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Hohe Türme - hoher Leerstand?

Welche Auswirkungen hat der Neubauleerstand in München auf den Büromarkt und seine Akteure?

Hohe Türme - hoher Leerstand?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Raoul Jahnke
  • Abgabedatum: Juli 2005
  • Umfang: 137 Seiten
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9143-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9143-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jahnke, Raoul Juli 2005: Hohe Türme - hoher Leerstand?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Büroimmobilie, Leerstand, Hochhäuser, Mieternachfrage, Büroverlagerung

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Diplomarbeit von Raoul Jahnke

Einleitung:

Neue Türme, neuer Leerstand? Ein Bürgerentscheid gegen Hochhäuser? Aktuell ist das in wenigen Städten auf der Welt vorstellbar. Investitionen werden in der Regel gerne gesehen. Deshalb scheint es auf den ersten Blick unverständlich, dass Bürger einer Stadt in einer wirtschaftlich angespannten Zeit Investitionen einschränken. Der Bürgerentscheid erinnert an die Straßenkämpfe der 1970er Jahre in Frankfurt am Main, in denen Hochhausgegner der Polizei gegenüber standen. Durch Preissprünge, hervorgerufen von Spekulanten, wurden damals in der Innenstadt Wohnhäuser durch Bürogebäude verdrängt.

Auf Unverständnis für einen Teil der Münchner Bevölkerung stößt derzeit das Erbauen von Bürotürmen, ganz abgesehen von einer Beeinträchtigung der Sichtachsen und immer da gewesenen Geschmacksfragen, da in der Öffentlichkeit gerade häufig von Rekordleerständen die Rede ist und so mancher Münchner Büroturm, eine Art „Leuchtturm der Leere“, für Besucherführungen und als Austragungsort für öffentliche Treppenlaufwettkämpfe des Münchner Leichtathletik-Verbandes genutzt wird. Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem tatsächlichen, wie auch mit dem wahrgenommenen Leerstand. Dabei sollen die entscheidenden Akteure in ihren Handlungen näher betrachtet und in ihrer Einstellung zur aktuellen Lage des Büromarktes in München befragt werden. Welche Auswirkungen entstehen durch den massiven Büroneubau in München, insbesondere mit seinen aktuellen Leerflächen?

„Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt befindet sich in der längsten Krise der Nachkriegszeit. Seit 2001 gehen die Mieten im wichtigsten Segment Büroimmobilien runter und die Leerstände rauf. Und das Ende der Krise – von den Optimisten unter den Immobilienberatern für Ende 2004 prognostiziert – lässt auf sich warten“, so beurteilt LINNEWEBER die Lage.

Der Leerstand hat in München mehrere Jahre kein Problem dargestellt, eher das Gegenteil. Die Flächenknappheit führte bei Leerständen von 0.5% im Jahr 2000 zu Abwanderungen. Deshalb ist das Thema unvermarktbarer Leerstandsflächen im Büromarkt, des sogenannten Sockelleerstands, für München ganz neu. Das tatsächliche, vermarktbare Flächenangebot in München passte sich in dramatisch kurzer Zeit dem Niveau anderer europäischer Städte an. Der nicht vermarktbare Teil der Leerstandsflächen wird in nächster Zeit weiter steigen und muss differenziert in Marktberichten und Statistiken geführt werden. Ältere Nachkriegsbauten, die leer werden, sind aufgrund ihrer Raumzuschnitte und Gebäudesubstanz nicht mehr vermietbar. Auch Gebäude in sehr schlechten Lagen können zu Sockelleerständen werden. Deshalb soll auch das mit dem Sockelleerstand verbundene Problem der Immobilienwirtschaft und der Stadtplanung durch diese Arbeit mehr ins Bewusstsein gerückt werden.

Nachdem bereits 1983 HARTWIEG die Suburbanisierung der Bürobetriebe ins Münchner Umland untersucht hat, beschäftigt sich diese Arbeit mit der höchst aktuellen Frage innerstädtischer Verlagerungen im Büromarkt durch großes Büroflächenangebot und Mietpreisrückgang. Die Presse berichtete in den letzten Jahren von immer höheren Leerständen. Doch trotz der wachsenden Leerstände wurden gleichzeitig weiterhin große Bürogebäude gebaut. Dieses Kuriosum bildete den Einstieg in das Thema dieser Arbeit. Meine Erfahrungen während eines Praktikums bei einem Münchner Projektentwickler und der unmittelbare Kontakt mit der Problematik der Büroleerstände in der näheren Umgebung meines Wohnortes führten zum Thema dieser Diplomarbeit. Durch den Mangel an verwendbarem statistischem Datenmaterial zum Büroflächenleerstand und durch die erst ab 2002 existierenden, deshalb begrenzten Bürogebäudedaten des Statistischen Amtes der Landeshauptstadt München, werden die Betrachtungen des Themas auf den Büroneubau der letzten Jahre fokussiert. Deutlich wird auch, dass besonders solche Marktakteure von Interesse sind, die diese Neubauten produzieren und damit auch Leerstandsflächen herstellen, sowie die Büroflächenmieter, die in ehemalige Leerstandsflächen eingezogen sind. Die daraus entwickelte Forschungsfrage lautet: Welche Auswirkungen hat der Neubauleerstand in München auf den Büromarkt und seine Akteure?

Das vorgeschobene Anfangsstatement „Hohe Türme – hoher Leerstand?“, das bewusst mit einem Fragezeichen versehen wurde, soll an den Münchner Bürgerentscheid im November 2004 erinnern, bei dem es um die Höhe von Büroneubauten in München ging. Eine sogar im Bürgerentscheid formulierte Behauptung war, dass es aufgrund der bestehenden Millionen an Quadratmeter leerstehenden Büroflächen keiner weiteren Bürohochhäuser bedarf. In dieser Arbeit wird explizit auf die unterschiedlichen Arten des Leerstands eingegangen, die es zu unterscheiden gilt.

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Evaluierung der Auswirkungen auf die Raumstrukturen und Raumverflechtungen durch Büroneubauflächen im Stadtgebiet München. Insbesondere ist dabei das Problemfeld des Leerstands im Neubau, wie auch im Bestand von Interesse. Dabei werden die räumlichen Entwicklungen der Büroflächen und die Verlagerungsbewegungen der Flächennutzer hinterfragt. Investoren, Flächenanbieter, Vermittler, Büroflächennutzer, kommunale Akteure und die Bürger Münchens werden in die Analyse miteinbezogen. Die neuen Hochhäuser, welche zur Vermietung errichtet wurden, werden als ein Büroflächensegment der Neubauten besonders differenziert untersucht.

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit ist vor allem der Büroflächenmietmarkt von Bedeutung, da sich in diesem weitestgehend die zu beschreibenden Marktprozesse abspielen. Aber auch die Aktivitäten von Eigennutzern sollen nicht außer Acht gelassen werden, da diese ebenfalls Auswirkungen auf die Leerstandssituation haben können, wenn etwa durch Flächenbündelung an einem Standort oder bei Flächenreduzierung durch Untervermietung zusätzliche Flächen am Mietmarkt angeboten werden. Nachdem nun bereits im einleitenden Teil die Problemstellung, deren Entdeckungsprozess und Aktualität beschrieben worden ist, soll hiermit ein Überblick über die anstehende Arbeit erfolgen. Das zweite Kapitel erörtert die Verwendung zentraler Begriffe des Büromarktes und operationalisiert den Untersuchungsraum. Im dritten Kapitel werden die verwendeten theoretischen Konzepte vorgestellt. Die Büroforschung in der Geographie wird dargelegt und die theoretischen Ansätze der Bürostandortforschung werden erläutert. Anschließend wird noch auf verwendete wahrnehmungstheoretische Theoreme einer Studie des psychologischen Lehrstuhls der Universität Magdeburg zur Wahrnehmung von Leerstand am Arbeitsplatz eingegangen.

Kapitel vier beinhaltet den Stand der Forschung im Bereich Leerstand. Es behandelt die Segmentierungen, die Ursachen und Wirkungen des Leerstands im Büroflächenbereich. Abschließend wird eine Literaturanalyse zu dem bisher wenig beachteten Thema Büroleerstand angeführt. Kapitel fünf widmet sich dem geographischen Untersuchungsraum. Der Bürostandort München wird kurz vorgestellt. Wirtschaftsstruktur und Büromarktentwicklungen der letzten Jahre geben einen Überblick, um die aktuell untersuchten Aspekte besser einordnen und verstehen zu können. Insbesondere die kommunalen Eigenheiten, wie der kürzliche Bürgerentscheid zur Höhenbeschränkung von Hochhäusern, aber auch die lokalen Akteure werden vorgestellt. Auf die momentane Verwendung von Informationsquellen zur Flächenvermarktung, aufbauend auf einer kürzlich erschienenen Studie über diesen Informationsmediengebrauch der Büromarktakteure, wird abschließend in diesem Kapitel eingegangen.

In Kapitel sechs werden unter Bezugnahme auf die zuvor besprochenen theoretischen Ansätze die Hypothesen zur Forschungsfrage erläutert. Kapitel sieben stellt die Methodik zur Untersuchung der aufgestellten Hypothesen dar. Zuerst wird auf die Datenbeschaffung der Sekundärdaten eingegangen. Danach wird die Auswahl der empirischen Erhebungsinstrumente und deren Vorgehensweise behandelt. Der verwendete Methodenmix beinhaltet eine Kartierung der Büroneubauten samt Leerflächen und Nutzern, Experteninterviews ausgewählter Marktteilnehmer und eine schriftliche Befragung der Büroflächennutzer. Die Auswertung der qualitativ erhobenen Daten ist in Kapitel acht zu finden. Das neunte Kapitel fasst die ermittelten Ergebnisse der schriftlichen Befragung zusammen. Der Untersuchung der Ergebnisse folgt die analytische Überprüfung der aufgestellten Hypothesen in Kapitel zehn. Kapitel elf schließlich artikuliert ein Fazit dieser Untersuchung, nachdem die Ergebnisse zusammengefasst wurden.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Prozess der Themenfindung und Erläuterung der Problemstellung 1
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit 2
2. Begriffsdefinitionen und Operationalisierungen 5
2.1 Grundgedanken und theoretisches Konzept 5
2.2 Operationalisierung der Fragestellung 6
2.3 Definition und Erläuterung verwendeter Begriffe 6
2.3.1 Büro 6
2.3.2 Bürogebäude 6
2.3.3 Bürobetriebe 7
2.3.4 Büromarkt 8
2.3.5 Standortfaktoren 8
2.3.6 Leerstand 9
3. Büroforschung – Theoretische Ansätze 10
3.1 Büroforschung in der Geographie 10
3.2 Abriss relevanter Theorien – Von der industriellen Theorieadaption zur Forschungsrichtung 12
3.2.1 Theorieansätze mit unternehmensinternen Struktur- und Strategievariablen und Organisationsmustern 13
3.2.2 Interaktionstheoretische Ansätze 18
3.2.3 Theoriekonzepte externer Rahmenbedingungen 19
3.3 Andere verwendete theoretische Ansätze 21
3.4 Ausprägungen der Büroverlagerungen 21
3.5 Fazit zur theoretischen Bestandsaufnahme 22
4. Leerstand – Ursachen und Kategorien 23
4.1 Leerstand als Problem 23
4.2 Erfassungsprobleme 24
4.3 Unterschiedliche Kategorisierungen von Leerstand 25
4.3.1 Sockelleerstand 28
4.3.2 Untervermietungsflächen und latenter Leerstand 29
4.4 Entstehung von Leerstand 29
4.4.1 Gesamtwirtschaftliche Konjunkturzyklen 31
4.4.2 psychologische Erklärungsmuster für eine zyklische Entwicklung 33
4.5 Analyse der Literatur zum Thema Büroleerstand 33
5. Bürostandort München 35
5.1 Allgemeine Daten zur Stadt München 35
5.2 Büroimmobilienmarkt München 36
5.2.1 Bestand 36
5.2.2 Flächenumsatz 36
5.2.3 Neubau 36
5.2.4 Leerstand 37
5.2.5 Mietpreise 38
5.2.6 Investmentmarkt 39
5.3 Segmentierung des Immobilienmarktes Münchens 39
5.3.1 Räumliche Gliederung 39
5.3.2 Unterteilung nach Mietkosten 40
5.4 Aktuelle Entwicklungsgebiete 41
5.5 Bürohochhäuser in München 42
5.6 Der Münchner Bürgerentscheid zur Hochhausbeschränkung 45
5.7 Akteure 48
5.7.1 Anbieter am Büroflächenmarkt 48
5.7.2 Büroflächennachfrager 51
5.7.3 Sonstige Marktbeteiligte 52
5.8 Optimale Marktsituationen aus der Sichtweisen der Marktbeteiligten 53
5.9 Informationsquellen 53
6. Hypothesenbildung 54
7. Gestaltung der Methodik 56
7.1 Sekundärstatistische Datengrundlagenrecherche 56
7.2 Abgrenzungen der Grundgesamtheit 56
7.3 Ergebnisse der Kartierung 58
7.4 Methodenmix 59
7.4.1 Charakteristika der Expertengespräche 59
7.4.2 Fragebogenerstellung 62
7.4.3 Durchführung der schriftliche Mieterbefragung 64
7.5 Ergebnisse der schriftlichen Befragung 65
7.6 Struktur des Rücklaufs und Repräsentativität 65
7.7 Kritische Reflektionen, Erfahrungen und Probleme 68
8. Büromarktakteure - Qualitative Erkenntnisse 70
8.1 Leerstandsentwicklung 70
8.2 Entwicklungsgebiete 71
8.3 Einschätzung des aktuellen Marktgeschehens 71
8.4 Folgen des Leerstands 73
8.5 Prognosen der Leerstandsentwicklung 77
8.6 Hochhäuser 78
8.7 Flächendefinition 79
8.8 Medien der Flächenvermarktung 80
9. Büroflächennutzer - Ergebnisse der schriftlichen Flächennutzerbefragung 81
9.1 Räumliche Verteilung der Bürobranchen in Neubauflächen 81
9.2 Erkenntnisse über die belegten Neubauflächen 82
9.2.1 Struktur und Herkunft der untersuchten Bürobetriebe 84
9.2.2 Nachfrager im Büroneubau – Verlagerungen, Auslagerungen, Neugründungen 85
9.2.3 Eigentumsveränderungen 86
9.2.4 Umsatzverteilung 86
9.2.5 Informationsquellen zur Flächenvermarktung 86
9.2.6 Eigenheiten der Verlagerungen 88
9.2.7 Warum nicht ins Hochhaus? Gründe der Hochhausflächenablehnung 93
9.2.8 Incentives – Vertragsanreize für Neubauflächennutzer. 95
9.2.9 Woher und wohin? Büroflächenwanderungen 96
9.2.10 Leerstand – Leerflächenanteile, Leerstandswahrnehmung und -bewertung 98
9.2.11 Position der befragten Personen im Bürobetrieb 99
10. Überprüfung der Hypothesen 100
10.1 H1: Je umsatzschwächer die Firma, desto wichtiger sind die Mietkosten als Standortfaktor 100
10.2 H2: Je jünger Unternehmen sind, desto öfter ziehen sie um 100
10.3 H3: Je größer und je jünger Bürobetriebe sind, desto eher werden professionelle Flächenvermittler wie Gewerbemakler eingeschalten 101
10.4 H4: Neugründungen finden überwiegend im Zentrum Münchens statt 102
10.5 H5: Verlagerungen führen zu Sockelleerständen 103
11. Fazit - Zusammenfassung der Ergebnisse und Blick in die Zukunft 104
12. Literaturverzeichnis 108
13. Anhang 116

Automatisiert erstellter Textauszug:

„Wenn ein Haus fertig ist und unvermietet, dann ist es immer schwierig den ersten Mieter ins Haus zu bekommen. (...) Man tut sich immer leichter wenn ein Mieter schon mal das Licht anmacht, und Leute kommen, als wenn ein Haus noch komplett leer ist. (...) Es ist immer schwierig, ob das jetzt ein Haus ist, das 10 oder 20 Jahre alt ist und das ist komplett leer und da muss ich jetzt den ersten Mieter rein ziehen, oder ob eines neu ist. (...) Und das hängt auch davon ab, wie groß das Haus ist. Je größer desto schwieriger. (...) Wenn es nicht gelebt wird, wenn die Räume nicht gelebt werden, wenn nicht [...]

Die Vermarktungszeiträume werden länger, so dass z.B. der Munich City Tower erst nach 9 Monaten nach Fertigstellung den ersten Mieter im Turm verbuchen konnte. Im östlichen HighLight Tower konnte das Unternehmen Roland Berger als Großmieter geworben werden. Herr Birnbaum von KANAM spricht von einem bewussten Ankermieter zur Imagebildung des Gebäudes ähnlich der Strategien wie man sie bei beim Shopping Center Management gebraucht. Einen Erstmieter in ein leer stehendes Haus finden, wird grundsätzlich als schwieriger betrachtet, als einen Mieter in ein nur teilweise leer stehendes Haus zu gewinnen. „Im Rahmen des Struktur- und Wertewandels ist der endgültige Erfolg immer noch abhängig von prestigeträchtigen Erstbeziehern (und umliegenden Repräsentativadressen), die einen zusätzlichen „Sogeffekt“ auslösen.“ (HOLZ 1994, S.166). [...]

haben wir wenig Neuzuzüge in München. Wir haben eigentlich nur vom Kostendenken bedingte Umzüge. (Herr Wollenberg Projektentwickler bei Gewerbegrund AG). „Also die Leute, die einen günstigeren Preis suchen, sind bei uns falsch. Das ist nicht das Verkaufsargument der HighLight Towers. Und ich glaube auch nicht persönlich daran, dass wir große Umverlagerungen haben.“ (Herr Dr. Birnbaum KANAM Investment). „[Mieter] versuchen zu günstigen Konditionen ihre derzeitige Situation zu verbessern, weil sie in alten Häusern sind, die wirtschaftlich schlecht geschnitten sind, das heißt tiefe Räume haben, keine Kühlungsmöglichkeiten, oder mit der Verkabelung gibt es Probleme. Die gibt es halt in Neubauten nicht. (...) Wie der Schweinezyklus halt ist, wenn viel Angebot in der Stadt ist und die Preise günstig, gehen alle in die Stadt. Und wenn in der Stadt wieder alles vermietet ist und die Preise teuer werden, ziehen sie alle wieder ein bisschen weiter raus, das ist wie bei der Ziehharmonika. (...) Gerade innerhalb des Mittleren Ringes ist sehr viel Bewegung.“ (Herr Bretting Geschäftsführer Niederlassung München Makler Atisreal Müller). [...]

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Arbeit zitieren:
Jahnke, Raoul Juli 2005: Hohe Türme - hoher Leerstand?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Büroimmobilie, Leerstand, Hochhäuser, Mieternachfrage, Büroverlagerung

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