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Führungskultur in jungen Unternehmen der Multimedia-Branche-Lösungsansätze zur Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur bei starkem Wachstum

Führungskultur in jungen Unternehmen der Multimedia-Branche-Lösungsansätze zur Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur bei starkem Wachstum
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Ulrich
  • Abgabedatum: Februar 2001
  • Umfang: 98 Seiten
  • Dateigröße: 564,8 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Nordostniedersachsen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3161-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3161-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3161-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Ulrich, Frank Februar 2001: Führungskultur in jungen Unternehmen der Multimedia-Branche-Lösungsansätze zur Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur bei starkem Wachstum, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Führungsverständnis, Wertewandel, Unternehmenskultur, Management

Diplomarbeit von Frank Ulrich

Bedingt durch das schnelle und starke Wachstum der „New Economy“ ist es jungen Unternehmen der Multimedia-Branche kaum möglich, ihre Organisationsentwicklung dem starken Wachstum anzupassen. Aber das es in jungen Unternehmen der „New Economy“ unkontrolliert zugeht, ist nichts Neues.' Gerade dieses kreative Chaos in Verbindung mit der Möglichkeit, etwas zu bewegen, ist für viele Menschen das Reizvolle der sogenannten Start-Up's (Neugründungen).

Hierarchieebenen und Organisationsstrukturen werden oft als nicht zeitgemäßer Ballast eines Unternehmens gesehen . Zudem haben Kleinund Mittelunternehmen, auch in weit weniger dynamischen Sektoren, kaum Zeit für unternehmensstrategische Überlegungen und für geplante Veränderungen der Aufbau- und Ablauforganisation. Volle Auftragsbücher werden mittelfristig ebenso zum Problem wie Umsatzeinbrüche. Alexandra Schiedt, Partnerin der Hein & Partner Unternehmensberatung GmbH in München, spricht in diesem Zusammenhang von dem Gründersyndrom.

Bis zu einer bestimmten Unternehmensgröße muss das kein Problem darstellen. Die Mitarbeiter kennen sich untereinander, jeder kennt sein Aufgabengebiet und weiß, wofür er oder sie arbeitet und welche Ziele das Unternehmen verfolgt.

Durch das branchenbedingte starke Wachstum der Unternehmen kann diese kreative und motivierende Atmosphäre schnell erstickt werden. Die anfangs oft unterschätzten organisatorisch erforderlichen Rahmenbedingungen eines schnell wachsenden Unternehmens werden mit jedem weiteren eingestellten Mitarbeiter komplexer. Gepaart mit der naiven Ansicht, dass E-Business-Unternehmen keine Hierarchien und Strukturen benötigen, kann das durchaus den Konkurs für ein Unternehmen bedeuten. So zeigte das Beispiel der europäische InternetFirma Boo, die modische Sportbekleidung über das Internet verkaufte, dass eine tolle Internet-Site nicht ausreichend ist, um unternehmerisch weiter zu kommen. Es fehlten Strukturen, Prozesse und Management-Erfahrung.

Weiterhin erfassen die durchs Internet ausgelösten Veränderungen auch traditionelle Unternehmensstrukturen und erfordern damit andere Managementkonzepte. Der Wandel der Arbeitsorganisation von traditioneller funktionaler Arbeitsteilung hin zu prozessorientierten kooperativen Arbeitsformen stellt andere Anforderungen an Wissen und Kompetenzen. Gekennzeichnet ist dieser Wandel unter anderem durch eine Aufgabenintegration in Form von zunehmender Gruppenarbeit, Dezentralisierung, flacheren Hierarchien als in der Old Economy und Eigenverantwortlichkeit. So erscheinen die jungen Unternehmen der New Economy, gegenüber den traditionellen Unternehmen der Old Economy, auf den ersten Blick als Herausforderer in einem ungleichen Wettkampf, den die Medien ausgerufen haben. Dabei sind die Probleme der New Economy und deren Lösungsmöglichkeit auch für die Old Economy eine Chance zur Veränderung. Die Rolle der Gründer und Führungskräfte nimmt dabei eine zentrale Stellung ein, denn ihnen obliegt die Verantwortung für ein Unternehmen.

Besonders Jungunternehmer vernachlässigen oft ihre Aufgabe als Gründer und/oder Führungskraft: eine gemeinsame Vision für die Zukunft zu entwerfen und die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen zu binden. Die spezialisierten Mitarbeiter sind das wichtigste „Anlagenkapital“, über das die jungen und schnell wachsenden Unternehmen verfügen. Gehen sie dem Unternehmen verloren, droht schnell das Aus.

Zielsetzung dieser Ausarbeitung ist es, die Startphase von jungen Unternehmen der Multimedia-Branche zu untersuchen und die Probleme ihrer Gründer aufzuzeigen. Dabei werden grundlegende Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten zwischen traditionellen Unternehmen und denen der „New Economy“ herausgearbeitet. Vor allem geht es aber darum, hervorzuheben, was die etablierten Unternehmen von ihren Herausforderern lernen können und umgekehrt.9 Nach einer genaueren Beschreibung der von dieser Themenstellung betroffenen Unternehmen werden die Besonderheiten der jungen Unternehmen der Multimedia-Branche beschrieben.

Weil einer der Hauptunterschiede zu traditionellen Unternehmen in der Unternehmenskultur liegt, stellt sie aufgrund dessen auch den ersten Teil dieser Ausarbeitung dar. Hier werden Fragestellungen über die Entstehung und Bedeutung von Unternehmenskultur behandelt.

Ausschlaggebend für die Entwicklung einer kreativen, motivierenden und offenen Unternehmenskultur wie die der Start-Up's sind die Gründer und/oder Führungskräfte eines Unternehmens. So werden im zweiten Teil dieser Ausarbeitung Fragestellungen bearbeitet, die sich mit Gründungsund Führungspersönlichkeiten und deren Rolle bei der Schaffung von Unternehmenskultur auseinandersetzen. Dabei spielt insbesondere der Führungsstil eine große Rolle. Nach einer Vorstellung der allgemeinen Bausteine einer erfolgreichen Führungskultur werden im darauf folgenden Abschnitt die Voraussetzungen zu einer Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur vorgestellt und untersucht.

Die Schlussbetrachtung unterteilt sich in eine Zusammenführung von Old und New Economy in die One Economy, eine Zusammenfassung der Ausarbeitung und einen Überblick in englischer Sprache.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis iV
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis V
A. New Economy gegen Old Economy I David gegen Goliath? 1
B. Kultur der Unternehmen der New Economy 4
I. Welche Unternehmen werden hier angesprochen? 5
1. Was bedeutet New Economy? 6
2. Was bedeutet Start-Up? 6
II. Vorreiterrolle der New Economy 7
III. Definition Unternehmenskultur 9
IV. Unternehmenskultur und Unternehmenserfolg 11
V. Die kreative Start-Up-Kultur 13
C. Führungskultur 16
I. Was bedeutet Führung? 16
1. Führung durch Strukturen 19
2. Führung durch Personen 21
a) Management 22
b) Leadership 23
3. Führungsstile 25
a) Laissez-faire-Führungsstil 26
b) Autoritärer Führungsstil 27
c) Beziehungsorientierter Führungsstil 28
d) Kooperativer Führungsstil 29
e) Situativer Führungsstil 30
II. Bausteine einer erfolgreichen Führungskultur 32
1. Wertesysteme 32
a) Definition 33
b) Wertewandel 35
2. Vorbilder 37
3. Visionen und Leitbilder 38
a) Definition 39
b) Visionsinhalte 41
D. Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur 43
1. Anpassungsfähigkeit der Gründer/Führung 43
a) Pionierphase 44
b) Aufbau- und Differenzierungsphase 45
2. Sinn vermitteln 47
a) Bedürfnispyramide nach Maslow 47
b) Herzbergs 2-Faktoren-Theorie 49
c) Fun-Faktor vs Angst-Faktor 51
3. Strukturen 54
a) Rationales Organisationsmodell 56
b) Natürliches Organisationsmodell 58
c) Offenes Organisationsmodell 58
4. Projektarbeit 59
5. Kommunikation 61
a) Riten und Rituale 65
b) Vertrauen 65
c) Mitbestimmung 67
6. Anreize 68
E. Schlussbetrachtung 70
1. One Economy als Perspektive 70
2. Zusammenfassung 72
3. Summary 73
Literaturverzeichnis XX

Arbeit zitieren:
Ulrich, Frank Februar 2001: Führungskultur in jungen Unternehmen der Multimedia-Branche-Lösungsansätze zur Erhaltung der kreativen Start-Up-Kultur bei starkem Wachstum, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Führungsverständnis, Wertewandel, Unternehmenskultur, Management

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