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Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem am Beispiel des Vertriebsbereichs

Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem am Beispiel des Vertriebsbereichs
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Mathias Gallenkamp
  • Abgabedatum: Oktober 1998
  • Umfang: 145 Seiten
  • Dateigröße: 755,7 KB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Handelshochschule Leipzig (HHL) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2472-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2472-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2472-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Gallenkamp, Mathias Oktober 1998: Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem am Beispiel des Vertriebsbereichs, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Anreizsystem, Vertrieb, Kundenwert

Diplomarbeit von Mathias Gallenkamp

Gang der Untersuchung:

Nach einem allgemeinen Überblick über Anreizsysteme wird die Kundenwertorientierung als neuartige, überlebensnotwendige Unternehmensphilosophie entwickelt. Ein detailliertes Kundenwert-Schema mit Ursache-Wirkungs-Beziehungen sorgt dabei für ein strukturiertes und übersichtliches Verständnis der Zusammenhänge der Kundenwertorientierung und liefert ausgewählte Kennzahlen als Bemessungsgrundlage für ein Anreizsystem.

Durch die Verbindung der Kundenwertorientierung mit Anreizsystemen wird anschließend verdeutlicht, dass diese Philosophie in der Unternehmung umgesetzt werden muss. Im Vertrieb wird deshalb die Zusammenführung der Kundenwertorientierung und des Anreizsystems praktisch umgesetzt. Dabei wird auch auf die Messbarkeit der Kennzahlen eingegangen.

Den Schluss bilden die Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem im Vertrieb.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
Formelverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
1.1 Probleme kundenorientierter Anreizsysteme 2
1.2 Ziel und Vorgehensweise 3
2. Anreizsysteme 5
2.1 Definition des Anreizsystems 5
2.2 Notwendigkeit von Anreizsystemen 6
2.3 Funktionen eines Anreizsystems 10
2.4 Anforderungen für die Entwicklung von Anreizsystemen 13
2.5 Schritte bei der Entwicklung und Umsetzung eines Anreizsystems 15
2.6 Anreizarten 15
3. Kundenwertorientierung 19
3.1 Herleitung der Kundenwertorientierung 19
3.1.1 Resource-Dependence-Ansatz 19
3.1.2 Kundenorientierung 20
3.1.2.1 Definition der Kundenorientierung 20
3.1.2.2 Kritik an der Kundenorientierung 21
3.1.3 Definition der Kundenwertorientierung 23
3.2 Der Kundenwert als Kerngröße der Kundenwertorientierung 23
3.2.1 Definition des Kundenwertes 23
3.2.2 Berechnungsmodell für den Kundenwert 24
3.2.2.1 Modifizierung des Grundmodells 25
3.2.2.2 Ermittlung der Daten für die Berechnung des Kundenwertes 29
3.2.2.2.1 Prognose 30
3.2.2.2.2 Prozeßkostenrechnung und Datenbank 33
3.2.3 Implikationen des Kundenwertes 34
3.3 Entwurf eines Kundenwert - Schemas 37
3.3.1 Konzept der Kundenbindung 37
3.3.1.1 Definition der Kundenbindung 38
3.3.1.2 Einflußfaktoren auf die Kundenbindung 39
3.3.1.2.1 Streben nach Abwechslung 40
3.3.1.2.2 Attraktivität des Konkurrenzangebotes 40
3.3.1.2.3 Wechselbarrieren 41
3.3.1.2.4 Kundenzufriedenheit 43
3.3.1.2.4.1 Definition der Kundenzufriedenheit 43
3.3.1.2.4.2 Kundenreaktionen auf Zufriedenheit und Unzufriedenheit 44
3.3.1.2.4.3 Einflußfaktoren der Kundenzufriedenheit 49
3.3.1.3 Auswirkung der Kundenbindung 53
3.3.2 Einflußfaktoren auf die Kundenwertkomponenten 54
3.3.2.1 Einnahmen 54
3.3.2.1.1 Preis 54
3.3.2.1.2 Menge 55
3.3.2.2 Ausgaben 55
3.3.2.2.1 Akquisitionsausgaben 56
3.3.2.2.2 Bindungsausgaben 56
3.3.2.2.3 Sonstige Ausgaben 57
3.3.2.3 Gewinn 59
3.3.2.4 Wiederkaufwahrscheinlichkeit 61
3.3.2.5 Beziehungsdauer 61
3.3.2.6 Anzahl der Kunden in einem Marktsegment 62
3.3.2.7 Kapitalkosten 63
3.3.3 Das Kundenwert-Schema im Überblick 64
3.4 Verbindung von Anreizsystemen und Kundenwertorientierung 65
4. Vertrieb 68
4.1 Definition und Aufgaben des Vertriebs 68
4.2 Kundenwertorientierung im Vertrieb 69
4.3 Auswahl der Bemessungsgrundlage 72
4.3.1 Berücksichtigung von Zielen und Anforderungen 72
4.3.2 Berücksichtigung der Absatzorganisation 73
4.3.3 Berücksichtigung der Meßbarkeit und Zurechenbarkeit 76
4.4 Zielvereinbarung sowie Art und Umfang des Anreizes 83
5. Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem im Vertrieb 84
6. Schlußbetrachtungen 87
Anhang 89
Literaturverzeichnis 117
Beilage 131

Automatisiert erstellter Textauszug:

Im folgenden wird auf jeden der vier Faktoren eingegangen. 3.3.1.2.1 Streben nach Abwechslung Das Streben nach Abwechslung bedeutet, daß ein Kunde mit der Leistung eines Unternehmens durchaus zufrieden sein kann, ihn aber der Wunsch nach etwas Neuem zu einem Wechsel zur Konkurrenz bewegt. Dies ist völlig unabhängig von der Beurteilung der Leistung anderer Anbieter. Je stärker der Wunsch nach Abwechslung ist, desto weniger bindet sich der Kunde an den Lieferanten.159 3.3.1.2.2 Attraktivität des Konkurrenzangebotes Wenn ein Käufer nach einem Produkt sucht, überlegt er sich, inwieweit sich dieses Produkt eignet, seine Bedürfnisse zu befriedigen. Dabei wird der Käufer unterschiedliche Produkte von unterschiedlichen Herstellern vergleichen. Selbst wenn er das Produkt meist von einem Anbieter gekauft hat, kann es durchaus sein, daß er auf ein anderes Produkt von der Konkurrenz aufmerksam gemacht wird. Eignet sich das Produkt der Konkurrenz besser zur Bedürfnisbefriedigung, kann es zu einem Lieferantenwechsel [...]

Kundenloyalität ist ebenfalls ein oft benutzter und schon häufig untersuchter Begriff. Sie entspricht vom Inhalt her der Passivdimension der Kundenbindung, weil sie ebenfalls die Verhaltensweise und die Einstellung des Kunden beschreibt. Das gleiche gilt auch für die Kundentreue.155 Im Mittelpunkt der Betrachtungen zum Kundenwert stehen nicht die Aktivitäten des Unternehmens. Von Interesse ist vielmehr die Passivdimension, weil das Ergebnis der Anstrengungen gemessen werden soll, um die Leistung der Menschen im Unternehmen beurteilen und um höhere Kundenwerte erzielen zu können. Dafür ist es erforderlich, die Einflußfaktoren der Kundenbindung zu bestimmen. 3.3.1.2 Einflußfaktoren auf die Kundenbindung Unternehmen wissen zu wenig über die Determinanten der Kundenbindung, weshalb sie sich mit der Umsetzung auch schwer tun.156 Nach einer Untersuchung unterschiedlicher theoretischer Ansätze beschränken sich die Einflußfaktoren der Kundenbindung auf vier [...]

Das Bewußtsein für Kundenbindung rückt aufgrund von global gestiegener Wettbewerbsintensität immer mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Unternehmen.150 In Deutschland hat dieses Managementinstrument im Vergleich zu den USA allerdings noch zu selten Einzug gefunden. Es rangiert nur auf Rang 8 im Vergleich zu Rang 4 bei us-amerikanischen Unternehmen – jedoch mit steigender Tendenz.151 Von vielen wird es sogar als wichtige Voraussetzung für Erfolg eingestuft.152 Deshalb verwundert es, daß der Begriff viel verwendet, aber selten abgegrenzt wird, ganz zu schweigen von der Operationalisierung.153 Um ein einheitliches Verständnis zu schaffen, wird die Kundenbindung im Sinne kundenwertorientierter Anreizsysteme definiert. 3.3.1.1 Definition der Kundenbindung Mit Bindung wird generell eine bestimmte Art von Beziehung assoziiert, die ein besonderes Verhalten mit sich bringt. Betrachtungspunkt kann somit das Verhalten als auch das Ergebnis sein. Deshalb birgt die Kundenbindung eine Aktiv- und eine Passivdimension in sich. Rein aus der Perspektive des Unternehmens ist mit der Aktivdimension das „Binden“ des Kunden selbst gemeint. Die Aktivitäten des Unternehmens haben die Aufgabe, eine möglichst lang andauernde Beziehung zum Kunden aufzubauen, zu stabilisieren und zu sichern, indem das Verhalten und die Einstellung des Kunden beeinflußt werden. Das tatsächliche Verhalten und die Einstellung des Kunden als Ergebnis der Bemühungen stellen die Passivdimension dar. Der Kunde ist ans Unternehmen gebunden, wenn er sich wohl fühlt, Vertrauen zum Unternehmen hat und sich zu Wiederkäufen oder sogar zu Zusatzkäufen entschließt und dies auch in der Zukunft vorhat. Neben diesen freiwilligen Motiven der Bindung spielen auch unfreiwillige Gründe eine Rolle. Wenn es z.B. in erreichbarer Entfernung kein alternatives Angebot gibt, ist der Kunde zwangsläufig an das Unternehmen gebunden, auch wenn er mit der Leistung nicht zufrieden ist. Auf die Ursachen der Kundenbindung wird noch näher eingegangen. Neben den Kaufabsichten empfiehlt der Kunde eventuell die Leistungen des Unternehmens an andere weiter, was zu neuen Beziehungen führt. Da seitens des Unternehmens eine dau- [...]

Arbeit zitieren:
Gallenkamp, Mathias Oktober 1998: Gestaltungsanforderungen an ein kundenwertorientiertes Anreizsystem am Beispiel des Vertriebsbereichs, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kundenzufriedenheit, Kundenbindung, Anreizsystem, Vertrieb, Kundenwert

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