Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Eine Handlungsanleitung für einen Outsourcing-Prozeß

Am Beispiel einer Rehabilitationsklinik

Eine Handlungsanleitung für einen Outsourcing-Prozeß
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Joachim Gulde
  • Abgabedatum: Dezember 1996
  • Umfang: 144 Seiten
  • Dateigröße: 7,1 MB
  • Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1315-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1315-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1315-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Gulde, Joachim Dezember 1996: Eine Handlungsanleitung für einen Outsourcing-Prozeß, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Outsourcing-Prozeß, Rehabilitationsklinik

Diplomarbeit von Joachim Gulde

Problemstellung:

Steigender Wettbewerbsdruck durch die Internationalisierung der Wirtschaft, wachsende Variantenvielfalt aufgrund der ständig steigenden individuellen Kundenwünsche und der beschleunigte technische Fortschritt sind die Ursachen für immer kürzere Produktlebenszyklen und erhöhte Anforderungen an die Unternehmungen. Dagegen erfordern komplexe Produkte längere Produktentwicklungszeiten aufgrund von steigenden Technologieansprüchen. Dies sind zwei Trends, deren Entwicklungen stets weiter auseinanderdriften. In der betriebswirtschaftlichen Literatur wird dabei von einer Zeitfalle oder Zeitschere gesprochen. Die Lösung dieses Problems mit der damit verbundenen Kostenexplosion ist eine wichtige strategische Aufgabe.

Eine Möglichkeit, diesen Entwicklungen entgegenzutreten, läßt sich unter dem Begriff Lean Management zusammenfassen. Darunter versteht man die Konzentration auf Kernkompetenzen, Reorganisation der Unternehmungsstrukturen, sowie Verringerung der Fertigungstiefe und somit die Auslagerung von betrieblichen Funktionen, die von anderen Unternehmungen wirtschaftlicher erbracht werden können (Outsourcing). Die Gestaltung der Fertigungstiefe ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie. Werden betriebliche Funktionen ausgelagert, so führt dies z. B. zu einem geringeren Anlagevermögen, einem geringeren Verschuldungsgrad bei gegebenem Eigenkapital, einer höheren Eigenkapitalquote und zu geringeren Fremdkapitalzinsen aufgrund einer verbesserten Bonität. Welche Funktionen ausgelagert werden, ist von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmung. Aufgrund der Komplexität der Probleme ist es häufig nötig, die potentiell auszulagernde Funktion im Zusammenhang mit der ganzen Wertschöpfung bezüglich der langfristigen Konsequenzen der strategischen Erfolgsfaktoren zu betrachten, um sicherzustellen, daß die Auswirkungen im Einklang mit der Unternehmensstrategie stehen.

Der Trend zum Outsourcing wird auch durch Dienstleister, wie z. B. aus den Bereichen Hard- und Software, Telekommunikation, Transportwesen und Reinigung, verstärkt, um an einem Markt mit großen Entwicklungsperspektiven zu partizipieren. Diese Unternehmungen werben alle mit Professionalität, Qualität durch effiziente Nutzung ihres Know-hows und geringen Kosten aufgrund einer Kostendegression, welche durch ein hohes Auftragsvolumen, optimale Auslastung und Spezialisierung erreicht wird.

Dies sind u. a. die Gründe, warum Outsourcing nicht nur eine Modeerscheinung in schwierigen Zeiten der Unternehmungen ist. Outsourcer erwarten dadurch Wettbewerbsvorteile, und den Dienstleistern bieten sich Entwicklungsmöglichkeiten in ihren Märkten. Die Intention der vorliegenden Arbeit ist deshalb, auf diesem noch relativ neuen Gebiet der Betriebswirtschaft eine praktische Handlungsanleitung für einen Outsourcing-Prozeß aus der Sicht einer Unternehmung zu geben, welche eine betriebliche Funktion auslagern möchte.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungsverzeichnis VII
1. Einführung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Vorgehensweise 2
2. Begriffsabgrenzungen 3
2.1 Definitionen 3
2.2 Abgrenzung von Outsourcing und Make-or-Buy 5
3. Der Outsourcing-Prozeß 7
3.1 Auswahl potentieller Outsourcing-Leistungen 7
3.2 Bedeutung und Zielsetzung einer Outsourcing-Entscheidung 10
3.2.1 Motive, Ziele, Erwartungen und Risiken beim Outsourcing 10
3.2.2 Die Bedeutung von strategischen Allianzen 13
3.3 Chancen/Risiken-Analyse der potentiellen Outsourcing-Leistungen 14
3.3.1 Produktionskostenanalyse 15
3.3.1.1 Relevante Kosten der Produktionskostenanalyse 15
3.3.1.2 Kritik an der Outsourcing-Entscheidung allein auf Basis relevanter Kosten 17
3.3.2 Transaktionskostenanalyse 19
3.3.2.1 Transaktionskostentheorie und Transaktionskosten 19
3.3.2.2 Entstehungsursachen und Transaktionskosten 21
3.3.2.3 Handlungsempfehlungen der Transaktionskostentheorie 26
3.3.2.4 Beurteilung der Transaktionskostenanalyse 30
3.3.3 Berücksichtigung nicht monetär quantifizierbarer Beurteilungskriterien 32
3.3.3.1 Notwendigkeit der Berücksichtigung nicht monetär quantifizierbarer Kriterien 32
3.3.3.2 Modelle zur Berücksichtigung nicht monetär quantifizierbarer Kriterien 33
3.3.3.3 Beurteilung der Modelle 36
3.4 Die Entscheidung: Outsourcing – ja oder nein? 38
3.5 Bildung eines Outsourcing-Teams 39
3.5.1 Gründe für ein Outsourcing-Team 39
3.5.2 Gestaltung des Outsourcing-Teams 40
3.5.3 Aufgaben des Outsourcing-Teams 42
3.6 Festlegung der Form des Outsourcing 43
3.6.1 Gestaltung eines Konzepts der Outsourcing-Beziehung 43
3.6.1.1 Festlegung der Outsourcing-Form 43
3.6.1.2 Anforderungsprofil des potentiellen Dienstleisters 47
3.6.2 Die Auswahl des Dienstleisters 49
3.6.2.1 Allgemeine Daten des Dienstleisters 50
3.6.2.2 Leistungsangebot und Marktposition des Dienstleisters 52
3.6.2.3 Kundenstruktur und Projekte des Dienstleisters 54
3.7 Rechtliche Ausgestaltung des Outsourcing-Vertrages 55
3.7.1 Vertragsgestaltung zwischen Outsourcer und Dienstleister 57
3.7.1.1 Rechtliche Einordnung des Outsourcing-Vertrages 58
3.7.1.2 Vertragsverhandlungen 59
3.7.1.3 Struktur des Outsourcing-Vertrages 60
3.7.1.4 Inhalt des Rahmenvertrages 61
3.7.1.5 Leistungsscheine des Outsourcing-Vertrages 66
3.7.1.6 Anlagen des Outsourcing-Vertrages 67
3.7.2 Arbeitsrechtliche Fragen bei Outsourcing-Projekten 67
3.7.2.1 Bisherige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts 68
3.7.2.2 Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes vom 14. April 1994 68
3.7.2.3 Beurteilung der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes 70
3.7.2.4 Folgen des Betriebsübergangs für die Mitarbeiter 71
3.7.2.5 Widerspruchsrecht der betroffenen Arbeitnehmer 73
3.7.2.6 Folgen beim Outsourcing ohne Tatbestand eines Betriebsübergangs 74
3.7.3 Folgen des Outsourcing für die Mitbestimmung 74
3.7.3.1 Mitwirkungsrechte und Folgen des Outsourcing für den Wirtschaftsausschuß 74
3.7.3.2 Mitwirkungsrechte und Folgen des Outsourcing für den Betriebsrat 75
3.7.4 Schutz der Rechte Dritter 78
3.7.5 Steuerrechtliche Fragestellungen beim Outsourcing 79
3.7.5.1 Steuerliche Aspekte bei der Übertragung von Wirtschaftsgütern 80
3.7.5.2 Steuerliche Aspekte bezüglich der Mitarbeiter 81
3.7.6 Sonstige rechtliche Aspekte 83
3.7.6.1 Gesellschaftsrechtliche Aspekte des Outsourcing 83
3.7.6.2 Arbeitnehmerüberlassung 84
4. Implementierung in der Unternehmung 85
4.1 Integration der Dienstleistungsunternehmung 85
4.2 Outsourcing-Controlling 87
5. Beurteilung von Outsourcing-Projekten 89
5.1 Beurteilung des Outsourcing aus Kostensicht 89
5.2 Beurteilung des Outsourcing bezüglich nicht monetär quantifizierbaren Kriterien 91
5.3 Beurteilung des Outsourcing aus rechtlicher Sicht 92
5.4 Fazit 93
6. Fallbeispiel: Outsourcing des Reinigungsdienstes in einer Rehabilitationsklinik 94
6.1 Ausgangssituation 94
6.2 Der Outsourcing-Prozeß in der Praxis 99
6.2.1 Auswahl der Outsourcing-Leistung im Fallbeispiel 99
6.2.2 Chancen/Risiken-Analyse des Outsourcing im Fallbeispiel 101
6.2.3 Bildung eines Outsourcing-Teams im Fallbeispiel 104
6.2.4 Festlegung der Outsourcing-Form und die Auswahl des geeigneten Dienstleisters 106
6.2.5 Der Reinigungs- Outsourcing-Vertrag in der Praxis 107
6.2.6 Die Implementierung des Reinigungs-Dienstleisters beim Outsourcer 110
7. Zusammenfassung und Ausblick 111
Anhang VIII
Literaturverzeichnis XV
Erklärung XXV

Arbeit zitieren:
Gulde, Joachim Dezember 1996: Eine Handlungsanleitung für einen Outsourcing-Prozeß, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Outsourcing-Prozeß, Rehabilitationsklinik

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren