Identifikation von Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements
Unter Berücksichtigung der Human-Resources Perspektive
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Thomas Augspurger
- Abgabedatum: August 1999
- Umfang: 143 Seiten
- Dateigröße: 8,3 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Universität Mannheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2198-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2198-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2198-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Augspurger, Thomas August 1999: Identifikation von Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Personalentwicklung, Knowledge Management, Human Resources Management, Auswahlverfahren, Wissensmanagement
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Diplomarbeit von Thomas Augspurger
Einleitung:
Wissensmanagement ist in aller Munde und kürzlich sogar zum Wort des Jahres gewählt worden. Neben der "gespürten" Notwendigkeit, Wissen "managen" zu müssen, sollte man jedoch im Rahmen einer wissenschaftlichen Betrachtung dieser Thematik zunächst einmal das Verständnis von Wissensmanagement hinterfragen, um festzustellen, ob es einen gemeinsamen semantischen Nenner gibt, oder ob ein sinnentleertes Modewort (erneut) mit hektischen operativen Maßnahmen unter Auslassung strategischer Überlegungen aufgefüllt wird.
Neben dieser Begriffsklärung interessierte sich der Autor für förderliche bzw. hinderliche Rahmenbedingungen bei der Implementierung von Wissensmanagement. Drei Themengebiete wurden hierbei untersucht und näher beleuchtet: das Können, das Dürfen und das Wollen.
Wissensmanagement wurde somit hinsichtlich notwendiger struktureller, kognitiver (eigenschaftsorientierter) sowie motivationaler Rahmenbedingungen näher beleuchtet.
Als "crucial point" wurde ein wissensmanagementorientiertes Human Ressources Management vorausgesetzt, da es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen sind, die Wissensmanagement "leben". Auf dieser Argumentation aufbauend stellte der Autor der Studie die These auf, dass erfolgreiche Unternehmen des Wissensmanagements gerade deshalb erfolgreich sind, weil sie es geschafft haben, Wissensmanagement mitarbeitergerecht einzuführen.
Wie man dies praktisch erreichen kann, wird theoretisch erörtert und mit Expertenmeinungen im Rahmen von explorativen Interviews abgeglichen.
Nach theoretischer Auseinandersetzung mit der Materie wurde eine Human-Ressources orientierter Standpunkt erörtert, dessen wesentliche Annahmen in einen standardisierten Interviewleitfaden überführt wurden. 10 "Experten" des Wissensmanagements (der Expertenstatus definierte sich über das wiederholte Referieren im Rahmen von Wissensmanagementkongressen bzw. dadurch, dass "Vorreiterfirmen" des Wissensmanagements sie als offizielle Ansprechpartner angaben) nahmen zu den dort angeführten Fragen Stellung und generierten ein unerwartet einheitliches Bild von Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren des Wissensmanagements unter besonderer Berücksichtigung des Human Ressources Aspekts.
Es zeigt sich: It's people that matter!
Diese Arbeit entstand in Kooperation mit der Kienbaum Management Consultants.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | ||
| Abbildungsverzeichnis | ||
| Tabellenverzeichnis | ||
| 1. | Einleitung | 2 |
| 1.1 | Fragestellung und Überblick | 2 |
| 1.2 | Darstellung der weiteren Vorgehensweise | 4 |
| 2. | Theoretischer Teil | 7 |
| 2.1 | Vorbemerkungen | 7 |
| 2.2 | Begriffsklärung und Inhalte: | 7 |
| Die Annäherung an den Begriff "Wissen" aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven | 7 | |
| 2.2.1 | Der philosophische Wissensbegriff | 7 |
| 2.2.2 | Der psychologische Wissensbegriff | 10 |
| 2.2.2.1 | Die Geschichte der Wissenspsychologie | 10 |
| 2.2.2.2 | Die Wissensdefinition aus der psychologischen Perspektive | 11 |
| 2.2.2.3 | Wissensrepräsentation | 13 |
| 2.2.3 | Der ökonomische Wissensbegriff | 16 |
| 2.2.4 | Zusammenfassung , Fragestellungen und Wissensdefinitionen | 19 |
| 2.2.5 | Der Begriff des Managements | 23 |
| 2.2.6 | Wissensmanagement | 23 |
| 2.3 | Identifikation von unternehmensspezifischen Erfolgsfaktoren | 29 |
| 2.3.1 | Vorbemerkungen | 29 |
| 2.3.2 | Über das Dürfen - organisationale Voraussetzungen des Wissensmanagements | 30 |
| 2.3.2.1 | Instrumente des Wissensmanagements im Kernprozeß: Wissen identifizieren | 32 |
| 2.3.2.2 | Instrumente des Wissensmanagements im Kernprozeß: Wissen erwerben/ Wissen entwickeln | 34 |
| 2.3.2.3 | Instrumente des Wissensmanagements im Kernprozeß: Wissen (ver)teilen | 36 |
| 2.3.2.4 | Instrumente des Wissensmanagements im Kernprozeß: Wissen bewahren | 37 |
| 2.3.2.5 | Instrumente des Wissensmanagements im Kernprozeß: Wissen nutzen | 39 |
| 2.3.3 | Zusammenfassung und Kritik | ..40 |
| 2.3.4 | Über das Wollen; Motivationale Rahmenbedingungen im Wissensmanagement | .41 |
| 2.3.4.1 | Vorbemerkungen und Ausblick | 41 |
| 2.3.4.2 | Wissen und Verhaltensregulation: Versuch einer Integration | 41 |
| 2.3.4.3 | Motivationale Einflüsse auf das Wissensmanagement | 45 |
| 2.3.4.3.1 | Die Absichtskontrolle und motivationale Einflüsse | 45 |
| 2.3.4.3.2 | Die allgemeine Lageempfindung und motivationale Einflüsse | 47 |
| 2.3.4.3.3 | Der Erwartungshorizont und motivationale Einflüsse | 48 |
| 2.3.4.3.4 | Die Selbstkontrolle und motivationale Einflüsse | 49 |
| 2.3.4.4 | Zusammenfassung und potentielle Maßnahmen für die Etablierung einer zielgerichteten Motivation | 49 |
| 2.3.5 | Über das Können; Fähigkeiten und Fertigkeiten im Wissensmanagement | 51 |
| 2.3.5.1 | Vorbemerkungen | 51 |
| 2.3.5.2 | Der Wissensarbeiter bei Nonaka | 52 |
| 2.3.5.3 | Der Wissensarbeiter bei Probst | 55 |
| 2.3.5.4 | Zusammenfassung und Kritik der Fähigkeitsdimensionen bei Probst und Nonaka | 57 |
| 2.3.5.5 | Weitere Fähigkeiten und Fertigkeiten im Wissensmanagement | 60 |
| 2.3.5.5.1 | Differenzieren zwischen wichtiger und unwichtiger Information/Verlernen können | 61 |
| 2.3.5.5.2 | Systemdenken | 63 |
| 2.3.5.5.3 | PC-Anwenderkenntnisse/ Sprachkenntnisse | 63 |
| 2.3.5.6 | Zusammenfassung und Strukturierung der Anforderungen | 64 |
| 2.3.6 | Zielsetzung und Fragestellung der Untersuchung | 65 |
| 3. | Empirischer Teil | 66 |
| 3.1 | Methodische Überlegungen | 66 |
| 3.1.1 | Entscheidung für das qualitative Forschungsparadigma | 66 |
| 3.1.2 | Die datenbasierte Theorie (Grounded Theory) | 67 |
| 3.1.3 | Die Konstruktion des Interviewleitfadens | 70 |
| 3.1.4 | Stichprobenauswahl und Durchführung der Interviews | 71 |
| 3.1.4.1 | Stichprobenauswahl und Ansprechen der Teilnehmer | 71 |
| 3.1.4.2 | Durchführung der Interviews | 73 |
| 3.1.5 | Auswertung der Fragen | 73 |
| 3.2 | Darstellung der Ergebnisse | 74 |
| 3.2.1 | Beschreibung der Stichprobe | 74 |
| 3.2.2 | Ergebnisse der einzelnen Fragen | 74 |
| 3.2.2.1 | Ergebnisse der Fragen im Punkt Begriffsklärungen und Inhalte | 75 |
| 3.2.2.2 | Zusammenfassung der Ergebnisse im Punkt Begriffsklärungen und Inhalte | 79 |
| 3.2.2.3 | Ergebnisse der Fragen im Punkt Organisationale Rahmenbedingungen | 79 |
| 3.2.2.4 | Zusammenfassung der Ergebnisse im Punkt Organisationale Rahmenbedingungen | 89 |
| 3.2.2.5 | Ergebnisse der Fragen im Punkt Rahmenbedingungen Human -Resources | 90 |
| 3.2.2.6 | Zusammenfassung der Ergebnisse im Punkt Human-Resources | 95 |
| 4. | Diskussionsteil | 96 |
| 4.1 | Vorüberlegungen | 96 |
| 4.2 | Diskussion der Ergebnisse im Teilbereich Begriffsklärungen und Inhalte | 96 |
| 4.3 | Diskussion der Ergebnisse im Teilbereich Organisationale Rahmenbedingungen | 98 |
| 4.4 | Diskussion der Ergebnisse im Teilbereich Rahmenbedingungen Human Resources | 99 |
| 4.5 | Vergleich zu früheren Wissensmanagementstudien | 100 |
| 4.5.1 | Ziele des Managements von Wissen | 100 |
| 4.5.2 | Einsatz von Instrumenten des Wissensmanagements | 101 |
| 4.6 | Zusammenfassung | 101 |
| 4.7 | Implikationen für die Praxis | 102 |
| 4.8 | Fazit | 102 |
| Literaturverzeichnis | 104 | |
| Anhang |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832421984
Arbeit zitieren:
Augspurger, Thomas August 1999: Identifikation von Erfolgsfaktoren des Wissensmanagements, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Personalentwicklung, Knowledge Management, Human Resources Management, Auswahlverfahren, Wissensmanagement



