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IT-Strategie

Konzepte und Implementierungsstrategien im Service-Level-Management

IT-Strategie
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christoph Seidel
  • Abgabedatum: Juni 2005
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 1,3 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9219-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9219-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9219-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seidel, Christoph Juni 2005: IT-Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: IT-Service Management, Service-Level-Agreement, IT-Outsourcing, Balanced Scorecard, IT-Kennzahlen

Diplomarbeit von Christoph Seidel

Zusammenfassung:

Der Begriff Service-Level-Management bekommt momentan eine immer wichtiger werdende Bedeutung vor allem im IT-Bereich. Folgendes Zitat aus dem AMR Research Report (03/2003) spiegelt die enorme Wichtigkeit dieser Thematik für Unternehmen wider: „Die Einführung von Service-Level-Management nicht nur für IT-Güter sondern auch für IT-Dienstleistungen ist die Grundvoraussetzung dafür, die IT mit den Unternehmenszielen zu synchronisieren. Unternehmen, die diesen Schritt nicht gehen, riskieren ihre Zukunft durch unzureichenden IT-Support, der die Erreichung der Geschäftsziele gefährdet.“ Ein Service-Level-Management-Prozess kann als Kreislauf gesehen werden, dessen Rahmenbedingungen in Service-Level-Agreements dokumentiert sind. In diesen Vereinbarungen sind die Rechte und die Pflichten der Vertragspartner hinsichtlich der Erbringung von IT-Dienstleistungen festgelegt.

In der nächsten Phase werden diese Aktionen in Taten umgesetzt, wobei diese allerdings danach ständig überwacht, geprüft und gemessen werden müssen. Dieser Prozess wird als Monitoring bezeichnet und ist durch die in den SLAs festgelegten IT-Kennzahlen eine effektive Überprüfungsmöglichkeit. Abschließend werden die Resultate einerseits den Vertragspartnern zur Verfügung gestellt, andererseits fließen auch Inputs in die ursprünglichen SLA-Vereinbarungen ein um diese noch effektiver zu gestalten und zu modifizieren.

In der vorliegenden Arbeit werden zu Beginn theoretische Aspekte zu den Basiskonzepten und den wichtigsten Begriffen im Bezug auf das Service-Level-Management erörtert. Anschließend folgen Fakten zur Thematik der IT-Strategien, zuerst allgemein und danach im Bezug zu IT-Outsourcing und zu E-Business on demand. Der allgemeine Teil endet mit dem Balanced-Scorecard-Ansatz und einigen Fakten zu IT-Kennzahlen.

Der abschließende Praxisteil nimmt Bezug auf die IT-Infrastruktur eines österreichischen Fußballvereins. Dabei werden einige wesentliche Teilbereiche des Klubs im Zusammenhang mit dem SLM untersucht und anhand von Beispielen wie dem Ticketing-System oder dem Web-Shop erörtert.

Auch das Sujet „Management Information Systeme“ wird im Rahmen der Case-Study zu einem wesentlichen Bestandteil dieser wissenschaftlichen Abhandlung.

Dabei wurde zur besseren Veranschaulichung mit dem Softwareprogramm ADOscore aus dem Hause BOC ein Balanced-Score-Card-Ansatz beispielhaft modelliert und anschließend kommentiert.

Abschließend muss man an dieser Stelle noch anmerken, dass mit der Erstellung der vorliegenden Diplomarbeit versucht wurde, sich auf die wesentlichen Fakten und Inhalte des SLM zu konzentrieren und gleichzeitig ein großes Spektrum dieser Thematik abzudecken, ohne den vorgegebenen Rahmen zu sprengen.

Abstract:

The term Service-Level-Management (SLM) is nowadays getting more and more important, particularly in the IT-segment. The following phrase reflects the importance of this topic for companies:

„The introduction of Service-Level-Management for IT-goods and IT-services is the basis with which to synchronise the IT with the aims of companies. Companies who don’t take that step seriously enough are going to risk their own future due to insufficient IT-support. In other words, the underestimation of the importance of the SLM-introduction in companies could compromise the achievement of business goals.” The SLM-Process can be seen as a business cycle, which contains Service-Level-Agreements as main conditions. In these agreements all rights and duties of the contracting parties are fixed concerning the delivery of IT-services.

The next stage sets all plans into action and is followed by the monitoring-phase, which is necessary to measure and to control the IT-classification numbers. At the end of this process, on one hand, the numbers will be provided to the contracting parties, but on the other hand the results will be also taken into consideration in the Service-Level-Agreements in order to modify them and make them more effective.

The thesis is structured into several chapters. The first part of this presented work covers theoretical aspects, basic concepts and defines the most important terms of SLM.

The next chapter deals with IT-strategies in general and goes into detail in IT-outsourcing and e-business on demand. Additionally at the end of the theoretical part you will find facts on a Balanced-Score-Card approach and information concerning IT-classification numbers. A case-study, which determines the IT-infrastructure of an Austrian football club, is following the theory.

In this context some relevant areas of the club are examined with the SLM e.g. the ticketing system or the web-shop.

The case-study also covers the topic of Management Information Systems (MIS). In this context an example of a Balanced-Score-Card approach is included. By using the software „ADOscore”, provided by BOC, a scenario has been modelled and is commentated on, in order to show the relevance of MIS for SLM.

Finally I have to remark that the presented work should only cover the main facts and contents concerning the topic SLM. Furthermore it shows its impacts in a real-life-scenario always considering the given extent.

Inhaltsverzeichnis:

Ehrenwörtliche Erklärung i
Zusammenfassung ii
Abstract iii
Inhaltsverzeichnis iv
1. Einleitung 1
1.1 Ziel dieser Arbeit 2
1.1.1 Informationsquellen 3
2. Basiskonzepte 3
2.1 IT-Service-Management 3
2.2 Service-Level-Agreement 5
2.2.1 Definition 5
2.2.2 Der Nutzen von SLAs 6
2.2.3 Der SLA-Life-Cycle 6
2.2.4 SLA-Elemente 7
2.2.5 Die „Do´s & Dont´s” von SLAs 8
2.2.6 Eskalationsmanagement 9
2.3 Service-Level-Management 10
2.3.1 Definition 10
2.3.2 Aufgaben des SLM 11
2.3.3 Ziele des SLM 11
2.3.4 Der SLM-Prozess 12
2.3.5 SLM-Bestandteile 13
2.3.6 Die Einführung von SLM 15
2.3.7 Erfolgreiche Umsetzung des SLM 15
2.3.8 Erfolg bzw. Misserfolg von SLM 16
2.3.9 Zusammenfassender Überblick über Service-Level-Management 17
2.4 ITIL - Zeitgemäßes IT-Servicemanagement 20
2.4.1 Entwicklung und Zielsetzung von ITIL 21
2.4.2 Für wen wurde ITIL entwickelt? 22
2.4.3 Die Inhalte von ITIL 22
2.4.4 Nutzen von ITIL 24
2.5 Rechtliche Einordnung 24
2.5.1 Rechtliche Aspekte im SLM 24
2.5.2 Wichtige SLA-Inhalte aus rechtlicher Sicht 26
3. IT-Strategien 27
3.1 Allgemein 27
3.1.1 Business-Case für das SLM-Projekt 27
3.2 Der Strategieprozess im Allgemeinen 28
3.2.1 Das IT-Strategieprojekt und seine Planung 29
3.2.2 Die Durchführung des IT-Strategieprojektes 30
3.2.3 Authorisierung der IT-Strategie 30
3.2.4 Anforderungen an die IT-Strategie 30
3.2.5 Differenzierung von IT-Strategien 31
3.3 IT-Strategie und Geschäftsstrategie 32
3.4 IT-Outsourcing 34
3.4.1 IT-Outsourcing-Strategien 34
3.4.2 Der Outsourcing-Vertrag im SLM 35
3.4.3 Gründe und Risiken beim IT-Outsourcing im SLM 36
3.4.4 Aktuelle Trends im IT-Outsourcing 38
3.5 E-Business und E-Business on demand im SLM 38
4. Balanced-Scorecard in der IT – Von der Strategie hin zu Service-Levels 41
4.1 Definitionen, Entwicklung und Ziele der BSC 41
4.2 Die Aufgaben der BSC 42
4.3 Einsatzgebiete der BSC 43
4.3.1 Wann sollte eine BSC (noch) nicht eingesetzt werden? 43
4.4 Der Nutzen der BSC 43
4.4.1 Allgemeiner Nutzen einer BSC 43
4.4.2 BSC-Nutzen bezogen auf das SLM 44
4.5 Der Aufbau und die vier Perspektiven der BSC und deren Bezug zum SLM 44
4.5.1 Die finanzwirtschaftliche Perspektive 46
4.5.2 Kundenperspektive 46
4.5.3 Perspektive der internen Geschäftsprozesse 46
4.5.4 Lern- und Entwicklungsperspektive 46
4.5.5 Weitere Perspektiven der BSC 47
4.6 Ursache-/Wirkungsketten 47
4.7 Einführung und Implementierung der BSC in Unternehmen 48
4.7.1 Allgemeines 48
4.7.2 Der Einführungsprozess der BSC im SLM 48
4.8 Die Barrieren und typischen Fehler bei der BSC -Methode 51
4.9 Kritik an der BSC 52
5. IT-Kennzahlen 53
5.1 Allgemeines zu IT-Kennzahlen und IT-Service-Level-Kennzahlen 53
5.2 Permanenter Optimierungsprozess 54
5.3 Von der Strategie zu den Kennzahlen 55
5.4 Aufgabe von Kennzahlensystemen 55
5.5 IT-Kennzahlen-Gruppen 56
5.6 Ermittlung und Auswahl der Kennzahlen 57
5.6.1 Auswahl der Kennzahlen im Allgemeinen 57
5.6.2 Auswahl der Service-Level-Kennzahlen 58
5.7 Kennzahlen anhand der vier Perspektiven 58
5.7.1 Kennzahlen für die Geschäftsprozessperspektive 59
5.7.2 Kennzahlen für die Kundenperspektive 60
5.7.3 Kennzahlen für die Mitarbeiterperspektive 60
5.7.4 Kennzahlen für die Finanzperspektive 61
5.8 Service-Level-Kennzahlen 61
6. Case-Study 64
6.1 Allgemeine Einführung 64
6.2 Die IT-Infrastruktur 64
6.2.1 A: die allgemeinen Rahmenbedingungen 65
6.2.2 B: Die Partner 67
6.2.3 C: Servicenehmer-Servicegeber-Beziehungen 72
6.2.4 D: Ablauf (inkl. Messung) 75
6.3 Der BSC-Ansatz (Darstellung mittels ADOscore) 81
6.3.1 allgemeine Einführung 81
6.3.2 Fallbeispiel mittels ADOscore 83
6.3.3 Die Überwachung und Steuerung einer BSC: 92
6.4 Die rechtlichen Aspekte des SLM & ein Einblick in das Eskalationsmanagement 94
6.5 Ausblick 97
Quellenverzeichnis 99
Literaturverzeichnis 99
Internetquellen: (alle ab Stand 03/2005) 99
Vorträge: 101
Zeitschriften: 101
Abkürzungsverzeichnis 102
Abbildungsverzeichnis 104
Tabellenverzeichnis 105
Glossar 106
Anhang 108
1.A ITIL 108
1.B ITPM vs. eTOM 109
2. Ausbaustufen des IT-Outsourcing 111
3. Strategy Map 111
4 Dynamische Scorecards - Next Generation von BSC 111
5.A „Basel II“ - eine Herausforderung und Chance für das IT-Management 112
5.B SLM vs. Marketing 113
6. Die ADOscore BSC Dokumentation 114

Automatisiert erstellter Textauszug:

Abb. 16: Der Einführungsprozess der BSC im SLM Die Einführungsplanung Bei der Einführungsplanung sind die Geschäftsführung bzw. der Vorstand eingebunden. Diesbezüglich ist eine exakte Terminplanung und Priorisierung notwendig. In der Startphase der Einführung sollte man frühzeitig ein Projektteam festlegen, ein BSC-erfahrener Moderator sollte diesen Prozess unterstützen und weiters sollte eine frühzeitige Information der Mitarbeiter sichergestellt sein. Strategiecheck Da die BSC ein Instrument zur Strategieumsetzung ist muss definitionsgemäß bereits die Strategie vorhanden sein. Dafür werden u.a. Strategiedokumente, Marktstudien und interne Analysen zur Nutzung herangezogen. Weiters wesentlich sind Interviews mit den Geschäftsführern und dem Controlling-Leiter mit dem BSC-Team. Strategieabbildung Nachdem eine plausible Strategie existiert, muss die Phase der Strategieabbildung folgen. Hier wird ein Workshop mit dem Geschäftsführer, dem Controlling und dem BSC-Team empfohlen, wobei in der Regel über kontroverse Themen im Team diskutiert und entschieden wird. Erarbeitung der Messgrößen Im folgenden Schritt sind genau die passenden Messgrößen zu den strategischen Zielen zu erarbeiten, wobei diese auch durchaus mehrere Messgrößen haben können. Das BSC-Team bereitet Vorschläge mit intensiver Detailarbeit vor. Die Messgrößen sind bedacht zu wählen z.B. intern vs. extern oder monetär vs. nicht monetär. Dadurch erhält die Unternehmensführung eindeutige und messbare Steuerungsgrößen zur Umsetzung der Strategie in Aktionen, Maßnahmen und Projekte. [...]

Zu Beginn stellt sich die Frage bei der Einführung einer BSC im SLM, welche Ziele für den Kunden erreicht werden müssen und ob es wichtig ist Aussagen bezügliche neuer Kunden, neuer Dienstleistungen, neuer Produkte sowie individuelle weitere Kundenzufriedenheitsfaktoren zu beschreiben.78 Da die BSC ein Kommunikationsmittel ist, muss an dieser Stelle festgestellt werden, dass eine BSC zwar auf Managementebene entwickelt wird, allerdings an möglichst alle Mitarbeiter kommuniziert werden sollte. Es sollte während des gesamten Einführungsprozesses darauf geachtet werden, dass die Mitarbeiter die Zusammenhänge zwischen den Kennzahlen nachvollziehen können.79 Die Einführung der BSC geschieht üblicherweise als Projekt das aus folgenden verschiedenen Phasen besteht: der Planung, dem Strategiecheck, der Strategieabbildung, den Messgrößen, den Zielvorgaben, den Maßnahmen, dem Management-System und abschließend der ITtechnischen Umsetzung. Für den gesamten Prozess werden in der Regel drei bis zwölf Monate veranschlagt. Die folgende Abbildung stellt den Einführungsprozess der BSC grafisch dar, danach werden die einzelnen Projektphasen beschrieben. [...]

Durch die Einführung einer BSC haben Unternehmen verschiedene Nutzen, die in der folgenden Aufzählung beschrieben sind. Diese Aufzählung beginnt mit dem allgemeinen Nutzen einer BSC und endet mit der Auflistung des SLM-spezifischen Nutzens einer BSC. 4.4.1 Allgemeiner Nutzen einer BSC Einerseits dient eine BSC als Art Einleitung einer kritischen Überprüfung der ITStrategie. Andererseits ist die BSC ein Hilfsmittel in der Diskussion zwischen dem ITManagement und dem Top-Management eines Unternehmens, v.a. bei der Frage der Verlagerung der Diskussionsinhalte von IT-Kosten hin zu qualitativen und strategischen Themenstellungen. Die BSC kann aber auch für den Life-Cycle von IT-Investitionen herangezogen werden und weiters für strategische Vorgaben in den IT-Planungsprozessen hilfreich sein. 43 [...]

Arbeit zitieren:
Seidel, Christoph Juni 2005: IT-Strategie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
IT-Service Management, Service-Level-Agreement, IT-Outsourcing, Balanced Scorecard, IT-Kennzahlen

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