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Führung in Telearbeitsstrukturen Kommunikation und Zusammenarbeit im Team

Führung in Telearbeitsstrukturen Kommunikation und Zusammenarbeit im Team
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Axel Riegert
  • Abgabedatum: September 2000
  • Umfang: 194 Seiten
  • Dateigröße: 10,8 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3247-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3247-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3247-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Riegert, Axel September 2000: Führung in Telearbeitsstrukturen Kommunikation und Zusammenarbeit im Team, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Virtuelle Kommunikation, Vertrauen

Diplomarbeit von Axel Riegert

Problemstellung:

Zusammenarbeit in Telearbeitsstrukturen stellt ein recht neues Forschungsfeld dar, das eine Reihe interessanter, organisationspsychologischer Fragestellungen impliziert: Wie wirkt sich die Telearbeit einzelner Mitarbeiter auf die Qualität der Zusammenarbeit in einer Arbeitsgruppe aus? Welche Rolle spielen dabei psychologische Faktoren wie Kohäsion und Vertrauen? Welche Kompetenzen müssen die beteiligten Personen mitbringen? Ist der ideale Telearbeiter ein „Einzelkämpfer“ oder ein „Teamplayer“? Wie verändert der Einsatz von Telemedien die Kommunikation? Welche Bedeutung hat die Face-to-face-Kommunikation für Zusammenarbeit und Führung in Telearbeitsstrukturen?

Die vorliegende Diplomarbeit zielt darauf ab, diese Fragen zu untersuchen. Im Rahmen eines Gemeinschaftsprojekts wurde das übergeordnete Thema Führung in Telearbeitsstrukturen in zwei Diplomarbeiten behandelt und empirisch untersucht. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt auf den psychologischen Voraussetzungen einer effizienten Zusammenarbeit von Telearbeiter, Arbeitsgruppe und Führungskraft. In diesem Zusammenhang werden auch Führungsaufgaben sowie Kommunikation als „Schlüsselinstrument“ des Führungserfolgs diskutiert.

Der Fokus liegt jedoch nicht auf den tatsächlichen Auswirkungen von Telearbeit, sondern auf den Einstellungen und Erwartungen der Führungskräfte in Bezug auf diese Auswirkungen. Die Forschungshypothesen wurden aus aktuellen psychologischen Theorien abgeleitet, deren inhaltlicher Schwerpunkt auf Führung (z.B. LMX-Theorie von Graen), Gruppenprozesse (Kohäsion) und computervermittelter Kommunikation versus Face-to-face-Kommunikation (z.B. Media Richness-Theorie) liegen.

Die empirischen Ergebnisse wurden im Rahmen einer Untersuchung bei einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft gewonnen. Die Erhebung begleitete ein unternehmensinternes Pilotprojekt zur Einführung von Telearbeit. Befragt wurden in erster Linie Führungskräfte.

Inhaltsverzeichnis:

I. EINLEITUNG 1
1. TELEARBEIT – EINE NEUE ARBEITSFORM 1
1.1 Veränderung der Arbeitswelt 1
1.2 Zusammenarbeit und Kommunikation in Telearbeitsstrukturen 1
1.3 Hinweis 3
1.4 Gliederung der Arbeit 3
II. THEORETISCHE ÜBERLEGUNGEN 4
2. BEDEUTUNG DER TELEARBEIT FÜR DIE ARBEITSWELT 4
2.1 Definition von Telearbeit 4
2.2 Verbreitung von Telearbeit 5
2.3 Forschung zur Telearbeit im Überblick 6
2.4 Vor- und Nachteile von Telearbeit 7
3. FÜHRUNG VON GRUPPEN IN TELEARBEITSSTRUKTUREN 9
3.1 Führung von Gruppen 9
3.1.1 Bestimmungsmerkmale der Führung von Arbeitsgruppen 9
3.1.2 Bestimmungsmerkmale und Funktionen der Gruppe 10
3.2 Gruppeneffektivität als Ziel der Zusammenarbeit 11
3.2.1 Produktivität und Zufriedenheit als Ziele der Zusammenarbeit 11
3.2.2 Gruppenkohäsion als Bindeglied von Produktivität und Zufriedenheit 12
3.3 Theorien zur Führung von Gruppen mit Telearbeitern 13
3.3.1 Führungsdimensionen 14
3.3.2 Agency-Theorie 16
3.3.3 Soziale Austauschtheorien 16
3.3.3.1 Sozialer Austausch in Führungsbeziehungen 16
3.3.3.2 Transaktionales Führungsmodell von HOLLANDER 17
3.3.3.3 Theorie der Führungsdyaden (LMX-Modell) von GRAEN et al. 17
3.3.3.4 Transformative Führung 18
3.3.4 Die führerlose Gruppe 18
4. PSYCHOLOGISCHE VORAUSSETZUNGEN DER ZUSAMMENARBEIT 19
4.1 Vertrauen 20
4.2 Gruppenkohäsion 21
4.2.1 Gefahren von Kohäsion in Telearbeitsstrukturen 21
4.2.2 Situationsadäquate Kohäsion als Voraussetzung der Zusammenarbeit 22
4.2.3 Kohäsion in Abhängigkeit von den Merkmalen der Aufgabe 22
4.3 Integration des Telearbeiters in die Gruppe 23
4.4 Führungsdyade zwischen Führungskraft und Telearbeiter 24
4.5 Personelle Kompetenzen in Telearbeitsstrukturen 26
4.5.1 Merkmale der Aufgaben in Telearbeit 26
4.5.2 Allgemeine Anforderungen an Telearbeiter und Führungskraft 26
4.5.3 Soziale Kompetenz als Voraussetzung der Zusammenarbeit 27
5. ORGANISATORISCHE RAHMENBEDINGUNGEN DER ZUSAMMENARBEIT 28
5.1 Technik, EDV 28
5.2 Wahl der geeigneten Telearbeitsform 29
5.3 Arbeitsregelungen und rechtliche Bestimmungen 29
6. FÜHRUNGSAUFGABEN IN TELEARBEITSSTRUKTUREN 30
6.1 Aufgabenorientierte Führung 30
6.2 Beziehungsorientierte Führung 31
6.3 Förderung der Zusammenarbeit durch Personalentwicklung 32
7. KOMMUNIKATION IN TELEARBEITSSTRUKTUREN 33
7.1 Veränderung der Kommunikation durch Telearbeit 33
7.1.1 Theorie der Media Richness 33
7.1.2 Kommunikation vor und nach Einführung von Telearbeit 34
7.2 Bedeutung der Face-to-face-Kommunikation 35
7.2.1 Bedeutung der Face-to-face-Kommunikation für die Zusammenarbeit 35
7.2.2 Bedeutung der Face-to-face-Kommunikation für die Führung 35
7.3 Kommunikation als Führungsaufgabe 36
8. HYPOTHESEN ZUR ZUSAMMENARBEIT IN TELEARBEITSSTRUKTUREN 37
III. EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG „FÜHRUNG IN TELEARBEITS-STRUKTUREN“ BEI EINER VERSICHERUNGSGRUPPE 40
9. RAHMENBEDINGUNGEN DER UNTERSUCHUNG 40
9.1 Das Unternehmen 40
9.2 Einfluss des organisatorischen Kontextes auf die Untersuchung 40
9.3 Pilotprojekt zur Einführung von Telearbeit 42
9.3.1 Ziele des Pilotprojekts 42
9.3.2 Projektteilnehmer 42
9.3.3 Projektablauf 42
9.3.4 Beitrag der Untersuchung „Führung in Telearbeitsstrukturen“ zum Pilotprojekt 43
10. METHODISCHES VORGEHEN 43
10.1 Ziel der Untersuchung 43
10.2 Untersuchungsdesign 44
10.3 Pilotuntersuchung 46
10.3.1 Fragebogen für die Telearbeiter 47
10.3.2 Fragebogen für die Führungskräfte 49
10.3.3 Durchführung der Befragung 50
10.4 Hauptuntersuchung 51
10.4.1 Thematischer Schwerpunkt und Vorgehen 51
10.4.2 Mündliche Führungskräftebefragung 52
10.4.3 Hauptbefragung 55
10.5 Experteninterviews 71
10.5.1 Stichprobe 71
10.5.2 Hypothesenpapier 71
10.5.3 Durchführung 72
10.5.4 Auswertung 72
11. ERGEBNISDARSTELLUNG 73
11.1 Erläuterung der Darstellungsweise 73
11.2 Allgemeine Einstellung gegenüber Telearbeit 74
11.2.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 74
11.2.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 75
11.3 Rahmenbedingungen 77
11.3.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 78
11.3.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 78
11.4 Gruppeneffektivität 80
11.4.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 80
11.4.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 81
11.5 Koordination der Arbeitsabläufe 82
11.5.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 82
11.5.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 83
11.5.3 Ergebnisse der Experteninterviews 83
11.6 Gruppenzusammenhalt 84
11.6.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 84
11.6.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 85
11.6.3 Ergebnisse der Experteninterviews 87
11.7 Qualität der Führungsdyade 90
11.7.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 91
11.7.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 91
11.7.3 Ergebnisse der Experteninterviews 94
11.8 Anforderungsprofil 96
11.8.1 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 96
11.8.2 Ergebnisse der Experteninterviews 99
11.9 Kommunikation 100
11.9.1 Ergebnisse des Pilotprojekts 100
11.9.2 Ergebnisse der Hauptuntersuchung 105
11.9.3 Ergebnisse der Experteninterviews 108
IV. INTERPRETATION UND AUSBLICK 111
12. INTERPRETATION 111
12.1 Begrenzungen der Aussagekraft der Ergebnisse 111
12.1.1 Begrenzungen durch den organisatorischen Kontext der Untersuchung 111
12.1.2 Begrenzungen durch den geringen Umfang der Stichproben 111
12.2 Qualität der Zusammenarbeit 113
12.2.1 Allgemeine Bewertung der Telearbeit in Abhängigkeit von der Führungseffizienz 113
12.2.2 Qualität der Zusammenarbeit in Abhängigkeit von den Führungsaufgaben 115
12.2.3 Einfluss der organisatorischen Bedingungen auf die Qualität der Zusammenarbeit 116
12.2.4 Einfluss der Gruppe auf die Qualität der Zusammenarbeit 117
12.3 Psychologische Voraussetzungen der Zusammenarbeit 117
12.3.1 Gruppenkohäsion 117
12.3.2 Integration des Telearbeiters 119
12.3.3 Führungsbeziehung zwischen Telearbeiter und Führungskraft 121
12.3.4 Soziale und kommunikative Kompetenz 125
12.4 Kommunikation 127
12.4.1 Veränderung der Kommunikation in Telearbeitsstrukturen 127
12.4.2 Bedeutung der Face-to-face-Kommunikation 129
12.5 Fazit 131
13. AUSBLICK 133
13.1 Maßnahmen zur Steigerung der Qualität der Zusammenarbeit 133
13.1.1 Schaffung situationsadäquater Kohäsion 133
13.1.2 Einsatz von Telearbeit für geeignete Aufgaben 134
13.1.3 Einsatz von Personalentwicklungsmaßnahmen 135
13.1.4 Maßnahmen und Voraussetzungen für eine effiziente Kommunikation 135
13.1.5 Merkmale einer „telearbeitstauglichen“ Unternehmenskultur 136
13.2 Zukünftige Forschung 137
13.2.1 Perspektiven zukünftiger Forschung 137
13.2.2 Führungskräfte contra Mitarbeiter 138
13.2.3 Tatsächliche Auswirkungen von Telearbeit 138
13.2.4 Evaluation von Telearbeit 138
14. LITERATUR 140

Arbeit zitieren:
Riegert, Axel September 2000: Führung in Telearbeitsstrukturen Kommunikation und Zusammenarbeit im Team, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Virtuelle Kommunikation, Vertrauen

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