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IT-Systemmanagement

Infrastruktur-Management

IT-Systemmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Erwin Salm
  • Abgabedatum: Mai 2005
  • Umfang: 80 Seiten
  • Dateigröße: 1,7 MB
  • Note: 2,1
  • Institution / Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 37
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0253-2
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0253-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Salm, Erwin Mai 2005: IT-Systemmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Informationsmanagement, Microsoft Operation Manager, Informationstechnologie, MOM, Sevicemanagement

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Diplomarbeit von Erwin Salm

Einleitung:

Kundenorientierte Geschäftsprozesse sowie humane und wirtschaftliche Unternehmensziele erfordern heute an allen Orten die schnelle, integere und ausfallsichere Verfügbarkeit der Ressource Information. E-Business wird für Unternehmen immer wichtiger, so sind Webseiten heutzutage beispielsweise oftmals der einzige Marktzugang eines Unternehmens. Die in Unternehmen und Verwaltung bestehenden IT/TK-Infrastrukturen werden im Zeitraum bis 2010 global und mobil in alle Geschäftsprozesse integriert sein, wobei die hierzu notwendigen Dienste mit angemessener Qualität und Sicherheit zur Verfügung gestellt werden sollten. Im Zusammenhang damit wird sich die Disposition dieser Ressourcen als entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit herausstellen. Des Weiteren stellen Unternehmen einerseits immer komplexere Forderungen an ihre Service-Level, müssen anderseits aber mit dem zunehmenden Druck, der auf ihren Anwendungen lastet, zurecht kommen. Es handelt sich dabei um Anwendungen im Bereich Content Management, Warehousing sowie um Enterprise Portale. Die IT-Infrastruktur wird zudem mittelfristig angesichts neuer Technologien wie zum Beispiel Web Services und Grid Computing an Komplexität zunehmen.

Die oben genannten erhöhten Anforderungen und die zunehmende Komplexität der Infrastruktur lassen sich nicht mehr allein durch gut ausgebildetes Personal bewältigen, da dieses nicht ausreichend vorhanden ist. Der Personalmangel wird in Zukunft noch zunehmen, wodurch sich das Problem verschlimmern wird. Das Problem wird solange bestehen bleiben bis unterstützende Technologien im Einsatz sind, die dem IT-Personal ermöglichen, eine proaktivere Rolle einzunehmen.

Des Weiteren gibt es externe Einflüsse der IT-Compliance, wie zum Beispiel das Kontra vom Gesetzgeber und Basel aus der Finanzwelt, die Unternehmen veranlassen ein auf IT-Infrastruktur-Management-Lösungen aufbauendes Risikomanagement zu betreiben.

Gang der Untersuchung:

Im ersten Teil, dem theoretischen Teil der Diplomarbeit wird erläutert was unter IT-Infrastruktur-Management verstanden wird. Der Sinn hiervon wird anhand der Probleme, die eine IT-Infrastruktur besitzt, dargestellt. Des Weiteren werden die technischen Eigenschaften einer solchen IT-Infrastruktur-Management-Lösung dargestellt.

Anschließend wird ein Anbieter- und Produktvergleich vorgenommen. Dabei wird auch gezeigt, für welche Unternehmen ein solches System am meisten Sinn macht. Danach wird der Microsoft Operation Manager vorgestellt, sowie dessen technische Architektur erklärt.

Im zweiten Teil, dem praxisbezogenen Teil der Diplomarbeit, wird am Beispiel eines Grobkonzeptes dargelegt, welches Szenario AddOn mit dem Einsatz eines IT-Infrastruktur-Management-Systems umsetzen möchte. Zudem wird erläutert wie AddOn dies mit dem Einsatz des Microsoft Operation Managers erreichen möchte. In einem anschließenden Feinkonzept wird auf die notwendigen Planungs- und Installations- sowie Konfigurationsschritte eingegangen. Dabei wird die AddOn-spezifische Serverlandschaft ebenso wie das AddOn Support Center miteinbezogen und auf die notwendigen Konfigurationen eingegangen.

Am Ende wird anhand einer Zusammenfassung dargestellt, welche Probleme sich bei der Implementierung ergaben und welche Verbesserungen noch vorzunehmen sind.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Definition IT-Infrastruktur-Management 2
3. Probleme einer IT-Infrastruktur 3
4. Problemlösung mit Hilfe eines IT-Infrastruktur-Management-Systems 4
5. Marktanalyse 6
5.1 Für welche Unternehmen lohnt sich der Einsatz? 6
5.2 Anbieter 6
6. Technische Betrachtung 8
6.1 Monitoring 8
6.2 Ereignis-Korrelation 11
6.3 Standards und Protokolle 12
6.3.1 CLI (Command Line Interface) 13
6.3.2 CIM (Common Information Model) 13
6.3.3 SNMP (Simple Network Management Protocol) 13
7. Produkte 13
7.1 Produktvergleich 13
7.2 Microsoft Operation Manager 2005 16
7.2.1 Architektur MOM 2005 17
8. Einsatz von MOM 2005 bei AddOn 21
8.1 Vorteile eines Einsatzes von MOM 2005 21
8.2 Nachteile eines Einsatzes von MOM 2005 21
9. Grobkonzept 22
9.1 IST-Analyse 22
9.2 Aufgabenstellung 24
9.3 Angestrebte Ziele 25
10. Feinkonzept und Umsetzung 26
10.1 Implementierung 26
10.1.1 Kapazitätsplanung 26
10.1.2 Bereitstellen der notwendigen Serverdienste 28
10.1.3 Installation MOM 2005 29
10.1.4 Konfiguration MOM 2005 30
10.1.5 Integration der zu überwachenden Serversysteme 31
10.2 Verwaltung der Server über MOM Management Packs 32
10.2.1 Managing Active Directory 33
10.2.2 Managing Exchange Server 35
10.2.3 Managing SQL Server 36
10.2.4 Verwendung des HP Insight Management Packs zur Temperaturüberwachung 37
10.3 Anpassungen für das AddOn Support Center (ASC) 37
10.3.1 Einrichten der Konsolenbereiche 37
10.3.2 Benachrichtigungen 38
11. Ergebnis und Verbesserungsvorschläge 39
Anhang 43
Literaturverzeichnis 73

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Definition IT-Infrastruktur-Management 2
3. Probleme einer IT-Infrastruktur 3
4. Problemlösung mit Hilfe eines IT-Infrastruktur-Management-Systems 4
5. Marktanalyse 6
5.1 Für welche Unternehmen lohnt sich der Einsatz? 6
5.2 Anbieter 6
6. Technische Betrachtung 8
6.1 Monitoring 8
6.2 Ereignis-Korrelation 11
6.3 Standards und Protokolle 12
6.3.1 CLI (Command Line Interface) 13
6.3.2 CIM (Common Information Model) 13
6.3.3 SNMP (Simple Network Management Protocol) 13
7. Produkte 13
7.1 Produktvergleich 13
7.2 Microsoft Operation Manager 2005 16
7.2.1 Architektur MOM 2005 17
8. Einsatz von MOM 2005 bei AddOn 21
8.1 Vorteile eines Einsatzes von MOM 2005 21
8.2 Nachteile eines Einsatzes von MOM 2005 21
9. Grobkonzept 22
9.1 IST-Analyse 22
9.2 Aufgabenstellung 24
9.3 Angestrebte Ziele 25
10. Feinkonzept und Umsetzung 26
10.1 Implementierung 26
10.1.1 Kapazitätsplanung 26
10.1.2 Bereitstellen der notwendigen Serverdienste 28
10.1.3 Installation MOM 2005 29
10.1.4 Konfiguration MOM 2005 30
10.1.5 Integration der zu überwachenden Serversysteme 31
10.2 Verwaltung der Server über MOM Management Packs 32
10.2.1 Managing Active Directory 33
10.2.2 Managing Exchange Server 35
10.2.3 Managing SQL Server 36
10.2.4 Verwendung des HP Insight Management Packs zur Temperaturüberwachung 37
10.3 Anpassungen für das AddOn Support Center (ASC) 37
10.3.1 Einrichten der Konsolenbereiche 37
10.3.2 Benachrichtigungen 38
11. Ergebnis und Verbesserungsvorschläge 39
Anhang 43
Literaturverzeichnis 73

Textprobe:

Kapitel 3, Probleme einer IT-Infrastruktur:

Die sich aufzeigende Bedeutung der IT-Standardisierung deutet darauf hin, dass es anstatt eines verständlichen IT-Produktportofolios nach wie vor eine Menge Integrationsbedarf und funktionsorientierte Betriebsabläufe sowie „Wildwuchs“ in Form von selbst gestrickten Lösungen und properitären Produkten gibt.

Unternehmen laufen Gefahr ihre Kunden zu verlieren sofern ihre Produkte, keinen qualitativ hochwertigen Service anbieten bzw. keine Technologien einsetzen, die es ermöglichen die Qualität zu überwachen. Ohne Berücksichtigung der Qualität wird es Ihnen jedoch nicht bzw. nur sehr schwer gelingen zufriedene Kunden zu haben. Da die Kunden anspruchsvoller geworden sind und die Globalisierung eine stetig anwachsende Zahl an Konkurrenten hervorbringt, wechseln Kunden, die den gewünschten Service oder die gewünschte Reife eines Produktes nicht erhalten schnell zu einem Konkurrenten. Die Pflege von Stammkunden und die konsequente Kundenorientierung werden von Unternehmen oftmals vernachlässigt. Dies geschieht, obwohl Studien existieren, die beweisen, dass die Kosten einer Kundenneugewinnung fünfmal so hoch sind wie die der Kunden-Beibehaltung.

Ähnlich verhält es sich mit dem Verhältnis der Gesamtkosten eines Systemausfalls zu den Kosten der Problemlokalisierung und der Mitarbeiterproduktivität. Von der ButlerGroup durchgeführte Umfragen zeigen, dass Unternehmen aufgrund eines nicht verfügbaren Systems im Schnitt 13 Arbeitstage jährlich verloren gehen. Dies repräsentiert sechs Prozent der Personalkosten, die dadurch verursacht wurden, dass das System nicht verfügbar war. Dabei werden 80 Prozent der Zeit eines Systemausfalls dafür verwendet, das Problem zu lokalisieren.

Problemlösung mit Hilfe eines IT-Infrastruktur-Management-Systems:

Um den bisher erwähnten und immer komplexer werdenden Problemen entgegen zu wirken, können professionelle IT-Infrastruktur-Managment-Systeme eingesetzt werden, indem Sie Wartungsaufgaben eines Administrators übernehmen und somit eine gute Performance und Verfügbarkeit der Systeme gewährleisten. Zu beachten ist, dass es für jede Serverart unterschiedliche Tätigkeiten zur Wartung gibt. Während bei einem Exchange-Server zum Beispiel überprüft werden muss ob der Mailbox Speicherplatz voll läuft, muss bei einem Server der als Domaincontoller fungiert, die Replikation mit einem anderen Domaincontroller getestet werden um zu gewährleisten, dass die Benutzer an ihren Computern problemlos arbeiten können. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Administrator ohne Hilfe eines IT-Infrastruktur-Management-Systems diese regelmäßigen Wartungsaufgaben je einzelnen Server tätigen muss. Ein IT-Infrastruktur-Management-System kann diese Aufgaben nun übernehmen, indem es hierzu beispielsweise Agents oder Probes und verschiedene Protokolle zur Überwachung benutzt. Diese werden später näher betrachtet. Mit einem solchen System muss der Administrator nicht mehr alle Server manuell überwachen, sondern die kann die Serverfarm zentral von einer Konsole des Management-Servers überwachen. Dies erspart ihm Zeit und ermöglicht ihn anstehende Wartungsaufgaben zu priorisieren und proaktiv zu agieren.

Die meisten System-Management-Anbieter geben an, dass folgende Vorteile durch den Einsatz ihrer Produkte erreicht werden können:

-Vereinfachung der IT-Infrastruktur -Reduzierte IT-Infrastruktur Kosten -Erhöhte Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur -Freisetzung von Arbeitsressourcen -Verbessertes Business Level Management -Erhöhte (Ausfall-) Sicherheit -Zentralisierte Verwaltung -Schnellerer Return On Investment (ROI) -Minimale Mean Time to Resolution (MTTR) Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass meist nicht alle Vorteile, welche die System-Management-Anbieter in ihren Hochglanzbroschüren aufzählen, in der Praxis erreicht werden können.

Mit der Einführung einer neuen Lösung entsteht grundsätzlich ein nicht zu vernachlässigender Aufwand, der im Wesentlichen durch die Anpassung dieser Lösung an die eigene IT-Infrastruktur und IT-Organisation geprägt ist.

Je größer ein Unternehmen ist, umso länger kann diese Anpassung dauern. Die SSB AG, welche im Jahre 2000 CA Unicenter anschaffte, hat es beispielsweise auf Grund des häufigen Release-Wechsel, der SAP-Systeme bis heute, trotz tatkräftiger Unterstützung von CA, nicht geschafft, SAP in ihre Management-Lösung mit aufzunehmen. Um das SAP-System nun doch noch in die IT-Infrastruktur-Lösung zu integrieren, wären weitere Anstrengungen notwendig, welche die Kosten und den Personalaufwand in eine nicht gerechtfertigte Höhe treiben würden. Es ist daher ratsam, sich vor der Anschaffung einer Lösung auf eine klar definierte Anzahl von Anforderungen zu konzentrieren und diese konsequent zu verfolgen. Verschiedene Anforderungen erfordern oft Maßnahmen, die den anderen Anforderungen konkurrierend gegenüberstehen. So kann am Beispiel der SSB AG das Ziel die Kosten zu reduzieren nur dadurch verwirklicht werden, indem von einer vollkommenen Integration und der damit zusammenhängenden vollständig zentralisierten Überwachung aller Systeme absieht.

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Arbeit zitieren:
Salm, Erwin Mai 2005: IT-Systemmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Informationsmanagement, Microsoft Operation Manager, Informationstechnologie, MOM, Sevicemanagement

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