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Die Gründung von Kleinsteinrichtungen der Heimerziehung

Ziele und Motive, Verlauf und Problemstellungen

Die Gründung von Kleinsteinrichtungen der Heimerziehung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Quenkert
  • Abgabedatum: Mai 1992
  • Umfang: 76 Seiten
  • Dateigröße: 3,2 MB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1554-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1554-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1554-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Quenkert, Andreas Mai 1992: Die Gründung von Kleinsteinrichtungen der Heimerziehung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kinderheim, Betriebserlaubnis, Kleinstheim, Pflegesatz, Jugendhilfe

Diplomarbeit von Andreas Quenkert

Einleitung:

Ausgehend von den Reformbewegungen der siebziger Jahren entstanden die Kleinsteinrichtungen als Alternative zur herkömmlichen Heimerziehung. Anfänglich waren es nur wenige dieser Einrichtungen, die gegründet wurden. Der große Boom setze in den Jahren 1978 bis 1981 ein. Die Zahl der Kinderhäuser - wie diese Einrichtungen auch genannt wurden - stieg in Westfalen-Lippe auf etwa achtzig. Diese Zahl hat sich bis heute kaum verändert. Wenn einerseits Kinderhäuser aufgelöst werden, weil alle Kinder erwachsen sind und die Eltern keine neuen mehr aufnehmen wollen, kommt es auf der anderen Seite aber auch immer wieder zu Neugründungen.

Wie so eine Neugründung verläuft und welche Problemstellungen damit verbunden sind, soll Gegenstand dieser Arbeit sein. Zur Gründung von Kleinsteinrichtungen gibt es nicht viel Literatur. Lediglich Hans-Günther Mischke hat sich 1981 ebenfalls im Rahmen seiner Diplomarbeit als Teil dessen mit dem Ablauf der Errichtung eines Kinderhauses beschäftigt.

Veränderungen haben sich seither in rechtlicher Hinsicht durch das Inkrafttreten des KJHG aber auch in anderen Bereichen ergeben. Viele meiner Informationen habe ich aus Gesprächen mit Kinderhauseltern, der Interessengemeinschaft von Kinderkleinstheimen/Kinderhäusern in Westfalen Lippe e.V. (ikw), dem Landesjugendamt Westfalen-Lippe und der Kinderhausberatungsstelle in Köln-Brühl.

Möglicherweise kann diese Arbeit auch denjenigen helfen, die die Gründung eines Kinderhauses in Erwägung ziehen oder sich bereits dazu entschlossen haben. Ich habe daher den Anhang um die Liste der Kontaktadressen ergänzt, damit von dort ggf. weitere Informationen und Beratung zu dem Thema erhalten werden können.

Inhaltsverzeichnis:

I. Vorwort 2
II. Kleinsteineinrichtungen in der Heimerziehung 4
III. Kinderhäuser 6
IV. Der Weg zur Gründung eines Kinderhauses 9
1. Die Idee 9
2. Voraussetzungen 10
a. Rechtliche Grundlagen 11
b. Persönliche Voraussetzungen 12
c. Wirtschaftliche Voraussetzungen 14
3. Die Rolle des Landesjugendamtes 15
4. Das Konzept 17
a. Berufstätigkeit außerhalb des Kinderhauses 19
b. Die Stellung der Mitarbeiter 20
aa. Die Wirtschaftskräfte 20
bb. Der pädagogische Mitarbeiter 21
c. Zur Frage der Gleichbehandlung von eigenen und aufgenommenen Kindern 23
d. Elternarbeit 25
5. Die Frage der Trägerschaft 27
a. Private Trägerschaft 28
b. Die Gründung eines eingetragenen Vereins 29
c. Anschluß an einen bestehenden Rechtsträger 29
d. Vergleich der verschiedenen Trägerschatten 30
aa. Das Arbeitsverhältnis 30
bb. Das Einkommen 30
cc. Die soziale Sicherung 30
dd. Steuervergünstigungen 31
ee. Gewährung von Zuschüssen 32
ff. Mitgliedschaft in einem Spitzenverband 33
gg. Persönliche Haftung der KH-Eltern 34
hh. Zusammenfassung 35
6. Die Haussuche 35
a. Zur Standortfrage 36
aa. Erreichbarkeit der verschiedenen Schulformen 36
bb. Die Lage im Wohngebiet 37
cc. Günstige Verkehrslage 37
dd. Nachbarschaftliche Bezüge 38
ee. Zusammenfassung 38
b. Anforderungen an das Haus 38
c. Zur Frage der Besitzverhältnisse 40
aa. Kauten 41
bb. Neubau 42
cc. Mieten 42
dd. Zusammenfassung 43
7. Die Einrichtung des Hauses 44
a. Die Einrichtung der Wirtschaftsräume 44
b. Die Einrichtung der Kinderzimmer 45
c. Zuschüsse zur Einrichtung 46
8. Die Betriebserlaubnis 47
9. Die Ermittlung des Pflegesatzes 48
1O. Die Auswahl der Mitarbeiter 51
11. Die Aufnahme der ersten Kinder 52
a. Aufnahmekriterien 52
aa. Kinder mit Behinderungen 54
bb. Geschwisterkinder 55
b. Von den Anfragen der Jugendämter bis zur Aufnahme der Kinder 57
V Das neugegründete Kinderhaus 58
1. Die finanzielle Situation 58
2. Zur Integration der Kinder 59
a. Die Kinder passen sich an 60
b. Frühere Beziehungsmuster werden wiederholt 61
c. Entwicklung persönlicher Beziehungen 62
3. Die fortlaufende Prüfung durch das LJA 62
4. Die Partnerbeziehung der KH-Eltern 63
VI. Schlußbetrachtung 64
VII. Anhang 66
1. Kontaktadressen 66
2. Literaturverzeichnis 67
3. Anlagen 70

Arbeit zitieren:
Quenkert, Andreas Mai 1992: Die Gründung von Kleinsteinrichtungen der Heimerziehung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kinderheim, Betriebserlaubnis, Kleinstheim, Pflegesatz, Jugendhilfe

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