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Geschäftsmodelle des M-Business

Ausgerichtet auf die Zielgruppe der Geschäftsleute

Geschäftsmodelle des M-Business
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Heiko Ahlke
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 138 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5614-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5614-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5614-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ahlke, Heiko Juni 2002: Geschäftsmodelle des M-Business, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Mobile Business, Mobile Commerce, WLAN, Mobilfunk, UMTS

Diplomarbeit von Heiko Ahlke

Einleitung:

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit den Geschäftsmodellen des Mobile Business. Dabei werden die technologischen Grundlagen für das weitere Verständnis vermittelt. Die Geschäftsmodelle des Mobile Business werden theoretisch und praktisch näher erläutert.

Es wird aufgezeigt, welche Rolle die einzelnen Beteiligten einnehmen, welche Erlösmodelle praktische Anwendungen erfahren können und welches aller Voraussicht nach die lukrativsten Geschäftsmodelle sein werden. Darüber hinaus erfolgt ein Hinweis auf die Risiken des Mobile Business.

Inhaltsverzeichnis:

Abstract II
Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einführung 1
1.1 Definitionen 1
1.1.1 Mobile Business 2
1.1.2 Geschäftsmodell und Geschäftsleute 3
1.2 Ausgangslage 4
1.3 Gang der Untersuchung 4
2. Technologische Grundlagen 6
2.1 Mobilfunktechnologien 7
2.1.1 GSM 7
2.1.2 HSCSD 9
2.1.3 GPRS 10
2.1.4 EDGE 11
2.1.5 UMTS 12
2.1.6 Fazit 15
2.2 Micromobility – Mobilfunk auf kleinstem Raum 17
2.2.1 Bluetooth 18
2.2.2 WLAN (IEEE802.11b) 20
2.2.3 IrDA 22
2.2.4 DECT 24
2.2.5 Fazit 24
2.3 Übertragungsstandards 25
2.3.1 WAP 26
2.3.2 i-mode 29
2.3.3 Fazit 31
2.4 Lokalisierungstechnologien 32
2.4.1 Ortung mit Cell-ID 33
2.4.2 Ortung mit Cell-ID und Timing-Advance 34
2.4.3 Ortung mit E-OTD 36
2.4.4 Ortung mit A-GPS 38
2.4.5 Fazit 40
2.5 Mobile Endgeräte 41
2.5.1 Gerätekategorien 41
2.5.2 Vorteile mobiler Endgeräte 42
2.5.3 Nachteile mobiler Endgeräte und Lösungsansätze 43
3. Theoretische Grundlagen der Geschäftsmodelle 45
3.1 Definition Geschäftsmodell 45
3.2 Betrachtungsperspektiven 46
3.3 Wertbeitrag 48
3.4 Beteiligte 49
3.4.1 Zielgruppe 50
3.4.2 Netzbetreiber 52
3.4.3 Content-Anbieter 53
3.4.4 Sonstige Beteiligte 54
3.5 Erlösquellen 55
3.5.1 Netzbetreiber und Endkunde 56
3.5.2 Content-Anbieter und Endkunde 57
3.5.3 Netzbetreiber und Content-Anbieter 57
3.6 Strategie 58
4. Geschäftsmodelle des M-Business 59
4.1 Mobile Portale 59
4.1.1 Konsumenten- und Unternehmensportale 60
4.1.2 i-mode 65
4.2 M-Payment 68
4.3 M-Banking 73
4.4 M-Brokerage 76
4.5 M-Office 78
4.6 Geschäftsmodelle mit WLANs 80
4.6.1 Hotel Königshof München 82
4.6.2 Messegelände Hannover 83
4.6.3 Flughafen 84
4.7 Location Based Services 86
4.7.1 Informationsdienste 88
4.7.2 Tracking-Services 89
4.7.3 Sonstige Location Based Services 91
4.8 Telematik 93
4.8.1 Passo 94
4.8.2 TEGARON 96
4.8.3 CityCompanion 98
4.8.4 DOM-Portal 99
4.9 Ideenpool 100
4.9.1 Customer Relationship Management 100
4.9.2 Supply Chain Integration 101
4.9.3 Mobile Marketing 101
4.9.4 Mobile Travelmanagement 103
4.9.5 Mobile Learning 104
4.9.6 Sonstiges 104
5. Gefahren 107
5.1 Finanzielle Risiken 107
5.2 Sicherheitsaspekte 109
5.2.1 Sicherheit im WLAN 109
5.2.2 Sicherheit bei Bezahlverfahren 110
5.2.3 Datenschutz (LBS) 111
5.3 Elektrosmog 111
5.4 Sonstige Risiken 112
6. Schlussbetrachtungen 114
Literatur- und Quellenverzeichnis 120
Versicherung 131

Automatisiert erstellter Textauszug:

Aufbau des UMTS-Netzes ist vor allem die Zellstruktur von großer Bedeutung. Man unterscheidet die Piko-, Mikro- und Makrozelle. Diese Zellen unterscheiden sich in ihrer Ausdehnung und in der maximal erreichbaren Datenübertragungsrate, welche jedoch noch von weiteren Kriterien abhängig ist.34 Die Abbildung 1 gibt eine Übersicht über die Merkmale der einzelnen Zellen. Die maximale Übertragungsrate ist nur in den Pikozonen gegeben, und auch nur unter der Voraussetzung, dass sich der Empfänger nicht schneller als 10 km/h bewegt. Damit ist die Übertragungsrate selbst bei langsamer Autofahrt wesentlich niedriger. Wird während der Zugfahrt oder auf der Autobahn eine Geschwindigkeit von mehr als 120 km/h erreicht, dann reduziert sich die Übertragungsrate abermals. [...]

Die Versprechungen für UMTS sind entsprechend hoch. Häufig wird mit Übertragungsraten von 2 Mbit/s geworben. Was jedoch gerne verschwiegen wird ist die Tatsache, dass diese Übertragungsraten nur unter theoretischen Optimalbedingungen erreicht werden. In der Praxis sind die Übertragungsraten abhängig von der Geschwindigkeit, mit der sich der Empfänger bewegt, dem Abstand des Empfängers vom Sendemast sowie der Auslastung der Funkzelle32. Nachfolgend ein bildhaftes Beispiel: Man nehme folgende Situation an: Eine Gruppe von Geschäftsleuten hält eine Konferenz. Nur jeweils zwei Teilnehmer beherrschen die gleiche Sprache und auch nur diese Sprache, also nicht zwei oder drei verschiedene Sprachen gleichzeitig. Man nehme weiterhin an, dass alle Gesprächspartner durcheinander reden. Möchte sich ein Teilnehmer mit dem Gesprächspartner unterhalten, der ebenfalls die gleiche Sprache spricht, dann ist die Verständigung im Prinzip von den oben genannten Punkten abhängig. Bewegt sich der Empfänger, indem er z.B. mit schnellen Schritten an den anderen Teilnehmern vorbei den Flur entlangläuft, so wird er aus dem Stimmengewirr „seinen“ Partner schlechter heraushören, als wenn er sich nicht bewegen würde. Ähnlich verhält es sich mit der Entfernung zwischen den beiden Gesprächspartnern. Je größer die Entfernung zwischen ihnen ist, umso schlechter wird die Verständigung. Kommen immer mehr Teilnehmer hinzu, wird es immer schwieriger, „seinen“ Partner zu verstehen. Darüber hinaus spielt der Geräuschpegel, der durch den Luftstrom der Klimaanlage erzeugt wird, eine Rolle. Mit diesem trivialen Beispiel ist das Prinzip der grundlegenden Problematik von UMTS aufgezeigt. Die Technologie von UMTS basiert auch auf der paketorientierten Übertragungsweise. Dabei handeln Sender und Empfänger im Vorfeld einen gemeinsamen Code (im obigen Beispiel die gemeinsame Sprache) aus. Bewegt sich der Empfänger z.B. mit dem Auto (im obigen Beispiel zügig zu Fuß), so werden die Verständigung und damit die Datenübertragung schlechter bzw. langsamer. Entfernt sich der Empfänger immer mehr vom Sendemast (so wie die beiden Teilnehmer auf der Konferenz), wird auch in diesem Falle die Verständigung schlechter. Und auch wenn die Auslastung der Funkzelle immer größer wird, da immer mehr Nutzer in diese Zelle kommen (im obigen Beispiel betreten neue Konferenzteilnehmer den Raum), so wird auch hier die Übertragung erschwert.33 Dieses Beispiel zeigt, dass längst nicht immer und überall mit der theoretischen Maximalrate von 2 Mbit/s zu rechnen ist. Sie wird vielmehr die Ausnahme bleiben. Bei dem [...]

Die schon mehrfach erwähnte Abkürzung UMTS steht für Universal Mobile Telecommunications System und wird als dritte Generation des Mobilfunks bezeichnet. Schon lange vor der Einführung hat UMTS große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Rede ist von der Versteigerung von Funklizenzen, die benötigt werden, um überhaupt ein Funknetz mit UMTS-Technologie betreiben zu dürfen. Im Sommer 2000 wurden in der ersten Runde 12 Frequenzblöcke29 à 5 MHZ versteigert. Ein Unternehmen musste mindestens für zwei Blöcke bieten, hatte jedoch auch die Option, sich für drei Blöcke zu bewerben. Dadurch bestand die Möglichkeit, die Frequenzen auf vier bis sechs Bewerber aufzuteilen. Jeder der sechs übrig gebliebenen Unternehmen (Eplus/Hutchison, Group 3G, Mannesmann Mobilfunk, MobilCom Multimedia GmbH, Deutsche Telekom MobilNet GmbH und Viag Interkom GmbH & Co) ersteigerte am Ende je zwei Lizenzen. In einer weiteren Runde wurden zusätzlich fünf ungepaarte Frequenzblöcke versteigert. Bis auf das Unternehmen Viag Interkom, welches aus der zweiten Runde ausstieg, hat jeder der oben genannten Bewerber einen solchen Frequenzblock ersteigert. Der Gesamterlös der Auktion beläuft sich auf ca. 50 Milliarden Euro, was eine sehr hohe finanzielle Belastung für die Lizenznehmer darstellt30. Zum Vergleich nachfolgend die Erlöse der Versteigerungen von UMTS-Lizenzen in anderen Ländern31: • • • Großbritannien: Niederlande: Österreich: 38,3 Milliarden Euro 2,8 Milliarden Euro 0,7 Milliarden Euro [...]

Arbeit zitieren:
Ahlke, Heiko Juni 2002: Geschäftsmodelle des M-Business, Hamburg: Diplomica Verlag

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