Der Geschäftsreiseprozess - Optimierungspotenziale und Zukunftsentwicklung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Britta Striemer
- Abgabedatum: April 2002
- Umfang: 95 Seiten
- Dateigröße: 2,5 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5627-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5627-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5627-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Striemer, Britta April 2002: Der Geschäftsreiseprozess - Optimierungspotenziale und Zukunftsentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Prozessoptimierung, Business Travel Management, mobile Business, Mobile Travel, Travel Management System
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Diplomarbeit von Britta Striemer
Gang der Untersuchung:
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Geschäftsreiseprozess, dessen Optimierungspotenzial und seiner möglichen zukünftigen Entwicklung. Bedingt durch die Globalisierung und Internationalisierung der Märkte kommt der Geschäftsreise eine wachsende Bedeutung zu. Steigende Reisekosten sind die Folge. Zu untersuchen sind dabei nicht nur die Einsparpotenziale bei den direkten Reisekosten, sondern speziell die Potenziale der oft erheblichen indirekten Reisekosten.
Im ersten Teil geht es somit um eine Zerlegung des Geschäftsreiseprozesses in seine einzelnen Bestandteile und seine Inhalte. Ziel ist, mehr Transparenz zu erhalten und somit Einsparpotenziale aufzeigen und Lösungsmöglichkeiten benennen zu können. Fragen wie, was ist Business Travel Management (BTM) und was ein Travel Management System (TMS) und wie kann eine Neugestaltung des Prozesses aussehen, werden geklärt. Das Aufzeigen von Optimierungspotenzialen bei den direkten und indirekten Reisekosten und die Einsatzmöglichkeiten von IT-Lösungen für eine effizientere und übersichtlichere Prozessgestaltung, z.B. durch Online-Buchungstools und Reisekostenabrechnungssysteme, werden dabei mit einbezogen.
Die Einordnung des BTM innerhalb der Unternehmensorganisation wird nur ansatzweise betrachtet, da es sich um sehr unternehmensindividuelle Lösungen handelt. Eine erfolgreiche Implementierung des BTM ist jedoch nur durch Schaffung bestimmter Rahmenbedingungen möglich, auf die im Kapitel „Workflow Solutions im Business Travel Management“ eingegangen wird.
Im zweiten Teil geht es um Internet-Anwendungen und mobile Business (m-Business). Durch den Einsatz von Internetbasierten-Anwendungen oder neuer Technologien kann eine schnellere und effizientere Neugestaltung des Geschäftsreiseprozesses möglich werden. Der Schwerpunkt liegt hier bei dem möglichen Zusatznutzen, der sich dem Unternehmen durch den Einsatz solcher Anwendungen bietet. Die Frage, ob Geschäftsreisen in der heutigen Form überhaupt noch notwendig sind oder sich durch Videokonferenzsysteme ersetzen lassen, schließt sich an. Den Abschluss bildet eine Zukunftsaussicht für den Geschäftsreisenbereich.
Ziel dieser Arbeit ist es, eine Prozessoptimierung und dessen mögliche Einsparpotenziale durch den Einsatz neuer Technologien darzustellen und mögliche Trends aufzuzeigen.
Inhaltsverzeichnis:
| ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS | ||
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | ||
| 1. | EINLEITUNG | 12 |
| 1.1 | AUFGABENSTELLUNG | 12 |
| 1.2 | ABGRENZUNG DES THEMAS | 14 |
| 2. | BEGRIFFSBESTIMMUNGEN | 15 |
| 2.1 | BUSINESS TRAVEL MANAGEMENT | 15 |
| 2.1.1 | GRUNDLAGEN DES BUSINESS TRAVEL MANAGEMENT | 15 |
| 2.1.2 | AUFGABEN UND ZIELE DES BUSINESS TRAVEL MANAGEMENT | 16 |
| 2.1.3 | ORGANISATORISCHE ANSIEDLUNG DES BUSINESS TRAVEL MANAGEMENT | 19 |
| 2.2 | TRAVEL MANAGEMENT SYSTEM | 20 |
| 2.3 | DER PROZESSBEGRIFF | 21 |
| 3. | DER GESCHÄFTREISEPROZESS | 23 |
| 3.1 | DIE GESCHÄFTSREISE IN ZAHLEN | 23 |
| 3.2 | VORÜBERLEGUNGEN | 26 |
| 3.3 | REISEPLANUNG | 26 |
| 3.3.1 | INFORMATIONSBESCHAFFUNG | 26 |
| 3.3.2 | REISEBEANTRAGUNG/-GENEHMIGUNG | 26 |
| 3.4 | REISEORGANISATION | 27 |
| 3.4.1 | BUCHUNG | 27 |
| 3.4.2 | VORFINANZIERUNG | 29 |
| 3.5 | REISEDURCHFÜHRUNG | 29 |
| 3.6 | REISEKOSTENABRECHNUNG | 29 |
| 3.6.1 | KOSTENERFASSUNG | 29 |
| 3.6.2 | GENEHMIGUNG / PRÜFUNG | 30 |
| 3.6.3 | ZAHLUNG | 30 |
| 3.7 | STEUERUNG / CONTROLLING | 30 |
| 3.7.1 | AUSWERTUNG | 30 |
| 3.7.2 | EINKAUFSVERHANDLUNGEN | 31 |
| 3.7.3 | REISERICHTLINIEN | 31 |
| 4. | NEUGESTALTUNG VON GESCHÄFTSPROZESSEN | 32 |
| 4.1 | DIE PROZESSOPTIMIERUNG | 32 |
| 4.2 | BUSINESS PROCESS REENGINEERING (BPR) | 33 |
| 4.3 | PROZESSOPTIMIERUNG VERSUS BPR | 34 |
| 5. | WORKFLOW IM BUSINESS TRAVEL MANAGEMENT | 35 |
| 5.1 | DIE PROZESSANALYSE IM TRAVEL MANAGEMENT | 35 |
| 5.2 | EINSPARPOTENZIALE IM ÜBERBLICK | 37 |
| 5.2.1 | REISEPLANUNG | 38 |
| 5.2.2 | REISEORGANISATION | 39 |
| 5.2.3 | REISEDURCHFÜHRUNG | 42 |
| 5.2.4 | REISEKOSTENABRECHNUNG | 42 |
| 5.2.5 | STEUERUNG/CONTROLLING | 42 |
| 5.3 | WORKFLOW SOLUTIONS IM TRAVEL MANAGEMENT | 47 |
| 5.3.1 | DIE BEGRIFFE WORKFLOW UND WORKFLOW MANAGEMENT-SYSTEM | 47 |
| 5.3.2 | DIE AUFGABE EINES WORKFLOW MANAGEMENT-SYSTEMS | 47 |
| 5.4 | ELEKTRONISCHE SYSTEME ZUR PROZESSINTEGRATION | 48 |
| 5.4.1 | DIE REISEVORBEREITUNG ONLINE | 48 |
| 5.4.2 | DAS ONLINE-BUCHUNGS-TOOL | 49 |
| 5.4.3 | MOBILE BUSINESS | 51 |
| 5.4.4 | DIE REISEKOSTENABRECHNUNG | 51 |
| 5.4.5 | DAS MANAGEMENT INFORMATION SYSTEM | 51 |
| 5.5 | VERTRAGSSTEUERUNG | 52 |
| 6. | MOBILE BUSINESS UND MOBILE COMMERCE | 55 |
| 6.1 | BEGRIFFSBESTIMMUNG E-COMMERCE, E-BUSINESS, M-COMMERCE, M-BUSINESS? | 56 |
| 6.2 | MEHRWERT UND AKZEPTANZ NEUER TECHNOLOGIEN | 57 |
| 6.3 | DIE NEUEN TECHNOLOGIEN | 59 |
| 6.3.1 | GPRS UND UMTS | 59 |
| 6.3.2 | BLUETOOTH | 60 |
| 6.3.3 | WIRELESS LAN | 60 |
| 6.3.4 | KILLERAPPLIKATION | 60 |
| 6.4 | MOBILE TRAVEL DURCH NEUE TECHNISCHE MÖGLICHKEITEN | 61 |
| 6.4.1 | MOBILES EINCHECKEN | 61 |
| 6.4.2 | MOBILES REISEN | 62 |
| 6.4.3 | INTERNET ON BOARD/ON TRAIN | 62 |
| 6.4.4 | MOBILE PAYMENT | 63 |
| 6.4.5 | LOCATION-BASED SERVICES | 64 |
| 6.4.6 | DER INTELLIGENTE REISBEGLEITER | 65 |
| 6.5 | SICHERHEIT | 65 |
| 6.6 | SCHWACHSTELLEN UND RISIKEN | 66 |
| 7. | VIDEOKONFERENZEN | 69 |
| 7.1 | TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN UND EINSATZMÖGLICHKEITEN | 69 |
| 7.2 | VIDEOKONFERENZ VERSUS GESCHÄFTSREISE - ALTERNATIVE ODER NUR SINNVOLLE ERGÄNZUNG? | 70 |
| 8. | ZUKUNFTSAUSSICHTEN | 73 |
| 9. | SCHLUSSBETRACHTUNG | 75 |
| 10. | GLOSSAR | 79 |
| 11. | LITERATURVERZEICHNIS | 86 |
53 Die Zahlung erfolgt per Corporate Card. Ist das ausnahmsweise nicht möglich, ist es sinnvoll, auch die Zahlung elektronisch abzuwickeln, d.h. die Rechnungsstellung erfolgt per e-Mail und die Bezahlung automatisch per Bankeinzug. Sollte der Abrechnungsbetrag nicht stimmen, hat das Unternehmen sechs Wochen Zeit die Abbuchung durch einen Widerspruch rückgängig zu machen. Die Steuerung auf die jeweiligen Leistungsträger erfolgt zentral über das BTM. Die Vereinbarung von Rahmenverträgen ermöglicht dem BTM, der hohen Dynamik im Tourismus aufgrund von nachfrageorientierten Verfügbarkeiten und wechselnden Preiskonditionen entgegen zu wirken. Diese Komplexität ist den Reisenden oftmals nicht bewusst und macht die zentrale Vertragssteuerung durch das BTM notwendig72. Ausgangsbasis bei einer Prozessoptimierung sind häufig viele verschiedene Verträge mit einer Vielzahl von Leistungsträgern. Bei den meist jährlichen Vertragsverhandlungen liegen dem BTM häufig nur Informationen von externen Quellen vor, die erst nach zeitintensiver Aufbereitung für Vertragsverhandlungen verwendbar sind. Die Verhandlungen werden zusätzlich durch die unterschiedliche Aussagefähigkeit dieser Daten erschwert. Die Auswirkungen von prozentualen Veränderungen bei beispielsweise Flugtarifen und einer stattdessen höheren Bonuszahlung auf das Gesamtvolumen sind bei den komplexen Verträgen für das BTM nicht mehr nachvollziehbar. Auch ist ein Vergleich verschiedener Anbieter aufgrund dieser Verträge so gut wie unmöglich, so dass keine Vertragssteuerung durchführbar ist und die Konditionen „gezwungenermaßen“ akzeptiert werden müssen. Ein reines „Reagieren“ ist die Folge. Ein einheitliches Ausschreibungsverfahren durch das BTM kann eine Steuerung und verwertbare Daten gewährleisten. Während des diesjährigen Kongresses „Elektronik in der Touristik“ hat die TravelBoard GmbH73 den travelAnalyzer vorgestellt. Aufgrund der Datenproblematik wurde in Zusammenarbeit mit der [...]
Die steigenden Geschäftsreisekosten und die Ziele Kostenminimierung und Ablaufoptimierung machen es notwendig, auch bestehende Verträge auf Einsparpotenziale zu untersuchen. Eine Möglichkeit ist e-Procurement, also der elektronische Einkauf von Waren und Dienstleistungen. Die Steuerung von Verträgen und deren Rahmenbedingungen sind dabei ebenfalls möglich. Eine von American Express in Auftrag gegebene Studie71 hat herausgefunden, dass 55% der Befragten der Ansicht sind, durch eProcurement bis zu 10% bei den direkten Kosten einsparen zu können. 72% gehen davon aus, die indirekten Kosten um bis zu 25 % zu senken. Dennoch wickeln nur wenige Unternehmen ihren Einkauf elektronisch ab. Ein häufiger Hinderungsgrund sind Insellösungen innerhalb der Unternehmen. Derzeit eingesetzte Programme arbeiten weitestgehend autark ohne eine Verknüpfung zu einer Systemlandschaft oder ohne eine Kompatibilität zu neuen Systemen. Auch die Zweifel an der Datensicherheit und die Authentifizierung sind oft angeführte Argumente. Durch den Einsatz eines Online-Buchungstools werden die Leistungen des Business Travel Managements bereits auf elektronischem Weg eingekauft. Der Einkauf erfolgt dezentral über die jeweiligen Mitarbeiter. [...]
Die Reisevorbereitung geht nahtlos in eine Online-Buchung über. Die Richtlinien sowie die Stammdaten des Reisenden sind in dem Portal hinterlegt, so dass dem System persönliche Vorlieben als auch firmeninterne Einschränkungen bekannt sind. Des weiteren hat der Travel Manager die Möglichkeit, die Darstellung der Daten in der Weise zu beeinflussen, dass nur die Vertragspartner aufgeführt werden. Eine weitere Authentifizierung kann durch die Angabe der Personalnummer und einer Projektnummer erfolgen. Als Bestätigung erhält der Reisende eine e-Mail, in der alle buchungsrelevanten Fakten aufgeführt sind. Die Bezahlung der Tickets erfolgt dann per Corporate Card69. Im Verlauf dieser Arbeit wurde das Online-Buchungs-Tool und seine Aufgaben immer wieder erwähnt. Dieses Tool bildet die Basis für eine internet-basierende Prozessabwicklung, birgt jedoch neben vielen Vorteilen auch Nachteile, die man nicht außer Acht lassen sollte. In der folgenden Tabelle sind einige Vor- und Nachteile des Einsatzes eines Online-Booking-Tools aufgeführt. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832456276
Arbeit zitieren:
Striemer, Britta April 2002: Der Geschäftsreiseprozess - Optimierungspotenziale und Zukunftsentwicklung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Prozessoptimierung, Business Travel Management, mobile Business, Mobile Travel, Travel Management System



