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Gesundheitsberatung in der Pflege

Gesundheitsberatung in der Pflege
Über dieses Buch
  • Art: Bachelorarbeit
  • Autor: Judith Wasserbauer
  • Abgabedatum: Januar 2011
  • Umfang: 38 Seiten
  • Dateigröße: 428,1 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Medizinische Universität Graz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8428-1459-2
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Wasserbauer, Judith Januar 2011: Gesundheitsberatung in der Pflege, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Gesundheit, Beratung, Pflege, Interview, Prävention

Bachelorarbeit von Judith Wasserbauer

Einleitung:

‘Gesundheit lässt sich nicht kaufen, aber sehr gut verkaufen.’ Wie dieses Zitat ausdrückt, lässt sich Gesundheit nicht kaufen. Es liegt am Verhalten des Individuums. Die Gesundheitsberatung nimmt einen wichtigen Stellenwert ein um Krankheiten zu verhindern und Gesundheit zu fördern. Der Begriff Gesundheitsberatung wird von den Organisationen unterschiedlich betrachtet.

Außerdem stehen Gesundheitsdienste überall unter zunehmendem Druck. Die aktuellen Probleme der Gesellschaft und die Veränderungen in den Gesellschaftsentwicklungen (z.B. Individualisierung) führen dazu, dass sich Beratung gegenwärtig als ein expandierender und professioneller Arbeitsbereich darstellt.

Angefangen von dem Ausbildungscurriculum bis zum Kompetenzbild, wird das Thema Gesundheitsberatung nicht genau definiert.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema ‘Gesundheitsberatung’ in der Pflege. Am Anfang wird der theoretische Hintergrund erklärt. Anschließend wurden qualitative Experteninterviews mit diplomiertem Pflegepersonal durchgeführt, welche in einem Altenpflegeheim, einem Krankenhaus und in der Hauskrankenpflege beschäftigt sind.

Inhaltsverzeichnis:

Danksagung II
Inhaltsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
Kurzfassung 6
1. Einleitung 8
1.1 Ausgangslage 8
1.2 Zielsetzung 8
2. Theorie von Gesundheitsberatung 9
2.1 Definitionen 9
2.1.1 Gesundheit 9
2.1.2 Beratung 10
2.1.3 Gesundheitsberatung 11
2.2 Funktionen der Gesundheitsberatung 11
2.3 Beratungskonstellationen in der Pflege 12
2.4 Beratungskonzepte in der Pflege 12
2.4.1 Psychoanalytischer Beratungsansatz 12
2.4.2 Verhaltenstherapeutischer Beratungsansatz 13
2.4.3 Humanistischer Beratungsansatz 14
2.4.4 Familientherapeutischer/Systemischer Beratungsansatz 15
2.4.5 Lösungsorientierter Beratungsansatz 15
2.5 Beratungsprozess 17
2.6 Checklisten zur Gesundheitsberatung und Prävention 19
3. Forderungen der World Health Organisation (WHO) 21
3.1 Kurzbeschreibung der WHO 21
3.2 Forderungen der WHO im Bezug auf Gesundheitsberatung 22
3.2.1 Gesetzliche Rahmenbedingungen (GuKG) 22
3.2.2 Curriculare Rahmenbedingungen 23
3.2.3 Programmatische Rahmenbedingungen 27
4. Qualitative Experteninterviews 29
4.1 Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester in der Langzeitaltenpflege 29
4.2 Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester im Krankenhaus 30
4.3 Dipl. Gesundheits- und Krankenschwester in der Hauskrankenpflege 32
4.5 Zusammenfassung der Experteninterviews 34
5. Zusammenfassung 35
Literaturverzeichnis 36

Textprobe:

Kapitel 2, Theorie von Gesundheitsberatung:

Die ‘Gesundheitsberatung’ in der Pflege ist eine wichtige Dienstleistung. Es können dadurch Krankheiten verhindert und die Gesundheit gefördert werden.

2.1, Definitionen:

Den Begriff ‘Gesundheitsberatung’ kann man in zwei Hinsichten betrachten. Auf der einen Seite geht es um das Thema ‘Gesundheit’ und auf der anderen Seite geht es um die ‘Beratung’.

2.1.1, Gesundheit:

Es gibt verschiedene Definitionen von Gesundheit. Der Begriff wird von den Organisationen unterschiedlich betrachtet:

Eine davon ist jene der World Health Organisation (WHO) 1946:

‘Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit und Gebrechen’.

Gandhi meinte dazu:

‘Gesundheit heißt, man muss sich wohl fühlen, sich frei bewegen können, guten Appetit haben, normal in seinen Funktionen sein und daher keinen Arzt aufsuchen müssen’.

Eine weitere Definition von Berger:

‘Gesundheit bezeichnet einen Prozess der Anpassung. Sie ist nicht das Ergebnis instinktiven Verhaltens, sondern autonomer, wenngleich kulturell geformter Reaktionen auf eine sozial geschaffene Realität. Sie bezeichnet die Fähigkeit, sich auf ein wechselndes Milieu einzustellen, erwachsen und älter zu werden, im Falle einer Verletzung oder Krankheit zu gesunden, zu leiden und in Frieden den Tod zu erwarten. Daneben bezieht Gesundheit auch die Zukunft mit ein, daher gehören zu ihr auch die Angst sowie die innere Kraft, mit ihr zu leben’.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es wichtig ist, sich physisch, psychisch und sozial gesund zu fühlen bzw. zu sein.

2.1.2, Beratung:

Verschiedene Wissenschaftler und Philosophen haben sich mit diesem Thema beschäftigt und versucht, eine Definition für diesen Begriff zu finden:

Eine davon ist von Dietrich 1987:

‘Klienten suchen Beratungsinstitutionen deswegen auf, weil sie mit schwierigen Lebenslagen und/oder mit ihrer eigenen schwierigen Persönlichkeit nicht mehr zurechtkommen. Sie erwarten von der Beratung eine Behebung oder Reduzierung ihrer Schwierigkeiten. Durch professionelle Beratung wird versucht, beim Klienten einen aktiven Lernprozess in Gang zu bringen, der es ihm ermöglicht, eine neue Kompetenzebene für erfolgreichere und zufrieden stellendere Auseinandersetzung mit seinen Problemen und Schwierigkeiten zu gewinnen. Die allgemeine Zielrichtung der Veränderungen, die durch Beratung angestrebt werden, ist an der Verbesserung der Bewältigungskompetenz, der Selbsthilfebereitschaft, Selbststeuerungsfähigkeit und Handlungstüchtigkeit des Klienten orientiert’.

Eine neuere Definition von Schwarzer und Buchwald:

‘Beratung hat das primäre Ziel, einen als problematisch erlebten Zustand zu klären und die aktuell bestehende Entscheidungsunsicherheit zu reduzieren. Die Zielsetzung des Beratungsanlasses kann neben der Optimierung einer problematischen Entscheidung auch darin liegen, die Informationsbasis zu verbessern oder sich bei der Realisierung einer Maßnahme helfen zu lassen’.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sämtliche analysierte Definitionen von Beratung gemeinsame Merkmale haben: Orientierung: Feststellen des Problems Entscheidungsfindung des ‘Ratlosen’: Lösungsansätze finden Berater steht hierarchisch über den Klienten und bleibt abstinent.

2.1.3, Gesundheitsberatung:

Demnach versteht man unter Gesundheitsberatung, den Ratsuchenden zu unterstützen, einen physischen, psychischen und sozialen Gesundheitszustand zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Arbeit zitieren:
Wasserbauer, Judith Januar 2011: Gesundheitsberatung in der Pflege, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Gesundheit, Beratung, Pflege, Interview, Prävention

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