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Franz Schubert: "Die schöne Müllerin" - zyklisch-analytische Aspekte -

Franz Schubert: "Die schöne Müllerin" - zyklisch-analytische Aspekte -
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Ronny Günther
  • Abgabedatum: September 2003
  • Umfang: 57 Seiten
  • Dateigröße: 489,4 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität der Künste Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7425-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7425-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7425-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Günther, Ronny September 2003: Franz Schubert: "Die schöne Müllerin" - zyklisch-analytische Aspekte -, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Tonartencharakteristik, Liederzyklus, Tonartencharakter, romantisches Lied, Kunstlied

Diplomarbeit von Ronny Günther

Einleitung:

Zur Geschichte:

Den Grundstein des Liederzyklus’ „Die schöne Müllerin“ legte im Winter 1816/17 ein Kreis junger Leute, darunter Wilhelm Müller, Achim v. Arnim, Wilhelm Hensel, Ludwig Rellstab, Hensels Schwester Luise und die Tochter des Gastgebers im Hause Staatsrats von Stägemann: Hedwig. In regelmäßigen Zusammenkünften stellten sie, inspiriert durch Paisiellos opera buffa „La Molinara“ ein Liederspiel zusammen, in dem Rose, die schöne Müllerin vom Müllerburschen, vom Jäger ebenso wie vom Junker und vom Gärtnerknaben umworben wird. Jedem der Anwesenden wurde eine Rolle zuteil, für die vom Spielenden selbst die Gedichte zu verfassen waren. Wilhelm Müller, der eine größere Anzahl verfasste, dichtete dabei seine heimliche Schwärmerei für die „Müllerin“ Luise Hensel mit hinein, um deren Gunst sich ebenfalls Clemens Brentano, der „Jäger“ erfolglos bemühte.

Der Komponist Ludwig Berger, der zehn von den, auf diese Weise entstandenen Gedichte vertonte, ermunterte später Wilhelm Müller, aus der entstandenen Geschichte einen zusammenhängenden Zyklus zu formen, woraufhin in den Jahren 1818-1820 „Die schöne Müllerin“ entstand. Diese neue Sammlung verzichtet innerhalb ihrer Handlung auf den Junker und den Gärtnerknaben und enthält außer den zwanzig von Schubert vertonten Gedichten drei weitere: „Das Mühlenleben“, „Erster Schmerz, letzter Scherz“ und „Blümlein Vergissmeinnicht“ sowie einen Pro- und einen Epilog.

Der Grund des Auslassens dieser Gedichte sowie des Pro- und des Epilogs des Dichters muss für Schubert in der zu realen Darstellung der Handlung gelegen haben. So sind gerade das Nicht-genau-Wissen, das Verschleiern, das sehr subtile Durchschimmern der äußeren Realität und die naive Realität des Müllerburschen, den gesamten Zyklus durchziehende Kennzeichen, als eine Relation der Handlung und der ihr zugrunde liegenden Ausdeutung in der Musik.

Zur Analyse:

Im folgenden soll dieses Verhältnis: Was sagt der Text und was „verrät“ die Musik? im Mittelpunkt stehen. Welche kompositorischen Mittel sind es, die den Zyklus als Ganzes zusammenschweißen?

Angesichts der Kürze einer solchen Arbeit ist es notwendig, sich auf einzelne Gesichtspunkte zu beschränken. Mein Hauptaugenmerk soll dabei in erster Linie der Harmonik und der Tonartenanlage im Gesamten dienen. Die Frage, in welcher Relation sich das gerade Geschehene mit der Vergangenheit und der Zukunft befindet, möchte ich für jedes Lied neu stellen und dabei ebenso auf die tonartengeschichtlich entstandenen Charakteristika wie auch auf die zyklusimmanenten Bezüge eingehen. Weiterhin werde ich, wenn angebracht, meine Arbeit metrischen Besonderheiten und Fragen der Aufteilung des Textes widmen, wobei ich zu berücksichtigen geben möchte, dass dies nur selten und nicht als mein hauptsächlicher Interpretationsansatz geschieht.

Inhaltsverzeichnis:

A: Einführung 1
Zur Geschichte 5
Zur Analyse 5
B: Die Lieder 6
1. Das Wandern 6
2. Wohin? 8
3. Halt 11
4. Danksagung an den Bach 13
5. Am Feierabend 16
6. Der Neugierige 19
7. Ungeduld 24
8. Morgengruß 27
9. Des Müllers Blumen 28
10. Tränenregen 30
11. Mein! 32
12. Pause 34
13. Mit dem grünen Lautenbande 38
14. Der Jäger 40
15. Eifersucht und Stolz 42
16. Die liebe Farbe 45
17. Die böse Farbe 47
18. Trockne Blumen 50
19. Der Müller und der Bach 51
20. Des Baches Wiegenlied 53
Anmerkungen 56
Literatur- und Notenverzeichnis 57

Arbeit zitieren:
Günther, Ronny September 2003: Franz Schubert: "Die schöne Müllerin" - zyklisch-analytische Aspekte -, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Tonartencharakteristik, Liederzyklus, Tonartencharakter, romantisches Lied, Kunstlied

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