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Guerilla Marketing

Welche Chancen und Möglichkeiten bietet Guerilla Marketing als alternative Marketingstrategie?

Guerilla Marketing
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Jasmin Drache
  • Abgabedatum: Juli 2008
  • Umfang: 46 Seiten
  • Dateigröße: 652,1 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Gelsenkirchen Deutschland
  • Bibliografie: ca. 20
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3094-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Drache, Jasmin Juli 2008: Guerilla Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Guerilla Marketing, alternatives Marketing, virales Marketing, Public Relations, Unternehmensführung

Bachelorarbeit von Jasmin Drache

Einleitung:

Problemstellung und Zielsetzung:

„Zwei Milliarden SMS monatlich, 3 Millionen verkaufte Spielkonsolen und mehr als 80 Millionen Handys in Deutschland. Wer glaubt schon an das Märchen von ach so erfolgreichen TV-Kampagnen? Die Effektivität von klassischen Medien schwindet dahin. So erreicht ein TV-Spot heute gerade noch 30 Prozent der Werbewirkung eines Spots von 1995. Das Internet, Mobile Marketing und Gaming laufen den klassischen Kommunikationskanälen den Rang ab. Nach Expertenschätzung verpuffen 22 Milliarden von 29 Milliarden Euro Werbegeldern im luftleeren Raum.“ Diese technische Entwicklung und Informationsflut haben die Folge, dass Unternehmen verstärkt um die Aufmerksamkeit der Konsumenten kämpfen müssen. Alternative Kommunikationswege gewinnen immer mehr an Bedeutung. Für die Verbraucher werden Aktionen mit viel Symbolkraft und Überraschungseffekten entwickelt um aufzufallen und möglichst viele Sinne anzusprechen. Ein anderes Problem neben dem Desinteresse der Verbraucher sind die hohen Werbekosten. Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es schwierig die Konsumenten mit ihren werblichen Botschaften zu erreichen, da häufig nicht die finanziellen Mittel für größere Werbekampagnen zur Verfügung stehen.

Eine Alternative zu den klassischen Kommunikationsmethoden ist das Guerilla Marketing. Das Ziel ist hierbei mit geringem Mitteleinsatz eine möglichst große Wirkung beim Verbraucher zu erzielen. Guerilla Marketing soll überraschend, ansteckend und ungewöhnlich sein. Durch eine leicht verständliche aber Aufsehen erregende Aktion soll der „Aha-Effekt“ erzielt und Aufmerksamkeit beim Zielpublikum erregt werden.

Aufbau der Arbeit:

Diese Arbeit beschreibt die Grundannahmen des klassischen Marketings. Es wird der Begriff Guerilla Marketing systematisiert und definiert. Ein Ziel ist es zu untersuchen wie Guerilla Marketing entstanden ist und welche Möglichkeiten diese Marketingmaßnahme Unternehmen bietet. Desweiteren ist es die Intention die Chancen und Risiken darzustellen und zu beurteilen.

Inhaltsverzeichnis:

Über den Autor 5
Kontakt 5
1. Einführung 6
1.1 Problemstellung und Zielsetzung 6
1.2 Aufbau der Arbeit 7
2. Marketing 7
2.1 Definition 7
2.2 Historische Entwicklung 7
2.3 Marketingpolitische Instrumente 8
2.4 Marketingplanung 10
3. Systematisierung des Begriffs Guerilla Marketing 11
3.1 Definition 11
3.2 Historie 11
3.3 Theoretische Hintergründe 13
4. Instrumente des Guerilla Marketings 16
4.1 Viral und Buzz Marketing 16
4.2 Ambush Marketing 21
4.3 Ambient Media 24
4.4 Guerilla Sensation 26
5. Guerilla PR 28
6. Guerilla als Unternehmensstrategie 30
6.1 Guerilla Marketing Kriegsführung 30
6.2 Unternehmen brauchen Guerilla-Feldherren 32
6.3 Web 2.0 für Guerilla Kämpfer 32
6.4 David gegen Goliath 33
6.5 Kundenbeziehungen auf dem Prüfstand 33
6.6 Das Geniale liegt im Einfachen 33
6.7 Marketing als Sozialwirtschaft 34
6.8 Anders als der Wettbewerb erlaubt! 34
6.9 Den Trends auf der Spur 35
7. Erfolgspotential des Guerilla Marketings 35
7.1 Vorteile des Guerilla Marketings 35
7.1.1 Vielfältige Einsatzmöglichkeiten 35
7.1.2 Niedrige Kosten 36
7.1.3 Kreativität 36
7.1.4 Überraschung 36
7.1.5 Flexibilität 37
7.2 Risiken des Guerilla Marketings 37
7.2.1 Fehleinstellungen und misslungene Guerilla-Aktionen 37
7.2.2 Guerilla Marketing und Recht 40
7.2.3 Moral und Ethik 41
8. Fazit und Ausblick 42
Literaturverzeichnis 45

Textprobe:

Kapitel 6.3, Web 2.0 für Guerilla Kämpfer:

Im Zeitalter von Web 2.0 werden Internetuser aktiv an den Inhalten und der Gestaltung von Webseiten beteiligt. Beispiele sind YouTube und Wikipedia.

Guerilla Kämpfer müssen sich interessant und reizvoll dem Kunden präsentieren, damit er sich aktiv an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt. Hilfreich sind hierbei Online-Treffpunkte wie zum Beispiel MySpace und Xing.

Der Kunde ist nicht mehr nur Informationsempfänger, sondern äußert seine Meinung und Kommentare in Blogs und Foren. Dieses gibt dem Guerilla Aufschluss über das Nutzerverhalten der Kunden, deren Interessen und seine Empfehlungen.

David gegen Goliath:

Die Geschichte von David und Goliath lässt sich auch bei den Guerilla Kämpfern einsetzen. David setzte in seinem Zweikampf nicht auf Muskelkraft, da er sonst chancenlos wäre, sondern entwickelte einen sensationellen Plan. Er besiegte Goliath mit einer einfachen Steinschleuder und einem Stein.

Brillante Ideen ermöglichen es den Guerilla Kämpfern sich gegen große Konkurrenten zu bewähren und manchmal sogar durchzusetzen.

Beispiele für diese erfolgreichen Kämpfe sind Linux gegen Microsoft oder Oettinger Bier gegen etablierte deutsche Brauereien.

Kundenbeziehungen auf dem Prüfstand:

Die Kommunikation mit dem Kunden, sowie die Pflege und Intensivierung von bestehenden Kundenbeziehungen ist gerade für Guerilla Unternehmen von enormer Bedeutung. Durch Blogs, Chatrooms und Intranet wird diese Beziehung unterstützt und gesteigert. Vertrauen und Ehrlichkeit sind hier die Kerngedanken. Gerade in Nischenmärkten sind die Unternehmen auf ihre Kunden angewiesen. Im Gegenzug aber auch die Kunden auf die Produkte des Nischenunternehmens, da diese häufig einmalig und speziell sind.

Das Geniale liegt im Einfachen:

Da die Kunden in der heutigen Zeit mit Informationen regelrecht überflutet werden ist eine weitere Unternehmensstrategie des Guerilla Marketings den Kunden eine einfache und klare Werbebotschaft zu präsentieren. Die Guerilla Marketeers müssen sich in die Käuferwelt der Zielgruppe hineinversetzen, die oft nach einfachen Regeln handeln und schnell ihre Kauflust und –wünsche befriedigen wollen. Marketingleute, die die Produktbotschaften genauestens planen und durchrechnen, verkomplizieren diese häufig. Um Komplexität in der Botschaft und Orientierungslosigkeit beim Kunden zu verhindern handeln Guerilla Marketeers nach der Strategie „ Keep it simple and stupid“.

Marketing als Sozialwirtschaft:

Jedes Unternehmen hat eine soziale Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, daher sollten nicht nur primär Gewinnmaximierung und Rentabilität im Mittelpunkt stehen. Aufgrund der zahlreichen Terrorattacken in den letzten Jahren existieren ebenso Auswirkungen für Lieferanten und Versorgungswege, die von großer Bedeutung für Marketeers sind. Das Resultat sind verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und Liefereinschränkungen, die Verspätungen hervorrufen können. Diese Veränderungen darf auch das Guerilla Marketing nicht ignorieren und sollte eine richtige und ausgeglichene Entscheidung über die Auswahl der Versorgungswege und Lieferanten treffen.

Anders als der Wettbewerb erlaubt:

Differenzierung ist eine weitere erfolgreiche Strategie des Guerilla Marketings. Denn wer sich differenziert erzielt Wettbewerbsvorteile, Unterschiede und muss sich nicht auf die Preiskämpfe der Konkurrenz einlassen. Guerillas warten nicht ab, bis es eine Veränderung auf dem Markt gibt, sie gestalten aktiv mit. Eine Differenzierung ist über das Design, bestimmte Serviceleistungen, das Produkt oder das Personal möglich. Man muss den Kunden mit der Differenzierung von der Einzigartigkeit und Sensation des Produktes überzeugen, damit er nicht die Konkurrenz vorzieht.

Den Trends auf der Spur:

Verbraucherverhalten und Veränderungen müssen zeitig im Guerilla Marketing einbezogen werden. Die aktuellen Bedürfnisse und Trends müssen analysiert werden und nehmen somit einen Einfluss auf die strategische Planung der Guerilla Kampagne.

Weltweite Trendscouts sind in dem Informationsdienst WorldTrendMonitor (WTM) gespeichert. Es ist ein Abomodell, das als Kurz-, Einzel, Firmen- oder Studentenabo genutzt werden kann.

Arbeit zitieren:
Drache, Jasmin Juli 2008: Guerilla Marketing, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Guerilla Marketing, alternatives Marketing, virales Marketing, Public Relations, Unternehmensführung

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