Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte
Auf der Grundlage einer Imageanalyse zu einem modernen Kurort - dargestellt am Beispiel einer Untersuchung des Heilbades Bad Neuenahr
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ulf Klimke
- Abgabedatum: Mai 2002
- Umfang: 176 Seiten
- Dateigröße: 3,1 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5780-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5780-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5780-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Klimke, Ulf Mai 2002: Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Wellness, Tourismus, Positionierung, Corporate Identity
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Diplomarbeit von Ulf Klimke
Einleitung:
Die Kurorte und Heilbäder in Deutschland sehen sich einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Waren es lange Zeit fast ausschließlich die Kurorte, in deren Zuständigkeitsbereich das Erbringen von Gesundheitsdienstleistungen fiel, so haben heute gesundheitsorientierte Angebote Einzug in die touristischen Märkte gehalten. Kaum ein Anbieter, der sein Sortiment nicht um entsprechende Angebote erweitert hat. Traditionelle Destinationen gestalten ihre Hallenbäder in „Wohlfühl-Oasen“ um und errichten Gesundheitszentren. Gleiches gilt für Hotels und Ferienanlagen, die zunehmend Erholungs- und Entspannungseinrichtungen aufweisen. Immer mehr Reiseveranstalter stellen mit Spezialkatalogen eine große Auswahl an gesundheitsorientierten Reisen zur Verfügung und profitieren dabei von ihren Vertriebs- und Marketingstrukturen. Aber auch ausländische Kurorte werben verstärkt um deutsche Kur- und Gesundheitsgäste, bieten sie doch oftmals günstigere Preise sowie das „Flair“ einer Auslandsreise.
Angesichts dieser Rahmenbedingungen wird es für die einzelnen Teilnehmer auf dem gesundheitstouristischen Markt ständig schwieriger, aus der Menge des unüberschaubaren Angebotes, das überdies immer ähnlicher wird, herauszuragen. Aber nur der Kurort, der diese Anonymität zu verlassen vermag, hat überhaupt die Chance, von potentiellen Gästen wahrgenommen und so in ihre Reiseentscheidung einbezogen werden zu können. Dieses kann nur erreicht werden, indem der Kurort über ein klares Profil verfügt, welches ihn von seinen Wettbewerbern deutlich abgrenzt und dem potentiellen Gast signalisiert, daß hier ein seinen Bedürfnissen entsprechendes Angebot existiert. Das Profil ist dabei als das Image zu betrachten, das in der Vorstellung des potentiellen Gastes über den Kurort besteht. Auf diese Weise wird das Kurort-Image zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor auf dem gesundheitstouristischen Markt.
Betrachtet man jedoch die derzeitige Situation in Deutschland, so ist nicht nur der Bekanntheitsgrad vieler Heilbäder und Kurorte in der Bevölkerung im Vergleich zu anderen Destinationen eher gering ausgeprägt, auch ist ihr Image vielfach mit negativen Aspekten wie Krankheit, Langeweile und Passivität besetzt. Aber es müssen nicht einmal negative Vorstellungen sein, die dem Kurort-Image abträglich sind. Oft genügt es schon, dass Urlauber keine positiven Assoziationen wie Spaß und Erleben mit Kurorten in Verbindung bringen können, so dass sie ihre Urlaubsmotive, die eben diese Elemente beinhalten, dort nicht gut aufgehoben glauben. Vor diesem Hintergrund müssen die Kurorte neben der medizinischen Kompetenz auch Erlebnisqualität, Optimismus, Lebensfreude, Genuß und körperliches Wohlbefinden ausstrahlen. Imageprofilierung wird damit zu einer Notwendigkeit und Herausforderung für Kurorte.
Die aktive Gestaltung des Images darf dabei jedoch nicht das „Ausbügeln“ von Imagedefiziten durch vereinzelte, mehr oder weniger unsystematisch erfolgende Aktionen bedeuten. Zu gering ist hier der Langzeiteffekt und zu groß das Risiko, widersprüchliche Imagewirkungen mit der Folge eines in sich nicht konsistenten Kurort-Images zu erzielen. Leider ist dies in der Realität aber nicht selten der Fall. Ein methodisches Vorgehen im Sinne einer Image-Konzeption ist hier dringend unentbehrlich.
Der Schwerpunkt der Arbeit war daher, eine solche Image-Konzeption zur Profilierung zu erstellen. Sie zeigt Strategien auf, wie Imagedefizite eines Kurortes behoben und positive Imageaspekte aufgebaut werden können, um so aus der Masse des gesund- und kurtouristischen Angebots hervorzuragen. Dazu werden die für die Erreichung eines angestrebten Images notwendigen Schritte herausgearbeitet, in einen systematischen Zusammenhang gebracht und schließlich in einer Image-Konzeption vereint. Diese Konzeption kann als ein Handlungsmuster verstanden werden, das sich auf jeden beliebigen Kurort - aber auch auf andere Fremdenverkehrsorte, die aktive Imagegestaltung betreiben wollen - anwenden lässt.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil der Arbeit werden die Grundzüge des deutschen Kurverkehrs und seiner Kurorte kurz geschildert sowie die aktuellen Rahmenbedingungen der Kurorte auf dem gesundheitstouristischen Markt dargelegt. Ebenso werden relevante Trends und Entwicklungen aufgezeigt, die für die Planung eines modernen Kurort-Images berücksichtigt werden müssen.
Im zweiten Teil folgt zunächst eine Behandlung des Imagebegriffs mit psychologischen Hintergrundinformationen, die für die Imageplanung vorausgesetzt werden müssen. Zudem wird gezeigt, wie das Image das Verbraucherverhalten steuern kann und welche Bedeutung dem Image im Tourismus aus marketingrelevanten Gesichtspunkten zukommt.
Der dritte Teil der Arbeit besteht aus der Ausarbeitung einer Image-Konzeption, die auf fünf Ebenen die Vorgehensweise bei einer Imageprofilierung systematisch beschreibt. Auf der Analyse-Ebene wird besonders auf die Methoden der Imageanalyse eingegangen, welche die Ausgangsbasis aller Imageüberlegungen darstellt, da sie als Standortbestimmung der eigenen Position im (Image-) Wettbewerb dient und es ermöglicht, destinationsspezifische Imagekomponenten zu identifizieren. Die Ziel-Ebene beschäftigt sich mit den Anforderungen an ein zu gestaltendes Image und mit der Bestimmung von Imagezielen. Die Strategie-Ebene geht auf die Verflechtung von Image und Corporate-Identity ein, beschäftigt sich mit der Ermittlung der richtigen Image-Strategien und erörtert das imageorientierte Verhalten gegenüber der Konkurrenz. Auf der Maßnahmen-Ebene werden zunächst Anforderungen genannt, die das touristische Angebot eines Kurortes erfüllen muss, damit das zu planende Image in die Realität umgesetzt werden kann. Danach werden imagebildende Maßnahmen geschildert und Einsatzbereiche, Erfolgsfaktoren sowie Vor- und Nachteile diskutiert. Die Kontroll-Ebene geht auf die Überprüfung und Überwachung des Prozesses der Imageplanung ein.
Im empirischen Teil der Diplomarbeit wurde eine Fragebogen-Konzeption entwickelt, die es ermöglichen soll, ein Kurort-Image in seiner Gesamtheit wie auch in seinen Einzelelementen zu erheben, dominierende Imagefaktoren nach Art und Einfluss zu erfassen und das Image hinsichtlich Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei verschiedenen Personengruppen aufzudecken. So können Stärken und Schwächen im Image eines Kurortes ermittelt und Handlungsbedarf zur Verbesserung des Images abgeleitet werden. Zur Anwendung kam die Fragebogen-Konzeption in Form einer Imageanalyse des Heilbades Bad Neuenahr, von dem ein differenziertes Imageprofil erstellt werden konnte.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | V | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| 1. | EINLEITUNG | 1 |
| 2. | KURORTE UND KURVERKEHR IN DEUTSCHLAND | 3 |
| 2.1 | Grundzüge des deutschen Kurverkehrs | 3 |
| 2.1.1 | Begriffsbestimmung von Kurwesen, Kurverkehr und Kurtourismus | 3 |
| 2.1.2 | Die Kur | 3 |
| 2.1.3 | Kurorte | 5 |
| 2.1.4 | Rechtsformen bei Kurortunternehmungen | 8 |
| 2.2 | Rahmenbedingungen, Entwicklungen und Perspektiven der Kurorte | 9 |
| 2.2.1 | Die Entwicklung der Angebots- und Nachfragesituation in Kurorten | 9 |
| 2.2.2 | Zielgruppen für Kurorte | 9 |
| 2.2.3 | Der Kurort im Wettbewerb | 11 |
| 2.2.4 | Trends und Entwicklungen im Gesundheitstourismus/Kurverkehr | 12 |
| 3. | IMAGE UND TOURISMUS | 17 |
| 3.1 | Grundlagen zum Imagebegriff | 17 |
| 3.1.1 | Definition und Kennzeichen | 17 |
| 3.1.2 | Abgrenzung des Images von ähnlichen Begriffen | 18 |
| 3.1.3 | Komponenten von Images | 19 |
| 3.1.4 | Funktionen von Images | 20 |
| 3.1.5 | Image-Arten | 20 |
| 3.1.6 | Entstehung von Images | 22 |
| 3.1.7 | Der Einfluß des Images als Verhaltensdeterminante | 23 |
| 3.2 | Image im Tourismus | 24 |
| 3.2.1 | Die Bedeutung des Images im Tourismus | 24 |
| 3.2.2 | Image und Reiseentscheidungsprozeß | 25 |
| 3.2.3 | Image und Bekanntheit deutscher Kurorte | 26 |
| 3.2.4 | Imageprofilierung als Herausforderung und Notwendigkeit für Kurorte | 27 |
| 4. | IMAGE-KONZEPTION FÜR KURORTE | 28 |
| 4.1 | Institutionalisierung der Imageplanung | 29 |
| 4.2 | Verankerung der Imageprofilierung auf der Analyse-Ebene | 30 |
| 4.2.1 | Umfeldanalyse | 30 |
| 4.2.2 | Marktanalyse | 31 |
| 4.2.3 | Imageanalyse | 32 |
| 4.2.3.1 | Grundlagen der Imageanalyse | 32 |
| 4.2.3.2 | Analyse von Sekundärmaterial | 33 |
| 4.2.3.3 | Auswahl der Bewertungszielgruppen | 33 |
| 4.2.3.4 | Bestimmung der Imagefaktoren | 35 |
| 4.2.3.5 | Methoden der Imageanalyse | 35 |
| 4.2.4 | Bestimmung des Kurortimages und seiner Entwicklungsmöglichkeiten | 40 |
| 4.3 | Verankerung der Imageprofilierung auf der Ziel-Ebene | 41 |
| 4.3.1 | Abstimmung der Imageziele mit dem Kurortleitbild | 41 |
| 4.3.2 | Generelle Anforderungen an ein Soll-Image | 42 |
| 4.3.3 | Festlegung von Zielimages | 42 |
| 4.4 | Verankerung der Imageprofilierung auf der Strategie-Ebene | 44 |
| 4.4.1 | Corporate Identity als Leitstrategie | 44 |
| 4.4.2 | Ableitung von Image-Strategien zur Imageplanung | 47 |
| 4.4.3 | Festlegung imageorientierter Konkurrenzstrategien | 48 |
| 4.4.4 | USP-Image-Strategien | 49 |
| 4.5 | Verankerung der Imageprofilierung auf der Maßnahmen-Ebene | 49 |
| 4.5.1 | Erfolgsfaktoren der kurörtliche Angebotsgestaltung | 50 |
| 4.5.1.1 | Schaffung von Zusatzleistungen | 50 |
| 4.5.1.2 | Schaffung von begehrenswerten Angeboten | 52 |
| 4.5.1.3 | Schaffung einer attraktiven Kurortatmosphäre | 52 |
| 4.5.1.4 | Innovationsbereitschaft | 53 |
| 4.5.1.5 | Qualitätssicherung | 54 |
| 4.5.2 | Imagebildung durch Markenbildung | 55 |
| 4.5.3 | Events als imageprofilierende Instrumente | 58 |
| 4.5.4 | Image-Werbung | 60 |
| 4.5.5 | Image durch Sponsoring | 63 |
| 4.5.6 | Product Placement und Image | 67 |
| 4.5.7 | Verkaufsförderung und Image | 69 |
| 4.5.8 | Imagebildung durch Öffentlichkeitsarbeit | 70 |
| 4.5.9 | Imagebildung auf Messen | 73 |
| 4.6 | Imagekontrolle | 73 |
| 5. | DURCHFÜHRUNG EINER IMAGEANALYSE DES HEILBADES BAD NEUENAHR | 75 |
| 5.1 | Zielsetzung und Gegenstand der Untersuchung | 75 |
| 5.2 | Vorstellung des Untersuchungsraumes | 75 |
| 5.3 | Vorgehensweise der Untersuchung | 76 |
| 5.3.1 | Die Erhebungsmethodik | 76 |
| 5.3.2 | Die Fragebogenkonzeption | 77 |
| 5.3.3 | Durchführung der Untersuchung | 78 |
| 5.3.4 | Anmerkungen zur Untersuchung | 78 |
| 5.4 | Ergebnisse der Untersuchung | 79 |
| 5.4.1 | Soziodemographische Merkmale der Gäste | 79 |
| 5.4.2 | Reiseverhalten | 81 |
| 5.4.3 | Assoziationen zu Bad Neuenahr | 83 |
| 5.4.4 | Semantische Aspekte Bad Neuenahrs | 85 |
| 5.4.5 | Farbanalyse Bad Neuenahrs | 88 |
| 5.4.6 | Charakterisierung der Ortsatmosphäre | 89 |
| 5.4.7 | Dominierende Imagefaktoren | 90 |
| 5.4.8 | Vorstellungen über die allgemeine touristische Infrastruktur | 91 |
| 5.4.9 | Vorstellungen über die gesundheitsorientierten Leistungen | 96 |
| 5.4.10 | Bewertung des Handlungsbedarfs | 101 |
| 5.4.11 | Identifikation kurorttypischer Imagefaktoren | 102 |
| 5.4.12 | Statements zu touristischen Qualitäten von Bad Neuenahr | 103 |
| 5.4.13 | Vorstellungen zur Eignung Bad Neuenahrs für bestimmte Urlaubsformen | 105 |
| 5.4.14 | Vorstellungen zu den Kompetenzen Bad Neuenahrs auf dem Gesundheitssektor | 106 |
| 5.4.15 | Die Arbeit der Tourismusverantwortlichen aus der Sicht der Gäste | 107 |
| 5.4.16 | Hemmfaktoren für einen Aufenthalt | 108 |
| 5.4.17 | Konkurrenzorientierte Imageanalyse | 109 |
| 5.4.17.1 | Die Wahrgenommene Position Bad Neuenahrs unter den deutschen Kurorten | 109 |
| 5.4.17.2 | Identifikation von Unique Selling Propositions aus Gästesicht | 111 |
| 5.4.17.3 | Bestimmung der (Image-)Konkurrenten Bad Neuenahrs aus Gästesicht | 112 |
| 5.4.18 | Markenqualitäten Bad Neuenahrs | 113 |
| 5.4.18.1 | Die Assoziation Bad Neuenahrs mit einem Logo | 113 |
| 5.4.18.2 | Die Assoziation Bad Neuenahrs mit einem Slogan | 114 |
| 5.4.18.3 | Bekanntheitsgrad der Gesundheitsangebote „Sinfonie der Sinne“ | 114 |
| 5.4.19 | Zusammenfassung der Ergebnisse | 115 |
| 6. | Fazit | 117 |
| Literaturverzeichnis | 119 | |
| Anhang | 130 |
5.4 Ergebnisse der Untersuchung 5.4.1 Soziodemographische Merkmale der Gäste Altersstruktur und Geschlecht Fast ein Viertel der Befragten ist zwischen 50 und 59 Jahre alt (24%), insgesamt beträgt der Anteil der Gäste ab 50 Jahren nahezu zwei Drittel (64%). Nur jeder zwanzigste Gast ist unter 30 Jahre alt (5%). Diese Ergebnisse spiegeln den hohen Altersdurchschnitt, der im allgemeinen für Gäste deutscher Kurorte gilt, wider. Die geschlechtsspezifische Verteilung der Befragten zeigt sich mit 52% weiblichen und 48% männlichen Gästen ausgeglichen. Vergleicht man das Geschlecht der Besucher in Abhängigkeit von ihrem Alter, so zeigt sich eine deutliche Mehrheit weiblicher Gäste bei den unter 30-Jährigen, die ab der Gruppe der 40-Jährigen kontinuierlich abnimmt und sich dann in eine leichte Minderheit wandelt (45% der über 69-Jährigen). Letzteres stellt insofern eine Auffälligkeit dar, da in den älteren Bevölkerungsschichten Deutschlands eine Frauenüberschuß besteht. [...]
um so ihre Chance bei der Verlosung zu steigern (mit Abwandlung der Adresse). Die Unterstützung durch die Betriebe war sehr unterschiedlich: einige zeigten sich hoch motiviert, andere "duldeten" die Befragung mit deutlichem Desinteresse. Einige Gäste äußerten sich negativ über die geforderten Angaben zu ihrer Person. Auch wenn der Gegenstand der Untersuchung Bad Neuenahr war und die Befragung nur in hiesigen Betrieben stattfand, ist davon auszugehen, daß in der Wahrnehmung der Gäste keine strikte keine Trennung zwischen diesem Stadtteil als Heilbad und der Stadt als solcher vorhanden war - es sei denn der Gast hielt sich nur in Bad Neuenahr auf - und somit die Erfahrungen/Eindrücke aus anderen Stadtteilen auf das Image Bad Neuenahrs ausstrahlten. Wegen des geringen Anteils der an der Untersuchung teilnehmenden Personen unter 30 Jahren sind deren im folgenden vorgestellten Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig. [...]
5.3.3 Durchführung der Untersuchung Die Befragung der Übernachtungsgäste erfolgte in ihrem Quartier. Dazu wurden den kooperierenden Beherbergungsbetrieben in Bad Neuenahr insgesamt 2000 Fragebögen mit der Anweisung ausgehändigt, diese an ihre Gäste auszuteilen. Als Anreiz für eine Beantwortung sollte die Verlosung eines Wochenendaufenthaltes in Bad Neuenahr unter allen teilnehmenden Gästen dienen. Im Vorfeld waren im Namen der TOURISMUS & SERVICE GMBH sämtliche Hotels, Kliniken sowie die größten (an Bettenzahlen bemessen) Pensionen, Privatzimmer und Ferienwohnungen schriftlich kontaktiert worden, mit dem Anliegen, die Untersuchung zu unterstützen. 32 Betriebe gaben eine positive Zusage, darunter 16 Hotels, sechs Ferienwohnungen, fünf Kliniken/Sanatorien, vier Pensionen und ein Betrieb mit Privatzimmern. Die Betriebe wurden vom Verfasser zur Übergabe der Fragebögen und weiteren Erläuterungen persönlich aufgesucht und in der Folgezeit in regelmäßigen Abständen kontaktiert bzw. besucht. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 5. Oktober 2001 bis zum 21. Dezember 2001 und erbrachte insgesamt 382 ausgefüllte Fragebögen, was einer Rücklaufquote von 19% entspricht. Die Erfassung, Auswertung und graphische Darstellung der erhobenen Daten wurde mit den Softwareprogrammen SPSS 10.0 und MICROSOFT EXCEL 97 vorgenommen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832457808
Arbeit zitieren:
Klimke, Ulf Mai 2002: Imageprofilierung für Heilbäder und Kurorte, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Wellness, Tourismus, Positionierung, Corporate Identity



