Der Foucaultsche Überwachungsbegriff
Implikationen und Relevanz für das (Wirtschafts)leben
- Art: Magisterarbeit
- Autor: Johannes Fellner
- Abgabedatum: August 2001
- Umfang: 110 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6114-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6114-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6114-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Fellner, Johannes August 2001: Der Foucaultsche Überwachungsbegriff, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Michael Foucault, Überwachung, Internet
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Magisterarbeit von Johannes Fellner
Einleitung:
Spaziert man in der Tiroler Gemeinde Patsch auf den Goldbühel, so kann man dort seit einiger Zeit durch Ausgrabungen freigelegte Bauwerke aus der Eisenzeit bewundern. Es handelt sich dabei vermutlich um eine Kult- und Opferstätte, umgeben von einer Art Burg. Der Goldbühel ist ein kleiner Hügelberg, von dem aus man nahezu unbemerkt große Teile des Wipp- und Inntals überblicken kann, und somit ein strategisch sehr klug gewählter Ort. Die Burgfriede im Mittelalter, das metternichsche Spitzelwesen, die Geheimdienste während des kalten Krieges - sehen ohne gesehen zu werden; beobachten, überwachen, kontrollieren. Das Thema Überwachung zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Menschheit. Manchmal brutal und offensichtlich, andere Male wiederum auf das Äußerste subtil und dennoch hervorragend wirkend, spielte und spielt Überwachung in jeder Gesellschaft eine Rolle. Im Dritten Reich oder in der DDR war die konsequente Überwachung weiter Teile der Bevölkerung sogar einer der expliziten Hauptgründe für das Funktionieren eines sozialen Gesamtsystems.
Überwachung isoliert zu sehen wäre demnach der falsche Zugang zu diesem Thema. Überwachung ist kein Selbstzweck, etwas, das ohne weitere Rechtfertigung existieren kann. Überwachung braucht einen Kontext und muss stets darin gesehen werden. Überwachung ist Teil einer Gesamtheit, eingebettet in ein Netzwerk von verschiedensten Mechanismen. Michel Foucault hat in „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ den Versuch gewagt, dieses Netzwerk verständlich zu machen. Foucault sieht Überwachung und deren Idealform, den „Panoptismus“ als Mittel und Weg zur Disziplinierung. Disziplinierung ist wiederum ein Instrument der Macht.
Gang der Untersuchung:
Der erste Teil dieser Diplomarbeit wird sich ausführlich Michel Foucault und „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ widmen. Es soll ein Versuch sein, Foucault, dessen Intentionen und Schlussfolgerungen zu analysieren, zu verstehen und zu interpretieren.
Foucault nähert sich dem Überwachungsbegriff nicht ausschließlich von der technologischen Seite, wie dies etwa in der traditionellen Managementliteratur der Fall ist. Er fokussiert viel mehr den sozialen Aspekt des Überwachens und des Überwacht-Werdens. Dieser Zugang gibt Foucault die Möglichkeit nicht auf einer banal – offensichtlichen Ebene zu bleiben, sondern tiefer zu schürfen. Er ergründet jene gesellschaftlichen Bereiche, in denen Überwachung nicht transparent ist, wo Überwachung subtil und zumeist unerkannt, ja oft sogar unintendiert aber nichtsdestotrotz sehr wirkungsvoll funktioniert. Konsequent gedacht und auf die Mechanismen unserer Zeit umgelegt kann man damit jene Aspekte zumindest kritischer betrachten, die auf den auf den ersten Blick als natürliche Gegebenheiten oder technische Notwendigkeiten erscheinen und damit der kritischen Aufmerksamkeit zu entgehen drohen. Neben persönlichen Präferenzen zur Denkweise Foucaults ist dies der erste Hauptgrund, weshalb ich gerade „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ als Ausgangspunkt für diese Diplomarbeit auserkoren habe.
Der zweite Grund ist, dass Foucault selbst sein Werk als „historischen Hintergrund für verschiedene Untersuchungen über die Normierungsmacht und die Formierung des Wissens in der modernen Gesellschaft“ definiert. Er umschreibt damit jenen Themenbereich, dem ich mich im zweiten Teil meiner Diplomarbeit widmen will und bietet sich somit als nahezu perfektes Fundament für weitergehende Recherchen an. Konkret wird sich der zweite Teil dieser Arbeit um jene Bereiche des (Wirtschafts)lebens drehen, in denen Überwachung eine zentrale Rolle spielt. Es soll also ein fließender Übergang von Foucaults genealogischen Studien zum heutigen Leben werden. Ich werde dabei in die (zweifellos weit auseinander liegenden) Fußstapfen von Townley, von Ortmann (1984), von Laske/Weiskopf oder auch von McKinley/Starkey treten, die versucht haben zu zeigen, wie das panoptische Überwachungsprinzip und die Praktiken der Disziplinarmacht z.B. in den unterschiedlichen Techniken des Managements von Organisationen auffindbar und implementierbar sind.
Es ist aber nicht nur der Bereich des Managements im engeren Sinn, in dem Überwachung stattfindet. Überwachung scheint vielmehr ein gesamtgesellschaftliches Syndrom zu sein, das – vor allem in den letzten drei Jahrzehnten - einen unheimlichen Dynamisierungsprozess hinter und vermutlich auch noch vor sich hat. Sei es in der Architektur, sei es das Internet, sei es die Datenvernetzung in Großkonzernen, Handies, groß angelegte Terrorbekämpfungssysteme in verschiedenen Städten, Überwachung ist allgegenwärtig und wird unter dem bisweilen äußerst fadenscheinigen Begründungsaspekt der Notwendigkeit nur allzu oft nicht hinterfragt, in vielen Fällen nicht einmal mehr wahrgenommen. Es gibt – bedingt auch durch fortlaufende technische Innovationen – unendlich viele Optionen für die Überwachung, die, ob gewollt oder nicht, ob subtil oder offensichtlich, in unser Leben einzuziehen und es auch mitzubestimmen vermögen. Mit den Ausführungen Foucaults im Hintergrund will ich mich im zweiten Teil meiner Arbeit besonders den verdeckten, den subtilen Wirkungsweisen der Überwachung widmen. Es sollen einzelne Knotenpunkte der Überwachung(smacht) aufgezeigt und analysiert werden. Diese Knotenpunkte will ich als letzten Schritt zu einem gesamtgesellschaftlichen Kontext zusammenweben.
Ein expliziter Teilaspekt dieses gesamtgesellschaftlichen Kontextes wird die Unterhaltungsindustrie sein, expressis verbis, die sogenannten „Reality-Soaps“. „Big Brother“ ist plötzlich keine Horrorvision der Überwachungstotalität mehr, sondern ein banaler, mittlerweile fast sogar schon langweiliger Bestandteil des seichten Hauptabendfernsehprogramms. Auf der einen Seite werden die exhibitionistischen Triebe einiger weniger, auf der anderen die voyeuristischen eines relativ großen Teils der Bevölkerung befriedigt. Die Frage nach dem Warum dieser Tatsache drängt sich ebenso auf, wie die nach den Auswirkungen auf die Sensibilität der Zuseher gegenüber dem Thema Überwachung.
Diese Diplomarbeit hat zwei grundsätzliche Intentionen. Zum einen soll mit der Aufbereitung und Ergänzung des foucaultschen Überwachungsbegriffes und dessen Implikationen, sowie mit dessen Übertragung in das heutige Leben sensibilisiert werden. Der Leserschaft soll, so ist es zumindest das Wunschdenken des Autors, in mancherlei Hinsicht ein sprichwörtliches Licht über einige Zusammenhänge aufgehen. Sie soll dazu animiert werden, gesellschaftliche Gegebenheiten zu hinterfragen. Die bisweilen fast unglaubliche Subtilität von Überwachungsmechanismen und deren vielfältige Präsenz sollen als solche erkennbar gemacht werden. Mein Ziel ist es nicht, aus jeder(m) Leser(in) eine(n) militante(n) Gegner(in) jeglicher Form von Überwachung zu machen. Mein Ziel ist es, dass die Leserschaft aufmerksamer, selektiver und reflektierter den Überwachungsmechanismen gegenüber steht.
Zum anderen stellt diese Diplomarbeit auch den Versuch dar, philosophische Theorien oder zu mindest Aspekte daraus in das Wirtschaftsleben hineinzutragen bzw. zu nutzen, um besser oder anders zu verstehen. Sie ist, wenn man so will komplementär zu Martin Kornbergers „Philosophie und Ökonomie“ Kornberger meint „Gegenstand unserer Arbeit wird die Ökonomie sein, die wir aus einer philosophischen Perspektive in Frage stellen“. Eines ähnlichen Ansatzes will auch ich mich bedienen.
Meine Einleitung will ich mit einem dezenten Hinweis beschließen: Wir leben in einem System, in dem Überwachung einen gewissen Stellenwert hat. Weder der Autor noch die Leserschaft dieser Arbeit stehen außerhalb jenes Systems. Demnach wird es auf beiden Seiten notgedrungen zu Verzerrungen bei der Aufnahme und Verarbeitung von „Tatsachen“ rund um das Thema Überwachung kommen. Obwohl ich mir Mühe gegeben habe diese Verzerrungen meinerseits zu minimieren, bitte ich die Leserin und den Leser diesen Absatz stets im Hinterkopf zu behalten. Begeben wir uns auf die Reise.
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | 3 | |
| Teil I | 8 | |
| Souveränitätsmacht - Disziplinarmacht | 8 | |
| Die Macht des Souveräns | 9 | |
| Historischer Hintergrund - Begriffserklärung | 9 | |
| Die Ablösung der Souveränitätsmacht | 14 | |
| Disziplinarmacht und Panoptismus | 19 | |
| Disziplinierung des Körpers | 19 | |
| Die Werkzeuge der Disziplinierung | 25 | |
| Panoptismus | 29 | |
| Zusammenfassung | 36 | |
| Umsetzung, Erweiterung und Ergänzung des Disziplinarmachtbegriffes | 39 | |
| Detailkritik an der Disziplinarmacht | 39 | |
| Konkrete Anwendungen der Disziplinarmacht - Barbara Townley | 41 | |
| Ergänzungen zum Begriff der Disziplinarmacht - Gilles Deleuze/Ian Munro | 42 | |
| Zusammenfassung | 48 | |
| Teil II | 49 | |
| Das heutige (Wirtschafts)leben unter dem Aspekt des Disziplinarmachtdiskurses | 49 | |
| Architektur | 50 | |
| Glas - oder die offenherzige Art der Disziplinierung | 50 | |
| Die „klassische“ Disziplinararchitektur | 54 | |
| Elektronische Überwachung | 57 | |
| Das Internet | 57 | |
| Netzwerkadministrationsprogramme | 58 | |
| Cookies | 63 | |
| Kommunikationsnetzwerke in Unternehmen | 65 | |
| Computerverbindungsprogramme | 65 | |
| Know-how-Engineering | 70 | |
| Erweiterungen der Netzwerktechnologie | 73 | |
| Flottenmanagementprogramme | 73 | |
| GPS-Technologie | 76 | |
| Handys | 77 | |
| Zukunftsausblick | 80 | |
| Die Zentralservertechnologie | 82 | |
| Das Hypernet | 83 | |
| Zusammenführung und gesamtgesellschaftlicher Kontext - Relativierung der Disziplinarmacht | 86 | |
| Vorwort | 86 | |
| Gesamtgesellschaftliche Phänomene | 87 | |
| Auswirkungen auf die subjektive Wahrnehmung | 94 | |
| Relativierung | 97 | |
| Zusammenfassung | 99 | |
| Indexe und Verzeichnisse | 102 | |
| Abbildungsverzeichnis | 102 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 103 | |
| Literaturverzeichnis | 104 | |
| Bücher und Artikel | 104 | |
| Homepages | 107 |
Adresse ermöglicht es, zu eruieren, wann wer wie lange wo, und zwar genau bei welcher Homepage, im Internet war. Es gibt zentrale Netzwerkadministrationssoftwareprogramme4, die diese Daten verwalten, koordinieren und statistisch ausarbeiten können. Das „Surfverhalten“ der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird somit offensichtlich und kann, in welcher Art auch immer, sanktioniert werden. Doch diese Programme können noch mehr, sie sind nicht nur moderne Instrumente der Disziplinarmacht, sie sind auch deren Vollzieher; wenn man so will, also Disziplinarinstitutionen für sich selbst: Es gibt Firmen, wie etwa Smartfilter und Surfcontrol, die das Internet permanent nach „kritischen“ Homepages durchsuchen. Was kritische Homepages sind, das bestimmt der Kunde (in diesem Fall das Unternehmen). Es kann sich dabei um Homepages handeln, deren Inhalte mit Sex, Rassismus, Gewalt oder aber auch mit Konkurrenzunternehmen und Jobsuche in Verbindung stehen. Wie gesagt, nach welchen Inhalten die Homepages durchsucht werden, obliegt dem Auftraggeber, möglich ist prinzipiell alles. Die Liste dieser kritischen Homepages wird als nächster Schritt in zyklischen Abständen (zumeist wochenweise) und vollkommen automatisiert auf die zentrale Internetadministrationssoftware überspielt. Versucht nun eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter auf eine der kritischen Homepages zuzugreifen, erscheint anstatt der Homepage ein Hinweis, dass diese Homepage für den Zugriff gesperrt wurde. Die Administrationssoftware zeichnet auch die Zugriffsversuche auf gesperrte Homepages auf, auch können nur für bestimmte Personen bestimmte Seiten gesperrt werden. „Unsere Software ist wie ein Auto, man kann sie als Mittel, das den Alltag erleichtert, aber auch als Waffe gegenüber anderen einsetzen5“. Die Intention hinter diesen Programmen ist nicht die disziplinierende Überwachung, diese Programme sollen den Unternehmen helfen, das komplexe Thema Internet zu administrieren und zu kanalisieren, effektiver zu arbeiten, in vielen Bereichen erleichtern sie den Benutzern auch den Umgang mit dem Internet, indem sie die Verbindungen optimieren und Daten gegen ihren Verlust absichern. Diese Programme werden paradoxerweise auch dazu [...]
Ich bin mir durchaus bewusst, dass es sich hierbei um eine relativ plakative Verallgemeinerung handelt. Es ist dies mein Eindruck, der teils durch meine persönliche Arbeitserfahrung, teils durch Gespräche mit Unternehmensleiterinnen und –leitern bezüglich dieser Arbeit entstand. Nicht weniger als fünf von sieben Personen erwähnten ein – nicht näher definierbares – Zuviel an privater Kommunikation während der Arbeitszeit als für den Betrieb schädlich; eine sprach sich sogar gegen jegliche Art der privaten Nutzung von firmeneigenen Kommunikationsinstrumenten aus. Verstärkt wurde dieser Eindruck auch durch die Recherche nach Mitteln, die Organisationen gegen die private Nutzung von Telefon und Internet einsetzen. Interessant und empfehlenswert sind in diesem Zusammenhang auch die Ausführungen von Birgit Althans in „Der Klatsch, die Frauen und das Sprechen bei der Arbeit“ (2000). Althans analysiert dabei in über 450 Seiten die Kulturgeschichte des Klatsches und widmet sich dabei auch ausführlich dem Klatsch, vulgo den Privatgesprächen, als „Problem“ innerhalb von Organisationen. „...man kann den Klatsch nicht machen, nicht für Organisationen funktionalisieren. Man kann ihn dennoch produktiv nutzen, indem man lernt, ihn zu erkennen, indem man realisiert, dass und wann man klatscht und ihn so rechtzeitig als Basis von Gefahren für Organisationskulturen – wie z.B. das Mobbing – wahrnimmt. Dies erfolgt...jedoch nicht über die systematische Erfassung der Kommunikationsstruktur des Klatsches, sondern zuallererst über seinen Genuss...“ (Althans, S. 457). 2 Beispielsweise erging im Jahr 1996 – laut Angaben eines damaligen Institutsmitarbeiters - am Institut für theoretische Physik der Universität Innsbruck folgende Weisung an die Mitarbeiter, um zumindest kostenrechnerisch private von betrieblichen Telefonaten trennen zu können: „Die Fakultät betreffende Telefonate werden.... potentiell... auf ihren... Charakter hin abgehört.“ Zur Erklärung: es gab eine eigene Taste für private Telefonate, alle über diese Taste geführten Telefonate wurden dem Mitarbeiter direkt verrechnet. Diese Weisung drückt auch sehr schön das panoptische Disziplinierungsprinzip innerhalb von Institutionen der Disziplinarmacht aus: immer, wenn man betrieblich telefoniert, muss man damit rechnen überwacht zu werden. Hören ohne gehört zu werden, das auditive Pendant zum Panoptismus. 3 Ein Provider ist jene Stelle, über die ein Computer in das Internet geschaltet wird. Viele Unternehmen sind ihre „eigenen“ Provider, d.h. es werden alle Computer im Unternehmen über einen unternehmenseigenen Server in das Internet verbunden. Für private Benutzer gibt es eigene Provider, wie z.B. Chello, AOL oder Jet 2 Web, welche die Verbindung vom Hauscomputer zum Internet herstellen. - Seite 59 - [...]
Kommunikation über ein gewisses Maß hinaus gilt gemeinhin1 als unproduktiv und wird daher oft mit mehr, oft mit weniger kreativen Mitteln zu unterbinden versucht. War und ist das Telefon schon in dieser Hinsicht ein sehr schwer kontrollierbares Instrument2, so bietet das Internet dem Individuum in einer Organisation noch mehr Möglichkeiten mit der Außenwelt zu kommunizieren; dementsprechend versuchen Organisationen dies zu unterbinden. Das Interessante und vielen Menschen kaum Bewusste dabei ist, dass es einem Unternehmen vom technischen Aufwand her wesentlich leichter fällt, den Internetzugriff als etwa das Telefon zu kontrollieren. Formulieren wir es anders: nur die wenigsten Internetbenutzer sind sich darüber im Klaren, welche Informationen sie mit jedem Internetbesuch eigentlich preisgeben. So gibt es eine sogenannte IP – Adresse, ein 32 Bit großer, achtstelliger Zahlencode, der jeden Computer, der in Kontakt mit dem Internet tritt, einerseits für den Provider3, andererseits für den Provider der Homepage, die besucht wird, identifizierbar macht. Somit kann jeder Internetbesuch jedes Mitarbeiters nachvollzogen werden. Die IP – [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832461140
Arbeit zitieren:
Fellner, Johannes August 2001: Der Foucaultsche Überwachungsbegriff, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Michael Foucault, Überwachung, Internet



