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Eine Gegenüberstellung von NLP und Gestalttherapie im Hinblick auf Diagnostik, Methodik und Zielsetzung

Eine Gegenüberstellung von NLP und Gestalttherapie im Hinblick auf Diagnostik, Methodik und Zielsetzung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Peter Braun
  • Abgabedatum: Dezember 1997
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Coburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1303-3
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1303-3 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1303-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Braun, Peter Dezember 1997: Eine Gegenüberstellung von NLP und Gestalttherapie im Hinblick auf Diagnostik, Methodik und Zielsetzung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Industriebetriebe, Kompensationsgeschäfte

Diplomarbeit von Peter Braun

Problemstellung:

Dieses Jahrhundert ist geprägt durch einen Boom psychologischer Theorien und daraus abgeleiteter Verhaltensanleitungen beziehungsweise Haltungen einem Klienten gegenüber. Noch nie gab es eine solche Fülle an wissenschaftlichen und unwissenschaftlichen Konzepten.

Jeder, der mit den verschiedenen Therapierichtungen in Berührung kommt, steht zwangsläufig vor der Aufgabe, seinen eigenen Standpunkt zu finden. Nicht zu unterschätzen sind die vielen Polarisierungen, die vor allem in den klassischen An-sätzen die Suche schulübergreifender Synthesen enorm beeinträchtigt. Trotzdem herrscht ein starkes Bestreben, Gemeinsamkeiten und konfliktträchtige Gegensätze herauszuarbeiten und die Fülle der Therapierichtungen nicht als Zeichen der Wilkürlichkeit oder gar Sinnlosigkeit des Lebens überhaupt stehenzulassen.

Obwohl in dieser Arbeit größtenteils von "Therapie" und vom "Therapeuten" die Rede sein wird, zeigt sich ihre Relevanz aber für einen beträchtlichen Anteil sozialpädagogischen Arbeitens. Beginnend mit der Vorstellung verschiedener psychologischer Schulen - von den kognitiven Therapien über die klientenzentrierte Gesprächsführung zu den Konzepten von Adler und Jung - ergibt sich für den Studierenden die Notwendigkeit einer Auswahl bzw. der Konzentration auf einen ausgewählten Bereich, er wird später nicht alles praktizieren wollen, können oder auch dürfen. Er wird Versuche, Zusammenhänge, beispielsweise geschichtlicher oder inhaltlicher Art, herzustellen, wie in dieser Arbeit, unternehmen. Wegen der fließenden Übergänge zwischen Beratung und Therapie und auch wegen der Zugänglichkeit zu Aus- und Fortbildungen im therapeutischen Bereich ist die Sozialpädagogik allgemein zu einer Standortbestimmung aufgefordert. Schmidt- Grunert (1997, S.149) schreibt in diesem Zusammenhang:

"Im Sinne eines sozialarbeiterischen Selbstbewußtseins ist die Reflexion der verschiedenen Geisteswissenschaften zu leisten, Studierende der Sozialen Arbeit sollten sich also nicht von anderen Fachdisziplinen bevormunden lassen. Dies gelingt jedoch nur dann, wenn Studierende sich selbst kundig machen, um die Relevanz der unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Disziplinen für den eigenen Fachbereich beurteilen zu können." Die Fragestellung dieser Arbeit ist, von welcher Diagnose ausgehend, mit welchen Methoden der Intervention arbeitend, welche Ziele beim Praktizieren von Gestalttherapie und NLP erreicht werden sollen. Dabei soll in Gegenüberstellung und über Querverbindungen Übereinstimmendes und Trennendes sichtbar werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitender geschichtlicher Überblick 6
1.1 Bedeutung des geschichtlichen Überblickes und der Theorienvielfalt für die Sozialpädagogik 6
1.2 Bedeutung des geschichtlichen Überblickes für das Verhältnis der Theorien zueinander 7
1.3 Abriß historischer Ursprünge der Psychologie 9
1.4 Entstehung und Prinzipien der Humanistischen Psychologie 10
1.5 Entstehung von Gestalttherapie und Integrativer Therapie 14
1.6 Entstehung des Neurolinguistischen Programmierens (NLP) 15
2. Zielsetzungen 18
2.1 Zieldefinitionen im NLP 18
2.1.1 Wechsel der Physiologien 19
2.1.2 Wohlgeformtheit von Zielen 20
2.1.3 Kritik an den unausgesprochenen Rahmenvoraussetzungen in Gegenüberstellung zur Gestalttherapie 21
2.2 Die "Vier Wege der Heilung" in der Gestalttherapie 23
3. Diagnostik 26
3.1 Mangelnde Ausarbeitung von Krankheitslehren 26
3.2 Diagnostik im NLP 27
3.2.1 Tiefen- und Oberflächenstruktur der Sprache 27
3.2.2 Hypnotische Sprachmuster des Klienten 28
3.2.3 Grundlagen zur Betrachtung des Menschen 29
3.2.3.1 Menschenbild 29
3.2.3.2 Der Aspekt der Wahrnehmung 30
3.2.3.3 Der Aspekt der Physiologie 32
3.2.3.4 Der Aspekt des Denkens 32
3.3 Diagnostik in der Gestalttherapie 33
3.3.1 Modelle von Kontaktunterbrechungen 33
3.3.2 Streß- und Strukturmodell 36
3.3.2.1 Streßmodell 37
3.3.2.2 Struktur- Modell 39
3.3.3 Prozessuale Diagnostik 41
4. Methodik 44
4.1 Methoden des NLP 44
4.1.1 Rapport, Kalibrieren, Pacing, Leading 44
4.1.2 Ankern 46
4.1.3 Refraiming 46
4.1.4 Modeling 48
4.1.5 PeneTRANCE- Modell 48
4.1.6 Integration dissoziierter Physiologien 50
4-1-7 Re-Imprinting 50
4.2 Methoden der Gestalttherapie 51
4.2.1 Stützendes Vorgehen 52
4.2.2 Experimentieren 52
4.2.3 Arbeit mit Phantasie und Imagination 53
4.2.4 Konfrontation 54
4.2.5 Paradoxe Interventionen und Provokationen 55
4.2.6 Verstärken und Erleichtern 56
4.2.7 Stimulieren und Evozieren 56
4.2.8 Arbeit mit Übergangs- und Intermediärobjekten 57
4.2.9 Leibliche Interventionen 58
5. Anwendungsbeispiele aus der Praxis 58
5.1 Modeling als Zugang zu Konzeptbildungen 59
5.1.1 Leistungen von Konzepten 60
5.1.2 Inhalte von Konzepten 62
5.1.3 Prozeß der Konzeptentwicklung 63
5.2 Falldarstellung in Übereinstimmung mit gestalttherapeutischen Prinzipien 64
5.2.1 Anlaß zum Kontakt und weiterführende Schritte 65
5.2.2 Ein ausgewähltes Anwendungsbeispiel vom Rollenspiel und vom Einsatz kreativer Medien 67
Literaturverzeichnis 71
Personenregister 75

Arbeit zitieren:
Braun, Peter Dezember 1997: Eine Gegenüberstellung von NLP und Gestalttherapie im Hinblick auf Diagnostik, Methodik und Zielsetzung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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