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Die Identifikation und Klassifikation von kognitiven Elementen der ökonomischen Bildung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen

Eine vergleichende quantitativ-qualitative Analyse in methodenkritischer Absicht

Die Identifikation und Klassifikation von kognitiven Elementen der ökonomischen Bildung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Harald Dietlmeier
  • Abgabedatum: September 1994
  • Umfang: 123 Seiten
  • Dateigröße: 500,6 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1321-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1321-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1321-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Dietlmeier, Harald September 1994: Die Identifikation und Klassifikation von kognitiven Elementen der ökonomischen Bildung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Harald Dietlmeier

Zusammenfassung:

Aufgabe der Arbeit ist es die Berufsschullehrpläne für die Ausbildungsberufe Bank-, Einzelhandels-, Industrie- und Versicherungskaufmann der Bundesländer Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf die Zielkomponente 'ökonomisches Wissen und Denken' zu überprüfen. Dadurch ist sowohl ein bundesland- als auch ein ausbildungsrichtungsspezifischer Vergleich möglich. Es geht nicht um die Frage, welche Testleistungen Schüler dieser Fachrichtungen konkret bei dem WBT erreichen könnten, sondern darum, welche MCG-Konzepte mit den Lernzielen dieser Lehrpläne angesprochen und welche Inhalte des Master Curriculum Guide vermittelt werden. Die Frage nach der Testleistung von Schülern beim WBT kann deswegen in dieser Arbeit nicht beantwortet werden, da nicht der WBT im Vordergrund steht, sondern der Master Curriculum Guide und seine Kategorien, und weil die Testleistungen der Schüler nicht allein durch die Lehrziele eines Lehrplan determiniert sind, sondern von vielen externen Faktoren beeinflußt werden, die im Test nicht eliminiert werden können (Zufallstreffer, menschliches Vergessen, falsche Wiedergabe der Lehrplanziele, Kenntnisse aus anderen Quellen bezogen etc.). Obwohl die Fragen des TEL der kongitiven Lernzieltaxonomie von BLOOM zugeordnet wurden (WALSTAD/SOPER 1987, 3-6), werde ich diese Zuordnung nicht vornehmen, da auch der TEL von der Fragestellung dieser Arbeit nicht berührt ist.

Zur Beantwortung der Fragestellung werden im Kapitel 2 die Analyseobjekte, also die zu analysierenden Lehrpläne vorgestellt. Der Fragestellung dieser Arbeit kann qua zwei verschiedener Methoden nachgegangen werden. Bei dem ersten Verfahren handelt es sich um die qualitative Textanalyse. Dies ist ein wissenschaftliches, interpretatives Verfahren, das systematisch und theoriegeleitet vorgeht und einzelne Textsegmente den verschiedenen MCG-Konzepten zuweist. Dafür ist es notwendig, den Inhalt und den Aufbau des Master Curriculum Guide kurz zu erläutern. Dies geschieht in dem Kapitel 3. Seine MCG-Konzepte bilden - ebenso wie für das zweite Verfahren - die Kategorien, ohne die eine Inhaltsanalyse nicht sinnvoll ist. Diese Kategorien bedürfen - insbesondere für die qualitative Textanalyse - einer näheren Erläuterung und Operationalisierung, die sich an die Ausführungen von GILLIARD (GILLIARD 1989) anlehnt und an deutsche Verhältnisse angepaßt wurde. Diese Darstellung erfolgt in dem Kapitel 4.2. Zugleich wird in diesem Kapitel zu jedem MCG-Konzept ein Begründungsschema erstellt, das der Systematisierung und Überprüfung der Ergebnisse der qualitativen Textanalyse dient. In dem Kapitel 4.1. wird vorher die Vorgehensweise bei der qualitativen Textanalyse geschildert. Vor diesem theoretischen Hintergrund und mit Hilfe der Begründungsschemata werden im Kapitel 4.3. die Ergebnisse der qualitativen Textanalyse beschrieben. Da dieser Punkt für den methodenkritischen Vergleich sehr wichtig ist - wie im Kapitel 4.1. zu zeigen ist, werden durch die qualitative Analyse quasi der Maßstab gesetzt, an den sich das zweite Analyseverfahren zu orientieren hat -, werden die Ergebnisse breit dargelegt, und zwar sowohl für jeden Ausbildungsberuf als auch für jedes Bundesland.

Im folgenden Kapitel 5 wird die zweite, bereits mehrmals angedeutete Analysemethode besprochen: die quantitative Inhaltsanalyse. Bei diesem handelt es sich ebenfalls um ein wissenschaftliches Verfahren der empirischen Sozialforschung, das ebenfalls systematisch und theoriegeleitet durchgeführt wird. Während jedoch bei der Textanalyse einzelne Textsegmente den MCG-Konzepte zugeordnet werden, erfolgt bei der quantitativen Inhaltsanalyse eine Zuordnung zu den MCG-Konzepten in der Form, daß ein Wörterbuch (Diktionär) mit dem Analysetext verglichen wird und bei einer Übereinstimmung von Wörterbucheintrag und Zeichenfolge des Analysetextes eine Zuordnung erfolgt. Bei diesem atomistischen Vorgehen kann im Normalfall nicht der inhaltliche Kontext eines Suchbegriffes berücksichtigt werden. Dieses Verfahren kann "per Hand" durchgeführt werden, bei dieser Arbeit erfolgt die Zuordnung computer-unterstützt mit dem Softwareprogramm INTEXT von KLEIN in der Version 2.5. Damit dieses Programm eingesetzt werden kann, muß der Analysetext auf Datenträger zur Verfügung stehen und ein Wörterbuch erstellt sein. Die Regeln für die Verschriftung (also die Übertragung des Analysetextes in eine für INTEXT lesbare Form) werden ebenso wie der Diktionär in den folgenden Unterkapiteln vorgestellt. In einem Exkurs werden anschließend die Probleme aufgerissen, die bei der Inhaltsanalyse mit INTEXT auftauchten. Die Ergebnisse sind - ebenso wie die der qualitativen Textanalyse - im Anhang B dokumentiert. Aufgrund des Textumfanges ist dieser Anhang in 2 Teilbände aufgeteilt: im ersten Teilband sind die Ergebnisse von Bayern, im zweiten die von Hessen und Nordrhein-Westfalen niedergeschrieben.

Im Kapitel 6 schließlich erfolgt der Vergleich dieser beiden Analysemethoden. Zur Bestimmung des Übereinstimmungsgrades beider Verfahren werden statistische Kennwerte berechnet. Es sind dies CRAMER'S V, CRONBACH'S ALPHA und ein noch näher zu definierender Reliabilitätskoeffizient R. Um einen Vergleich anstellen zu können, der auch statistisch-mathematisch haltbar ist, werden für jedes MCG-Konzept mindestens 30 Übereinstimmungen von beiden Analysverfahren gefordert. Daher wird von der Gliederungssystematik des Kapitels 4.3. abgewichen und der Vergleich jeweils zwischen den einzelnen VWL- und BWL-Lehrplänen eines Bundeslandes und zusätzlich bundeslandübergreifend vorgenommen.

Abschließend werden die Ergebnisse im Kapitel 7. diskutiert.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
1. Problemstellung 1
2. Beschreibung der analysierten Lehrpläne 5
3. Inhalt und Aufbau des Master Curriculum Guide in Economics 12
4. Die qualitative Textanalyse als Methode der empirischen Sozialforschung 14
4.1. Vorgehensweise bei der interpretativen Textanalyse 14
4.2. Vorstellung und Operationalisierung der MCG-Konzepte 16
4.2.1. MCG-Konzept 1: Knappheit 17
4.2.2. MCG-Konzept 2: Opportunitätskosten 17
4.2.3. MCG-Konzept 3: Produktivität 18
4.2.4. MCG-Konzept 4: Wirtschaftssysteme 19
4.2.5. MCG-Konzept 5: Institutionen und Leistungsanreize 21
4.2.6. MCG-Konzept 6: Tausch, Geld und wechselseitige Abhängigkeit 23
4.2.7. MCG-Konzept 7: Markt und Preis 23
4.2.8. MCG-Konzept 8: Angebot und Nachfrage 24
4.2.9. MCG-Konzept 9: Wettbewerb und Marktstruktur 25
4.2.10. MCG-Konzept 10: Einkommensverteilung 26
4.2.11. MCG-Konzept 11: Marktstörungen 27
4.2.12. MCG-Konzept 12: Rolle des Staates 27
4.2.13. MCG-Konzept 13: Bruttosozialprodukt 29
4.2.14. MCG-Konzept 14: Gesamtangebot 29
4.2.15. MCG-Konzept 15: Gesamtnachfrage 30
4.2.16. MCG-Konzept 16: Arbeitslosigkeit 30
4.2.17. MCG-Konzept 17: Inflation und Deflation 31
4.2.18. MCG-Konzept 18: Geldpolitik 32
4.2.19. MCG-Konzept 19: Fiskalpolitik 33
4.2.20. MCG-Konzept 20: Absoluter und komparativer Kostenvorteil sowie Handelshemmnisse 34
4.2.21. Zahlungsbilanz und Devisenkurse 34
4.2.22. Internationale Aspekte von Wachstum und Stabilität 36
4.3. Darstellung der Ergebnisse aufgrund der qualitativen Textanalyse 37
4.3.1. Lehrpläne von Bayern 38
4.3.1.1. Einzelhandelskaufleute 38
4.3.1.2. Industriekaufleute 39
4.3.1.3. Bankkaufleute 41
4.3.1.4. Versicherungskaufleute 42
4.3.1.5. Vergleichende Darstellung der bayerischen Lehrpläne 44
4.3.2. Lehrpläne von Hessen 45
4.3.2.1. Einzelhandelskaufleute 45
4.3.2.2. Industriekaufleute 46
4.3.2.3. Bankkaufleute 48
4.3.2.4. Versicherungskaufleute 49
4.3.2.5. Vergleichende Darstellung der hessischen Lehrpläne 50
4.3.3. Lehrpläne von Nordrhein-Westfalen 51
4.3.3.1. Einzelhandelskaufleute 51
4.3.3.2. Industriekaufleute 53
4.3.3.3. Bankkaufleute 55
4.3.3.4. Versicherungskaufleute 56
4.3.3.5. Vergleichende Darstellung der nordrhein-westfälischen Lehrpläne 58
4.3.4. Vergleichende Darstellung aller Lehrpläne 59
5. Die quantitative Inhaltsanalyse als Methode der empirischen Sozialforschung 62
5.1. Computerunterstützte quantitative Inhaltsanalyse 62
5.2. Computerunterstützte Inhaltsanalyse mit dem Softwareprogramm INTEXT 65
5.2.1. Verschriftung der Lehrpläne 65
5.2.2. Erstellung des Diktionärs 68
5.2.3. Einträge von Suchbegriffen in den Diktionär 70
5.3. Exkurs: Probleme bei der Inhaltsanalyse mit INTEXT 73
5.3.1. Zuordnungsfehler von INTEXT 73
5.3.2. Sonstige Probleme bei der Inhaltsanalyse mit INTEXT 75
5.3.2.1. Probleme bei der Verwendung von Platzhaltern 75
5.3.2.2. Fehlerhafte Erstellung der ersten Texteinheit 77
5.3.2.3. Probleme bei der Verwendung der Option "d" 78
6. Vergleichende Darstellung der Ergebnisse aufgrund der qualitativen und der quantitativen Analyse 79
6.1. Lehrpläne von Bayern 80
6.1.1. VWL-Lehrpläne 80
6.1.2. BWL-Lehrpläne 82
6.1.3. Alle Lehrpläne von Bayern 83
6.2. Lehrpläne von Hessen 83
6.2.1. VWL-Lehrpläne 83
6.2.2. BWL-Lehrpläne 84
6.2.3. Alle Lehrpläne von Hessen 85
6.3. Lehrpläne von Nordrhein-Westfalen 86
6.3.1. VWL-Lehrpläne 86
6.3.2. BWL-Lehrpläne 87
6.3.3. Alle Lehrpläne von Nordrhein-Westfalen 88
6.4. Bundeslandübergreifender Vergleich beider Analysemethoden 89
6.4.1. VWL-Lehrpläne 89
6.4.2. BWL-Lehrpläne 90
6.4.3. Alle untersuchten Lehrpläne 91
7. Diskussion der Ergebnisse 93
Anmerkungen 95
Literaturverzeichnis VII
Anhangsverzeichnis XII
Anhang

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.3.2.3. Bankkaufleute Dies ist der einzige hessische Lehrplan, bei dem der BWL-Teil umfangreicher ausfällt als der dazugehörige VWL-Teil: beim BWL-Lehrplan konnten 190 Texteinheiten verschriftet werden, während es beim VWL-Teil 166 sind. Da es sich inhaltlich um denselben VWL-Lehrplan wie bei den Industriekaufleuten und später bei den Versicherungskaufleuten handelt, erübrigt sich hier eine ausführliche Darstellung. Beim BWL-Teil traten 104 matchings auf. Bezogen auf die Gesamtzahl an Texteinheiten ergibt sich daraus ein Verhältnis von 5 zu 10 und entspricht damit dem Durchschnitt aller BWL-Lehrpläne. Der Modus von 50 liegt bei dem MCG-Konzept 5, das damit in rund der Hälfte aller Zuordnungen angesprochen wird. Bereits mit sehr deutlichem Abstand folgen die MCG-Konzepte 12 und 6 mit 23 bzw. 16 Treffern. In diesem Fall ist also die Akzentuierung auf das Spezialgebiet sehr deutlich ausgeprägt, wobei aber das MCG-Konzept 12, das einen Ausdruck für eine rechtliche Grundausbildung darstellen kann, noch in ausreichender Häufigkeit angesprochen wird. Zieht man den VWL-Teil in diese Überlegungen mit ein, so erreicht das MCG-Konzept 12 mit 61 matchings zwar nicht die Häufigkeit wie das MCG-Konzept 5 mit 90, das damit auch bei der Gesamtbetrachtung den Modus stellen kann, aber der relative Abstand zum Modus hat sich doch verringert, und diese Häufigkeit unterstreicht im ganzen doch die Wichtigkeit der Themen des MCG-Konzeptes 12. Da insbesondere für angehende Bankkaufleute fundierte Kenntnisse in der Abwicklung des Zahlungsverkehrs notwendig sind, ist dementsprechend häufig auch das MCG-Konzept 6 mit 16 Treffern an der dritten Stelle der Häufigkeiten im BWL-Lehrplan und teilt sich bei Betrachtung des gesamten Lehrplans diesen Platz mit dem MCG-Konzept 3. Relativ viele MCGKonzepte werden im BWL-Lehrplan nicht angesprochen: 14 von 22. Im einzelnen sind dies die MCG-Konzepte 1, 2, 8, 10, 11, 13 bis 17 und 19 bis 22. Die übrigen MCG-Konzepte erreichen bis zu 6 matchings. Dadurch gibt es Zuordnungen bei den Inhaltsbereiche I, II und III, wobei bei letzteren nur ein einziges matching (Konzept 18) auftritt. Insgesamt stellt sich der Lehrplan für Bankkaufleute ähnlich wie der für Industriekaufleute dar: durch die große Bandbreite des VWL-Teils werden einige "Zuordnungsdefizite" des BWL-Teils ausgeglichen, so daß letztlich alle Inhaltsbereiche des MCG zumindest teilweise getroffen werden. Was die Häufigkeiten an Vercodungen betrifft, ist der "Vorsprung" des MCG-Konzepts 5 mit 90 Treffern vor dem folgenden MCG-Konzept 12 mit 61 doch sehr deutlich. Auch ist der Schwerpunkt, der anscheinend auf die Inhalte dieser zwei MCG-Konzepte gelegt wird, doch enorm: [...]

sache ändert aber nichts an der grundsätzlichen Bedeutung der Inhalte dieser beiden MCG-Konzepte für diese Ausbildungsrichtungen, umso mehr, als die Reihenfolge nur auf einen Unterschied von nur maximal 3 Treffern beruht. Sehr häufig sind die MCG-Konzepte 3 und 4 mit 26 bzw. 20 Treffern angesprochen. Nicht zugeordnet werden konnten die MCG-Konzepte 2, 8, 14, 17, 20 und 22. Alle übrigen MCG-Konzepte haben eine Häufigkeit unter 11. Durch den VWL-Teil werden folglich alle 4 Inhaltsbereiche des MCG getroffen Bei dem BWL-Teil ist die Konzentration der Treffer auf einige wenige MCGKonzepte noch ausgeprägter als beim VWL-Teil: 3 MCG-Konzepte erzielen 61 von insgesamt 72 Treffern oder, anders ausgedrückt, 14 % der Kategorien erreichen 85 % der Treffer. Der Modalwert von 26 ist bei dem MCG-Konzept 3 zu finden. Auch dies kann als ein Indiz für die Richtigkeit der o.g. Hypothese gewertet werden. Die anderen zwei Kategorien, auf die sich die meisten Treffer verteilen, sind die MCG-Konzepte 5 und 9 mit 19 bzw. 16 matchings. Keine Zuordnung fanden die MCG-Konzepte 1, 2, 6, 10, 11 und 13 bis 22, also immerhin 15 der 22 MCG-Konzepte. Die restlichen MCG-Konzepte 4, 7, 8 und 12 haben Zuordnungshäufigkeiten von unter 6. Dadurch bleiben die Inhaltsbereiche III und IV nicht angesprochen. Dadurch, daß der VWL-Teil relativ viele MCG-Konzepte anspricht, werden alle 4 Inhaltsbereiche des MCG von dem Lehrplan abgedeckt. Der BWL-Teil ergänzt den VWL-Teil in der Hinsicht, daß 2 seiner Texteinheiten dem MCG-Konzept 8, das in dem VWL-Teil nicht angesprochen wurde, zugeordnet werden konnten und somit lediglich 5 MCG-Konzepte unberührt bleiben. Auch hier werden die Treffer des BWLTeils von den des VWL-Teils "überstimmt", so daß sich die Reihenfolge der am häufigsten angesprochenen MCG-Konzepte an der des VWL-Teils orientiert: mit 59 matchings erzielt das MCG-Konzept 5 den Modus, allerdings stellt das MCG-Konzept 3 immerhin 52 Treffer, 8 Treffer mehr als das MCG-Konzept 12. Insofern wird die Wichtigkeit der Inhalte des MCG-Konzepts 3 für die Industriekaufleute herausgestellt. Tab. 4.3.2.2.: Ergebnisse der qualitativen Analyse: Industriekaufleute in Hessen [...]

4.3.2.2. Industriekaufleute Auch hier ist der BWL-Teil - wie schon bei den Einzelhandelskaufleuten weniger umfangreich als der VWL-Teil: ersterer enthält 107 Texteinheiten im Vergleich zu zweiterem mit 166. Auch in Bezug auf die Anzahl von Vercodungen hat der BWL-Teil absolut und relativ "schlechtere" Werte: der BWL-Teil hat einen Wert von 72 Treffern, während der VWL-Teil auf einen Wert von 179 kommt. In relativen Zahlen ist das beim VWL-Teil ein Wert von 11 zu 10, beim BWL-Teil von 7 zu 10. Mit einem Modus von 40 ist das MCG-Konzept 5 innerhalb des VWL-Teils am häufigsten zugeordnet worden, an zweiter Stelle ist das MCG-Konzept 12 mit nur 2 Treffern weniger. Bei den hessischen Einzelhandelskaufleuten ist die Reihenfolge der beiden am häufigsten angesprochenen MCG-Konzepte genau umgekehrt. Diese Tat- [...]

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Dietlmeier, Harald September 1994: Die Identifikation und Klassifikation von kognitiven Elementen der ökonomischen Bildung in Lehrplänen kaufmännischer Berufschulen, Hamburg: Diplomica Verlag

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