Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Fundraising - Private Finanzierungsquellen von Non-Profit-Organisationen

Fundraising - Private Finanzierungsquellen von Non-Profit-Organisationen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Lars Woggan
  • Abgabedatum: September 2006
  • Umfang: 88 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (ehemals FH Nürtingen) Deutschland
  • Bibliografie: ca. 84
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0119-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8366-0119-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0119-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Woggan, Lars September 2006: Fundraising - Private Finanzierungsquellen von Non-Profit-Organisationen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Fundraising, Non-Profit, NGO, Database Marketing, Spenden

Diplomarbeit von Lars Woggan

Einleitung:

Besonders um die Weihnachtszeit kommen viele Menschen mit dem Fundraising in Berührung. Mit Briefen, Plakaten, TV-Shows, Radio-Spots usw. wird an die Wohltätigkeit und Nächstenliebe appelliert und zu Spenden aufgerufen. Viele Non-Profit-Organisationen (NPO) bitten aus gutem Grund um finanzielle Unterstützung. Ihre Haupteinnahmequelle stellen öffentliche Zuwendungen des Staates dar. Aufgrund der öffentlichen Schuldenberge und der damit verbundenen Sparzwänge der öffentlichen Hand, werden Kürzungen der öffentlichen Mittel geplant oder sind bereits in Kraft gesetzt. NPO sind deswegen auf der Suche nach staatsunabhängigen Geldquellen.

Durch Fundraising kann sich eine Organisation ein zusätzliches finanzielles Standbein schaffen, wobei die Beiträge der öffentlichen Hand durch Fundraising nicht ersetzt werden können. Erfolge im Fundraising kommen nicht über Nacht, und es reicht nicht aus Fundraising nur nebenbei zu betreiben. Die Konkurrenz am Spendenmarkt ist groß, alle Beteiligten wollen sich ihren Anteil am Spendenaufkommen sichern. Wer Erfolg im Fundraising haben will muss früh damit anfangen und muss Ausdauer beweisen. Fundraising ist eine langfristig angelegte, kontinuierliche und systematisch geplante Aufgabe. Durch Fundraising werden nicht nur die zweifellos vorhandenen Chancen und Potentiale aufgedeckt, sondern auch Vorbehalte, Risiken und Grenzen. Außerdem müssen zahlreiche organisationsinterne Vorleistungen erbracht werden. Die kontinuierliche und systematische Mittelbeschaffung erweist sich in erster Linie als anspruchsvolle Kommunikationsaufgabe.

Gang der Untersuchung:

Non-Profit-Organisationen sind ein wichtiger Bestandteil unseres heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftslebens. Bei ihrer Finanzierung sind viele Non-Profit-Organisationen auf öffentliche Mittel angewiesen. Doch aufgrund der leeren Kassen von Bund, Länder und Kommunen werden öffentliche Gelder gekürzt oder sogar gestrichen. Daher rücken von der öffentlichen Hand unabhängige Finanzierungsquellen in den Blickpunkt und somit auch das Fundraising. Die privaten Fördermittel stehen aber nur begrenzt zur Verfügung, es kommt zu einer Konkurrenzsituation. Dabei können sich nur Non-Profit-Organisationen durchsetzen, die professionell Fundraising betreiben.

Nach der Einleitung in Kapitel eins werden in Kapitel zwei, die in der Arbeit verwendeten Begriffe definiert und erläutert.

In Kapitel drei wird der Deutsche Spendenmarkt betrachtet. Darin werden die von privaten Förderern zur Verfügung gestellten Mittel, insbesondere deren Gesamtvolumen und sofern möglich deren momentane Verteilung, dargestellt. Außerdem wird die Konkurrenz auf dem Spendenmarkt genauer betrachtet.

In Kapitel vier werden die Voraussetzungen für Fundraising in einer Non-Profit-Organisation dargestellt. Fundraising beginnt mit einer internen und externen Organisationsanalyse. Außerdem ist es wichtig ausführlich zu planen und Ziele im Fundraising zu setzen. Anschließend wird die organisationsinterne Positionierung von Fundraising diskutiert, sowie die Rolle der Führungskräfte.

Das Kapitel fünf stellt den Hauptteil der Arbeit dar. Hier werden die privaten Förderer, Privatpersonen, Stiftungen und Unternehmen, genauer betrachtet. Es werden Mittel und Wege aufgezeigt, wie mit Förderern Kontakt aufgenommen werden kann und insbesondere wie bei Privatpersonen eine langfristige Beziehung aufgebaut werden kann. Ebenfalls werden die Motive der Förderer und die Gründe für ihre Bereitschaft Fördermittel bereit zu stellen betrachtet. Bei den Stiftungen wird die Suche nach dergleichen und die Antragstellung erläutert. Außerdem werden die sich für das Fundraising ergebenden Vorteile, die durch die Gründung einer eigenen Stiftung entstehen, dargestellt.

In Kapitel sechs werden die Vorteile einer speziellen Fundraising-Software, insbesondere durch den Einsatz von Database-Marketing, aufgezeigt. Anschließend werden die Voraussetzungen und Möglichkeiten über das Internet Spenden zu akquirieren betrachtet.

Kapitel sieben bildet mit einer Schlussbemerkung den Abschluss der Arbeit.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Begriffsdefinitionen 1
2.1 Fundraising 1
2.2 Abgrenzung von Spenden und Sponsoring 2
2.3 Non-Profit-Organisationen 4
2.4 Stiftungen 5
2.5 Corporate Identity 5
2.6 Database-Marketing 5
3. Einblicke in den deutschen Spendenmarkt 6
3.1 Gesamtvolumen des Spendenmarktes 6
3.2 Zeitspenden - Ehrenamtliches Engagement 9
3.3 Stiftungen und Unternehmen 11
3.4 Konkurrenz auf dem Spendenmarkt 13
4. Voraussetzungen für Fundraising in einer Organisation 14
4.1 Leitbild, Corporate Identity, interne und externe Analyse der Organisation 14
4.2 Ziele, Planung und Kommunikation im Fundraising 17
4.3 Organisationsinterne Positionierung von Fundraising 18
5. Private Förderer - Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen 21
5.1 Privatpersonen 21
5.1.1 Wege zu Privatpersonen 21
5.1.2 Spenderbindung - Relationship-Fundraising 23
5.1.3 Spendenmotive und Einflussfaktoren 28
5.1.4 Segmentierung der Spender 30
5.1.5 Fundraising-Methoden 34
5.1.6 Ehrenamtliches Engagement 37
5.2 Stiftungen 38
5.2.1 Förderungsschwerpunkte von Stiftungen 38
5.2.2 Auswahl einer passenden Stiftung und Antragstellung 40
5.2.3 Gründung einer Stiftung 44
5.3 Unternehmen 47
5.3.1 Kriterien bei der Auswahl von Unternehmen 48
5.3.2 Spendenmotive von Unternehmen 49
5.3.3 Kommunikation mit Unternehmen 51
6. Computereinsatz im Fundraising 52
6.1 Fundraising-Software 52
6.1.1 Datenbank der Fundraising-Software 54
6.1.2 Database-Marketing 55
6.2 Online-Fundraising 57
7. Schlussbemerkung 60
Anhang 61
Literatur- und Quellenverzeichnis 71

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Begriffsdefinitionen 1
2.1 Fundraising 1
2.2 Abgrenzung von Spenden und Sponsoring 2
2.3 Non-Profit-Organisationen 4
2.4 Stiftungen 5
2.5 Corporate Identity 5
2.6 Database-Marketing 5
3. Einblicke in den deutschen Spendenmarkt 6
3.1 Gesamtvolumen des Spendenmarktes 6
3.2 Zeitspenden - Ehrenamtliches Engagement 9
3.3 Stiftungen und Unternehmen 11
3.4 Konkurrenz auf dem Spendenmarkt 13
4. Voraussetzungen für Fundraising in einer Organisation 14
4.1 Leitbild, Corporate Identity, interne und externe Analyse der Organisation 14
4.2 Ziele, Planung und Kommunikation im Fundraising 17
4.3 Organisationsinterne Positionierung von Fundraising 18
5. Private Förderer - Privatpersonen, Stiftungen, Unternehmen 21
5.1 Privatpersonen 21
5.1.1 Wege zu Privatpersonen 21
5.1.2 Spenderbindung - Relationship-Fundraising 23
5.1.3 Spendenmotive und Einflussfaktoren 28
5.1.4 Segmentierung der Spender 30
5.1.5 Fundraising-Methoden 34
5.1.6 Ehrenamtliches Engagement 37
5.2 Stiftungen 38
5.2.1 Förderungsschwerpunkte von Stiftungen 38
5.2.2 Auswahl einer passenden Stiftung und Antragstellung 40
5.2.3 Gründung einer Stiftung 44
5.3 Unternehmen 47
5.3.1 Kriterien bei der Auswahl von Unternehmen 48
5.3.2 Spendenmotive von Unternehmen 49
5.3.3 Kommunikation mit Unternehmen 51
6. Computereinsatz im Fundraising 52
6.1 Fundraising-Software 52
6.1.1 Datenbank der Fundraising-Software 54
6.1.2 Database-Marketing 55
6.2 Online-Fundraising 57
7. Schlussbemerkung 60
Anhang 61
Literatur- und Quellenverzeichnis 71

Textprobe:

Kapitel 5.1.4, Lebensstilkriterien: Diese beruhen auf einer Kombination aus psychographischen, demographischen und verhaltensorientierten Kriterien. Hierbei geht es darum Trends zu sondieren und die Spender nach real existierenden Lebensstilrichtungen zu systematisieren. Beispiele dazu sind etwa Alternative, Kleinbürgerliche, Materialisten, sozial Engagierte etc. Die Organisation sollte im Vorfeld Stiltypen definieren, bei denen ein Bezug zu den Spendenzwecken vorhanden sind (Bsp.: Eine Tierschutzorganisation könnte mit der Lebensstilkategorie einsame Rentnerin arbeiten.

Im Hinblick auf demographische Entwicklungen bedarf der soziodemographische Faktor Alter einer besonderen Betrachtung. Die über viele Generationen hinweg gültige Bevölkerungspyramide wird sich bis ins Jahr 2050 auf den Kopf stellen. Die älteren Menschen machen dann den Großteil der Bevölkerung aus. Für das Fundraising bedeutet die nun schwach besetzte junge Bevölkerungsschicht, dass es in Zukunft immer schwerer wird neue Spender zu finden, da die bereitwilligen und finanziell dazu fähigen Schichten (Altersklasse ab 50) nicht mehr wachsen. Mit dem Alter sind psychographische Merkmale verbunden: ähnliche Lebenserfahrungen, Werte, Lebensstile, Finanzstile. Diese Gemeinsamkeiten führen auch im Spendenverhalten zu Übereinstimmungen. Daher können die heutigen Senioren nicht mit den Senioren von morgen verglichen werden. Die Bevölkerung unterteilt sich in verschiedene Spendengenerationen. Dieses Wissen über die Gesellschaftsentwicklung hilft in Zielgruppen zu segmentieren und entsprechende Anspracheformen zu entwickeln.

Um Informationen zu all den genannten Kriterien zu erhalten gibt es mehrere Möglichkeiten. Die gängigsten sind: Fragebögen, Telefonbefragungen, (persönliche Interviews), Fokusgruppen (Gruppeninterviews), Zusatzfragen in Umfragen, regelmäßige Begegnungen mit Förderern.

Ziel der Methoden ist es neue Förderer zu gewinnen und aktuelle Förderer zur weiteren Unterstützung zu motivieren. Die Wahl der Methode und die Art und Weise wie diese eingesetzt wird, ist abhängig von der Zielgruppe die angesprochen werden soll. Dabei sollte der Grundgedanke, der Aufbau einer Beziehung zum Förderer, nicht verloren gehen.

Bei den zahlreich zur Verfügung stehenden Methoden können bei der Auswahl folgende Aspekte eine Rolle spielen: Kosten, personelle Kapazitäten, Bekanntheitsgrad der Organisation, vorhandenes bzw. nicht vorhandenes Know-How, Zeitbedarf bis zur Einführung, Eignung zur Erreichung von Geld und Nichtgeld-Zielen und bisherige Erfolge der Methoden. Ebenfalls sollte darauf geachtet werden, dass die Methode der Eigenart der Organisation, ihren Dienstleistungen und ihrer Tradition entspricht.

Arbeit zitieren:
Woggan, Lars September 2006: Fundraising - Private Finanzierungsquellen von Non-Profit-Organisationen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Fundraising, Non-Profit, NGO, Database Marketing, Spenden

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren