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Die Grundzüge des Europäischen Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der Öko-Audit-Verordnung

Die Grundzüge des Europäischen Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der Öko-Audit-Verordnung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Matthias Seib
  • Abgabedatum: Januar 1997
  • Umfang: 113 Seiten
  • Dateigröße: 6,7 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Bayerische Hochschule Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1354-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1354-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1354-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seib, Matthias Januar 1997: Die Grundzüge des Europäischen Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der Öko-Audit-Verordnung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Öko-Audit-Verordnung, Europäisches Umweltrecht

Diplomarbeit von Matthias Seib

Zusammenfassung:

Der Schutz der Umwelt ist schon lange kein nationales Problem mehr. Die globalen Auswirkungen der Umweltzerstörung auf unsere natürliche Lebensgrundlage betreffen alle Unionsbürger gleichermaßen direkt und unmittelbar. Die Umweltbeeinträchtigung macht weder vor Staatsgrenzen noch vor Kontinenten halt und kann deshalb auch nicht im nationalen Alleingang gelöst werden. Angesichts der grenzüberschreitenden Problematik der Umweltverschmutzung ist die Frage berechtigt, ob die Europäische Gemeinschaft, als supranationale Organisation, die Kompetenz und das Instrumentarium besitzt, um diese dringenden, zukunftsentscheidenden, ökologischen Probleme einzudämmen und effektiv zu bekämpfen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Umweltpolitik der Europäischen Gemeinschaft darzustellen, und Maßnahmen und Lösungsansätze der Gemeinschaft für die oben genannten Probleme aufzuzeigen.

Dazu ist es zweckmäßig, zunächst die geschichtliche Entwicklung der gemeinsamen Umweltpolitik auf europäischer Ebene zu betrachten. Einführend wird auf die Umweltkompetenzen und die Aktivitäten der Gemeinschaften nach ihrer Gründung eingegangen. Anschließend werden die wesentlichen Fortschritte und Veränderungen der Umweltpolitik, die sich durch die Einheitliche Europäische Akte im Jahre l987 ergeben haben, dargelegt. Die geschichtliche Darstellung schließt mit einer Betrachtung der Neuregelungen für die Umweltpolitik im Europäischebn Wirtschaftsgemeinschaftsvertrag und der Modifikationen für die europäische Umweltpolitik, die sich nach Inkrafttreten des Vertrages über die Europäische Union am 1. November 1993, ergaben.

Nachfolgend werden die umweltrelevanten Gesetzesgrundlagen und Prinzipien aufgezeigt. Der erste Teil dieser Arbeit schließt mit Darlegung der wesentlichen Aktionen und Maßnahmen, die zur Verwirklichung der EG-Umweltpolitik ergriffen wurden.

Schwerpunkt der Arbeit ist die 1995 umgesetzte Öko-Audit-Verordnung, mit der durch die Förderung der betrieblichen Eigenverantwortung eine erhebliche Reduzierung der Umweltbeeinträchtigungen in Europa angestrebt wird. In diesem Zusammenhang werden die Vor- und Nachteile beschrieben, die Unternehmen durch die Teilnahme all diesem System haben. Nachdem das verbindliche Verfahrensschema aufgezeigt und die institutionellen Rahmenbedingungen dargelegt wurden, schließen die Ausführungen mit praktischen Anforderungen, die an ein effektives Umweltmanagementsystem gestellt werden müssen. Die Arbeit endet mit einer Schlußbetrachtung über die Politik der Europäischen Gemeinschaft im Umweltbereich wie auch mit einer kritischen Analyse des Öko-Audit-Systems. Im folgenden wird unter Europäischer Umweltpolitik die Politik der Europäischen Gemeinschaft verstanden. Die Umweltpolitik der Länder Europas, welche nicht zur Europäischen Gemeinschaft gehören, insbesondere Osteuropas, werden ausgeklammert.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
1. Problemstellung 1
2. Historischer Rückblick und geschichtliche Entwicklung der gemeinsamen Umweltpolitik 2
2.1. Die umweltpolitischen Kompetenzen der Gemeinschaft im Zeitraum zwischen der Gründung bis zum Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte 2
2.2. Die umweltpolitischen Kompetenzen der Gemeinschaft ab Inkrafttreten der Einheitlichen Europäischen Akte 14
2.3. Der Umweltschutz in der EU nach der Unterzeichnung des Unionsvertrages in Maastricht 20
3. Gesetzesgrundlagen und Prinzipien 23
3.1. Die Zuständigkeit nach Art. 130r bis 130t EGV 23
3.1.1. Ziele der Umweltpolitik 23
3.1.2. Grundsätze der Europäischen Umweltpolitik 23
3.1.2.1. Vorsorgeprinzip 24
3.1.2.2. Ursprungsprinzip 25
3.1.2.3. Verursacherprinzip 25
3.1.2.4. Querschnittsprinzip 27
3.1.2.5. Schutzverstärkungsklausel nach Art. 130t und Art 100a Abs. 4 EGV 28
3.2. Die Wahl der richtigen Kompetenzgrundlage für den Erlaß sekundär-rechtlicher Rechtsakte 30
3.3. Finanzierung und Durchführung der umweltpolitischen Maßnahmen 32
3.4. Die Außenkompetenzen der Europäischen Gemeinschaft im Umweltschutzbereich 33
3.5. Kollision zwischen Umweltschutz und Freizügigkeit des Warenverkehrs 34
4. Verwirklichung der Umweltpolitik 37
4.1. Die Umwelt-Aktionsprogramme 37
4.2. Gemeinschaftsrechliche Umweltschutzmaßnahmen 41
4.2.1. Die Umweltverträglichkeitsprüfung 41
4.2.2. Freier Zugang zu Informationen bezüglich der Umwelt 44
4.2.3. Das Europäische Umweltzeichen 46
4.2.4. Die Europäische Umweltagentur 47
5. Die Öko-Audit-Verordnung 48
5.1. Einführung 48
5.2. Gründe, die Betriebe zu einer Teilnahme an dem Öko-Audit-Systemveranlassen 52
5.3. Ablehnungsgründe der Unternehmen 59
5.4. Überblick über die Verfahrensschritte der Auditierung 61
5.4.1. Die Umweltpolitik 61
5.4.2. Die Umweltprüfung 62
5.4.3. Das Umweltprogramm 65
5.4.4. Das Umweltmanagementsystem 65
5.4.5. Die Umweltbetriebsprüfung 69
5.4.6. Die Umwelterklärung 70
5.4.7. Die Validierung der Umwelterklärung durch einen externen Umweltgutachter 71
5.4.8. Die Eintragung und die Teilnahmeerklärung 73
6. Administrative Rahmenbedingungen des Audit-Systems 74
6.1. Das Zulassungssystem für die unabhängigen Gutachter 74
6.2. Der Umweltgutachterausschuß 78
6.3. Der Widerspruchsausschuß und die Registrierungsstelle 79
7. Die praktische Umsetzung der Verordnung im Betrieb 80
7.1. Erfolgsfaktor Mitarbeiter bei der Umsetzung 80
7.2. Integration von Umwelt- und Qualitätsmanagement 80
7.3. Querverbindungen zwischen Umweltmanagement nach der EG-Öko-Audit-Verordnung und der ISO-Normenreihe 14000ff. 83
8. Schlußbetrachtung 85
Anhänge
Anhang I:Die Teilnehmerkreise 90
Anhang II: § 52a Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) 93
Literaturverzeichnis 84
Öko-Audit-Verordnung

Arbeit zitieren:
Seib, Matthias Januar 1997: Die Grundzüge des Europäischen Umweltrechts unter besonderer Berücksichtigung der Öko-Audit-Verordnung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Öko-Audit-Verordnung, Europäisches Umweltrecht

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