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Heilpädagogisches Reiten als Erziehungsmittel bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen

Heilpädagogisches Reiten als Erziehungsmittel bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen
Über dieses Buch
  • Art: Staatsexamensarbeit
  • Autor: Stephanie Wiegand
  • Abgabedatum: Mai 2007
  • Umfang: 125 Seiten
  • Dateigröße: 766,0 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Pädagogische Hochschule Weingarten Deutschland
  • Bibliografie: ca. 53
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0730-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wiegand, Stephanie Mai 2007: Heilpädagogisches Reiten als Erziehungsmittel bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Heilpädagogik, Reiten, Therapie, Verhaltensstörung, Erziehung

Staatsexamensarbeit von Stephanie Wiegand

Einleitung:

In meiner Arbeit möchte ich der Frage nachgehen, in welchem Maße Heilpädagogisches Reiten verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen Lernmöglichkeiten bietet und ob es zum Aufbau positiven Verhaltens und zum Abbau negativen Verhaltens beitragen kann.

Dieses Thema hat einen aktuellen Bezug zur Problematik an unseren Schulen, da die Zahl der verhaltensauffälligen, aggressiven und delinquenten Schüler in der heutigen Zeit ständig zunimmt. Deshalb wird es nötig sein, dass wir als Lehrer einen Weg finden, um diese Situation zu bewältigen.

Als akutes Beispiel steigender Aggressivität und Kriminalität will ich die Vorfälle an der Rütli-Schule in Berlin nennen, bei denen zahlreiche Lehrer kapitulierten und einen Versetzungsantrag stellten.

Durch schlechte Essgewohnheiten, wenig Bewegung und hohen Fernsehkonsum kommt es immer häufiger zu Bewegungsauffälligkeiten. Daraus resultieren die erhöhte Zahl adipöser Kinder und die zunehmenden Haltungsschwächen und -schäden. Diese Kinder erfahren durch das Heilpädagogische Reiten eine Förderung ihrer Beweglichkeit und Motorik.

Auch die in den ersten Lebensjahren so wichtige feste Bindung zwischen Eltern und Kind ist durch die Berufstätigkeit beider Elternteile und die steigende Anzahl von Alleinerziehenden nicht mehr als selbstverständlich vorauszusetzen. Fehlende Zuwendung und Liebe kann die Entstehung von Verhaltensauffälligkeiten jedoch begünstigen.

Die Beziehung zum Pferd kann helfen, Defizite in diesen Bereichen nachzuholen und zu kompensieren. Auf welche Weise dies geschieht, soll Gegenstand dieser Arbeit sein.

Es ist allerdings nur eingeschränkt möglich, Heilpädagogisches Reiten an Regelschulen anzubieten, da die Kosten eigener Pferde und einer Reitpädagogin finanziell für eine Schule meist nicht tragbar sind. Ich denke aber, dass es durchaus möglich ist, Kooperationen mit Reitvereinen oder Privatleuten herzustellen, allerdings nur unter der Vorrausetzung, dass die Pferde dafür geeignet sind und qualifiziertes Personal eingesetzt werden kann.

Gang der Untersuchung:

In Kapitel 2 werde ich auf die theoretischen Grundlagen des Therapeutischen Reitens eingehen, um zunächst einen Überblick zu schaffen. Die Hippotherapie, das Heilpädagogische Reiten und Voltigieren, der Reitsport für Behinderte und die Unterschiede zwischen den drei Bereichen sollen thematisiert werden.

Eine Zielgruppe des Heilpädagogischen Reitens sind verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche. Deshalb soll in Kapitel 3 erklärt werden, was überhaupt Verhaltens-auffälligkeiten sind, welche Symptome und Erscheinungsformen es gibt, wie eine Diagnose erstellt werden kann und welche Therapiemöglichkeiten vorhanden sind. Dieses Kapitel endet mit der Fragestellung, warum und wie das Heilpädagogische Reiten verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen helfen kann.

In Kapitel 4 sollen die Ziele des Heilpädagogischen Reitens verdeutlicht werden, um die Zielgruppen am Ende des Kapitels verstehen zu können. Natürlich sollen an dieser Stelle auch mögliche Kontraindikationen genannt werden.

Im praktischen Teil, Kapitel 5, werde ich auf die Reitpädagogin und ihre Qualifikation eingehen und darstellen, wie das Kind durch das Verhalten der Reitpädagogin gefördert werden kann. Anschließend geht es um die Beziehung Kind – Pferd - Pädagoge und die gegenseitigen Wirkungszusammenhänge. Ich werde die sozialen Lernmöglichkeiten durch die Gruppe und die förderlichen Rahmenbedingungen darstellen und außerdem auf die Stundenplanung und den Stundenaufbau hinweisen. Abschließend erkläre ich als praktisches Anschauungsbeispiel einige Arbeitstechniken und Übungen des Heilpädagogischen Reitens.

Kapitel 6 widme ich den Interviews mit den Reitpädagoginnen und Müttern, die ich während meines Praktikums im Wildpark Sommerhausen bei Würzburg gemacht habe. Ein Vergleich der Interviewergebnisse mit den Zielen aus Kapitel 4 wird dieses Kapitel abrunden.

Die wichtigsten Ergebnisse der Arbeit werde ich in Kapitel 7 darstellen. Außerdem möchte ich in diesem Kapitel auf die Fragen eingehen, ob und inwiefern Heilpädagogisches Reiten an Regelschulen sinnvoll ist und wo die Grenzen des Heilpädagogischen Reitens liegen.

Im Anhang befinden sich datierte Ausdrucke der verwendeten Homepage des Kuratoriums für Therapeutisches Reiten, die Leitfragen zu meinen Interviews und die transkribierten Interviews selbst.

Zuletzt ein formaler Hinweis für den Leser:

Zur Vereinfachung und besseren Übersichtlichkeit werde ich in der Arbeit nur die weibliche Form verwenden, da in dem Bereich des Reitens und des Therapeutischen Reitens vorwiegend Frauen tätig sind.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Theoretische Grundlagen des Therapeutischen Reitens 4
2.1 Der Unterschied zwischen Reiten als Reitsport und Therapeutischem Reiten 4
2.2 Entwicklung und Organisation des Therapeutischen Reitens in Deutschland 5
2.3 Die Bereiche des Therapeutischen Reitens 6
2.3.1 Die Hippotherapie 8
2.3.2 Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren 10
2.3.3 Reitsport für Behinderte 16
2.4 Zusammenfassung der drei Bereiche des Therapeutischen Reitens 19
3. Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche als eine Zielgruppe des Heilpädagogischen Reitens 20
3.1 Begriffsklärung Verhalten 20
3.2 Auffälliges Verhalten 20
3.3 Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten 22
3.3.1 Die medizinische Sichtweise 23
3.3.2 Die soziologische Sichtweise 25
3.3.3 Die pädagogische Sichtweise 26
3.4 Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche 28
3.5 Symptome/ Erscheinungsformen auffälligen Verhaltens 28
3.6 Diagnose von Verhaltensauffälligkeiten 30
3.7 Präventionsmöglichkeiten 32
3.8 Therapiemöglichkeiten und Lernangebote 33
3.9 Verhaltensauffällige Kinder in der Schule 35
3.10 Warum ist Heilpädagogisches Reiten eine Therapiemöglichkeit für verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche? 36
3.11 Zusammenfassung 39
4. Ziele und Zielgruppen beim Heilpädagogischen Reiten 40
4.1 Ziele des Heilpädagogischen Reitens 40
4.1.1 Emotional-kognitiver Bereich 40
4.1.2 Körperlicher und motorischer Bereich 45
4.1.3 Sozialer Bereich 46
4.1.4 Aufbau anderer positiver Verhaltensweisen 47
4.2 Zielgruppen – Indikationen und Kontraindikationen 48
4.2.1 Zielgruppen beim Heilpädagogischen Reiten 48
4.2.2 Kontraindikationen 49
4.3 Zusammenfassung 51
5. Heilpädagogisches Reiten in der Praxis 52
5.1 Die Reitpädagogin 52
5.1.1 Qualifikation 52
5.1.2 Konstruktives Verhalten 53
5.2 Das Beziehungsdreieck Kind-Pferd-Pädagoge 54
5.2.1 Kind und Pferd 54
5.2.2 Reitpädagogin und Pferd 55
5.2.3 Reitpädagogin und Kind 55
5.3 Der Einfluss der Gruppe 55
5.4 Rahmenbedingungen 56
5.5 Stundenplanung und Stundenaufbau 59
5.6 Abläufe und methodisches Vorgehen beim Heilpädagogischen Reiten 63
5.6.1 Kontakt zum Pferd vom Boden aus 63
5.6.2 Kontakt vom Pferderücken aus 66
5.7 Übungen beim Heilpädagogischen Reiten 73
5.7.1 Allgemeine Übungen 73
5.7.2 Spezielle Übungen im Heilpädagogischen Reiten 74
5.8 Zusammenfassung 77
6. Eigene Erfahrungen und Interviewergebnisse aus dem Praktikum 78
6.1 Vergleich der Interviewergebnisse mit den theoretischen Zielen aus Kapitel 4.1 78
6.2 Eigener Erfahrungsbericht 86
6.3 Zusammenfassung 87
7 Zusammenfassung 88
7.1 Die wichtigsten Ergebnisse 88
7.2 Therapeutisches Reiten in der Regelschule? 89
7.3 Die Grenzen des Heilpädagogischen Reitens 90
8. Literaturverzeichnis 92
8.1 Bücher 92
8.2 Internetquellen 96
9. Anhang 97
9.1 Datierte Internetausdrucke 97
9.2 Interviewfragen 99
9.3 Transkribierte Interviews 100
9.3.1 Anna, 5 Jahre 101
9.3.2 Andreas, 8 Jahre 105
9.3.3 Sabrina, 13 Jahre 110
9.3.4 Angelika, 5 Jahre 114
10. Danksagung 118

Textprobe:

Kapitel 4.1.1, Emotional-kognitiver Bereich:

Erhaltung und Aufbau der Motivation:

Das Pferd besitzt einen eigenen einzigartigen Aufforderungscharakter, der es erleichtert, Kinder zu motivieren. I.-M. Pietrzak bezeichnet das Pferd als „emotionalen Ice-Breaker“. Diese Bezeichnung kann ich sehr gut nachvollziehen, denn das Pferd mit seinem weichen Fell und seiner Mähne und den aufmerksamen Augen spricht die Kinder einfach an und ist überall beliebt. Auch A. Kröger ist der Auffassung, dass das Reiten im Gegensatz zu anderen Maßnahmen von allen schwierigen Kindern angenommen wird, und auch launenhafte Kinder trotz Leistungsanforderung motiviert bleiben.

Es sollte Aufgabe der Reitpädagogin sein, diese Motivation durch neue Aufgaben und Übungsmöglichkeiten über längere Zeit zu erhalten. Auch bei möglichen Misserfolgen im Umgang mit dem Pferd ist es von Vorteil, wenn sie den Kindern stets erklärt, dass das Pferd nicht böswillig handelt und dem Kind die Beweggründe des Pferdes verständlich macht. Wenn ein Kind sich selbst überfordert, kann man es mit Kompromissen (z.B. Willst du es nicht erst im Schritt probieren?) versuchen.

Aufbau von Vertrauen:

Verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche sind ihrer Umwelt gegenüber sehr empfindsam. Deshalb ist das Vertrauen zu ihren Mitmenschen häufig gering, da sie ein Gespür und ein Bewusstsein für deren Ablehnung haben.

Der Aufbau von Vertrauen zwischen Kind und Pferd ist aus diesem Grund zunächst das erste wichtige Ziel beim Heilpädagogischen Reiten. Das Kind sollte sich das Pferd, mit dem es Kontakt aufbauen möchte, möglichst selbst aussuchen können. Durch die Auseinandersetzung mit den individuellen Eigenarten des Pferdes wächst schließlich das Verständnis des Kindes für das Pferd und somit auch das Vertrauen.

Die emotionale Beziehung zwischen Kind und Pferd kann schließlich als „Türöffner“ für eine vertrauensvolle Beziehung mit der Therapeutin fungieren. Das Pferd hilft der Therapeutin somit beim Beziehungsaufbau.

Auch durch die Konstanz der Rahmenbedingungen soll Vertrauen geschaffen werden. Dabei erscheint es wichtig, die Reittermine regelmäßig durchzuführen, den Ablauf der Stunde immer gleich oder ähnlich zu gestalten und möglichst auch immer das gleiche Pferd zu wählen.

Wenn die Kinder sich gegenseitig auf das Pferd helfen, das Pferd von einem anderen Kind geführt wird oder zu zweit auf dem Pferd geritten oder voltigiert wird, lernen die Kinder außerdem auch anderen Kindern zu vertrauen. Es erfordert schließlich auch Mut und gegenseitiges Vertrauen, ein anderes Kind an sich selbst festhalten zu lassen, Hilfe zu geben oder an zu nehmen.

Durch das Gelingen von Aufgaben und der ehrlichen Rückmeldung durch das Pferd, die Reitpädagogin und die anderen Kinder steigt schließlich auch das Vertrauen zu sich selbst.

Abbau von Ängsten:

Ängste werden durch mangelndes Selbstvertrauen und mangelndes Vertrauen zu anderen Personen hervorgerufen. Verhaltensauffällige Kinder kompensieren ihre Unsicherheiten oft durch Aggression oder Resignation. Diese Abwehrhaltung, um eigene Defizite zu verbergen, verhindert das Erkennen von eigenen Stärken und Schwächen.

Die Verbesserung der eigenen Selbsteinschätzung und des Selbstvertrauens kann somit durch das Reiten auch beim Abbau von Ängsten helfen.

Berührungsängste, Angst vor Nähe und Hingabe und Angst vor Veränderungen können durch das Reiten abgebaut werden.

Ängstliche Kinder, die sprachlich gehemmt, sind haben durch das Pferd die besondere Möglichkeit, sich nonverbal auszutauschen. Dies kann für das Kind von besonderer Bedeutung sein, wenn es nicht imstande ist, seine Gefühle verbal auszudrücken.

Kinder, die unter hohem Leistungsdruck in der Schule stehen, die so genannte Schulängste zeigen, erhalten durch das Reiten eine neue unbelastete Lernsituation. Das Heilpädagogische Reiten ermöglicht diesen Kindern die Erfahrung, dass es auch ohne Druck möglich ist zu lernen und Fortschritte zu machen.

Erlernen richtiger Selbsteinschätzung:

A. Förster ist der Meinung, dass sich der Mensch in der Gesellschaft von Tieren ungezwungener und unbeobachteter verhält und dadurch das Wissen um eigene Kompetenzen erweitert bzw. bewusst gemacht werden kann.

Wie im Kapitel 4.1.4 erwähnt, neigen verhaltensauffällige Kinder dazu, eigene Defizite zu verstecken. Dies geschieht beispielsweise durch Überschätzung und das Herausstellen eigener Leistungen. Durch die Übungen auf dem Pferd realisiert das Kind allerdings schnell seine eigenen Grenzen.

Bei Selbstüberschätzung sollte das Kind ermuntert werden, die Übung (wenn tragbar) zu versuchen. Entweder das Kind probiert es, um sich nicht zu blamieren, oder es zieht seine Behauptung zurück. Dann kann man dem Kind verständlich machen, dass es für ihn spricht, dass er es nicht macht, er sich aber doch das nächste Mal vorher überlegen soll, ob er die Übung wagen kann. So lernt das Kind, nicht mit (Nicht)Können zu prahlen.

Auch die direkte Antwort des Pferdes auf richtiges und falsches Verhalten ebnet den Weg zur Selbsterkenntnis. „Das eigene Verhalten und dessen Wirkung auf die Umwelt wird im Laufe der Zeit besser wahrgenommen. Die eigenen Stärken und Schwächen besser erkannt, neue Handlungsmuster erprobt und das Verhaltensrepertoire vervollständigt“.

D. Baum stellt außerdem fest, dass viele Menschen versuchen, die negativen Seiten an sich selbst auszublenden. Das Reiten konfrontiert den Reiter stets mit beiden Seiten, den positiven und den negativen (z.B. Aggressionen gegen das Pferd). So kann der Reiter den Umgang mit der Existenz beider Seiten lernen. „Erst wenn ich lerne, beide Seiten, die positiven wie die negativen Seiten in mir selbst und in meinem Leben anzunehmen, komme ich zu einem erfüllten Leben“.

Aufbau von Selbstbewusstsein:

Verhaltensauffällige Kinder spüren durch ihre Mitmenschen vielfach ihre Andersartigkeit und dass sie manche Dinge nicht so gut beherrschen. Es ist darum verständlich, dass ihr Selbstbewusstsein oft Defizite aufweist.

Aus diesem Grund werden Aufgaben aus Angst zu Versagen meistens erst gar nicht ausprobiert. Es ist deshalb wichtig, dass das Kind beim Heilpädagogischen Reiten selbst bestimmt, wann es welche Übung machen möchte. Denn nur durch kleine selbstinitiierte Erfolge kann das Selbstbewusstsein zurück gewonnen werden.

Das Gefühl des Gebrauchtwerdens ist wichtige Grundlage für den Aufbau von Selbstbewusstsein. Vor allem Kinder, die sich vor dem Heilpädagogischen Reiten einsam und alleine fühlen, vielleicht unter Kontaktarmut leiden, fühlen sich durch das Pferd auch mit ihren Eigenheiten angenommen und akzeptiert. Das Pferd kann sie nicht anschreien und ist nicht nachtragend. Dies ermöglicht den Aufbau neuen Selbstbewusstseins, was sie für andere Kinder eventuell als Sozialpartner wieder attraktiver macht.

Es erfüllt ein Kind außerdem mit Stolz, mit einem großen und kraftvollen Tier umgehen zu können und fördert somit das Selbstwertgefühl. Das Kind oder der Jugendliche identifiziert sich mit dem Tier, besonders beim Galopp, da es hier die Energie und Kraft des Pferdes besonders spürt. Durch die Identifikation wird das Kind auch in seiner eigenen Persönlichkeit gestärkt.

Arbeit zitieren:
Wiegand, Stephanie Mai 2007: Heilpädagogisches Reiten als Erziehungsmittel bei verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Heilpädagogik, Reiten, Therapie, Verhaltensstörung, Erziehung

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