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Führungserfolg ist trainierbar

Zur Entwicklung eines praktischen Wegweisers für Führungskräfte zur erfolgreichen Meisterung der alltäglichen Führungsproblematik

Führungserfolg ist trainierbar
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alexander Meixner
  • Abgabedatum: Juli 2004
  • Umfang: 134 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9022-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9022-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9022-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Meixner, Alexander Juli 2004: Führungserfolg ist trainierbar, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Zeitmanagement, Zielmanagement, Kommunikation, Konfliktmanagement, Veränderung

Diplomarbeit von Alexander Meixner

Problemstellung:

Die Literatur, die es im Moment im Personalbereich gibt, ist zwar absolut akademisch hochwertig und wissenschaftlich fundiert, jedoch lässt sie in der tagtäglichen, praktischen Umsetzung von Führungskräften Wünsche offen. Um es kurz zu machen: Die Literatur, die zur Zeit auf dem Markt kursiert, ist für den Praktiker zu langweilig, langatmig und praxisfern. Als Beispiele dienen hier die Bücher „Change Management“ von Doppler/Lauterburg oder „Führen und führen lassen“ von Neuberger.

Als Führungskraft oder auch Manager sei für diese Arbeit definiert, dass es sich hierbei um Selbstständige oder Leitende Angestellte von Firmen handelt, die außer dem dispositiven Anteil an ihrer Arbeit auch die Leitung und Verantwortung für unterstellte Mitarbeiter haben.

„Führen“ heißt: Andere Menschen in einer formalen Organisation unter konkreten Umweltbedingungen, dazu bewegen. Aufgaben zu übernehmen und erfolgreich auszuführen, wobei humane Ansprüche gewahrt werden.“ Sprenger definiert Führung: „Führung ist Beziehung, und Beziehung ohne Vertrauen ist unmöglich“. Dieser Aussage von Sprenger möchte ich aus tiefstem Herzen zustimmen.

In dieser Arbeit werden die vier Alltagsprobleme einer Führungskraft, die hier definiert sind als das Zielmanagement, Kommunikationsmanagement, Konfliktmanagement sowie „Neu als Führungskraft“-Problematik, behandelt. Einschränkende Grenzen bei der Ausdehnung der verschiedenen Diskussionsansätze sowie Lösungsansätze müssen gezogen werden und finden ihren Umfang an den entsprechenden Stellen bei der Problembehandlung.

Sehen Sie sich doch in den kilometerlangen Gängen der Bibliotheken oder Büchergeschäften um. In der Regel finden Sie Bücher, die zu mindestens aus 75% sehr schwer lesbar- und nachvollziehbaren Text bestehen und keinerlei praxisrelevante Umsetzung für den Leser beziehungsweise den Anwender bieten. Genau solch praxisorientiertes Material ist aber von Selbstständigen, Führungskräften, Meistern und Personal-/Abteilungsleitern gefragt.

Viele Manager suchen händeringend nach schneller Hilfe bei Führungsfragen, denen sie in der täglichen Praxis erst mal ratlos gegenüber stehen. Oftmals finden sie in den sehr theoretisch gefassten Fachbüchern zu diesen Themen nicht den richtigen Ansatz oder es dauert viel zu lange um zu einem praktikablen Ergebnis zu kommen.

Für Führungskräfte gilt, heute mehr als jemals zuvor, Zeit ist Geld. Der tägliche Arbeitsanfall lässt nicht die Zeit, sich langsam durch Theorie- Schmöker zu bewegen, während das Personalproblem weiterhin auf den Nägeln brennt und sich der Eskalation nähert. Hier werden schnelle Lösungen mit umsetzbaren Anwendungen gesucht und gefordert. Das Personalproblem schlägt auf die Motivation der Beteiligten durch und kostet dem Betrieb jeden Tag einen Teil seines- sonst möglichen- Gewinns.

Eine der Hauptaufgaben der Führungskraft ist es, die Mitarbeitern zu einer Leistung zu bewegen, die den Belangen des Unternehmens gerecht werden. Dabei soll sie die Angestellten motivieren und zu Höchstleistungen bringen.

Um die Arbeitnehmer für ihre Aufgabe in ihrem Job zu begeistern, muss der Manager einerseits ein sehr gutes Einfühlungsvermögen sowohl für den einzelnen Angestellten als auch für sein Team besitzen. Andererseits muss er aber auch die Interessen der Firma vertreten. Das führt in der Regel zu Konflikten, da das Interesse der Führungsetage in der Regel nicht den Interessen der Mitarbeiter entspricht. Hier muss die Führungskraft mit Herz und Hand regelnd und entzerrend eingreifen.

Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern wird ständig anspruchsvoller. Der Facharbeiter ist oft der fachlich versiertere, da er mit der Materie mehr zu tun hat und auch tiefer in die tägliche Routine seines Arbeitsplatzes eingebunden ist.

Die Führungskraft muss nun seine Facharbeiter auf einem sehr effektiven Weg führen. Dabei helfen nur Anleitungen, Vorschläge und Führungspraktiken, die schnell eine entsprechende Lösung bieten und sich in die Praxis, ohne große Umstände, einfach umsetzen lassen. Solche Ansätze müssen praktikabel sein, den Puls der Zeit treffen und die Zustimmung sowohl der Manager als auch der Arbeitnehmer finden. Es müssen möglichst einfach zu handhabende, schnell lernbare und leicht umsetzbare Techniken auf sehr gut aufbereiteten, leicht anwendbaren Unterlagen oder mobilen Medien sein, die das Arbeiten der Riege von Führungskräften vereinfacht.

Unter Vereinfachen kann hier nicht verstanden werden, dass sich die Personalarbeit auf schablonenartiges Anwenden von Standardrezepten reduziert und diese nun mit der Einführung in den Betriebsablauf bei jedem Personal-Fall angewendet werden können. Personalarbeit ist vielmehr das von Fall zu Fall neu zu beobachtende und neu zu beurteilende Lösen von Problemen, hintern denen ein persönliches Schicksal eines Mitarbeiters steckt, für den das Unternehmen eine gewisse Verantwortung trägt (auch wenn das in der jetzigen Zeit nicht mehr so erscheint).

Inhaltsverzeichnis:

1. Problemstellung 1
2. Ziele der Arbeit 4
3. Alltagsprobleme 5
3.1 Wie die Zielscheibenproblematik entschärfen? 6
3.2 Wie die Schrebergartenmentalität angehen? 9
3.3 Wie Konflikte beilegen? 13
3.4 Wie die Situation „Neu als Führungskraft“ meistern? 16
4. Lösungen zu den Alltagsproblemen 16
4.1 Lösung der Zielscheibenproblematik 16
4.1.1 Leitplanken der situativen Führung: Hardlinerqualifikation 21
4.1.2 Leitplanken der situativen Führung: Softlinerqualifikation 31
4.2 Lösung der Schrebergarten-Problematik 44
4.2.1 Die Knicker´schen 10 B´s 46
4.2.2 Wie motiviert eine Führungskraft die Mitarbeiter? 49
4.2.3 Die Handlungsfelder der Motivation von Sprenger 54
4.3 Wie Konflikte beilegen 66
4.3.1 Das Konfliktgrid 66
4.3.2 Konfliktlösung mit der Transaktionsanalyse 69
4.3.3 Die „Jeder gewinnt“- Philosophie 71
4.4 Wie die Situation „Neu als Führungskraft“ meistern? 76
5. Über welches Können muss eine Führungskraft verfügen 78
5.1 Kommunikative Kompetenz 78
5.1.1 Sicher vortragen und wirksam präsentieren 80
5.1.2 Situative Gesprächsführung in der Zweiweg-Kommunikation 90
5.1.3 Effektives Leiten von Besprechungen 98
5.1.4 Kommunikative Kompetenz im Bereich der Selbstkommunikation 101
6. Zeitmanagement beherrschen 106
7. Kompetent mit Zielen führen 111
7.1 Die persönlichen Ziele 112
7.2 Die Mitarbeiterziele 113
7.3 Die Teamziele 114
7.4 Die Unternehmensziele 114
8. Veränderungsmanagement 117
8.1 Veränderung aktiv steuern und gestalten 119
8.2 Charta des Managements von Veränderungen 120
8.3 Zusammenfassung des Veränderungsmanagements 127
8.4 Wie entwickelt sich Widerstand 128
9. Fazit 129
Erklärung 131
Literaturverzeichnis 132

Automatisiert erstellter Textauszug:

process is your customer.“56´57 ein. Dieser Ansatz ist im Grunde ein guter Ansatz, aber wir befinden uns nicht mehr auf einem Verkäufermarkt, sondern auf einem Käufermarkt. Der Kunde kann sich jederzeit einen neuen Berater aussuchen. In der täglichen Routine eines Betriebes ist da nicht so. Hier muss der „Kunde“, zum Beispiel der Leiter der Produktion sich mit dem Leiter des Einkaufs (hier der „Verkäufer“) verstehen. Will der Einkaufsleiter nicht, muss der Produktionsleiter trotzdem mit ihm zurecht kommen und kann sich nicht einfach einen neuen „Berater“ auf dem Markt suchen. Der Ansatz des Gedankens ist sehr gut, nur muss er von den beteiligten Personen auch gelebt werden. Gehen Sie, z. B. als neue Führungskraft, auf die verschiedenen Abteilungsleiter zu, mit denen Sie zusammenarbeiten werden und versuchen Sie, bei einem Begrüßungsgespräch, ein offenes Klima zu fördern.58 [...]

Oft wird von Führungskräften argumentiert, dass die Mitarbeiter die Aufgaben nicht so optimal erfüllen könnten wie sie selbst. Das ist kein herausragendes Merkmal für den Vorgesetzten, sondern lässt auf ein Defizit im Bereich der Weiterqualifizierung beim Mitarbeiter schließen. Es kann sich hierbei aber auch um einen nicht motivierten und wenig unternehmerisch denkenden Angestellten handeln. Die Schuld trägt in diesem Fall auch der Vorgesetzte, da er nicht die nötigen Schritte unternommen hat, den Mitarbeiter auszubilden und seine Persönlichkeit in Richtung selbstständig denkender Mitarbeiter zu schulen. Sicherlich ist es einfacher zu sagen: „Das mache ich lieber selbst, da ist es besser und schneller erledigt“. Die Problematik liegt dabei offen auf der Hand. Irgendwann ist der eigene Schreibtisch so voller Routinearbeiten, dass keine Führungsarbeit mehr ausgeführt werden kann. Die Folgen zeigen sich in den schlechter werdenden Unternehmenskennzahlen. Iacocca hat sich am Anfang seiner Karriere sehr oft in die Angelegenheiten seiner Mitarbeiter eingemischt, dieses dann später geduldig vermieden und auf die Selbstregulierung durch die vierteljährige Zielgespräche vertraut.53 [...]

O F T L I N E R Q U A L I F Die Hauptaufgaben eines Mediators liegen im Gebiet der Konfliktlösung, dabei I K A T I O N E N ist der Mediator mehr als zwischenmenschlicher Vermittler gefragt. Aber auch im Bereich der Verständigung bei Fachfragen steht der Mediator als Moderator oder Fachexperte den verschiedenen Parteien zur Verfügung. Er versteht sich als unabhängiger Dritter. Die in den Einzelgesprächen gesammelten Details unterliegen seiner Verschwiegenheit, außer er wurde ermächtigt, in Einzelgesprächen gemachte Aussagen in den gemeinsamen Gesprächen zu veröffentlichen. Der Mediator kann einen Streit nicht alleine lösen, oder Lösungen „verordnen“. Wenn sich die Parteien, trotz Mediation, nicht einigen können, werden Meditationen auch ohne Erfolg beendet. Dann muss die Problematik zum Beispiel mit Rechtsmittel abgeklärt und verhandelt werden. [...]

Arbeit zitieren:
Meixner, Alexander Juli 2004: Führungserfolg ist trainierbar, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Zeitmanagement, Zielmanagement, Kommunikation, Konfliktmanagement, Veränderung

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