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Grundlagen des strategischen Marketings im Destinationsmanagement

Grundlagen des strategischen Marketings im Destinationsmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: André Schaffer
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 7,7 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Westküste, Heide Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3051-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3051-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3051-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schaffer, André Oktober 2000: Grundlagen des strategischen Marketings im Destinationsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Positionierung, Tourismus, Marktsegmentierung, Wettbewerbsvorteile, PR

Diplomarbeit von André Schaffer

Problemstellung:

Im Tourismusmarkt wird es immer schwieriger das Leistungsbündel einer Destination (Zielgebiet) an den potentiellen Gast zu verkaufen. Viele Fremdenverkehrsorte gleichen sich aus Gästesicht aneinander an und heben sich nicht eindeutig von anderen inländischen oder ausländischen Destinationen ab. Sie werden somit austauschbar.

Aus diesem Grund wird eine eindeutige Profilierung über eine Unique Selling Proposition (USP) erforderlich. In einem Fremdenverkehrsort muss durch das Management eine USP aufgebaut werden, die dem Zielgebiet Eigenständigkeit verleiht und für den Konsumenten unverwechselbar wird. Dabei ist der Aufbau einer USP nicht als einmalige Reaktion auf identifizierte Defizite zu verstehen, sondern vielmehr als langfristiger Prozess der Erfolgssicherung. Es ist daher unabdingbar, den Aufbau und die Pflege eines Alleinstellungsmerkmals in das Zentrum des Denken und Handelns aller Beteiligten zu stellen.

Folglich ist ein strategischer USP-Planungsprozess unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten zu erstellen. Aus einer regionalen Besonderheit isoliert betrachtet resultiert nicht zwangsläufig ein Alleinstellungsmerkmal. Vielmehr muss diese Ressource mit anderen Faktoren/Potentialen angereichert werden. Diese Synthese verschiedener Angebotselemente muss sich darüber hinaus von den Leistungen der Wettbewerber unterscheiden und dem Gast ein besonderes Erlebnis vermitteln bzw. einen herausragenden Nutzen stiften. Das Erleben bestimmter Ferieninhalte ist darüber hinaus zielgruppenspezifisch mit Themen zu besetzen. Zusätzlich erfordert dieser Prozess eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Wettbewerbsvorteils. Der Aufbau einer USP ist als langfristige Investition in die Zukunft unter Berücksichtigung bestimmter Erfolgsfaktoren einer Destination anzusehen.

Die Ergebnisse dieser Arbeit beruhen auf Untersuchungen und Erfahrungen in einer konkreten Destination in Deutschland und dienen in der Zukunft als Grundlage eines USP-Planungsprozesses. Dabei kann dieser Prozess nicht nur auf einen Ort beschränkt, sondern auch auf Destinationen mit differenzierter naturräumlicher Ausstattung übertragen werden. Die Beachtung der herausgearbeiteten Erfolgsfaktoren am konkreten Beispiel gilt es dabei zu berücksichtigen und ggf. zu modifizieren.

Inhaltsverzeichnis:

Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder 05
Abkürzungsverzeichnis 06
Abstract 07
1. Einleitung 08
1.1 HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG 08
1.2 AUFBAU DER ARBEIT 09
2. Definitorische Abgrenzungen 10
2.1 TOURISMUS 10
2.2 TOURISTISCHES PRODUKT 10
2.3 DESTINATION 11
2.4 DESTINATIONSMANAGEMENT 13
2.5 TOURISMUSORGANISATION 15
3. Grundlagen des strategischen Marketings von Destinationen 17
3.1 TOURISTISCHES ANGEBOT 17
3.1.1 Ursprüngliches Angebot 17
3.1.2 Abgeleitetes Angebot 18
3.2 TOURISTISCHE NACHFRAGE 18
3.2.1 Einflußfaktoren auf die touristische Nachfrage 18
3.2.2 Struktur der touristischen Nachfrage 19
3.2.3 Touristische Nachfragetrends 20
3.3 NOTWENDIGKEIT UND BEDEUTUNG DES TOURISTISCHEN MARKETINGS 21
3.4 BESONDERHEITEN DES TOURISTISCHEN MARKETINGS 22
3.4.1 Besonderheiten des touristischen Produktes 22
3.4.2 Besonderheiten aufgrund der Struktur der Destination 23
3.5 ANFORDERUNGEN AN DAS TOURISTISCHE MARKETING VON DESTINATIONEN 25
3.6 TOURISMUSMARKETING ALS DIENSTLEISTUNGSMARKETING 25
3.6.1 Phasenmodell des Tourismusmarketings 25
3.6.2 Potentialphase 27
3.6.3 Prozeßphase 27
3.6.4 Ergebnisphase 28
3.7 GANZHEITLICHES MARKETING 29
3.8 TOURISMUSMARKETING ALS MANAGEMENTMETHODE 30
4. Marktsegmentierung 32
4.1 MARKTSEGMENTIERUNG IM TOURISMUS 32
4.2 ZIEL DER MARKTSEGMENTIERUNG 34
4.3 ANSATZPUNKTE DER MARKTSEGMENTIERUNG 34
4.4 ANFORDERUNGEN AN DIE SEGMENTIERUNGSKRITERIEN 37
4.5 KLASSISCHE KRITERIEN DER MARKTSEGMENTIERUNG 38
4.5.1 Sozio-ökonomische Kriterien 38
4.5.2 Verhaltensorientierte Kriterien 39
4.5.3 Psychographische Kriterien 40
4.6 NEUERE ANSÄTZE DER MARKTSEGMENTIERUNG 41
4.6.1 Konsumenten- und Touristentypologien 41
4.6.2 Life-Styles 41
4.6.3 Milieus 44
4.6.4 Szenen 45
4.6.5 Abgrenzung zwischen Life-Style- und Szenen-Segmentierung 46
4.6.6 Bedeutung von Erlebnissen 47
5. Positionierung einer Destination 49
5.1 NOTWENDIGKEIT DER POSITIONIERUNG 49
5.2 STRATEGISCHE GRUNDLAGEN DER POSITIONIERUNG 50
5.3 POSITIONIERUNGSZIELE 52
5.4 FORDERUNGEN FÜR DIE POSITIONIERUNG 53
5.5 REAKTIVE POSITIONIERUNG 54
5.5.1 Grundlagen des Positionierungsmodells 54
5.5.2 Erfolgsfaktoren der reaktiven Positionierung 57
5.5.3 Grenzen des klassischen Positionierungsmodells 58
5.6 AKTIVE POSITIONIERUNG 59
6. Wettbewerbsvorteile einer Destination 62
6.1 STRATEGISCHE WETTBEWERBSVORTEILE 62
6.1.1 Elemente strategischer Wettbewerbsvorteile 62
6.1.2 Ressourcengestützte Wettbewerbsvorteile 62
6.1.3 Unique Selling Proposition (USP) 64
6.1.4 Strategische Erfolgsposition (SEP) 66
6.2 ERMITTLUNG VON WETTBEWERBSVORTEILEN 68
6.3 IDENTIFIKATION DER WETTBEWERBSPOSITION 69
6.4 QUELLEN DER WETTBEWERBSVORTEILE 70
6.5 AUFBAU UND ABSICHERUNG VON WETTBEWERBSVORTEILEN 71
7. Tourismus in St. Peter-Ording 73
7.1 SITUATIONSANALYSE 73
7.1.1 Ausgangssituation in St. Peter-Ording 73
7.1.2 Touristisches Angebot in St. Peter-Ording 73
7.1.3 Touristische Nachfrage in St. Peter-Ording 77
7.2 ZIELSETZUNG 78
7.3 ANSATZPUNKTE FÜR DEN AUFBAU EINER USP 80
7.3.1 Elemente einer USP in St. Peter-Ording 80
7.3.2 Erfolgsfaktoren einer USP in St. Peter-Ording 81
7.4 POSITIONIERUNGSSTRATEGIE FÜR ST. PETER-ORDING 83
7.5 IMPLEMENTIERUNG VON THEMEN 85
7.5.1 Aufgabe der Implementierung 85
7.5.2 Bestimmung der Themen für St. Peter-Ording 86
7.5.3 Erste Maßnahmen 87
7.6 EVALUIERUNG 90
8. Schlussbetrachtung 92
9. Literaturverzeichnis 94
10. Verzeichnis der Anhänge 105

Arbeit zitieren:
Schaffer, André Oktober 2000: Grundlagen des strategischen Marketings im Destinationsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Positionierung, Tourismus, Marktsegmentierung, Wettbewerbsvorteile, PR

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