Geschäftsmodelle und Strategien im Mobile Commerce
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Bernhard Scherer
- Abgabedatum: Dezember 2001
- Umfang: 183 Seiten
- Dateigröße: 4,0 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Fridericiana Karlsruhe (TH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4833-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4833-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4833-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Scherer, Bernhard Dezember 2001: Geschäftsmodelle und Strategien im Mobile Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: M-Commerce, UMTS, Erlösquellen
In den Warenkorb
58,00 €
Diplomarbeit von Bernhard Scherer
Einleitung:
Mobile Commerce stellt die Konvergenz von Mobilkommunikation und dem Internet dar. Ziel dieser Diplomarbeit ist es einen strategischen Rahmen für das Mobile Commerce aufzuspannen, der die Besonderheiten der technologischen Entwicklungen einbindet. Deshalb befasst sich ein Teil der Arbeit mit den wichtigsten Technologien des Mobile Commerce (Netzwerk-, Positionierung- und Zahlungs-Technologien), die es zu verstehen gilt, um Potenziale und Probleme der Thematik richtig einzuschätzen. Nach einer Einteilung und Untersuchung der Markt-Akteure werden verschieden Strategieoptionen untersucht. (Ableitung von Kooperations-Strategien anhand der Wertschöpfungskette, übergeordnete Marktstrategien) Die drei darauf aufbauenden Kapitel über Geschäftsmodelle (GM), bilden den Kern dieser Arbeit. Dort werden sämtliche Komponenten eines Geschäftsmodells untersucht und beschrieben. Es wird eine Systematisierung für mögliche Geschäftsmodelle aufgestellt und eine Reihe von Werkzeugen zur Bewertung vorgestellt und angewendet.
Inhaltsverzeichnis:
| 1 | Einleitung: Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 1 |
| 2. | Zentrale Anforderungen des M-Commerce | 3 |
| 2.1 | Definition des Begriffs M-Commerce | 3 |
| 2.2 | Charakterisierungsmodell des M-Commerce | 5 |
| 2.2.1 | Ubiquität | 6 |
| 2.2.2 | Erreichbarkeit | 7 |
| 2.2.3 | Sicherheit | 8 |
| 2.2.4 | Convenience | 9 |
| 2.2.5 | Lokalisierbarkeit | 9 |
| 2.2.6 | Sofortige Verfügbar | 10 |
| 2.2.7 | Personalisierung | 10 |
| 2.3 | Heutige Barrieren | 14 |
| 2.3.1 | Technische Beschränkungen | 14 |
| 2.3.2 | Konzeptionelle Beschränkungen | 17 |
| 3. | Erfolgschancen als Motivation für M-Commerce | 21 |
| 3.1 | Market Drivers | 21 |
| 3.2 | Das Vorreitermodell Japan | 31 |
| 3.3 | Bewertung des i-mode Erfolges | 38 |
| 4. | Die Akteure des M-Commerce | 42 |
| 4.1 | Einteilung der Akteure nach Wertschöpfungsbereichen | 43 |
| 4.2 | Einteilung der Akteure nach Industriebereichen | 45 |
| 5. | Die Revolution der mobilen Datenübertragung | 50 |
| 5.1 | Leitungsverminderung | 50 |
| 5.1.1 | GSM (Global System for Mobile Communication) | 51 |
| 5.1.2 | HSCSD (High Speed Circular Switched Data) | 51 |
| 5.2 | Paketvermittlung | 54 |
| 5.2.1 | GPRS (General Packet Radio Service) | 55 |
| 5.2.2 | EDGE (Enhanced Data Rates for Global Evolution) | 56 |
| 5.2.3 | Der 3G Standard (CDMA) | 59 |
| 5.3 | Benchmarking der Datenübertragungtechnologien | 62 |
| 5.4 | Entwicklung kompatibler mobiler Endgeräte | 66 |
| 6. | Mobile Schlüsseltechnologien | 72 |
| 6.1 | Bluetooth | 72 |
| 6.2 | Zahlungstechnologien | 75 |
| 6.2.1 | Kartenbasierte Zahlungslösungen | 76 |
| 6.2.1.1 | Einfachkartenlösung / Single Card Lösung | 77 |
| 6.2.1.2 | Zwei-Karten-Lösungen | 77 |
| 6.2.1.3 | Externe WIM-Card-Reader | 77 |
| 6.2.1.4 | Operator Billing oder Micropaymentlösungen | 78 |
| 6.2.2 | Makropaymentlösungen | 79 |
| 6.2.3 | Mobile Cash (M-Ca) | 80 |
| 6.2.4 | Bluetooth Zahl | 81 |
| 6.2.5 | Zahlungstechnologien im Überblick | 81 |
| 6.3 | Positionierungstechnologien | 85 |
| 6.3.1 | Cell of Origin | 86 |
| 6.3.2 | E-OTD (Enhanced Observed Time Difference) | 86 |
| 6.3.3 | Netzwerk Triangula | 87 |
| 6.3.4 | Global Positioning System (GPS) und A-GPS | 89 |
| 6.3.5 | Überblick über die Positionierungstechnologien | 90 |
| 7. | Strategien im M-Commerce | 92 |
| 7.1 | Wertschöpfungskette des M-Commerce | 92 |
| 7.1.1 | Aufbau der Wertschöpfungskette des M-Commerce | 93 |
| 7.1.2 | Wertschöpfungsnetz des M-Commerce | 94 |
| 7.2 | Bedeutung von Kooperationen im M-Commerce | 98 |
| 7.2.1 | An welcher Stelle der WK positionieren sich die Akteure | 98 |
| 7.2.2 | Kooperation entlang der Wertschöpfungskette als Strategie | 99 |
| 7.3 | Übergeordnete Marktstrategien | 104 |
| 7.3.1 | Verteidigungsstrategien | 104 |
| 7.3.2 | Differenzierungs- und Wachstums-Strategien | 105 |
| 7.3.3 | Eintrittsstrategien | 105 |
| 7.3.3.1 | Coevolution: Mit dem Markt wachsen | 105 |
| 7.3.3.2 | Markterschließung: Den Markt schaffen | 106 |
| 7.3.3.3 | Einstieg mit geplantem Verkauf (trade-sale) | 106 |
| 7.3.3.4 | Drei Eintrittsstrategien aus dem Portal-Markt | 107 |
| 7.3.4 | Ziele der verschiedenen Akteure | 107 |
| 7.4 | Untersuchung von Strategien anhand von Portalen | 109 |
| 8. | Charakterisierung von Geschäftsmodellen | 113 |
| 8.1 | Definition eines Geschäftsmodells | 113 |
| 8.2 | Erlösquellen | 121 |
| 8.3 | Wertbeitrag für den Kunden | 125 |
| 8.3.1 | Werttreiber unterstützen die Ziele eines Geschäftsmodells | 126 |
| 8.3.1.1 | Kundengewinn | 128 |
| 8.3.1.2 | Kunden binden | 130 |
| 8.3.1.3 | Wirtschaftlichkeit der Dienstleistung | 135 |
| 8.4 | Logistikströme | 135 |
| 8.5 | Kundens | 136 |
| 9. | Klassifikation für Geschäftmodelle | 141 |
| 9.1 | Analogien aus dem E-Commerce | 141 |
| 9.2 | Spezielle Klassifizierungskriterien für M-Commerce | 144 |
| 10. | Bewertung von Geschäftsmodellen | 152 |
| 10.1 | Katalog zur Bewertung eines Geschäftsmodelles | 152 |
| 10.2 | Design eines Geschäftsmodells | 153 |
| 10.2.1 | Anwendungsdesigne | 153 |
| 10.2.2 | Überprüfung des Wertschöpfungspotenzials eines GM mit Hilfe des M-Wert-Modells | 154 |
| 10.2.3 | Überprüfung der gewählten Erlösquellen | 155 |
| 10.3 | Fallstudie am Beispiel Wap-Travel.com | 155 |
| 10.4 | Untersuchung von GM für Portale | 161 |
| 11. | Schlussfolgerungen und Ausblick | 168 |
| 12. | Literaturverzeichnis | 170 |
Der GSM Standard ist ein wesentlicher Grund, warum Europa der USA im Mobilfunkbereich voraus ist, da dort noch weitere zwei Systeme konkurrieren. In Europa ist ein Roaming von Lissabon bis Moskau möglich, ohne den Service zu verlieren. Beim Aussteigen etwa in Moskau erhält nach Einschalten des Mobiltelefons seine SMS oder man kann bei Aufenthalt in London SMS nach Madrid schicken. In USA kann es passieren, dass man bereits den Service verliert, wenn man die Stadtgrenze verlässt.70 Die Übertragungsrate liegt bei 14.4 Kbit/s, aber es können normalerweise nur 9.6 Kbit/s übertragen werden.71 GSM unterstützt Datenübertragungen zu mobilen Geräten wie Laptops und PDA, Faxübertragungen, Broadcasts zu allen Teilnehmern einer Zelle (von 12snap verwendet) und bietet mit dem Short Message Service einen Dienst zur Übermittlung alphanumerischer Kurznachrichten, GSM wurde jedoch zur Übermittlung von Sprache konzipiert. Das Wireless Application Protocol (WAP), das auf den GSM-Standard aufbaut ist, macht bei 9,6 Kbit/s zur Datenübertragung wenig Sinn. Es gibt drei Möglichen, die Datenübertragung eines GSM-Netzes zu verbessern. Man stellt dem Benutzer mehr als einen Timeslot zur Verfügung, man erhöht die Geschwindigkeit pro Timeslot oder man überlagert Paketvermittlung über das vorhandene Basisnetz. Eine Kombination dieses „Tunings“ ist ebenfalls möglich. Diese Möglichkeiten werden bei den sogenannten 2 ½ G oder 2+ G Netzwerken verwendet, um die Datenübertragung zu erhöhen(siehe nächste Abschnitten). [...]
Für die Übertragung zwischen Sender und Empfänger wird für die Dauer der Übermittlung eine eigene Leitung reserviert. In der Regel fließen jedoch nicht kontinuierlich Informationen auf dieser Leitung. Dadurch entstehen Löcher, die nicht ausgenutzt werden können. Da diese Leitung jedoch exklusiv für den Netzteilnehmer reserviert ist, wird freie Kapazität verschwendet, in der Regel 40 Prozent der Gesamtzeit. Für die reine Sprachübertragung ist die Leitungsvermittlung gut geeignet. Die Nachteile ergeben sich erst bei Datenanwendungen. Soll eine Navigationshilfe von einer Fahrt von Karlsruhe nach München per WAP benützt werden, bedeutet das die Verbindung ist die gesamte Zeit zu bezahlen und das Mobiltelefon ist besetzt. Daher macht eine solche Anwendung bei Leitungsvermittlung keinen Sinn. [...]
Das Versorgungsgebiets eines Mobilfunknetzes besteht aus verschiedenen wabenförmigen Zellen. Dabei variiert die Zellgrösse von einigen hundert Metern in der Stadt bis zu einigen Kilometern auf dem Land, abhängig vom Verkehrsaufkommen und der Senderreichweite. In jeder Zelle wird eine Basisstation benötigt. In benachbarten Zellen werden verschiedene Funkfrequenzen benutzt, so dass sie sich in den Überlappungsbereichen nicht stören. Bei Eintritt eines Nutzers in eine Zelle meldet sich sein Gerät bei der Basisstation an und erhält einen eigenen Kanal zugeteilt. Diese Basisstation informiert die MobilfunkVermittlungsstelle, dass sich der betreffende Benutzer in Zelle 7 auf Kanal 57 befindet und die Nachrichten dorthin übermitteln kann. Nach diesem Prinzip funktioniert die COO-Lokalisierung (Cell of Origin). Die Genauigkeit der Lokalisierung hängt von der jeweiligen Zelgröße, das heißt bestenfalls 300m in Innenstädten. Bewegt sich der Nutzer in eine andere Zelle, so meldet sich sein Gerät in der ersten Zelle ab und in der nächsten an. Dieser Vorgang wird Handover genannt und in wird in der Regel durch die Vermittlungszentrale ausgelöst. Diese überwacht die Signalstärke des Empfanges des Endgerätes und fordert gegebenfalls die Anmeldung bei einer anderen Basisstation, zu der [...]
In den Warenkorb
58,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832448332
Arbeit zitieren:
Scherer, Bernhard Dezember 2001: Geschäftsmodelle und Strategien im Mobile Commerce, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
M-Commerce, UMTS, Erlösquellen



