Bachelor + Master Publishing
868 Bachelorarbeiten, 0 Masterarbeiten, 10.112 Diplomarbeiten

IT-Unterstützung für die Balanced Scorecard

Kritischer Erfolgsfaktor für den langfristigen Einsatz?

IT-Unterstützung für die Balanced Scorecard
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Doppelbauer
  • Abgabedatum: November 2001
  • Umfang: 175 Seiten
  • Dateigröße: 10,2 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4776-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4776-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4776-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Doppelbauer, Martin November 2001: IT-Unterstützung für die Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Balanced Scorecard, strategisches Management, Strategieumsetzung, IT-Unterstützung

Diplomarbeit von Martin Doppelbauer

Einleitung:

Einer aktuellen Studie zufolge ist die Balanced Scorecard mit einem Bekanntheitsgrad von rund 93 % das zur Zeit prominenteste Konzept zur Strategieumsetzung in Deutschland. Doch nicht nur bei der Bekanntheit, auch bei der praktischen Umsetzung läuft sie den übrigen Methoden, wie etwa Key Performance Indicators oder EFQM, den Rang ab. So haben 38 % der befragten Unternehmen die BSC schon unternehmensweit oder zumindest teilweise im Einsatz, während weitere 22 % gerade bei der Einführung sind oder diese fix geplant haben. Die Balanced Scorecard ist also im Vormarsch. Je stärker sich dieses Konzept verbreitet, desto öfter taucht auch die Frage auf, welche Rolle denn der Einsatz von Informationstechnologie (IT) dabei spielen kann bzw. soll. Manche gehen sogar von einer klaren Gefahr des langfristigen Scheiterns eines BSC-Projekts aus, sollte dieses nicht durch ein informationstechnologisches Hilfsinstrumentarium, welches für eine flächendeckende Kommunikation der BSC im Unternehmen als auch für eine bequeme Verwaltung und Versorgung mit Messdaten sorgt, unterstützt werden.

Ziel dieser Diplomarbeit war es, zu untersuchen, in welchen Bereichen überhaupt und in welcher Form eine IT-Unterstützung des Strategieumsetzungssystems Balanced Scorecard erfolgen bzw. inwieweit sie wirklich Sinn kann. Folgender Aufbau soll dies ermöglichen: Zuerst einmal wird auf relevante Besonderheiten der BSC – und dabei vor allem auf langfristige Probleme im Managementprozess – eingegangen. Im Anschluss erfolgt dann die Behandlung des Potentials der IT-Unterstützung, wobei die konkreten Problemlösungsmöglichkeiten durch IT vorgestellt und deren tatsächliche Bedeutung im Sinne von Mussanforderungen an BSC-Software diskutiert werden. Dabei wird besonderer Wert auf die Berücksichtigung grober Unternehmensmerkmale gelegt, welche sich eben verschiedenst auf diese Anforderungen auswirken können. Allerdings wird inhaltlich bewusst darauf verzichtet, konkrete Softwareprodukte vorzustellen bzw. zu vergleichen. Den Abschluss bildet eine kritische Betrachtung, die auch den tatsächlichen Nutzen einer IT-Unterstützung sowie mögliche Nebeneffekte zu ergründen versucht.

Aus methodischer Sicht wurden fünf Interviews mit Praktikern der verschiedensten Hintergründe (Konzernspitze, Konzerntochter, Stragieberaterung, Softwareanbieter,...) durchgeführt, um die noch etwas spärliche Bearbeitung dieser ganzen Thematik in der wissenschaftlichen Literatur zu ergänzen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis 1
1. Einführung in die Thematik 4
2. Besonderheiten der Balanced Scorecard 5
2.1 Geteiltes Verständnis der BSC 5
2.2 Hauptziele des Einsatzes einer BSC 7
2.2.1 Klärung der Strategie und Transparentmachen von Vernetzungen 7
2.2.2 Kommunikation der Strategie 8
2.2.3 Ausrichtung an und Operationalisierung der Strategie 9
2.2.4 kontinuierlicher strategischer Lern- und Entwicklungsprozess 11
2.3 Die BSC als endloser Kreislauf 12
2.3.1 Strategischer Managementprozess 13
2.3.1.1 Klärung und Herunterbrechen von Vision und Strategie 13
2.3.1.2 Kommunikation und Verknüpfung der Strategie 14
2.3.1.3 Planung und Zielvorgaben 16
2.3.1.4 Strategisches Feedback und Lernen 17
2.3.2 Operativer Managementprozess 19
2.3.2.1 Festlegung und Anpassung von Kennzahlen 19
2.3.2.2 Erhebung der Daten 20
2.3.2.3 Überprüfung und Aufbereitung der Daten 21
2.3.2.4 Soll-Ist-Vergleich und Abweichungsanalyse 21
2.3.2.5 Präsentation und Durchsprache der Analyseergebnisse 21
2.4 Probleme im Managementprozess 23
24.1 Probleme im strategischen Prozess 23
2.4.1.1 Fehlende Identifikation mit der BSC 23
2.4.1.2 Mangelnde Kommunikation 24
2.4.1.3 Hoher Koordinationsaufwand aufgrund hierarchischer BSC-Systeme 28
2.4.2 Probleme im operativen Prozess 30
2.4.2.1 Entwicklung geeigneter Kennzahlen 31
2.4.2.2 Versorgung der BSC mit Daten 32
2.4.2.3 Allgemeiner Verwaltungsaufwand 34
2.4.3 Erfahrungen aus der Praxis 34
3. Nutzung von Informationstechnologien zur Unterstützung des Einsatzes der BSC 40
3.1 Allgemeines 40
3.1.1 Definitionen 40
3.1.2 Stellung der BSC-Software innerhalb der betrieblichen IT-Systematik 42
3.2 Problemlösungsmöglichkeiten durch IT-Einsatz 46
3.2.1 Im Rahmen des strategischen Managementprozesses 46
3.2.1.1 Vereinfachung der Kommunikation der BSC 47
3.2.1.2 Unterstützung von Szenariotechniken 50
3.2.1.3 Abbildung der gesamten BSC-Hierarchie 54
3.2.2 Im Rahmen des operativen Managementprozesses 59
3.2.2.1 Automatische Datenübernahme aus Fremdsystemen - Data Warehousing und OLAP 60
3.2.2.2 Reduktion des allgemeinen Administrationsaufwandes 65
3.3 Essentielle Anforderungen an BSC-Tools 66
3.3.1 Unterschiedliche Einflussgrößen auf Anforderungen 66
3.3.1.1 Unternehmenstyp bzw. -bereich und -kultur 67
3.3.1.2 Unternehmensgröße, -komplexität sowie geografische Verbreitung 68
3.3.1.3 Ausprägung der BSC-Hierarchie 68
3.3.1.4 Wettbewerbsumfeld 69
3.3.1.5 Fase des BSC- Einsatzes 69
3.3.1.6 Art und Ausprägung der bestehenden IT-Systeme
3.3.2 Flexibilität als allgemeiner Grundsatz 71
3.3.3 Verarbeitung der BSC-Struktur als Voraussetzung für Effektivität 73
3.3.3.1 Verwaltung der Kerndaten 73
3.3.3.2 Unterstützung einer BSC-Hierarchie 76
3.3.4 Umfassende Prozessunterstützung 80
3.3.4.1 Automatische Datenerfassung - Unterstützung durch ein Data Warehouse 80
3.3.4.2 Unterstützung der Kommunikation der BSC 84
3.3.4.3 Szenariotechniken 87
3.3.4.4 Sonstige Prozessunterstützung 89
3.3.5 Effektive Schnittstelle Mensch/Maschine 90
3.3.5.1 Mögliche Anwender 90
3.3.5.2 Allgemeine Benutzerfreundlichkeit 92
3.3.5.3 Wartung und Messdatenerfassung 93
3.3.5.4 Visualisierung der Balanced Scorecard 95
3.3.6 Sonstige technische Anforderungen 102
3.3.7 Effizienz im Sinne von Wirtschaftlichkeit 104
3.4 Erfahrungen aus der Praxis 107
4. kritische Betrachtung 122
4.1 Bedeutung der unternehmensspezifischen Einflussgrößen 122
4.1.1 Unternehmenstyp und -kultur 122
4.1.2 Unternehmensgröße, -komplexität sowie geografische Verbreitung 123
4.1.3 Ausprägung der BSC-Hierarchie 124
4.1.4 Wettbewerbsumfeld 124
4.1.5 Fase der BSC-Anwendung 124
4.1.6 Art und Ausprägung der bestehenden IT-Systeme 125
4.1.7 Zusammenfassung 125
4.2 weitere Aspekte des Einsatzes von IT 126
4.2.1 Akzeptanz 126
4.2.1.1 Akzeptanzmindernde Faktoren 127
4.2.1.2 Akzeptanzfördernde Faktoren 130
42.2 Negative Begleiterscheinungen von IT 131
4.2.2.1 IT als „Allheilmittel“ 131
4.2.2.2 IT als Flexibilitätsfalle 132
4.2.2.3 IT als falsche Sicherheit 133
4.2.2.4 IT als Selbstzweck 134
4.3 Unterstützung der Hauptziele eines BSC-Einsatzes 135
4.3.1 Klärung der Strategie und Transparentmachen von Vernetzungen 136
4.3.2 Kommunikation der Strategie 137
4.3.3 Ausrichtung an und Operationalisierung der Strategie 138
4.3.4 Kontinuierlicher strategischer Lern- und Entwicklungsprozess 139
4.4 kritische Meinungen aus der Praxis 140
4.5 Schlussfolgerungen 143
Verzeichnisse 146
Literaturverzeichnis 146
Bücher 146
Artikel 150
Dissertationen und Diplomarbeiten 152
Internet 152
Interviews 153
Sonstige Quellen 154
Abkürzungsverzeichnis 155
Abbildungsverzeichnis 156
Anhang 157
Beispiel aus der Praxis: Benutzeroberfläche des Prototyps von Siemens ICN 157
Empirischer Teil 160
Profile der Unternehmen sowie Interviewpartner 161
Einzelergebnisse des strukturierten Teils 165

Arbeit zitieren:
Doppelbauer, Martin November 2001: IT-Unterstützung für die Balanced Scorecard, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Balanced Scorecard, strategisches Management, Strategieumsetzung, IT-Unterstützung

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2013, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren