Handelsmarkenpolitik
Ein Überblick
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Freddy Buhl
- Abgabedatum: März 1991
- Umfang: 119 Seiten
- Dateigröße: 5,5 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: FernUniversität in Hagen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1238-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1238-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1238-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Buhl, Freddy März 1991: Handelsmarkenpolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Handel, Handelsmarketing, Markenartikel, Markenpolitik, Produktpolitik
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Diplomarbeit von Freddy Buhl
Einleitung:
"Handelsmarken sind immer noch oder gerade wieder ein interessantes Thema. Auf der Suche nach Möglichkeiten, sich in der enger gewordenen Handelslandschaft von der Konkurrenz abzuheben, wird wieder verstärkt über die Möglichkeit nachgedacht, sich mit Handelsmarken zu profilieren. Wie das letztlich aussehen soll, scheint jedoch häufig unklar zu sein".
Genau hier setzt diese Arbeit an und versucht dazu beizutragen, bestehende Unklarheiten durchschaubarer zu machen oder sogar abzubauen. Auch aus Konsumentensicht kann es vorteilhaft sein, nicht nur verschiedene Arten markierter Waren unterscheiden zu können, sondern auch über ein entsprechendes Hintergrundwissen zu verfügen.
Gang der Untersuchung:
Am Beginn der Untersuchung wird in Kapitel 1 und 2 neben einem kurzen Abriß des Markenrechts (WZG, EU-Markenrechtsrichtlinie u.a.) festgelegt, welche Inhalte den zu verwendenden Begriffen zugeordnet werden sollen.
So besteht das Wort "Handelsmarkenpolitik" aus den Begriffen "Handel", "Marke" und "Politik", enthält aber gleichzeitig die Zusammensetzungen "Handelsmarke" und "Markenpolitik".
Weitere wichtige Begriffe sind neben dem sehr problematischen Terminus "Markenartikel", z.B. Erstmarke und Zweitmarke, Herstellermarke, Fabrikmarke, Industriemarke, Lieferantenmarke, Händlermarke, Eigenmarke, Hausmarke, Private label, marque de commerce, Gattungsmarke, No Names, Weiße Produkte, Generics, Markierung, markierte und unmarkierte Waren.
Nach den Begriffsbestimmungen und grundlegenden Zusammenhängen werden die Elemente der Handelsmarkenpolitik, d.h. die "klassische Handelsmarke" in Kapitel 3 und die "Gattungsmarke" in Kapitel 4 sehr eingehend untersucht. Dabei wird nicht nur den Fragen, nach den Entstehungsursachen und der bisherigen Entwicklung, nachgegangen, sondern es werden auch die jeweiligen Zielsetzungen aufgezeigt.
Ein tieferes Eindringen in die Thematik führt in Kapitel 5 zur Betrachtung der Handelsmarkenpolitik im Rahmen der absatzpolitischen Instrumente (Preispolitik, Produktpolitik, Kommunikationspolitik und Distributionspolitik), um so das Verständnis für diesen Bereich des Handelsmarketings zu fördern und weitere Teile des Fachgebiets `Marketing' zu erschließen.
In Kapitel 6 erfolgt eine Wertung der Handelsmarkenpolitik aus der Sicht der Hersteller, des Einzelhandels sowie der Gesellschaft und der Konsumenten.
Auf der Basis der bis dahin erarbeiteten Erkenntnisse wird der "Überblick über die Handelsmarkenpolitik" in Kapitel 7 abschließend zusammengefaßt und auf Entwicklungen jenseits der Staatsgrenzen der Bundesrepublik Deutschland eingegangen. Mit einem Ausblick auf mögliche Entwicklungstendenzen werden die Ausführungen dieser Arbeit abgerundet.
Sehr interessant ist die ab Anlage 6 beigefügte Auswertung einer Anfrage hinsichtlich der Handelsmarkenpolitik an 13 zufällig ausgewählten Handelsbetrieben (ALDI, AVA, ASKO, coop, Karstadt, Kaufhof, Lidl, Metro, Otto, Quelle, REWE, SPAR, Tengelmann). Als Nebeneffekt konnte so ein erster Einblick in die Informationspolitik großer Handelsbetriebe bezüglich ihrer Handelsmarken gewonnen werden. SPAR (SPAR-Marken und Exklusiv-Marken) und REWE (Exklusiv-Programm) sind dabei sehr offen und positiv an die Öffentlichkeit getreten.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | VII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1. | Auswahl und Bearbeitung des Themas | 1 |
| 1.2. | Problemschilderung und Abgrenzung der Arbeit | 2 |
| 2. | Grundlegende Begriffe und Zusammenhänge | 5 |
| 2.1. | Bedeutung des Begriffs "Markierung" | 5 |
| 2.2. | Merkmale der Handelsmarke i.w.S | 8 |
| 2.2.1. | Der Begriff der klassischen Handelsmarke | 8 |
| 2.2.2. | Der Begriff der Gattungsmarke (No Name) | 11 |
| 2.3. | Merkmale der Herstellermarke | 13 |
| 2.4. | Einführung in die Handelsmarkenpolitik | 15 |
| 2.4.1. | Träger der Handelsmarken | 15 |
| 2.4.2. | Grundlegende Strategien der Handelsmarkenpolitik | 17 |
| 2.5. | Zusammenfassung | 19 |
| 3. | Bestimmungsfaktoren für die Entstehung und Entwicklung der klassischen Handelsmarken | 21 |
| 3.1. | Die klassischen Handelsmarken im historischen Rückblick | 21 |
| 3.2. | Gründe für die Entstehung der klassischen Handelsmarken | 24 |
| 3.3. | Ziele des Einsatzes klassischer Handelsmarken | 26 |
| 3.4. | Zusammenfassung | 29 |
| 4. | Bestimmungsfaktoren für die Entstehung und Entwicklung der Gattungsmarken | 30 |
| 4.1. | Die Gattungsmarken in der bisherigen Entwicklung | 30 |
| 4.2. | Die Entstehungsgründe der Gattungsmarken | 32 |
| 4.3. | Ziele des Einsatzes von Gattungsmarken | 35 |
| 4.4. | Zusammenfassung | 37 |
| 5. | Handelsmarkenpolitik als absatzpolitisches Instrument | 39 |
| 5.1. | Die Handelsmarke als Instrument der Produktpolitik | 39 |
| 5.2. | Der Einsatz der Handelsmarke im preispolitischen Rahmen | 44 |
| 5.3. | Die Handelsmarke in der Kommunikationspolitik | 46 |
| 5.4. | Die Distribution der Handelsmarke | 49 |
| 5.5. | Zusammenfassung | 50 |
| 6. | Handelsmarkenpolitik im Wettbewerb | 52 |
| 6.1. | Die Handelsmarken aus der Sicht der Industrie | 52 |
| 6.2. | Beurteilung der Handelsmarken durch den Einzelhandel | 54 |
| 6.3. | Handelsmarken im Urteil von Konsumenten und Gesellschaft | 56 |
| 7. | Zusammenfassende Abschlußdiskussion und Ausblick | 60 |
| 7.1. | Zusammenfassung | 60 |
| 7.2. | Blick über die Grenzen | 61 |
| 7.3. | Entwicklungstendenzen | 62 |
| Anhang | 65 | |
| Anlage 1: Wichtige Gesetzesauszüge zum Markenrecht | 65 | |
| Anlage 2: Erste Richtlinie des Rates vom 21.Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken | 68 | |
| Anlage 3: Anmerkungen zum Terminus "Markenartikel" | 75 | |
| Anlage 4a: Formel zur Berechnung von Gewinnveränderungen bei verschiedenen Alternativen der Handelsmarkenpolitik | 77 | |
| Anlage 4b: Entscheidungsablauf für die Handelsmarkenpolitik von Handelsunternehmen | 78 | |
| Anlage 5: Entwicklung von Hersteller- und Handelsmarken im Produktlebenszyklus | 79 | |
| Anlage 6: Informationspolitik bekannter Handelsbetriebe | 80 | |
| Anlage 6a: SPAR-Marken und Exklusiv-Marken Konzept | 82 | |
| Anlage 6b: REWE Exklusiv-Programm | 84 | |
| Anlage 7: Beispiele von Handelsmarken i.e.S. mit relativ hohem Bekanntheitsgrad und nationaler Distribution | 87 | |
| Anlage 8: Klassische Handelsmarken (Muster) | 88 | |
| Anlage 9: Gattungsmarken (Muster) | 89 | |
| Anlage 10: Ubiquitäre Herstellermarken und unmarkierte Waren (Muster) | 90 | |
| Anlage 11: Vertikale Strukturen in Markensystemen | 91 | |
| Anlage 12: Tendenzen der Markenstrategien | 92 | |
| Literaturverzeichnis | 93 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 107 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832412388
Arbeit zitieren:
Buhl, Freddy März 1991: Handelsmarkenpolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Handel, Handelsmarketing, Markenartikel, Markenpolitik, Produktpolitik



