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Gestaltungsmöglichkeiten der Entlohnung über Beteiligung am Gesellschaftskapital und deren handels- und steuerrechtliche Folgen

Gestaltungsmöglichkeiten der Entlohnung über Beteiligung am Gesellschaftskapital und deren handels- und steuerrechtliche Folgen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Thelen
  • Abgabedatum: April 1999
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 4,5 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1974-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1974-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1974-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Thelen, Michael April 1999: Gestaltungsmöglichkeiten der Entlohnung über Beteiligung am Gesellschaftskapital und deren handels- und steuerrechtliche Folgen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Mitarbeiterentlohnung, Stock Options, Bilanzierung und Besteuerung, virtuelle Optionen, KonTraG

Diplomarbeit von Michael Thelen

Problemstellung:

Die Beteiligung von Mitarbeitern und Vorständen am Gesellschaftskapital als Bestandteil der Entlohnung wird zur Zeit in Forschung, Praxis und Rechtsprechung erneut stark diskutiert. Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die durch das KonTraG neu geschaffenen Möglichkeiten zum Einsatz moderner Beteiligungskonzepte. Die Ermöglichung dieser Konzepte war eines der Hauptziele des KonTraG.

Grundidee der Beteiligungskonzepte ist der Versuch, das aus der Principal-Agent-Theorie bekannte Problem des Interessengegensatzes zwischen den Unternehmenseigentümern einerseits und dem Management / den Mitarbeitern andererseits zu lösen. Durch entsprechende Ausgestaltung der Beteiligungskonzepte, d.h. durch Angleichung der Interessen von Aktionären und (vor allem) Management, soll hier Anreizkompatibilität geschaffen werden.

Die bisher gängigen Instrumente waren die Ausgabe von Belegschaftsaktien für die Mitarbeiter sowie die Beteiligung der Führungskräfte/Vorstände über den Umweg der Wandelschuldverschreibungen oder der Optionsanleihen. Die Änderungen des KonTraG ermöglichen nun den Einsatz von aus den USA bekannten Instrumenten. Die größte Aufmerksamkeit zieht dabei die Ausgabe von Stock Options, d.h. die direkte Ausgabe von Aktienbezugsrechten an die Teilnehmer eines solchen Beteiligungsprogrammes, auf sich. Des weiteren bietet sich nach wie vor das Instrument "Belegschaftsaktien" an. Hinzu kommen die sogenannten virtuellen Eigenkapitalinstrumente wie "Stock Appreciation Rights" und "Phantom Stock".

In Rahmen dieser Arbeit werden die durch das KonTraG neu geschaffenen Möglichkeiten, insbesondere die Ausgabe von Stock Options, dargestellt. Zum Vergleich werden zunächst die bisher gängigen Gestaltungen dargelegt. Bei der Untersuchung der (neuen) Möglichkeiten werden die wirtschaftlichen Beweggründe der Bezugsberechtigten, der Aktionäre und der übrigen Arbeitnehmer untersucht sowie Möglichkeiten und notwendige Bedingungen, die an diese Programme geknüpft werden sollten, jeweils für die Ausgabe von Stock Options aufgezeigt. Außerdem sollen die (neuen) gesellschaftsrechtlichen Grundlagen betrachtet werden, die diesem Konzept zugrunde liegen. Hierbei sind vor allem die Möglichkeiten der Beschaffung des notwendigen Kapitals / der Aktien und die aktienrechtliche Mitwirkung des Aufsichtsrates und der Hauptversammlung zu untersuchen.

Die relevanten Erkenntnisse sollen anschließend auf andere mögliche Konzepte übertragen und die einzelnen Konzepte unter Berücksichtigung der Interessengruppen und verschiedener Unternehmssituationen verglichen werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungen V
Abbildungen VII
A Einleitung 1
B Beteiligung von Mitarbeitern und Organen am Gesellschaftskapital als Entlohnungsbestandteil 3
1. Grundsätzliche Überlegungen 3
2. Bisher gängige Gestaltungen 5
2.1 Belegschaftsaktien 5
2.2 Wandelschuldverschreibungen / Optionsanleihen 8
3. Neue Gestaltungsmöglichkeiten der Entlohnung durch Beteiligung am Gesellschaftskapital 9
3.1 Grundlagen 9
3.2 Einteilung der Vergütungsmodelle 9
3.3 Stock Option Programme 10
3.3.1 Erwartungen an die Programme 12
3.3.2 Adressatenkreis 15
3.3.3 Wirtschaftliche Ausgestaltung 16
3.3.3.1 Ausübungssperren 16
3.3.3.2 Sperrfristen 17
3.3.3.3 Verfallklauseln 17
3.3.3.4 Referenzkurs 18
3.3.3.5 Erfolgsziele 18
3.3.4 Gesellschaftsrechtliche Ausgestaltung 21
3.3.4.1 Zulässigkeit nach dem AktG 21
3.3.4.2 Bereitstellung der Aktien 22
3.3.4.3 Angemessenheit der Gesamtvergütung 25
3.3.4.4 Mitwirkung der Hauptversammlung 26
3.3.4.5 Aufgaben des Betriebsrates und des Aufsichtsrates in Vergütungsfragen 27
3.3.4.6 Insiderrechtliche Aspekte 29
3.3.4.7 Informationsanforderungen an Stock Option Plans 33
3.3.5 Auswirkungen auf die Unternehmensliquidität 34
3.4 Stock Appreciation Rights 36
3.5 Phantom Stock 37
4. Vergleich der Eigenkapitalinstrumente 38
4.1 Grundlegender Vergleich der Modelle 38
4.2 Vergleich aus Sicht der Interessengruppen 40
4.2.1 Vergleich aus Sicht der Aktionäre 40
4.2.2 Vergleich aus Sicht der Begünstigten 41
4.3 Vergleich aus Sicht des Unternehmens unter Berücksichtigung verschiedener Unternehmenssituationen 42
4.3.1 Vergleich im Fall von Gründung / Going Public / Sanierung der Gesellschaft 42
4.3.2 Vergleich im Fall normalen Geschäftsgangs 43
4.3.3 Vergleich für ein Unternehmen in einer Boomphase 44
4.3.4 Vergleich für ein Unternehmen in der Rezession 44
C Bilanzielle Behandlung 45
1. Grundlegende Überlegungen 45
2. Mustergesellschaft 45
3. Bilanzierung eines Stock Option Programms 47
3.1 Bilanzierung der Ausgabe der Stock Options 47
3.1.1 Beschaffung der Aktien durch Kapitalerhöhung 47
3.1.2 Beschaffung der Aktien durch Rückkauf eigener Anteile 49
3.1.2.1 Bilanzierung der eigenen Anteile 49
3.1.2.2 Bilanzierung der Verpflichtungen aus dem Optionsprogramm 51
3.1.2.3 Bilanzierung bei Erwerb der eigenen Anteile zum Zeitpunkt der Optionszusage 55
3.1.2.4 Bilanzierung bei Erwerb der eigenen Anteile zum Zeitpunkt der Optionsausübung 57
3.1.3 Durchführung der Optionsausgabe durch Programmkauf 58
4. Bilanzierung der Ausgabe von Belegschaftsaktien 59
5. Bilanzierung der virtuellen Eigenkapitalinstrumente 60
5.1 Bilanzierung von Stock Appreciation Rights 60
5.2 Bilanzierung von Phantom Stock 62
6. Angaben im Anhang 62
D Steuerliche Behandlung 64
1. Steuerliche Behandlung bei den Begünstigten 64
1.1 Steuerliche Behandlung bei den Begünstigten eines Stock Option Plans 64
1.1.1 Bestimmung der Einkunftsart und Steuerpflicht der Einkünfte 64
1.1.2 Zeitpunkt und Bewertung des Zuflusses 65
1.1.3 Steuertarif und Vergünstigungen 67
1.1.4 Steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten 67
1.1.5 Besteuerung im Rahmen von Spekulationstatbeständen 68
1.1.6 Behandlung von grenzüberschreitenden Sachverhalten 69
1.2 Steuerliche Behandlung und öffentliche Förderung des Erwerbs von Belegschaftsaktien 72
1.3 Steuerliche Behandlung der Entlohnung über virtuelle Eigenkapitalinstrumente 73
2. Steuerliche Behandlung der Programme bei der ausgebenden Gesellschaft 73
2.1 Steuerliche Behandlung der Ausgabe von Stock-Options und Belegschaftsaktien 74
2.1.1 Bedienung der Programme durch Ausgabe neuer Aktien 74
2.1.2 Bedienung der Programme durch Ankauf eigener Aktien 74
2.2 Steuerliche Folgen beim Einsatz virtueller Eigenkapitalinstrumente 76
2.3 Die Verpflichtung der Gesellschaft zum Lohnsteuerabzug 76
3. Steuerliche Konsequenzen für die Altaktionäre 77
E Schlußbeurteilung 78
1. Stand der praktischen Umsetzung 78
2. Stand der Rechtsprechung 79
3. Ausblick 80
Anhang
Anhang 1 - Verwässerung der Altanteile 82
Anhang 2 - Mustervertrag für einen Aktienoptionsplan für das Management und für leitende Angestellte 84
Anhang 3 - Bilanz / GuV nach Optionsausübung im Fall der Aktienbeschaffung durch bedingte Kapitalerhöhung 90
Anhang 4 - Bilanz / GuV nach Optionsausübung im Fall der Aktienbeschaffung durch Rückkauf eigener Aktien zum Zusagezeitpunkt 92
Anhang 5 - Bilanzierung eines drohenden Verlustes aus dem Rückkauf der eigenen Anteile 93
Anhang 6 - Bilanzen / GuV bei Erwerb der eigenen Anteile zum Zeitpunkt der Optionsausübung und für Stock Appreciation Rights 95
Anhang 7 - Bilanz / GuV nach Optionsausübung im Fall eines Programmkaufs 97
Anhang 8 - Bilanz / GuV nach der Ausgabe von Belegschaftsaktien 99
Anhang 8 - Fallbeispiele zur internationalen Besteuerung von Stock Options 100
Literaturverzeichnis VIII
Erklärung XIX
Lebenslauf XXI

Arbeit zitieren:
Thelen, Michael April 1999: Gestaltungsmöglichkeiten der Entlohnung über Beteiligung am Gesellschaftskapital und deren handels- und steuerrechtliche Folgen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Mitarbeiterentlohnung, Stock Options, Bilanzierung und Besteuerung, virtuelle Optionen, KonTraG

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