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Was macht Franchising-Systeme erfolgreich?

Von der Geschäftsidee zum Großunternehmen

Was macht Franchising-Systeme erfolgreich?
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Dirk Gröschl
  • Abgabedatum: Juni 1998
  • Umfang: 65 Seiten
  • Dateigröße: 2,6 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Bergakademie Freiberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1704-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1704-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1704-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Gröschl, Dirk Juni 1998: Was macht Franchising-Systeme erfolgreich?, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Vertriebsformen, Unteilbarkeiten, Franchising, Institutionenökonomik, Unternehmenswachstum

Diplomarbeit von Dirk Gröschl

Einleitung:

Franchising ist eine Vertriebsform für Waren oder Dienstleistungen, die durch die Zusammenarbeit eines Franchise-Gebers (franchisor) mit Franchise-Nehmern (franchisees) gekennzeichnet ist. Dabei gehören Coca-Cola und McDonald’s zweifellos zu den bekanntesten Unternehmen, die diesen Vertriebsweg eingeschlagen haben. Für Deutschland seien an dieser Stelle Namen wie OBI und Portas genannt.

Zweifellos hat sich Franchising als erfolgreiche Vertriebsform erwiesen. Dies ist insbesondere daran zu erkennen, daß heute in den USA nicht weniger als ein Drittel des Einzelhandelsumsatzes durch Franchising-Ketten erwirtschaftet wird. Im Jahre 1985 betrug der Umsatz im Franchising-Bereich in den USA 529 Mrd. US-Dollar, was ca. 20% des Bruttosozialprodukts entspricht. Er stieg von 1985 bis 1990 auf 717 Mrd. US-Dollar an. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Anzahl der Beschäftigten in Franchise-Systemen von 5,6 auf 8 Millionen. Die Prognosen für die zukünftige Entwicklung sind optimistisch.

Auch in europäischen Ländern und in Japan erfreut sich Franchising wachsender Beliebtheit und zeichnet sich durch stetige Zuwachsraten aus. In Europa liegt der Umsatzanteil im Einzelhandel bei durchschnittlich 10%. In Deutschland ist diese Vertriebsform ebenfalls im Aufwind, obwohl man nicht von einem Franchiseboom sprechen kann.

Das trifft allerdings nur auf die alten Bundesländer zu. In den neuen Bundesländern dagegen verlief die Entwicklung in rasantem Tempo. Bereits zum 31.12.1993, also dreieinhalb Jahre nach der Wirtschafts- und Währungsunion am 1.9.1990, stieg hier der Anteil der Franchise-Nehmerbetriebe an der gesamten BRD auf 22%. Beachtet man dabei den Bevölkerungsanteil in Ostdeutschland, der am 31.12.1993 nur circa 19% ausmachte, dann ist eine solche Entwicklung um so bemerkenswerter. Die Relation Einwohner zu Franchise-Nehmerbetriebe war also in den neuen Bundesländern nach nur dreieinhalb Jahren größer als in den alten.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 2
1.2 Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung 2
1.2.1 Frühformen und Begriffsbestimmung 2
1.2.2 Beginn des modernen Franchising 3
1.2.3 Business Format Franchising 4
1.3 Vorgehensweise 6
2. Die Neue Institutionenökonomik als theoretischer Bezugsrahmen 7
2.1 Die Property-Rights-Theorie 7
2.1.1 Eingeschränkte Property-Rights und Marktwert 7
2.1.2 Property-Rights, Motivation und Effizienz 8
2.1.3 Property-Rights und externe Effekte 9
2.2 Die Principal-Agent-Theorie 10
2.2.1 Hidden characteristics 11
2.2.2 Hidden action / Hidden information 12
2.2.3 Hidden intention 13
2.3 Die Transaktionskostentheorie 13
2.3.1 Was sind Transaktionskosten? 13
2.3.2 Spezifität, Unsicherheit, strategische Bedeutung 13
3. Unternehmenswachstum durch die Gewinnung von Franchise- Nehmern 15
3.1 Franchising aus Sicht des Franchise-Nehmers 15
3.1.1 Der Wunsch nach Selbständigkeit 15
3.1.2 Exkurs: Franchising in den neuen Bundesländern 16
3.1.3 Der Vorteil eines Markennamens 16
3.1.4 Eine bewährte Geschäftsidee 17
3.1.4.1 Ursachen für das Scheitern von Unternehmen 18
3.1.4.2 Franchising und Risiko 19
3.1.5 Mögliche Transaktionskostenprobleme? 20
3.1.5.1 Opportunismusgefahren 20
3.1.5.2 Einschränkungen 21
3.2 Kriterien für die Übertragbarkeit von Geschäftsideen 22
3.2.1 Kaufkraft 23
3.2.2 Präferenzen 23
3.2.3 Rechtliche Gründe 25
3.3 Franchising aus Sicht des Franchise-Gebers - die Neue Institutionenökonomik als theoretisches Erklärungswerkzeug 26
3.3.1 Das Finanzierungsargument 26
3.3.1.1 Die Portfoliotheorie 26
3.3.1.2 Rückkauf der Outlets 28
3.3.2 Verkauf der Geschäftsidee 29
3.3.3 Zwischenfazit 30
3.3.4 Principal-Agent-Probleme ex ante 31
3.3.5 Principal-Agent-Probleme ex post 31
3.3.5.1 Filialen 32
3.3.5.2 Franchise-Outlets 33
3.3.6 Bedingungen für die Vorteilhaftigkeit des Franchising 34
3.3.6.1 Agency-Kosten und Standort des Outlets 35
3.3.6.2 Agency-Kosten und Eigenschaften der Dienstleistung 35
3.3.6.3 Beispiele 36
3.3.6.4 Eine weitere Erklärung 38
4. Systemexpansion: Auf dem Weg zum Großunternehmen 39
4.1 Unteilbarkeiten und damit verbundene Größenvorteile 39
4.1.1 Das Unteilbarkeitsproblem 39
4.1.2 Unteilbarkeiten, Größenvorteile und sinkende Durchschnittskosten 40
4.2 Unteilbarkeiten in Vertriebssystemen 41
4.3 Weitere Unteilbarkeitsprobleme 43
4.4 Zweck von Werbung 44
4.5 Werbung und Principal-Agent-Theorie 45
4.6 Franchising als Mittel zur Überwindung von Unteilbarkeiten / Ausnutzen von Größenvorteilen 46
4.6.1 Franchising und Werbung: Eine einheitliche Marke 46
4.6.1.1 Voraussetzungen 47
4.6.1.2 Markteintrittsbarrieren 48
4.6.2 Weitere Größenvorteile 49
4.7 Einschränkungen 50
5. Zusammenfassung 51
Literaturverzeichnis 53
Ehrenwörtliche Erklärung 57

Arbeit zitieren:
Gröschl, Dirk Juni 1998: Was macht Franchising-Systeme erfolgreich?, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Vertriebsformen, Unteilbarkeiten, Franchising, Institutionenökonomik, Unternehmenswachstum

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