Die Geschichte des Internet und seine Bedeutung für das Marketing sowie den Automobil-Kaufentscheidungsprozess
- Art: Studienarbeit
- Autor: Timo Steigemann
- Abgabedatum: März 2003
- Umfang: 57 Seiten
- Dateigröße: 888,7 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Pforzheim Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6886-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6886-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6886-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Steigemann, Timo März 2003: Die Geschichte des Internet und seine Bedeutung für das Marketing sowie den Automobil-Kaufentscheidungsprozess, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Typologie, Online-Kommunikation, Kommunikationsmittel, Internetauftritt, Verkaufsinstrument
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Studienarbeit von Timo Steigemann
Problemstellung:
Aufgrund der zunehmenden Individualisierung der Konsumentenbedürfnisse und der fortschreitenden Fragmentierung von Märkten ergeben sich für das zielgruppenorientierte Marketing besondere Herausforderungen. Durch diese ansteigende Fragmentierung ist es im Bereich der Marketing-Kommunikation sehr schwierig geworden, die einzelnen Zielgruppen über die klassischen Medien zu erreichen und dabei eine zufriedenstellende Kontaktqualität zu erzielen, da der Individualisierung der Botschaften und deren Umfang enge Grenzen gesetzt sind. Außerdem führt die ständige Erhöhung der Werbeaktivitäten zu einer Informationsüberlastung der Adressaten. Beide Faktoren – mangelnde Individualisierung der Botschaften und Informationsüberlastung – führen zu einer sinkenden Kommunikationseffizienz.
Es wird daher nach neuen Wegen gesucht, um die einzelnen Zielgruppen effizient zu erreichen und die Kommunikationseffizienz zu verbessern. Hier bietet das relativ junge Medium Internet, das in den letzten Jahren zunehmend Verbreitung in sämtlichen Bevölkerungsschichten gefunden hat, im Rahmen der Marketing-Kommunikation, in deren sämtlichen Bereichen es eingesetzt werden kann, zahlreiche Möglichkeiten. Dabei kann (und muss) es den gesamten Marketingprozess und die dabei eingesetzten Marketinginstrumente unterstützen. Durch das seit Jahren anhaltende Wachstum des Internet und seiner zunehmenden Verbreitung und Akzeptanz in der Bevölkerung eignet es sich hervorragend für Unternehmen, ihre Produkte in einem adäquaten Rahmen zu präsentieren.
Auf Dauer wird es sich kaum ein Unternehmen leisten können, nicht im Internet präsent zu sein. Zwar steckt die Nutzung des Internet für die verschiedenen Bereiche des Marketing noch in den Anfängen, doch darf man daraus nicht schließen, dass das Internet-Marketing nur für Spezialisten von Interesse ist. Denn interessant ist: wie bedeutsam wird Internet-Marketing in zwei, fünf oder zehn Jahren sein? Diese Frage stellt sich vielen Unternehmen bereits heute; deshalb ist es wichtig, diese verhältnismäßig neue Marketingform zu begreifen und umzusetzen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | II | |
| Tabellenverzeichnis | III | |
| 1 | Einführung | |
| Hintergrund und Zielsetzung | 1 | |
| 2 | Das Internet als Kommunikationsmedium | |
| 2.1 | Das Internet als Medium | 3 |
| a | Ursprung und Entwicklung | 3 |
| b | Dienste im Internet | 5 |
| c | Nutzergruppen | 7 |
| d | Typologien | 12 |
| Summary | 15 | |
| 2.2 | Online-Marketing | 16 |
| a | Definition „Online-Marketing“ | 16 |
| b | Vorteile der Online-Kommunikation | 18 |
| c | Das Internet als neues Kommunikationsmittel | 20 |
| d | Wie kann das Internet die Marketingkommunikation unterstützen? | 25 |
| e | Faktoren für einen erfolgreichen Internetauftritt | 27 |
| Summary | 32 | |
| 2.3 | Der Kaufentscheidungsprozess | 33 |
| a | Der Automobil-Kaufentscheidungsprozess | 33 |
| b | Das Internet als Informations- und Verkaufsinstrument | 37 |
| Summary | 45 | |
| Quellenverzeichnis | IV |
Das Internet als Kommunikationsmedium – Online-Marketing keting laut Theobald/Stehle Ziel des Unternehmens ist, ein einzelnes Produkt an so viele Kunden wie möglich zu veräußern, ist es im One-to-One-Marketing, eine längerfristige Kundenbeziehung aufzubauen, um dadurch einem einzelnen Kunden über einen längeren Zeitraum und über viele Produktlinien hinweg so viele Produkte wie möglich zu verkaufen.60 One-to-One- und One-to-ManyMarketing schließen sich aber keinesfalls gegenseitig aus, sie greifen vielmehr ineinander, d.h. die meisten Unternehmen verfolgen beide Marketing-Strategien parallel. Es ist dem Unternehmen durch die One-to-One-Kommunikation möglich, gezielt auf die Bedürfnisse der einzelnen Kunden einzugehen, wodurch eine engere und langfristigere Beziehung geschaffen werden kann. Die hinter diesem Marketingansatz liegende Motivation ist die Annahme, dass das Ausweiten bestehender Beziehungen oftmals ertragsreicher ist als das Ausbauen von Marktanteilen.61 Nachstehende Abbildungen verdeutlichen die Unterschiede zwischen der Oneto-Many-Kommunikation und der One-to-One-Kommunikation: Unternehmen (U), übermittelt eine Information (I1) an die Kunden (Kn). Bei der One-to-Many-Kommunikation wird stets die gleiche Information an alle Kunden übermittelt, wobei die Kunden keine Response-Möglichkeit haben. K1 I1 I1 U I1 K4 Abb. 7: One-to-Many-Kommunikation im Massenmarketing I1 K3 K2 [...]
Das Internet als Kommunikationsmedium – Online-Marketing Der größte Vorteil der Pull-Kommunikation besteht darin, dass der Nachfrager nur mit dem Angebot konfrontiert wird, für das er sich tatsächlich auch interessiert. Ein Information-Overload kann so vermieden werden. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Nachfrager sofort zu den für ihn relevanten Informationen geleitet wird und er nicht durch längerdauerndes Suchen auch für ihn nicht interessante Informationen konsumieren muss. Nachteilig wirkt sich aus, dass eine automatische Informationsversorgung nicht gegeben ist, d.h. der Informationsanbieter kann den Nachfrager nicht automatisch mit neuen Informationen versorgen. Ihm ist somit die Möglichkeit genommen, von sich aus den Dialog zum Konsument erneut aufzunehmen, es sei denn, ihm ist z.B. die Email-Adresse des Kunden bekannt. Ist sie das nicht, ist er auf die Rückkehr des Kunden aus eigener Motivation angewiesen und somit besteht die Gefahr, schnell in Vergessenheit zu geraten.59 2. Das Internet ermöglicht eine One-to-One-Kommunikation Das Internet ist ein interaktives Medium. Dem Unternehmen ist es dadurch möglich, den Dialog mit einzelnen Kunden aufzunehmen, sofern der Kunde seine Bereitschaft dazu erklärt, indem er z.B. dem Unternehmen seine E-MailAdresse bekannt gibt oder von sich aus Kontakt mit dem Unternehmen aufnimmt. Man spricht hier von einer One-to-One-Kommunikation. Beispiele für die Interaktivität sind: Diskussionsforen Mailing-Listen Newsgroups Angebotswünsche bzw. –kritik Umfragen/Marktforschung [...]
Das Internet hingegen ist ein Pull-Medium (engl.: to pull = ziehen), d.h. der Informationsanbieter stellt Inhalte bereit und der Informationsnachfrager wählt aus ihnen aus.57 Man spricht hierbei von der „individuellen Selektion“, d.h. der Nutzer kann selbst entscheiden, wann, wo und in welchem Umfang er bestimmte Informationen abruft.58 Laut Theobald/Stehle sind neben dem Internet auch Zeitungen und Zeitschriften typische Beispiele von Pull-Medien: auch hier hat der Leser die Wahl, ob und wann er bestimmte Inhalte liest oder nicht. Hierzu ist jedoch kritisch anzumerken, dass sich das Konsumieren bestimmter Inhalte nicht vollständig vermeiden lässt, da der Leser z.B. beim Blättern durch eine Zeitschrift zwangsläufig auch die für ihn nicht relevanten Informationen kurz „anlesen“ muss, um sie dann zu überblättern. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832468866
Arbeit zitieren:
Steigemann, Timo März 2003: Die Geschichte des Internet und seine Bedeutung für das Marketing sowie den Automobil-Kaufentscheidungsprozess, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Typologie, Online-Kommunikation, Kommunikationsmittel, Internetauftritt, Verkaufsinstrument



