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Das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining - eine Methode zur Erhöhung der Hemmschwelle bei jugendlichen Gewaltstraftätern

Die Studie wurde im Jahr 2000 mit dem Förderpreis des DBSH ausgezeichnet.
Das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining - eine Methode zur
Erhöhung der Hemmschwelle bei jugendlichen Gewaltstraftätern
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sebastian Jende
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 94 Seiten
  • Dateigröße: 4,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Jena Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3166-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3166-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3166-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung: Die Studie wurde im Jahr 2000 mit dem Förderpreis des DBSH ausgezeichnet.
  • Arbeit zitieren: Jende, Sebastian Oktober 2000: Das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining - eine Methode zur Erhöhung der Hemmschwelle bei jugendlichen Gewaltstraftätern, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Aggression, JGG, Trainingskurs, Gewalt, GAT

Diplomarbeit von Sebastian Jende

Zusammenfassung:

im Gutachten zur Arbeit heißt es:

"Herr Sebastian Jende legt mit seiner Diplomarbeit zur Thematik „Das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining - eine Methode zur Erhöhung der Hemmschwelle bei jugendlichen Gewaltstraftätern“ eine Programmentwicklung in einem außerordentlich relevanten und sensiblen Feld der Sozialarbeit vor.

Bereits mit diesem Anspruch der theoretischen Begründung und Entwicklung eines eigenständigen methodischen Programms sowie der darauf aufbauenden Darlegung von Anwendungserfahrungen geht die Diplomarbeit weit über das Anforderungsprofil vergleichbarer Arbeiten hinaus. Die Wahl der Thematik wird zielsicher im Kontext gesellschaftlicher Problemlagen und eigener Praxiserfahrungen begründet. Herr Jende leitet die Programmentwicklung aus einer sehr differenzierten Analyse des Verständnisses von Aggression, Aggressivität, Aggressionsschwellen und Gewalt ab, wobei er die aktuelle Literatur kritisch im Hinblick auf sein Anwendungsinteresse wertet. Er bezieht in die Begründung seines Konzeptes Aggressionsphasen und Erkenntnisse zum Gruppenprozess produktiv ein und argumentiert differenziert und überzeugend für seinen Ansatz, mit einem kompakten Programm primär Aggressionsschwellen zu erhöhen und nicht die Aggressivität in den Mittelpunkt zu stellen. Die methodische Untersetzung dieses Anliegens in Programmstrukturen und -inhalte zeigt außerordentliche Übersicht über methodische Möglichkeiten und Geschick, methodische Elemente zielsicher einzusetzen.

Insgesamt entsteht ein überzeugendes Programm, dem man eine breite praktische Anwendung und Akzeptanz wünscht.

Die vorliegende Diplomarbeit besticht durch Folgerichtigkeit, klare Gedankenführung und Sprache sowie eine gelungene Verknüpfung von Theorie und Praxis. Es kann hier ohne Zweifel die Note „Sehr gut“ (1,0) erteilt werden".

Inhaltsverzeichnis:

1. Problemstellung 01
2. Praktische Bedingungen von Trainingskursen und Zugangsvoraussetzungen der Jugendlichen 04
2.1. Zuweisung der Delinquenten in Trainingskurse 04
2.2. Motivation und kognitive Fähigkeiten der Delinquenten 04
2.3. Art der Straftaten und Täterprofile 05
2.4. Organisatorische Rahmenbedingungen und pädagogische Anforderungen an das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining 07
3. Aggressionsursachen, Aggressionsabläufe und Aggressionsschwellen 09
3.1. Begriffsdefinitionen und Kategorisierung verschiedener Aggressionsarten 09
3.2. Aggressionsursachen im Überblick 12
3.2.1. Instinkt- oder Triebtheorien 12
3.2.2. Frustrations-Aggressions-Theorie 13
3.2.3. Lernpsychologische Theorien 14
3.3. Aggressionsabläufe 17
3.3.1. Angriffsphasen 17
3.3.1.1. Eskalationsphase I 18
3.3.1.2. Eskalationsphase II 20
3.3.1.3. Aggressionsphase 22
3.3.1.4. Rückzugsphase 22
3.3.1.5. Phase der moralischen Krise 22
3.3.2. Vom Täter zum Wiederholungstäter - der Kreislauf von 23
3.4. Aggressionsschwellen 25
4. Inhalt des Gruppendynamischen Aggressionsschwellentrainings 28
4.1. Überlegungen zur Beseitigung der Aggressionsursachen 28
4.2. Überlegungen zur Senkung der Aggressivität 29
4.3. Eingriff in die Aggressionsabläufe durch die Errichtung von Aggressionsschwellen 31
4.4. Unterbrechung des Kreislaufes von Rechtfertigung und Gewalt 35
4.5. Errichtung weiterer Aggressionsschwellen 35
4.6. Motivierung und Wissensvermittlung 37
4.7. Beobachtungslernen und Trainervariablen 39
5. Der Gruppenprozess und dessen methodische Nutzung im Gruppendynamischen Aggressionsschwellentraining 41
5.1. Der Gruppenprozess mit seinen verschiedenen Phasen 41
5.2. Die methodische Nutzung gruppendynamischer Gesetzmäßigkeiten im Gruppendynamischen Aggressionsschwellentraining 44
5.2.1. Die Leitung der Trainingsgruppe 44
5.2.2. Die FORMING - Phase 45
5.2.3. Die STORMING - Phase 47
5.2.4. Die NORMING - Phase 48
5.2.5. Die PERFORMING - Phase 50
5.2.6. Konditionierung und Nutzung der verstärkenden Wirkung der Gruppe 50
6. Der Ablauf des Gruppendynamischen Aggressionsschwellentrainings 53
6.1. Das Erstgespräch 53
6.2. Erster Tag 56
6.3. Zweiter Tag 60
6.4. Dritter Tag 65
6.5. Vierter Tag 67
6.6. Fünfter Tag 69
6.7. Zusätzliche Übungen und Abschlussbericht 71
7. Resümee 74
7.1. Evaluation und Testverfahren 74
7.2. Die Nachtreffen als künftiger Bestandteil des Gruppendynamischen Aggressionsschwellentrainings 76
7.3. Die Grenzen des Trainings und die Aufgaben der Gesellschaft 77
7.4. Die Möglichkeiten des Gruppendynamischen Aggressionsschwellentrainings und dessen Einbindung in ein System von pädagogischen Maßnahmen 79
Literaturverzeichnis 82
Eidesstattliche Erklärung 87

Arbeit zitieren:
Jende, Sebastian Oktober 2000: Das Gruppendynamische Aggressionsschwellentraining - eine Methode zur Erhöhung der Hemmschwelle bei jugendlichen Gewaltstraftätern, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Aggression, JGG, Trainingskurs, Gewalt, GAT

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