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Going Public als mögliche Exit-Strategie von Venture Capital-Gesellschaften

Going Public als mögliche Exit-Strategie von Venture Capital-Gesellschaften
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Christoph Schreitl
  • Abgabedatum: Januar 2011
  • Umfang: 33 Seiten
  • Dateigröße: 329,6 KB
  • Note: 3,0
  • Institution / Hochschule: FH Wien Österreich
  • Bibliografie: ca. 44
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-1040-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schreitl, Christoph Januar 2011: Going Public als mögliche Exit-Strategie von Venture Capital-Gesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Going Public, Venture Capital, Börsengang, Trade Sale, Buy Back

Bachelorarbeit von Christoph Schreitl

Einleitung:

Venture Capital Gesellschaften unterstützen typischerweise junge Unternehmen mit zeitlich befristeten Investments. Dieses Investment kann in verschiedene Phasen unterteilt werden. Die letzte, und zugleich wichtigste Phase für die Venture Capital Gesellschaft bildet der Ausstieg aus deren Beteiligung an einem Unternehmen.

Dieser Ausstieg ist ausschlaggebend für die Performance des Investments, da im Gegensatz zurzeit während des Investments (in welcher kaum Gewinne erzielt werden können) der Gewinn je nach Exit-Möglichkeit maximiert werden kann.

Ziel dieser Arbeit ist es, den Prozess des Exits aus Sicht der Venture Capital Gesellschaft, wie auch aus jener des Unternehmens aufzuzeigen. Vor allem der Gang an die Börse inklusive dessen Ablauf und Voraussetzungen wird betrachtet.

Die unterschiedlichen Ausstiegsmöglichkeiten werden mit ihren Vor- und Nachteilen aufgezeigt. Der Fokus liegt hierbei am Ausstieg über den Börsengang. Welche Börsen kommen für innovative Wachstumsunternehmen in Fragen und welche Einflussfaktoren gibt es bei der Wahl des richtigen Börsenplatzes?

Für diese Bachelorarbeit wird die Methodik der Literaturarbeit angewandt.

Einleitend werden in der Arbeit die Problemstellung, die Zielsetzung und die Forschungsfragen behandelt. Anschließend werden die zu Grunde liegende wissenschaftliche Methodik sowie der Aufbau der Arbeit dargestellt.

Der zweite Teil dieser Arbeit befasst sich mit dem Begriff Venture Capital Investment, als Teil von Private Equity.

Um dem Leser einen allgemeinen Überblick zu verschaffen, wird im dritten Teil die Bedeutung der verschiedenen Exit-Möglichkeiten mit ihren Vor- und Nachteilen, behandelt.

Der vierte Teil richtet den Fokus auf den Börsengang als Ausstiegsmöglichkeit.

Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Vorbereitungs- und Durchführungsphase eines Börsengangs. Anschließend wird erarbeitet an welcher Börse ein Börsengang für ein Wachstumsunternehmen erfolgen kann und soll. Weiters werden unterschiedliche Gesichtspunkte für einen Börsengang aus der Sicht der Venture Capital Gesellschaft und der des unterstützten Unternehmens bearbeitet.

Die Arbeit resultiert in einer Schlussbetrachtung, welche die wichtigsten Erkenntnisse nochmals zusammenfassend darstellt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Forschungsfragen 1
1.3 Wissenschaftliche Methodik 1
1.4 Aufbau der Arbeit 1
2. Venture Capital Investments 3
3. Exit-Varianten 4
3.1 Börsengang 4
3.1.1 Vorteile des Börsengangs 4
3.1.2 Nachteile des Börsengangs 5
3.2 Trade Sale 6
3.2.1 Vorteile des Trade Sales 6
3.2.2 Nachteile des Trade Sales 7
3.3 Secondary Buy-out 7
3.3.1 Vorteile des Secondary Buy-out 8
3.3.2 Nachteile des Secondary Buy-out 8
3.4 Buy Back 9
3.4.1 Vorteile des Buy Backs 9
3.4.2 Nachteile des Buy Backs 9
3.5 Totalabschreibung 10
3.5.1 Vorteile der Totalabschreibung 10
3.5.2 Nachteile der Totalabschreibung 10
3.6 Globale Bedeutung der einzelnen Exit-Möglichkeiten 10
4. Exit aus einem Venture Capital Investment über die Börse 11
4.1 Der Gang an die Börse 12
4.1.1 Ablauf 12
4.1.2 Voraussetzungen 15
4.2 Festlegung des Emissionspreises 15
4.3 Performance eines Ausstiegs über einen Börsengang 16
4.4 Vergleich der verschiedenen Börsen für Wachstumsunternehmen 17
4.4.1 NASDAQ 17
4.4.2 AIM 17
4.4.3 EASDAQ 18
4.4.4 Neuer Markt 19
4.4.5 EURO.NM 19
4.4.6 Wahl des Börsenplatzes 19
4.5 Motive für einen Börsengang aus Sicht des Unternehmens 20
4.6 Motive für einen Bösengang aus Sicht der Venture Capital Gesellschaft 22
5. Schlussbetrachtung 23
Literatur- und Quellenverzeichnis 24

Textprobe:

Kapitel 3.3, Secondary Buy-out:

Beim Secondary Buy-out handelt es sich um einen Verkauf der Beteiligung an einen anderen Finanzinvestor oder ein anderes Venture-Capital-Unternehmen. In der Literatur verwendet man meist noch die Begriffe Secondary Sale bzw. Secondary Purchase. Der Secondary Buy-out reiht sich vom Standpunkt der Lukrativität hinter dem Börsengang und dem Trade Sale ein, da Finanzinvestoren in der Regel eine hohe IRR erwarten und deshalb der Kaufpreis entsprechend niedriger ausfällt. Dennoch steigt der Anteil an Secondary Buy-outs als Exit-Variante stetig. Gründe hierfür sind das oft schwierige Börsenumfeld welches einen IPO verhindert. Oftmals besitzt das zu veräußernde Unternehmen auch noch nicht die notwendige Reife für einen Börsengang oder einen Trade Sale. Das Hauptmotiv für einen Secondary Buy-out besteht in der strategischen Neupositionierung des Venture Capital Unternehmens. Da manche Geschäftsbereich nicht mehr zum Portfolio des Finanziers passen, diese aber nicht die Reife für einen IPO oder einen Trade Sale aufweisen, wird der Verkauf an einen anderen Finanzinvestor bevorzugt.

3.3.1, Vorteile des Secondary Buy-out:

Strategische Überlegungen: Durch die Übernahme eines Investors besteht die Möglichkeit entweder den Marktanteil, den Markteinfluss und das Know-how zu erhöhen. Die Wertschöpfungskette kann ebenfalls verlängert werden.

Kostentechnische Überlegungen: Secondary Buy-outs sind kalkulierbare und risikoärmere Investments. Grund dafür ist der Einstieg in das Unternehmen welches sich bereits in einer späteren Finanzierungsphase befindet, und daher die Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung wesentlich niedriger ist, als zum Startup-Zeitpunkt des Unternehmens.

3.3.2, Nachteile des Secondary Buy-out:

Durch den Verkauf der Beteiligung an einen Finanzinvestor, räumt man diesem ein Mitspracherecht bei strategischen Entscheidungen ein. Der Hauptnachteil liegt allerdings im zumeist nicht so hoch ausfallenden Verkaufserlös, im Vergleich zu anderen Exit-Varianten.

3.4, Buy Back:

Bei einem Exit durch Buy Back werden die vom Venture-Capital-Investor gehaltenen Anteile durch die Alt-Gesellschafter bzw. das Management des Unternehmens zurückgekauft. Diese Exit-Variante tritt meist nur dann ein, wenn ein schlechterer Erfolg erzielt wurde als erwartet, und somit die Anteile nicht besonders viel an Wert gewonnen haben. Denn ohne entsprechende Wertsteigerung der Anteile, stehen oft andere Exit-Kanäle als das Buy Back, nicht zur Verfügung.

3.4.1, Vorteile des Buy Backs:

Kosten: Verglichen mit anderen Exit-Varianten wie dem Börsengang, Trade-Sale und Secondary Buy-out, handelt es sich beim Buy Back um die kostengünstigste Ausstiegsmöglichkeit der Beteiligung. Dies hat einfache Gründe: Es muss keine Käufersuche stattfinden, und somit entfallen alle, mit diesem Prozess verbundenen, Kosten.

Unternehmenskultur: Da bei einem Buy Back im Regelfall das Alt-Management erhalten bleibt, kommt es auch zu keiner Änderung der Unternehmenskultur.

3.4.2, Nachteile des Buy Backs:

Geringe Rendite: Ein Buy Back als Beteiligungsausstieg gilt als die Variante mit dem geringsten Returnpotential. Dies ist der Grund warum zahlreiche Venture Capital Investoren diese Exit-Variante nicht als Ausstiegsmöglichkeit in Ihre Verträge inkludieren.

Kapitalmangel: Oftmals haben die Gesellschafter des unterstützten Unternehmens nicht die Möglichkeit den Kaufpreis aus Eigenmitteln aufzubringen. Da aber eine Fremdfinanzierung in Form von Bankkrediten zumeist nur an aussichtsreiche Unternehmen gewährt wird, kann es hier zu einem Kapitalengpass kommen.

Interessenkonflikt: Die Altgesellschafter verfolgen das Ziel einen möglichst niedrigen Preis für die Beteiligung zu bezahlen, wobei hingegen die Venture-Capital-Investoren einen hohen Verkaufserlös erzielen wollen.

Arbeit zitieren:
Schreitl, Christoph Januar 2011: Going Public als mögliche Exit-Strategie von Venture Capital-Gesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Going Public, Venture Capital, Börsengang, Trade Sale, Buy Back

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