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Freizeitaktivitäten und -angebote als Komponenten der Belebung von Innenstädten

Ansprüche und Erwartungen an Innenstädte dargestellt am Beispiel der Innenstadt Pforzheim

Freizeitaktivitäten und -angebote als Komponenten der Belebung von Innenstädten
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Michael Metzler
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 181 Seiten
  • Dateigröße: 1,4 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Stuttgart Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7798-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7798-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7798-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Metzler, Michael Oktober 2002: Freizeitaktivitäten und -angebote als Komponenten der Belebung von Innenstädten, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Geographie, Stadtmarketing, Marketing, Konsum, sozialer Wandel

Magisterarbeit von Michael Metzler

Einleitung:

Der Freizeitsektor hat in den letzten Jahrzehnten seine residuale Stellung gegenüber der Arbeit verloren und ist für viele Menschen zu einem zentralen Lebensbereich geworden. Als Folge dieser Entwicklung haben sich Freizeitnachfrage und Freizeitangebot deutlich verändert, wie auch das Niveau, mit dem Räume der Freizeitverbringung bewertet und in Anspruch genommen werden.

Freizeit ist ein wichtiger weicher Standortfaktor und gewinnt bei Standort- und Wohnortentscheidungen von Unternehmen und Menschen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund hat sich der kommunale Freizeitwert in der Stadtentwicklungspolitik inhaltlich verändert und eine image- und marketingorientierte Komponente bekommen. Er wurde zu einem wichtigen Indikator für die Lebensqualität und die Attraktivität eines Raumes. In dieser Studie wird am Beispiel der Innenstadt von Pforzheim analysiert, ob und in welchem Maße Freizeitaktivitäten und -angebote zur Belebung von Innenstädten beitragen können.

Die Veränderungen in den Freizeitverhaltensweisen haben entscheidende Berührungspunkte mit der Herausbildung neuer Wertorientierungen in der Gesellschaft. Werte steuern indirekt die Bedürfnisse, Formen und Inhalte der Freizeitgestaltung und können daher als Erklärungsgrößen für die Veränderungen im Freizeit- und Konsumbereich herangezogen werden. Die in den letzten Jahrzehnten zu beobachtenden Entwicklungen im Wertesystem weisen in Richtung Selbstentfaltung, Genuss, Individualismus und führen zu einer Vielzahl von individuellen Wertekombinationen.

Dieser Wertepluralismus führte in Zusammenhang mit wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen zu einer Pluralisierung der Lebensstile. Traditionelle Segmentierungsmodelle wie Schichten oder Klassen, und die zugrundeliegenden Variablen wie Beruf, Einkommen, Alter und Haushaltsform, reichen nicht mehr aus, um die Etablierung moderner Lebensstile differenziert erklären zu können. Komplexere Erklärungsansätze werden erforderlich, die auch subjektive Faktoren wie Freizeit- und Konsumverhaltensweisen berücksichtigen.

Im konzeptionellen Teil dieser Arbeit werden die Veränderungen in der Freizeitnachfrage und im Freizeitangebot anhand einiger Einflussfaktoren und Indikatoren charakterisiert.

Gang der Untersuchung:

Die empirische Analyse besteht aus zwei Teilen. In der Bürgerbefragung wurden 184 Passanten (0,16 Prozent der Einwohnerschaft Pforzheims) erfasst. Die Stichprobe entspricht in etwa der alters- und haushaltsstrukturellen Zusammensetzung der Stadt Pforzheim. In Gesprächen mit lokalen Entscheidungsträgern wurden weiterführende Erkenntnisse und Informationen gewonnen. Angesprochen wurde ein möglichst breites Spektrum von Akteursgruppen aus den Bereichen Stadtverwaltung, Einzelhandel, Gastronomie, Stadt- und City Marketing, Ehrenamt, Freizeit und Kultur.

Die Innenstadt von Pforzheim wird als bedeutender Freizeitstandort wahrgenommen. Sie ist der wichtigste Standort für außerhäusliche Freizeitaktivitäten. Deutlich mehr als die Hälfte aller Gänge in die Innenstadt erfolgen in der Freizeit.

Dennoch sieht sich die Innenstadt einigen Problemen gegenüber, die ihren Freizeit- und Erlebniswert deutlich mindern. Einige Freizeitangebotsbereiche werden vorwiegend an dezentralen Standorten nachgefragt. Defizite liegen in bestimmten Angebotssegmenten des Einzelhandels und der (Außen-) Gastronomie. Auf bestimmte Altersgruppen und Lebensstile ausgerichtete Angebote sind nur in Ansätzen zu erkennen. Händler und Gastronomen partizipieren zu wenig an Veranstaltungen und scheuen neue, erlebnisorientierte Vermarktungsstrategien.

Wichtiger Handlungsbedarf liegt in Pforzheim im Bereich der Erlebnisattraktivität. Obwohl sich die vermutete Freizeit- und Erlebnisorientierung in Pforzheim prinzipiell nachweisen lässt, bietet die Innenstadt zu wenige Ansatzpunkte für einen Erlebnisaufenthalt. Eine intensivere Nutzung der naturräumlichen Potenziale, insbesondere der Lage an den Enz- und Nagoldufern, ist zu empfehlen. Ebenso eine Aufwertung der öffentlichen Plätze. Die geplante Umgestaltung des Marktplatzes ist ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Große Chancen zur Stärkung des Standorts Innenstadt bieten der Neubau der Stadtbibliothek am Marktplatz sowie das Einzelhandels- und Dienstleistungszentrum „Bohnenberger Schlössle“, das in den nächsten Jahren in zentraler Lage realisiert werden soll. Das Projektvorhaben kann sich zu einem enorm wichtigen Frequenzbringer entwickeln und die Kaufkraftabschöpfung inner- und außerhalb des Stadtgebietes deutlich erhöhen. Empfehlungen für die bisher ungeklärte Ausgestaltung des Angebotsmixes, die von wegweisender Bedeutung für die zu-künftige Entwicklung des Einzelhandelsstandortes Innenstadt ist, werden in dieser Arbeit gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 4
2. KONZEPTIONELLER TEIL DER ARBEIT 5
2.1 Abgrenzung der Begriffe Freizeit und Freizeitaktivität 5
2.2 Freizeittheoretische Erklärungsansätze 8
2.2.1 Determinationskonzepte und arbeitspolare Ansätze 8
2.2.2 Freizeit als Aspekt der Lebensqualität 8
2.2.3 Der Wertewandel als Erklärung für die Veränderungen im Freizeitbereich 9
2.2.4 Lebens- und Freizeitstile 10
2.3 Einflussfaktoren auf Freizeitaktivitäten und Freizeitangebote 13
2.3.1 Einflussfaktoren der Freizeitnachfrage 13
2.3.1.1 Veränderungen in der Arbeitswelt 13
2.3.1.2 Entwicklung von Einkommen und Freizeitausgaben 14
2.3.1.3 Veränderungen im Bildungswesen 16
2.3.1.4 Entwicklungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur 17
2.3.1.5 Veränderungen in den Haushalts- und Familienstrukturen 19
2.3.1.6 Entwicklung der Motorisierung und der Freizeitmobilität 20
2.3.1.7 Freizeitorientierung 21
2.3.1.8 Erlebnisorientierung 22
2.3.2 Veränderungen und Trends im Freizeitangebot 25
2.3.2.1 Entwicklungen im privatwirtschaftlichen Freizeitangebot 25
2.3.2.2 Entwicklungen im kommunalen Freizeitangebot 26
2.3.2.3 Freizeit als Komponente des kommunalen Marketings 31
2.4 Freizeitstandorte 33
2.4.1 Veränderungen der Freizeitstandorte 33
2.4.2 Die Innenstadt als Freizeit- und Erlebnisraum 34
2.4.2.1 Freizeitangebote und -einrichtungen von Innenstädten 34
2.4.2.2 Erlebnisattraktivität von Innenstädten 37
2.5 Zwischenfazit und Untersuchungshypothesen 41
3. MAKROANALYSE – DER UNTERSUCHUNGSRAUM 42
3.1 Die Stadt Pforzheim 42
3.1.1 Lage im Raum 42
3.1.2 Strukturdaten zur Stadt Pforzheim 44
3.2 Das Untersuchungsgebiet Innenstadt Pforzheim 48
3.2.1 Räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebiets 48
3.2.2 Gebietsbeschreibung 48
3.2.3 Freizeitangebote in der Pforzheimer Innenstadt 49
3.2.4 Kurzbeschreibung ausgewählter Freizeiteinrichtungen 51
3.2.5 Der Einzelhandel in der Pforzheimer Innenstadt 55
4. MIKROANALYSE - ERGEBNISSE DER EMPIR. UNTERSUCHUNG 57
4.1 Datengrundlage, methodische Vorgehensweise, Ablauf 57
4.1.1 Bürgerumfrage 57
4.1.1.1 Ablauf und Methodik 57
4.1.1.2 Repräsentativität 58
4.1.1.3 Auswertung 59
4.1.2 Gespräche mit Akteursgruppen der Innenstadt 59
4.2 Bürgerumfrage Pforzheim 61
4.2.1 Stellenwert der Innenstadt als Freizeitstandort 61
4.2.2 Bedürfnisse der Pforzheimer an die Innenstadt als Freizeitstandort 70
4.2.3 Ansprüche an die Erlebnisattraktivität der Innenstadt 81
4.3 Befragung verschiedener Akteursgruppen der Innenstadt Pforzheim 91
4.3.1 Bedeutung des Erlebniseinkaufes in der Innenstadt 91
4.3.2 Freizeit in der Pforzheimer Stadtentwicklung 93
5. ZUSAMMENFASSUNG UND BEWERTUNG 97
5.1 Bewertung der Untersuchung 97
5.2 Empfehlungen und Verbesserungspotenziale 100
6. LITERATUR 104
ANHANG Fragebogen der empirischen Untersuchung im Wortlaut 117

Automatisiert erstellter Textauszug:

Stadtbibliothek Pforzheim Im Reuchlinhaus am Stadtpark sind mit dem Stadtarchiv, der Kunstausstellungshalle und dem Schmuckmuseum mehrere Freizeiteinrichtungen räumlich konzentriert. In diesem Areal ist auch die Hauptstelle der Stadtbibliothek angesiedelt, die auf einer Fläche von 1.150 m² die Nachfrage nach Medien aus den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, Orientierung im täglichen Leben sowie Hobby und Freizeit deckt. Die Kinderbibliothek ist räumlich getrennt und umfasst 250 m² Fläche. Leider liegen keine Daten über die Anzahl der registrierten Nutzer vor, die Stadtbibliothek führt jedoch täglich Besucherzählungen durch. Daraus geht hervor, dass im Jahr 2001 insgesamt 359.097 Besucher die Bibliothek frequentiert haben, rund ein Viertel mehr als vier Jahre zuvor. Die Hauptstelle hat zusammen mit den drei Stadtteilbüchereien und der Fahrbibliothek, einem mobilen Bus, der regelmäßig durch das Stadtgebiet fährt, einen Bestand von insgesamt 161.175 Medien (1,3 Medien je Einwohner). 2001 fielen insgesamt 753.466 Entleihungen an, 17.488 Medien wurden neu angeschafft. Besonders beliebt sind Sachbücher, die rund 32 Prozent der Gesamtausleihungen ausmachen, gefolgt von Kinderliteratur und Belletristik (je 18 Prozent). Noch entfallen rund drei Viertel aller Ausleihungen auf Bücher und nur ein Viertel auf Tonträger und Spiele. Deren Ausleihzahlen sind in den letzten Jahren jedoch kontinuierlich angestiegen. Neben dem EDV-Katalog, der an fünf PCs eingesehen werden kann, besteht die Möglichkeit, für 0,50 € pro Viertelstunde im Internet zu recherchieren und e-mails zu verschicken. Mit den neu angeschafften Medien nahm in den letzten Jahren auch der Raumbedarf zu. Der Standort am Reuchlinhaus erwies sich als zu klein, um den Ansprüchen der Nutzer in Zukunft gerecht werden zu können. Ab Oktober 2002 wird die Hauptstelle der Stadtbibliothek daher, zusammen mit der Jugendmusikschule Pforzheim, in den Neubau an der Kreuzung Deimlingund Zerrennerstraße in unmittelbarer Marktplatznähe einziehen. Dort werden der Öffentlichkeit insgesamt 3.100 m² Fläche, verteilt auf drei Stockwerke, zur Verfügung stehen. Die Kinderbibliothek wird integriert und 39 Stunden pro Woche (bisher 13 Stunden) geöffnet sein. Mit dem größeren Raumangebot soll der Bestand der Bibliothek in den nächsten Jahren auf rund 200.000 Medien (1,7 Medien pro Einwohner) ausgebaut werden. Aufgrund der peripheren Lage des Reuchlinhauses, rund achthundert Meter von der Fußgängerzone entfernt, konnten die Stadtbibliothek und die anderen im Reuchlinhaus ansässigen Freizeiteinrichtungen bisher nur begrenzt zur Belebung der Innenstadt beitragen. In Anbetracht der hohen Besucherzahlen der Bibliothek wird sich dies nach dem Umzug erheblich verbessern. [...]

lungszentrum der Deutschen Schmuck- und Uhrenindustrie im Industriehaus sowie das Schmuckmuseum am Stadtgarten. Direkt neben dem Stadttheater bietet die 1987 fertiggestellte Stadthalle rund zweitausend Personen Platz. Sie wird für Vorträge, Ausstellungen, Kleinkunst, Kongresse und sportliche Veranstaltungen genutzt. Das Kinoangebot wird durch drei Kinos gedeckt, die allesamt Standorte im zentralen Innenstadtbereich haben. Außerhalb der Innenstadt bieten das Stadtmuseum Pforzheim und der Archäologische Schauplatz Kappelhof zahlreiche Informationen und Ausgrabungen zu den verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte von der Römerzeit bis zur Gegenwart. Das Figurentheater in der Marionettenbühne „Mottenkäfig“ nördlich der Innenstadt ist ein weiteres kulturelles Highlight. Das Angebot an Bildungs- und Sozialeinrichtungen ist in Pforzheim ähnlich breit gefächert. In der Volkshochschule Pforzheim–Enzkreis werden regelmäßig Vorträge und Kurse zu den unterschiedlichsten Themenbereichen angeboten. Das Angebot der persönlichen Fortbildung wird durch die Evangelische Erwachsenenbildung Pforzheim und das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis ergänzt. In der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald bestehen zahlreiche Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung. Die Jugendmusikschule Pforzheim e.V. leistet ein umfassenden Angebot der musikalischen Ausbildung. Für Jugendliche bietet das Jugendkulturzentrum „Kupferdächle“ Workshops, Kurse und Projekte an. Der Großteil der Sporthallen und –stätten liegt außerhalb der Innenstadt. In zentraler Lage ist besonders das Emma-Jaeger-Bad hervorzuheben. Der 2002 zum zweiten Mal veranstaltete City-Lauf mit Rundkurs durch die Innenstadt erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wird durch ein entsprechendes Rahmenprogramm zum Event aufgewertet. In den Jahren 2000 und 2002 war Pforzheim offizieller Etappen-Ort der „Deutschland-Tour der Radprofis“. Über hunderttausend Zuschauer im gesamten Stadtgebiet und ein Millionenpublikum vor Funk und Fernsehen nahmen an diesem Ereignis teil. Das Angebotsspektrum im Bereich Veranstaltungen und Feste ist in der Innenstadt sehr vielfältig. Zu den wichtigsten Veranstaltungen mit überregionalem Bekanntheitsgrad zählt der Pforzheimer Festivalsommer „Sommersprossen“: ein dreitägiger Event mit verkaufslangem Samstag, dem überregional bekannten „Internationalen Musik- und Straßentheaterfestival“, dem Goldschmiedemarkt und dem Marktplatzfest. Bekannt ist Pforzheim auch für das zwölftägige „Oechslefest“, das seit 1985 jährlich stattfindet. Rund hunderttausend Besucher bezeugen den überregionalen Stellenwert des großen Weindorfs am Marktplatz. Das zweitägige CarlFriedrich-Fest ist ein großes Stadtfest, in dem 2001 mehrere Zeitepochen thematisch dargestellt wurden. Die vom Citymarketing Pforzheim organisierten verkaufslangen Samstage und verkaufsoffenen Sonntage „Pforzheimer Frühling“ und „Pforzheimer Herbst“ wurden erstmals im Jahr 2001 veranstaltet. Auch die „Bertha-Benz Oldtimer-Fahrt“ lockt regelmäßig mehrere tausend Zuschauer in die Innenstadt. Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbastelmarkt finden jedes Jahr auf dem Marktplatz statt. Der „Gruschtelmarkt“ wird seit 1973 jährlich veranstaltet. 2001 nahmen rund fünfhundert Aussteller und über dreißigtausend Besucher teil. Der wöchentliche Bauernmarkt wurde vor das Alte Rathaus im östlichen Bereich des Marktplatzes verlegt. Am Turmplatz, außerhalb der Innenstadt, hat der täglich stattfindende Markt seinen Standort. [...]

Die Innenstadt von Pforzheim bietet Einwohnern, Besuchern und Touristen ein interessantes und vielfältiges Freizeitangebot. Die Nachfrage im kulturellen Bereich wird vor allem durch das Stadttheater gedeckt. Kleinere Institutionen wie das Jugendkulturzentrum „Kupferdächle“ oder das Kulturhaus Osterfeld ergänzen das Angebot mit Konzerten, Festivals, Theater- und Kabarettaufführungen. Kunstausstellungen werden vor allem in der „Pforzheim Galerie“, im Reuchlinhaus und in anderen, dezentralen Lokalitäten veranstaltet. Da sich Pforzheim zu einem der bundesweit führenden Standorten der Schmuck- und Uhrenindustrie entwickelt hat, wird dieser Themenbereich ganzjährig in mehreren Ausstellungen präsentiert. Hervorzuheben sind die „Edelsteinausstellung Schütt“, das „Goldkabinett van den Boom“, das Technische Museum der Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie südlich der Innenstadt, das Ausstel- [...]

Arbeit zitieren:
Metzler, Michael Oktober 2002: Freizeitaktivitäten und -angebote als Komponenten der Belebung von Innenstädten, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Geographie, Stadtmarketing, Marketing, Konsum, sozialer Wandel

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