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Gesundheitsförderung und gesundheitliche Versorgung von Senioren/-innen in dem Hamburger Bezirk Altona – Entwicklung und Umsetzung der Gesundheitsziele aus Sicht der Akteure

Gesundheitsförderung und gesundheitliche Versorgung von Senioren/-innen in dem Hamburger Bezirk Altona – Entwicklung und Umsetzung der Gesundheitsziele aus Sicht der Akteure
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Miriam Rathke
  • Abgabedatum: August 2009
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 3,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Deutschland
  • Bibliografie: ca. 56
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-1388-5
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rathke, Miriam August 2009: Gesundheitsförderung und gesundheitliche Versorgung von Senioren/-innen in dem Hamburger Bezirk Altona – Entwicklung und Umsetzung der Gesundheitsziele aus Sicht der Akteure, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Gesundheitsförderung, Gesundheitsziele, Senioren, Prävention, Gesundheitspolitik

Diplomarbeit von Miriam Rathke

Einleitung:

‘Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, nach dem er segelt.’ Michel de Montaigne (1533-1592).

Dieses maritime Zitat lässt nicht nur den Hamburger verstehen, worauf Montaigne mit diesem Bildnis anspielt: um etwas zu erreichen, bedarf es eines klaren Zieles.

Hintergrund und Aufgabenstellung:

Die Formulierung von Gesundheitszielen als Steuerungsinstrument des gesundheitspolitischen Handelns findet mittlerweile auch bei Akteuren in Deutschland Verwendung. Institutionen und Verbände unterschiedlicher Art bemühen sich vermehrt, ihr Vorgehen an Gesundheitszielen auszurichten, denn in Anbetracht knapper Ressourcen ist effizienter Mitteleinsatz unabdingbar.

Nicht nur in der Gesundheitsberichterstattung, sondern auch bei der Formulierung und Anwendung von Gesundheitszielen weist Deutschland, im internationalen Vergleich, einen erheblichen Rückstand auf. Es gibt auf Bundesebene keine an übergreifenden Gesundheitszielen orientierte Gesamtplanung der Gesundheitspolitik.

Als positiver Ansatz ist das Projekt ‘gesundheitsziele.de’ zu erwähnen. Unter dem Dach der Gesellschaft für Versicherungswissenschaft und -gestaltung e.V. (GVG) und gefördert vom Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung (BMGS) haben sich im Dezember des Jahres 2000 Akteure aus dem Gesundheitswesen zusammengetan, um Gesundheitsziele als gesundheitspolitisches Steuerungsinstrument zu etablieren. Die Arbeit von ‘gesundheitsziele.de’ schließt an internationale Initiativen wie z.B. ‘Gesundheit für alle’ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an. Des Weiteren haben einige Bundesländer in den 1990er-Jahren Gesundheitsziele formuliert. Meist waren diese Ziele jedoch nicht in eine Gesamtstrategie eingebunden und somit hatten die Bemühungen der letzten Jahre weder eine systematische Gesundheitsberichterstattung, noch einen Konsens über Gesundheitsziele zum Ergebnis.

Gesundheitsziele sollen die Individual- und die Bevölkerungsgesundheit verbessern. Dieser Aufgabe hat sich auch der Hamburger Bezirk Altona angenommen. Nach dem Beschluss der Bezirksversammlung soll das Gesundheitsamt Altona mit Hilfe verschiedener Akteure innerhalb von zwei Jahren (2008-2010) in unterschiedlichen Bereichen Gesundheitsziele festlegen und umsetzen. Die Formulierung von Gesundheitszielen auf Bezirksebene ist in Hamburg ein Pilotprojekt. Altona ist Vorreiter und sollte das Projekt erfolgreich sein, so könnte es anderen Bezirken möglicherweise als Vorbild dienen.

In der vorliegenden Diplomarbeit wird der Blick nur auf den Bereich der Seniorengesundheit gerichtet. Gesundheitsförderung und gesundheitliche Versorgung von Senioren sind aufgrund der demografischen Entwicklung gesundheitspolitisch bedeutsame und aktuelle Themen. In der Literatur finden sich verschiedene Konzepte und Beispiele für die Verbesserung der Lebensqualität alter Menschen auf kommunaler Ebene. Speziell für Senioren formulierte Gesundheitsziele sind demgegenüber nur vereinzelt zu finden.

Im Rahmen dieser Arbeit wird erstmals sowohl der Prozess der Entwicklung als auch der Umsetzung der Gesundheitsziele für die in dem Hamburger Bezirk Altona lebenden Senioren beleuchtet. Es erfolgt eine Art Zwischenevaluation, in dem die an der Zielentwicklung und -umsetzung beteiligten Akteure der Arbeitsgruppe ‘Leben im Alter’ zu ihrem Vorgehen befragt werden. Folgende Forschungsfrage gilt es zu beantworten:

Wie beurteilen die Akteure der AG ‘Leben im Alter’ die Entwicklung und Umsetzung der Gesundheitsziele für die in Altona lebenden Senioren?

Um Antworten auf diese Frage zu erhalten, wurde zunächst eine Dokumentenanalyse durchgeführt, auf Grundlage derer ein Interviewleitfaden entwickelt wurde, um das aus der qualitativen Sozialforschung stammende Instrument des leitfadengestützten Experteninterviews anwenden zu können. Theoretische Grundlage für die Wahl dieses Instrumentes bildete zum einen die Veröffentlichung ‘Experteninterviews und qualitative Inhaltsanalyse’ von Jochen Gläser und Grit Laudel, zum anderen wurden das Werk ‘Das Experteninterview - Theorie, Methode, Anwendung’ von Alexander Bogner, Beate Littig und Wolfgang Menz und die darin zu findenden Beiträge unterschiedlicher Autoren für die theoretischen Ausführungen herangezogen.

Es wurde ein qualitativer Ansatz gewählt, da nur mit einer sehr kleinen Fallzahl gearbeitet wurde (fünf Interviews). Zudem wurde nach Kausalmechanismen gesucht, was nur durch eine detaillierte Analyse weniger Fälle möglich ist. Nicht die Häufigkeit des Auftretens von Merkmalen bestimmter Sachverhalte (quantitativer Ansatz) waren für das Forschungsinteresse relevant. Vielmehr hatten die vorhandenen Erwartungen und theoretischen Überzeugungen offenen Charakter. Das Interesse lag auf den individuellen Blickwinkeln der Experten bzgl. der Prozesse der Gesundheitszielentwicklung und -umsetzung.

Aufbau der Arbeit:

Nach der Einleitung folgt im zweiten Kapitel Grundlegendes zu dem Thema ‘Gesundheitsförderung für Senioren’. Zuerst werden die demografische Lage und der sozialstrukturelle Alterswandel in Deutschland dargestellt, um auf die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema Gesundheit im Alter aufmerksam zu machen. Dem folgt eine Beschreibung des Begriffes Gesundheit sowie die Abgrenzung der Begrifflichkeiten Prävention und Gesundheitsförderung. Des Weiteren werden die unterschiedlichen Ressourcen alter Menschen beschrieben. Hiermit soll verdeutlicht werden, wie viel Potenzial alte Menschen heutzutage besitzen, um einen wohlbehaltenen Lebensabend verbringen zu können und an welchen Punkten Prävention und Gesundheitsförderung dies unterstützen könnten. Im dritten Kapitel werden allgemeine Informationen zu dem Thema Gesundheitsziele dargestellt. Zudem werden die einzelnen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Versorgung für Senioren aus dem Hamburger Bezirk Altona und die Akteure der AG ‘Leben im Alter’ vorgestellt. Das vierte Kapitel präsentiert eine sozialstrukturelle Übersicht der alternden Gesellschaft in der Hansestadt Hamburg. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der empirischen Erhebung, die dieser Arbeit zu Grunde liegt. Die Forschungs- und Auswertungsmethode wird dargestellt und mit Hilfe eines Beispieles erläutert. Im sechsten Kapitel folgt schließlich die Darstellung der Ergebnisse, welche im siebten Kapitel diskutiert werden. Die Arbeit schließt mit einem Resümee.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Abkürzungsverzeichnis VII
Abstract 8
1. Einleitung 9
1.1 Hintergrund und Aufgabenstellung 9
1.2 Aufbau der Arbeit 11
2. Gesundheitsförderung für Senioren/-innen 13
2.1 Demografische Entwicklung in Deutschland 13
2.2 Der sozialstrukturelle Alterswandel 15
2.3 Bedeutung von Gesundheit 16
2.4 Prävention und Gesundheitsförderung 18
2.5 Ressourcen alter Menschen 20
2.5.1 Gesundheitliche Ressourcen 20
2.5.2 Psychische Ressourcen 22
2.5.3 Soziale Ressourcen 23
2.5.4 Materielle Ressourcen 25
3. Gesundheitsziele für Senioren/-innen in dem Hamburger Bezirk Altona 28
3.1 Die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und gesundheitlichen Versorgung für Senioren/-innen aus dem Hamburger Bezirk Altona 31
3.2 Die Akteure der Zielbildungs-AG ‘Leben im Alter’ 31
4. Altern in Hamburg – eine sozialstrukturelle Übersicht 33
5. Empirische Erhebung 36
5.1 Die Dokumentenanalyse 36
5.2 Das Experteninterview 39
5.2.1 Auswahlkriterien der Experten 40
5.2.2 Entwicklung des Interviewleitfadens 41
5.2.3 Vorgehen 43
5.3 Qualitative Inhaltsanalyse 45
5.4 Anwendung der Qualitativen Inhaltsanalyse – Beispiel für das Vorgehen 47
6. Ergebnisse 49
6.1 Die Entstehung der AG ‘Leben im Alter’ 49
6.2 Die Motivation der einzelnen Akteure 51
6.3 Der Prozess der Entwicklung der Gesundheitsziele 51
6.4 Die Zusammenarbeit innerhalb der Arbeitsgruppe 53
6.5 Subjektives Zielverständnis der Arbeit 54
6.6 Die einzelnen Maßnahmen 55
6.6.1 Prävention in Bezug auf gesundheitliche Einschränkungen im Alter 55
6.6.2 Nachbarschaftshilfe und Austausch zwischen Alt und Jung anregen 57
6.6.3 Möglichst lange selbstbestimmt im vertrauten Umfeld leben und neueWohnformen fördern 58
6.6.4 Angehörige aufklären, unterstützen und entlasten durch Information, Schulung und Beratung 60
6.6.5 Bedarfsorientierte Gestaltung der Hilfsangebote 61
6.6.6 Stärkung der privaten/ professionellen ambulanten Pflege 61
6.6.7 Begleitetes Sterben ermöglichen 63
6.7 Der Prozess der Umsetzung der Gesundheitsziele 65
6.8 Verbindlichkeit und Verantwortlichkeit der Umsetzung 67
6.9 Die Zielgruppe 67
7. Diskussion der Ergebnisse 68
8. Resümee 79
Literaturverzeichnis 82
Quellenverzeichnis 89
Anhang 93

Textprobe:

Kapitel 2.5, Ressourcen alter Menschen:

Ressourcen werden unter anderem definiert als ‘das Insgesamt der einer Person zur Verfügung stehenden, von ihr genutzten oder beeinflußten, schützenden und fördernden Kompetenzen und äußeren Handlungsmöglichkeiten.’ In welchem Maße Menschen in der Lage sind, Veränderungen der körperlichen wie auch geistigen Leistungsfähigkeit zu kompensieren, die der Prozess des Alterns mit sich bringt und inwieweit es ihnen gelingt, ein Leben zu führen, das sich an persönliche Bedürfnisse anlehnt, hängt zum Großteil von den jeweils verfügbaren Ressourcen ab. Im Folgenden sollen verschiedene Ressourcen alter Menschen dargestellt werden.

2.5.1, Gesundheitliche Ressourcen:

Altern ist in der Natur ein normaler Prozess, der dazu führt, dass die Funktionsfähigkeit des Körpers und seiner Organe mit den Jahren abnimmt. Altern wird in der heutigen Gesellschaft häufig mit Hilfs- und Pflegebedürftigkeit assoziiert, ungeachtet dessen, dass die Mehrzahl der alten Menschen ein aktives und überwiegend unabhängiges Leben führt. Es gibt eine Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild – je älter die Menschen im Laufe ihres Lebens werden, umso positiver stehen sie dem Alter gegenüber. Der Gesundheitszustand älterer Menschen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert, wie durch internationale Studien belegt wird. Es wurde zudem bestätigt, dass Morbidität nicht allein durch den Prozess des Alterns, sondern auch durch veränderbare Risikofaktoren (z.B. erhöhte Cholesterinwerte) gefördert wird. Durch den medizinischen Fortschritt hat sich die Lebenserwartung erhöht und zudem kam es zu einer Verschiebung im Spektrum der Todesursachen. Statt Krankheiten, wie beispielsweise Tuberkulose oder Influenza, die Anfang des 20. Jahrhunderts häufige Ursachen für Todesfälle waren, überwiegen heute die chronischen Erkrankungen als Todesursachen. Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems und Krebserkrankungen spielen hierbei eine große Rolle. Erkrankungen, die ferner die Mortalität beeinflussen, sondern in erster Linie zu Funktionseinschränkungen bzw. Pflegebedürftigkeit führen, entstehen oftmals durch externe Risikofaktoren, wie z.B. einen ungesunden Lebensstil und können somit zu einem wesentlichen Anteil durch verändertes Gesundheitsverhalten vermieden werden. Hier sollten Interventionen ansetzen und gesundheitliche Ressourcen gesucht und gefördert werden. Alte Menschen haben beachtliche (gesundheitliche) Potenziale, welche durch gezielte Prävention und Rehabilitation entstehen. Dies bestätigen neuere Erkenntnisse aus Medizin, Sportwissenschaft und anderen Disziplinen. Ein verbessertes Gesundheitsverhalten hat eine geringere Krankheitslast der Bevölkerung zur Folge. Den großen ‘Volkskrankheiten’ kann nach heutigem Wissensstand mit präventiven Maßnahmen erfolgreich begegnet werden. Insbesondere sind hiermit Bluthochdruck und Diabetes mellitus gemeint, beides Krankheitsbilder, die zu kardiovaskulären Erkrankungen führen und häufig einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zur Folge haben. Gelingt es darüber hinaus durch Prävention und Disease-Management-Programme eine unkontrollierte Zunahme von Risikofaktoren (z.B. Rauchen oder Übergewicht) und Erkrankungen zu vermeiden bzw. zu lindern, so ließe sich die Rate an Schlaganfällen, Herzinfarkten, Nierenversagen, peripher-arteriellen Verschlusskrankheiten und Erblindungen signifikant senken. Gesundheit bis ins hohe Alter ist längst keine Utopie mehr, wenn es gelingt, die gesundheitlichen Potenziale und Ressourcen rechtzeitig zu fördern. Hier können Strategien der Prävention und Gesundheitsförderung einen Beitrag leisten. Zu beachten ist, dass die Gruppe der alten Menschen heutzutage sehr heterogen ist und mehrere Generationen umfasst. Somit müssen die Ansatzpunkte für mehr Prävention und Gesundheitsförderung auf die jeweiligen Zielgruppen abgestimmt werden. Ein gesünderer Lebensstil, mehr Bewegung und der konsequente Einsatz vorhandener Früherkennungsmethoden können nicht nur für ein weitgehend beschwerdefreies, langes Leben jedes Einzelnen sorgen, sondern auch das Gesundheitssystem um mehrere Milliarden Euro entlasten.

2.5.2, Psychische Ressourcen:

Historisch gesehen waren die psychischen Ressourcen des Alters, wie beispielsweise die geistige Leistungsfähigkeit und die Möglichkeit, diese aufrechtzuerhalten und zu verbessern, nie so reichhaltig wie heutzutage. Diese ‘neuen’ psychischen Ressourcen gilt es entsprechend zu nutzen. Gesellschaftliche Rahmenbedingungen sollten eine optimale Entfaltung der vorhandenen psychischen Ressourcen möglich machen, zudem sollte ein weiterer Fokus auf die individuelle Motivation eines jeden älteren Menschen gelegt werden, um z.B. das Interesse für bürgerschaftliches Engagement zu wecken bzw. zu unterstützen.

Sowohl die seelisch-geistige Dimension als auch die soziale Dimension sind häufig von Kompetenzen gekennzeichnet. Kontinuierliche Informationsverarbeitung, Anhäufung und Ordnung von Erfahrungen und Wissen auf der einen Seite sowie die (Weiter-)Entwicklung und Nutzung von sozialkommunikativen Fähigkeiten ebenso wie geistige, emotionale oder motivationale Ausdrucksformen von (psychologischer) Produktivität auf der anderen Seite sind hierfür verantwortlich.

Damit die Entwicklung von Lebenswissen (oder der Weisheit) im Alter möglich ist, bedarf es eines bestimmten Ausmaßes an Reflexion über grundlegende Fragen des Lebens im Lebenslauf. Wenn sich Menschen kognitiv wie emotional mit grundlegenden Fragen des Lebens auseinandergesetzt haben und ein reflektierter Umgang mit Entwicklungsanforderungen stattgefunden hat, so verfügen diese Menschen im Alter über folgende (aus psychologischer Perspektive charakterisierte) Potenziale:

‘hoch entwickelte, bereichsspezifische Wissenssysteme (zum Beispiel Expertenwissen in Bezug auf ehemals ausgeübten Beruf oder auf ausserberufliche Interessengebiete, Wissen hinsichtlich grundlegender Fragen des Lebens); effektive Handlungsstrategien zur Bewältigung von Anforderungen in diesen spezifischen Bereichen; Überblick über diese spezifischen Bereiche; Fähigkeiten im Bereich der Kommunikation mit anderen Menschen sowie Offenheit für neue Anforderungen und Verpflichtungen’.

Um kognitive Leistungsfähigkeit zu erhalten, bedarf es kognitiver Aktivität und herausfordernder Tätigkeiten, aber auch körperlicher Aktivität. Nicht nur die körperliche Gesundheit und Lebenserwartung sind durch Sport und Bewegung positiv zu beeinflussen, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit. Körperliche Aktivität regt den Stoffwechsel und Kreislauf an und schützt deshalb vor Schädigungen des Nervengewebes. Auch an diesem Punkt können präventive Maßnahmen ansetzen und zu guten Erfolgen führen. Sogar bei leichten Formen von Demenz kann kognitives Training zur zeitweiligen Steigerung von Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistungen führen.

Arbeit zitieren:
Rathke, Miriam August 2009: Gesundheitsförderung und gesundheitliche Versorgung von Senioren/-innen in dem Hamburger Bezirk Altona – Entwicklung und Umsetzung der Gesundheitsziele aus Sicht der Akteure, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Gesundheitsförderung, Gesundheitsziele, Senioren, Prävention, Gesundheitspolitik

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