit an. Die große Vielfalt der Motivationsinstrumente, die sich grob in immaterielle und materielle unterteilen lassen, werden in ihrer Funktion und Bedeutung für die Motivation untersucht und dargestellt.
Gang der Untersuchung:
Um ein besseres Verständnis über das Warum und das Wie menschlichen Handels zu bekommen, ist es unerläßlich, die Grundlagen der Motivationsforschung an den Anfang dieser Arbeit zu stehen. Ein weiteres wichtiges Grundlagenkapitel ist der Wertewandel und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt. Da sich das fünfte Kapitel dieser Arbeit im wesentlichen mit der Führung an sich als Motivationsinstrument befaßt, wurden diesem die Auswirkungen einer inopportunen Mitarbeiterführung vorangestellt. Die materiellen Motivationsinstrumente bilden schließlich den Abschluß dieser Untersuchung.
Mit Hilfe dieser Arbeit soll zusammenfassend eine Antwort auf die Frage gefunden werden, wie Mitarbeiter dauerhaft zu motivieren sind, um so ein Maximum ihrer Human-Ressourcen für die Unternehmen zu gewinnen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | 3 | |
| 1. | Einleitung | 4 |
| 2. | Grundlagen der Motivationsforschung | 5 |
| 2.1 | Der Begriff der Motivation | 5 |
| 2.2 | Inhaltstheorien der Motivationsforschung | 7 |
| 2.2.1 | Die Bedürfnishierarchie von Maslow | 7 |
| 2.2.2 | Die ERG-Theorie von Alderfer | 10 |
| 2.2.3 | Die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg | 11 |
| 2.2.4 | Die Leistungsmotivationstheorie nach McClelland | 13 |
| 2.2.5 | Zusammenfassung der Inhaltstheorien | 14 |
| 2.3 | Prozeßtheorien der Motivationsforschung | 14 |
| 2.3.1 | Die VIE-Theorie von Vroom | 15 |
| 2.3.2 | Die Gerechtigkeitstheorie von Adams | 16 |
| 2.3.3 | Das Erwartungs-Wert-Modell von Porter & Lawler | 17 |
| 2.3.4 | Die Zieltheorie von Locke | 19 |
| 2.3.5 | Zusammenfassung der Prozeßtheorien | 19 |
| 2.4 | Individuelle Motive als Auslöser der Leistungsbereitschaft | 20 |
| 2.5 | Die Komponenten des Leistungsverhaltens | 22 |
| 3. | Der Wertewandel und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt | 23 |
| 3.1 | Definition Werte | 23 |
| 3.2 | Der Wertewandel | 23 |
| 3.3 | Die Ursachen des Wertewandels | 24 |
| 3.4 | Die Auswirkungen auf die Arbeitswelt | 25 |
| 4. | Die Auswirkungen einer inopportunen Mitarbeiterführung | 27 |
| 4.1 | Krankenstand und Fehlzeiten | 29 |
| 4.2 | Innere Kündigung | 30 |
| 4.3 | Fluktuation | 32 |
| 5. | Immaterielle Motivationsinstrumente | 33 |
| 5.1 | Elemente einer motivationsoptimierenden Führungskultur | 33 |
| 5.1.1 | Soziale Kompetenz als Voraussetzung an die Führungskraft | 35 |
| 5.1.2 | Führen mit Coaching | 36 |
| 5.1.3 | Motivation durch Zielvereinbarungen | 37 |
| 5.1.4 | Durch Vertrauen mehr Motivation | 38 |
| 5.1.5 | Mehr Motivation durch verstärkte Information und Kommunikation | 39 |
| 5.1.6 | Mitarbeiterbesprechungen | 41 |
| 5.1.7 | Lob und Anerkennung | 41 |
| 5.1.8 | Delegation | 42 |
| 5.2 | Motivationsinstrumente einer modernen Führungskultur | 43 |
| 5.2.1 | Die Mitarbeiterbefragung | 43 |
| 5.2.2 | Das Mitarbeitergespräch | 45 |
| 5.2.3 | Die Mitarbeiterbeurteilung | 46 |
| 5.2.4 | Die Vorgesetzteneinschätzung | 49 |
| 5.2.5 | Das Vorschlagswesen | 51 |
| 5.3 | Motivation aus der Kultur und der Organisation des Unternehmens | 52 |
| 5.4 | Die Teamarbeit | 55 |
| 5.4.1 | Motivation aus dem Team | 57 |
| 5.4.2 | Voraussetzungen an eine erfolgreiche Teamarbeit | 58 |
| 5.5 | Motivation aus der Arbeit selbst | 59 |
| 5.6 | Motivation aus der Gestaltung alternativen Arbeitszeitmodelle | 60 |
| 6. | Materielle Motivationsinstrumente | 63 |
| 6.1 | Variable Gehalts- und Lohnkomponenten | 65 |
| 6.1.1 | Leistungsorientierte Vergütung | 65 |
| 6.1.2 | Erfolgsorientierte Vergütung | 67 |
| 6.1.3 | Team- und gruppenorientierte Vergütung | 68 |
| 6.1.4 | Vergütungsorientierung am Shareholder Value-Konzept | 69 |
| 6.2 | Mitarbeiter-Kapitalbeteiligung | 70 |
| 6.3 | Freiwillige Sozialleistungen durch das Unternehmen | 71 |
| 6.4 | Mitarbeiterorientierung durch Cafeteria-Systeme | 72 |
| 7. | Zusammenfassung | 73 |
| Literaturverzeichnis | 75 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832402242
Arbeit zitieren:
Witte, Torsten Juli 1997: Immaterielle und materielle Motivationsinstrumente, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
kritische Analyse, Motivationsinstrumente, Motivationsmix, Zukunftsorientierung



