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Frauen und Telearbeit

Chancen und Risiken neuer Arbeitsformen in der Informationsgesellschaft

Frauen und Telearbeit
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Petra Höfels
  • Abgabedatum: März 1999
  • Umfang: 121 Seiten
  • Dateigröße: 9,1 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3128-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3128-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3128-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Höfels, Petra März 1999: Frauen und Telearbeit, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Informationgesellschaft, Technikfolgenabschätzung, Telearbeit, Kommunikation, Frauen

Magisterarbeit von Petra Höfels

Zusammenfassung:

Ziel dieser Arbeit ist es, die breitgefächerten Dimensionen in bezug auf die Auswirkungen von Telearbeit deutlich zu machen, die - sowohl in ihrer positiven wie negativen Bedeutung - mit der Durchsetzung und Verbreitung neuer Technologien für die Erwerbsarbeit von Frauen wirksam werden. Dabei soll hervorgehoben werden, dass eine Erfassung der spezifischen Situation der Frauen unabdingbar ist, um die Veränderungen, die mit dem Entwicklungen hin zur Informationsgesellschaft verbunden sind, in ihrem vollen Umfang darzustellen. Aus diesem Blickwinkel gerät der Ansatzpunkt - die Auswirkungen technologischen Wandels auf die Arbeitswelt von Frauen - zwangsläufig ins Hintertreffen und verlagert den Schwerpunkt oftmals auf die Handlungsbedingungen der Geschlechter, die Verteilung gesellschaftlicher Ressourcen und die Zuweisung bzw. Inanspruchnahme von Macht. Exemplarisch begründen lässt sich diese Art der parteiergreifenden Untersuchung durch die Stellungnahme Cynthia Cockburns, die die technologische Entwicklung in britischen Druckereien zwischen 1979 und 1981 untersuchte. Sukzessive hat sich der Schwerpunkt ihrer Studie von den Folgen des technologischen Wandels verlagert auf die durch neue Technologien infragegestellten Trennungslinien zwischen Männer- und Frauenarbeit in der Druckindustrie (und die Reaktion der Männer darauf):

„ This book began as a study of the human impact of technological change. It has ended as a study in the making and remaking of men. It is also about the uses to which men put work and technology in maintaining their power over women“ (Cockburn, Cynthia).

Der Standpunkt einer frauenspezifischen Sichtweise auf gesellschaftliche Zusammenhänge von Technikentwicklung verdeutlicht die geschlechtshierarchischen Strukturen, die von Herrschaftsansprüchen und Rollenzuweisungen geprägt sind. Dieser „andere Blick“ eröffnet den Zugang zu weitergehenden Implikationen der Informationsgesellschaft, die ansonsten womöglich -absichtlich oder unabsichtlich - nicht in Betracht gezogen werden und somit relevante Aspekte bei der Entwicklung der Informationsgesellschaft unberücksichtigt lassen.

Inhaltsverzeichnis:

EINLEITUNG 1
TEIL I FRAUEN IM ERWERBSLEBEN 5
1. HISTORISCHE ENTWICKLUNG WEIBLICHER ERWERBSTÄTIGKEIT 5
1.1 DEFINITION 5
1.2 FRAUENERWERBSTÄTIGKEIT SEIT DER INDUSTRIALISIERUNG 5
1.3 FRAUEN IM ANGESTELLTENBEREICH 7
2. BESCHÄFTIGUNGSSITUATION VON FRAUEN 10
2.1 STRUKTURELLE RAHMENBEDINGUNGEN 10
2.2 SELBSTVERSTÄNDNIS WEIBLICHER ERWERBSTÄTIGKEIT 12
2.3 DIE FRAU IN DER FAMILIENFALLE 13
2.4 MÄNNLICHE NORMALBIOGRAPHIE UND WEIBLICHE „PATCHWORK-BIOGRAPHIE“ 14
2.5 DREI-PHASEN-MODELL 16
2.6 TEILZEIT 17
2.7 PREKÄRE BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE 19
2.8 REPRODUKTION DES GESCHLECHTERVERHÄLTNIS DURCH GESELLSCHAFT UND UNTERNEHMEN 19
2.9 MOTIVATION ZUR BERUFSTÄTIGKEIT BEI MÜTTERN 20
3. GESCHLECHTSTYPISIERUNG VON BERUFEN 22
3.1 MERKMALE TYPISCHER „FRAUENBERUFE“ 23
3.2 „NATÜRLICHE FÄHIGKEITEN DER FRAU 24
3.3 WIRKSAMKEIT VON SOZIALISATIONSFAKTOREN 25
3.4 SELBSTVERSCHULDUNGSTHEORIE 26
4. BEWERTUNG VON WEIBLICHER ERWERBSARBEIT 26
4.1 LOHNDIFFERENZ 26
4.2 QUALIFIKATION 27
4.3 STATUS 27
EXKURS: SCHREIBMASCHINE 28
5. ZUM VERHÄLTNIS VON FRAUEN UND TECHNIK 29
5.1 TECHNIK UND GESCHLECHTERHIERARCHIE 29
5.2 DER „WEIBLICHE ZUGANG ZU TECHNIK 30
5.3 FRAUEN ALS ANWENDERINNEN voN TECHNIK 31
5.4 FRAUEN ALS EXPERTINNEN M WISSENSCHAFT UND TECHNIK 33
6. FAZIT 34
TEIL II AUF DEM WEG IN DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT 37
1. VON DER INDUSTRIEGESELLSCHAFT ZUR DIENSTLEISTUNGS-, INFORMATIONS- UND WISSENSGESELLSCHAFT 37
1.1 DIE POSTINDUSTRIELLE DIENSTLEISTUNGSGESELLSCHAFT 38
1.2 DIE INFORMATIONSGESELLSCHAFT 39
2. INFORMATISIERUNG DER ARBEITSWELT 41
2.1 ÄNDERUNGEN DES BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSES 41
2.2 SELBSTÄNDIGKEIT ALS ARBEITSFORM DER ZUKUNFT 42
2.3 SCHEINSELBSTÄNDIGKEIT 43
2.4 SOZIOPOLITISCHE AUSWIRKUNGEN NEUER ARBEITSFORMEN 43
3. BETRIEBSINTERNE KOMMUNIKATION IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT 44
4. NEUE ARBEITSINHALTE UND QUALIFIKATIONSPROFILE 45
4.1 NEUE BERUFSBILDER 45
4.2 QUALIFIKATIONSMISCHUNG 46
4.3 LEBENSLANGES LERNEN 46
5. ALTERNATIVE UNTERNEHMENS- UND BESCHÄFTIGUNGSFORMEN 47
5.1 VIRTUELLE UNTERNEHMEN 47
5.2 AUFHEBUNG VON HIERARCHIEN 49
5.3 RATIONALISIERUNGSPOTENTIAL IM EINSATZ VON IUK-TECHNOLOGIEN 50
5.4 GLOBALISIERUNG DES ARBEITSMARKTS DURCH IUK-TECHNOLOGIEN 50
5.5 INTERNATIONALE AUSLAGERUNG 51
6. TELEARBEIT ALS VERÄNDERTE ORGANISATIONSFORM VON ARBEIT IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT 52
6.1 DEFINITION TELEARBEIT 53
6.2 ABGRENZUNG TELEARBEIT UND TELEKOOPERATION“ 53
6.3 VARIANTEN DER TELEARBEIT 54
6.3.1 TELEHEIMARBEIT 55
6.3.2 ALTERNIERENDE TELEARBEIT 55
6.3.3 TELEARBEITSZENTREN 56
6.3.4 MOBILE TELEARBEIT 58
6.4 VORAUSSETZUNG FÜR TELEARBEIT 58
6.4.1 GEEIGNETE TÄTIGKEITSBEREICHE 59
6.4.2 KONTROLLE UND FÜHRUNG 61
6.4.3 FREIWILLIGKEIT 62
6.4.4 PERSÖNLICHE EIGNUNG 63
6.5 VORTEILE VON TELEARBEIT 64
6.5.1 VORTEILE FÜR DIE ARBEITNEHMERINNEN 65
6.5.2 VORTEILE FÜR DIE UNTERNEHMEN 65
6.6 NACHTEILE VON TELEARBEIT 66
6.6.1 NACHTEILE FÜR DIE ARBEITNEHMERINNEN 66
6.6.2 NACHTEILE FÜR DIE UNTERNEHMEN 68
6.7 UMWELTFAKTOREN 69
7. FAZIT 70
TEIL III FRAUEN IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT 75
1. TEILNAHME VON FRAUEN AN DER TECHNIKGESTALTUNG 75
2. BESCHÄFTIGUNGSSITUATION FÜR FRAUEN IM WANDEL ZUR INFORMATIONSGESELLSCHAFT 76
2.1 FRAUEN ALS SÄULEN DES DIENSTLEISTUNGSSEKTORS 76
2.2 TYPISCHE ARBEITSZEITMODELLE UND BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNIS VON FRAUEN IM DIENSTLEISTUNGSSEKTOR 76
3. MÖGLICHE CHANCEN FÜR FRAUEN DURCH TECHNOLOGISCHEN WANDEL 77
3.1 KOMPETENZ UND QUALIFIKATION - MÖGLICHKEITEN FÜR FRAUEN 78
3.2 QUALIFIZIERUNGSBEREITSCHAFT 78
3.3 NEUE BERUFSBILDER UND ANFORDERUNGSPROFILE – VORTEILE WEIBLICHER FÄHIGKEITEN 79
3.4 TECHNISCHE BESCHÄFTIGUNGSFELDER 79
4. NEGATIVE AUSWIRKUNGEN AUF DIE BESCHÄFTIGUNGSSITUATION VON FRAUEN IN DER INFORMATIONSGESELLSCHAFT 80
4.1 EINGESCHRÄNKTER ZUGANG ZU TECHNISCHEN BERUFEN 80
4.2 ORGANISATORISCHER WANDEL UND STAGNATION 81
4.2.1 GESCHLECHTSHIERARCHISCHE ARBEITSTEILUNG UNTER EINFLUß DER IUK-TECHNOLOGIEN 81
4.2.2 ROUTINETÄTIGKEITEN 82
4.3 DEQUALIFIZIERUNG DURCH DEN EINSATZ VON IUK-TECHNOLOGIEN 83
4.4 RATIONALISIERUNGSPOTENTIAL VON FRAUENARBEITSPLÄTZEN 84
4.4.1 RATIONALISIERUNG VON FRAUENARBEITSPLÄTZEN DURCH INTERNATIONALE AUSLAGERUNG 85
ZWISCHENSTAND 86
5. FRAUEN UND TELEARBEIT 86
5.1 CHANCEN FÜR FRAUEN 87
5.2 RISIKEN BEI TELEARBEIT FÜR FRAUEN 89
5.2.1 SOZIALE ISOLATION 89
5.2.2 ARBEITSZEITGESTALTUNG 89
5.2.3 DEQUALIFIZIERUNG 90
5.2.4 RATIONALISIERUNG 91
5.3 MOTIVE VON FRAUEN FÜR TELEARBEIT 91
5.4 HOHES INTERESSE von FRAUEN 92
5.5 QUALITÄT UND AUSWAHL VON TELEARBEITPLÄTZEN FÜR FRAUEN 93
5.6 TYPISCHE TÄTIGKEITSBEREICHE WEIBLICHER TELEARBEIT 94
5.7 BESCHÄFTIGUNGSVERHÄLTNISSE WEIBLICHER TELEARBEITSFORMEN 95
5.8 PROBLEME MIT VEREINBARKEITSLÖSUNGEN 96
5.8.1 NOTWENDIGKEIT voN KINDERBETREUUNG 97
5.8.2 DOPPELBELASTUNG 98
5.8.3 AUFRECHTERHALTUNG GESCHLECHTSSPEZIFISCHER ARBEITSTEILUNG 98
5.9 ERWERBSKONTINUITÄT 99
5.10 MODELLPROJEKTE FÜR FRAUEN 100
6. FAZIT 101
RESÜMEE 105
LITERATUR 109

Arbeit zitieren:
Höfels, Petra März 1999: Frauen und Telearbeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Informationgesellschaft, Technikfolgenabschätzung, Telearbeit, Kommunikation, Frauen

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