Funktionsweise von Kreditderivaten und Versuch einer Einschätzung ihrer zukünftigen Bedeutung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Torsten Reinecke
- Abgabedatum: Oktober 1997
- Umfang: 59 Seiten
- Dateigröße: 2,7 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0807-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0807-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0807-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Reinecke, Torsten Oktober 1997: Funktionsweise von Kreditderivaten und Versuch einer Einschätzung ihrer zukünftigen Bedeutung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Bonitätsrisiko, Eigenkapitalunterlegung, Kreditderivate
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Diplomarbeit von Torsten Reinecke
Einleitung:
Seit dem Ende der siebziger Jahre werden derivative Finanzinstrumente u. a. eingesetzt, um das Marktrisiko zu reduzieren bzw. vollständig zu eliminieren. Für die aktive Bewirtschaftung des Bonitätsrisikos gab es bis zu Beginn der neunziger Jahre keine derivativen Finanzinstrumente. Die erstmalig 1992 unter der Bezeichung Kreditderivate von Bankers Trust eingesetzten Finanzinstrumente zielen darauf ab, dieses Risiko zu managen.
Gang der Untersuchung:
Ziel dieser Arbeit ist zunächst, die Funktionsweise von Kreditderivaten zu untersuchen. In einem zweiten Schritt soll die zukünftige Bedeutung der Kredit-derivate anhand ausgewählter Kriterien eingeschätzt werden.
Im zweiten Kapitel wird die Funktionsweise der beiden Basisformen der Kreditderivate aufgezeigt. Darauf aufbauend werden im dritten Kapitel weitere kredit-derivative Produkte erläutert und dupliziert.
Bei der Duplizierung von Finanztiteln wird untersucht, ob sich die Zahlungsströme, die sich bei einem kreditderivativen Geschäft aus Sicht der Kontraktpartner ergeben, auch durch bereits an den Finanzmärkten bewertete Finanztitel nachbilden lassen. Dieses Vorgehen erfolgt vor dem Hintergrund des Duplizierungsprinzips: Finanztitel haben unabhängig von ihrer Zusammensetzung den gleichen Wert und damit die gleichen Risikofaktoren, wenn aus ihnen identische Zahlungsströme resultieren. Daher ist es möglich, den Wert eines Finanztitels über die Summe der Preise seiner Basiselemente zu berechnen. Weicht der Preis des Finanztitels vom Preis der Duplikationstitel ab, würden sich Arbitragemöglichkeiten eröffnen.
Die Einschätzung der zukünftigen Bedeutung von Kreditderivaten ist Gegenstand des vierten Kapitels. Zunächst werden die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten von Kreditderivaten und deren Auswirkungen aufgezeigt. Des weiteren wird untersucht, inwieweit Kreditderivate zu einer Entlastung der Banken hinsichtlich der Eigen-kapitalunterlegung von Krediten bzw. Anleihen führen. Zur Einführung in diese Problematik werden einige Grundlagen erläutert. Im Anschluß an die Darstellung der derzeitigen Auffassungen maßgeblicher Institutionen wird der Einfluß auf die zukünftige Bedeutung konkretisiert.
Im abschließenden fünften Kapitel werden die wichtigsten Ergebnisse dieser Arbeit zusammengefaßt.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Begriffe, Problemstellung und Zielsetzung | 1 |
| 1.2 | Vorgehensweise | 2 |
| 2. | Funktionsweise der Grundformen von Kreditderivaten | 3 |
| 2.1 | Credit Default Product | 3 |
| 2.2 | Total Return Swap | 7 |
| 3. | Strukturen komplexer Formen der Kreditderivate | 9 |
| 3.1 | Kreditderivate auf der Basis von Optionen | 9 |
| 3.1.1 | Credit Option | 10 |
| 3.1.2 | Basket Credit Option | 13 |
| 3.1.3 | Credit Linked Note in Kombination mit einer Credit Option | 16 |
| 3.1.4 | Credit Spread Option | 20 |
| 3.1.5 | Sovereign Risk Option | 24 |
| 3.2 | Kreditderivate auf der Basis von Swaps | 28 |
| 3.2.1 | Credit Default Swap | 29 |
| 3.2.2 | Basket Credit Swap | 31 |
| 3.2.3 | Besonderheiten bei Kreditderivaten mit Swapstrukturen | 31 |
| 3.3 | Credit Default Swap und Credit Option - eine sinnvolle Differenzierung ? | 31 |
| 4. | Einschätzung der zukünftigen Bedeutung von Kreditderivaten | 34 |
| 4.1 | Einsatzgebiete für Kreditderivate | 34 |
| 4.1.1 | Optimale Diversifikation des Kreditportfolios bei Banken unter besonderer Berücksichtigung der Kundenbeziehung | 35 |
| 4.1.2 | Nutzung von Kreditderivaten für Arbitragegeschäfte | 36 |
| 4.2 | Der Einfluß von Kreditderivaten auf die gesetzliche Pflicht der Banken zur Eigenkapitalunterlegung der Risikoaktiva aufgrund des Bonitätsrisikos | 38 |
| 4.2.1 | Das Zusammenspiel bedeutender Institutionen bei der Festlegung von bankaufsichtsrechtlichen Bestimmungen | 38 |
| 4.2.2 | Zusammenhang zwischen Risikoaktiva und haftendem Eigenkapital | 40 |
| 4.2.3 | Diskussionsstand bei der Fed sowie der Bank of England hinsichtlich der Eigenkapitalunterlegung von durch Kreditderivate besicherten Krediten bzw. Anleihen | 41 |
| 4.2.4 | Konsequenzen der dargestellten Auffassungen für die zukünftige Bedeutung von Kreditderivaten | 44 |
| 5. | Schlußbetrachtung und Ausblick | 45 |
| Literaturverzeichnis | 47 | |
| Verzeichnis der geführten Interviews | 51 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832408077
Arbeit zitieren:
Reinecke, Torsten Oktober 1997: Funktionsweise von Kreditderivaten und Versuch einer Einschätzung ihrer zukünftigen Bedeutung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Bonitätsrisiko, Eigenkapitalunterlegung, Kreditderivate



