Grown-Up Internet
Durch Marktforschungs-Standards und transparente Onlinewerbung zum etablierten Werbemedium
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Laurenz Lenkewitz
- Abgabedatum: Juni 2004
- Umfang: 70 Seiten
- Dateigröße: 800,7 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Deutsche Direktmarketing Akademie Berlin (DDA Berlin) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8098-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8098-1 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8098-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Lenkewitz, Laurenz Juni 2004: Grown-Up Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Kommunikation, Media, Standardisierung, Online
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Diplomarbeit von Laurenz Lenkewitz
Zusammenfassung:
Vergleichsstudie der zehn marktführenden horizontalen Internetportale Deutschlands anhand Reichweitenmessungen und Mediastandards.
Obwohl Internet ein 24/7-Massenmedium ist, und obwohl die Qualitäten des Ganztagesmediums Internet sowohl als Verkaufs-Tool als auch als Direktmarketing- und Branding-Kanal unbestritten sind, bleibt das Grundproblem der Online-Werbebranche auch in 2004 unverändert bestehen: Die mangelnde Akzeptanz bei den Werbekunden bzw. der zu geringe Anteil im Mediamix.
Die Studie „Grown-up Internet“ beleuchtet anhand des hochaktuellen Themas der Standardisierung von Online-Reichweitenmessungen und Werbeformaten sowie des „Dauerbrenners“ TKP versus CPX die beiden wichtigsten Probleme der Online-Werbebranche. Als Bestandsaufnahme liefert sie umfassende Hintergrundinformationen und strategische Entscheidungen wichtiger Player der Branche von AGOF und AOL über DoubleClick, Google, Nielsen//NetRatings und T-Online bis zu WEB.DE und Yahoo!.
Inhaltsverzeichnis:
| Verzeichnis der Tabellen und Abbildungen | 3 | |
| Sperrvermerk | 4 | |
| I. | Vorbemerkungen | 5 |
| 1. | Untersuchungsmethode | 5 |
| 2. | Untersuchungszeitraum | 5 |
| 3. | Formaler Hinweis zur Zitierweise von Internetquellen | 5 |
| 4. | Allgemeine Hinweise und Haftungsausschluss | 6 |
| II. | GROWN-UP INTERNET - Durch Marktforschungs-Standards und transparente Onlinewerbung zum etablierten Werbemedium | 7 |
| 1. | Einleitung | 7 |
| 2. | Problemstellung | 13 |
| 3. | Inhaltliche Angebote und Zielgruppen der untersuchten Portale | 20 |
| 3.1 | Zur Auswahl der untersuchten Portale | 20 |
| 3.2 | Die Portale im Einzelnen | 21 |
| 3.3 | Kurzer Vergleich der Soziodemographie | 34 |
| 4. | Kooperationen bei Suchmaschinentechnologie und -marketing | 35 |
| 5. | Verfahren zur Messung von Reichweiten und Nutzerzahlen | 38 |
| 5.1 | @facts Monatsauswertungen | 38 |
| 5.2 | AGIREV Online Reichweiten Monitor (ORM) | 39 |
| 5.3 | Nielsen//NetRatings | 40 |
| 5.4 | IVW / Infoline | 41 |
| 5.5 | Online-Datenerhebungsverfahren im Vergleich zum Medium Fernsehen | 43 |
| 5.6 | Vor- und Nachteile von User-Centric- und Site-Centric-Verfahren | 45 |
| 5.7 | Spezifische Probleme von Logfile- und URL-Tracking-Messverfahren | 46 |
| 5.8 | AGOF und Nielsen auf dem Weg zu neuen Onlinewährungen | 48 |
| 6. | Werbeformate und Abrechungsmodelle | 52 |
| 6.1 | Die Lemonad-Statistiken | 52 |
| 6.2 | Standardisierung von Online-Werbeformaten | 53 |
| 6.3 | Media-Agenturen zwischen Branding und Response | 55 |
| 6.4 | CPX-Abrechnungsmodelle versus Tausendkontaktpreis | 57 |
| 6.5 | Fazit | 60 |
| 7. | Ausblick | 61 |
| III. | Anhang | 62 |
| 1. | Literatur und Quellenangaben | 62 |
| 1.1 | Bücher | 62 |
| 1.2 | Zeitschriften | 63 |
| 1.3 | Studien, Kataloge und sonstige Quellen im PDF-Format | 64 |
| 1.4 | Online-Angebote | 65 |
| 2. | Danksagung | 67 |
| 3. | Über den Autor | 68 |
| Eidesstattliche Versicherung | 69 |
zum Jahr „2012 das größte Web-Telekommunikationsunternehmen der Welt“127 werden. Bereits 42 Prozent des Jahresumsatzes128 steckt man daher in die Forschung, vor allem für die Kommunikationsplattform Com.win129, die für private und geschäftliche Nutzer alle Funktionen der digitalen Kommunikation wie E-Mail, SMS, Fax, Instant Messaging, Filemanaging, Telefon- und Kontaktmanagement sowie Windows- und Filesharing unabhängig vom jeweiligen Endgerät zur Verfügung stellen will. Trotz dieses sehr speziellen technischen Schwerpunktes - keine andere der hier untersuchten Portal-Companies betreibt ähnlichen Aufwand - ruht das Geschäft von WEB.DE auch auf den Säulen Onlinewerbung und E-Commerce. In europäische Dimensionen ist man dabei bereits vorgestoßen; so wurde im November 2003 zusammen mit dem französischen Portal Wanadoo, zu dem auch das britische Portal freeserve gehört, sowie mit der italienischen Portal-Company Libero ein WerbeNetzwerk gegründet130, das die Schaltung von europaweiten Online-Kampagnen erlaubt. Bei seiner Websuche hält das WEB.DE-Management es ebenfalls mit branchennahen Kooperationen; die Suchtechnologie kommt von Inktomi, einer 100prozentigen Yahoo!-Tochtergesellschaft, die Vermarktung von Textlinks läuft aber auch über Google, den früheren Technologielieferanten. Mit Werbekunden versteht sich WEB.DE offensichtlich gut, denn sieben Mal im Untersuchungszeitraum konnten die Karlsruher in der Lemonad-Statistik Top der Websites nach Anzahl der Werbekunden unter den ersten fünf Plätzen landen131. [...]
Absturz der T-Aktie in 2001 haben dem Konzern bis jetzt nicht schaden können: In der Verbrauchergunst steht T-Online hinter AOL an Platz 2 der vertrauenswürdigsten Online-Marken123. Die jüngst zugegebene Existenz von 2,25 Millionen Karteileichen im Kundenverzeichnis124 wird daran wohl nichts ändern. Das Portal T-Online.de muss in Aufbau, Design und Inhalt als überfrachtet bezeichnet werden. Mitbewerber wie freenet oder WEB.DE bieten eine wesentlich übersichtlichere Struktur, ohne bei der Contentmenge entscheidende Abstriche zu machen. Ähnlich wie bei Lycos und MSN wird die Strategie verfolgt, möglichst jedes Consumer-Thema abzudecken, jedes Informationsbedürfnis zu befriedigen und daneben noch den Vertrieb der eigenen Produkte voranzutreiben. Dass dadurch die Zielgruppe für Werbetreibende sehr breit wird (ähnlich wie bei T-Online), hat zwar den Vorteil guter Branding-Möglichkeiten, jedoch müssen Werbetreibende die angebotenen Targeting-Maßnahmen125 zur exakten Zielgruppenansprache differenziert nutzen, um zum gewünschten Erfolg zu kommen. Als größter Serviceprovider Deutschlands ist T-Online insgesamt eine Macht im Internet, an der kein Werbetreibender vorbeikommt. [...]
Das große deutsche Portal, aber das größte? Wenn Google kein RichMedia-Portal ist, dann ja. Doch Google ist dank permanenter Produktneuentwicklung und aufgrund der zu erwartenden Erlöse beim kommenden Börsengang auf dem besten Wege, sich auch in Deutschland dauerhaft von den Mitbewerbern abzusetzen. Bezogen auf die Unique Audience lag Google.de in 10 von 12 Monaten des Untersuchungszeitraums knapp vor T-Online119. Auch nach ORM und nach @facts hat Google stets mehr Besucher und Nutzer auf sich gezogen. Nichtsdestotrotz ist die börsennotierte T-Online International AG trotz rückläufiger Mitarbeiterzahlen120 der größte Arbeitgeber unter den Portal-Companies hierzulande und mit über 1,8 Milliarden Euro Umsatz in 2003121 der mit Abstand Umsatzstärkste im Markt. Mit seiner Marktmacht trägt T-Online wesentlich zur Verbreitung von Breitbandanschlüssen bei; allein im ersten Quartal 2004 wurden 280.000 neue DSLKunden gewonnen122. Auch Misserfolge in der Unternehmensgeschichte wie der [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832480981
Arbeit zitieren:
Lenkewitz, Laurenz Juni 2004: Grown-Up Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Kommunikation, Media, Standardisierung, Online



