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Foucault und 'Subjektivierung von Arbeit'

Eine strukturtheoretische Skizze des Subjekts im Kontext eines gouvernementalen Wandels

Foucault und 'Subjektivierung von Arbeit'
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Oliver Deimling
  • Abgabedatum: Februar 2006
  • Umfang: 117 Seiten
  • Dateigröße: 535,3 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Technische Universität Chemnitz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9575-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9575-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9575-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Deimling, Oliver Februar 2006: Foucault und 'Subjektivierung von Arbeit', Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Subjekt, Poststrukturalismus, Gouvernementalität, Neoliberalismus, Arbeitssoziologie

Diplomarbeit von Oliver Deimling

Zusammenfassung:

Diese Arbeit nimmt den Umstand zu ihrem Ausgangspunkt, dass der arbeitsoziologische Diskurs um die Thematik „Subjektivierung von Arbeit“ bislang ohne fundierte Theorie des Subjekts bzw. der Subjektivität arbeitet. Dabei unterteilt sie den Gesamtdiskurs zunächst in einzelne Teildiskurse und fragt jeweils nach Unzulänglichkeiten und Aporien, welche sich aus diesem Mangel ergeben. Im Anschluss daran versucht sie aus den Arbeiten des französischen Poststrukturalisten Michel Foucault eine theoretische Skizze zu entwickeln, welche dazu dienen soll, die konzeptionellen Lücken zu schließen. Diese spannt sich über die begrifflichen Eckpfeiler Macht, Selbst und Gouvernementalität. Am Ende wird die gewonnene Betrachtungsweise wieder auf den Diskurs bezogen.

Problemstellung:

Die sich mit Arbeit befassenden kritischen Sozialwissenschaften erleben, so scheint es, zurzeit eine Art von Umbruch: Über Jahrzehnte hinweg hatten zahlreiche Theorien unterschiedlichster Couleur einen gemeinsamen Fluchtpunkt; ja teilweise lässt sich fast sagen einen gemeinsamen Klienten, als dessen Anwalt sie, implizit oder expliziert, agierten: das Subjekt.

Dieses Konstrukt bezeichnete dabei gewissermaßen das Individuum als sich in einem Spannungsfeld befindlich gedachtes: Auf der einen Seite standen seine spezifischen Eigenschaften als Exemplar der Gattung „Mensch“, also seine Fähigkeit zu Fortschritt durch Erkenntnis sowie seine Dispositionen und Intentionen in Bezug auf Denken und Handeln; auf der anderen Seite seine Geformtheit durch kulturelle und soziale Einfluss. Grund zur Beunruhigung war dabei zumeist, dass bestimmte moderne Organisationsweisen den Charakter von Arbeit so bestimmten, dass Zweites das Erstere überformte oder vollständig unterdrückte. Sämtliche Theorien, welche in irgendeiner Weise auf das Konzept der „Entfremdung“ verweisen, können hier als beispielhaft gesehen werden.

Seit Beginn der neunziger Jahre des letzen Jahrhunderts ist nun zu beobachten, wie all diese Konzeptionen zunehmend in eine Art von Krise geraten. Der Grund dafür liegt hier hauptsächlich im zunehmenden Zurückweichen eines bestimmten Organisationsparadigmas, welche über einen immensen Zeitraum hinweg die Struktur von Arbeit im Kapitalismus prägte: der Taylorismus. Im tayloristischen Paradigma war die Subjektivität des Individuums stets als Störgröße definiert, welche es über hierarchische Kontroll- und Anweisungsstrukturen stets auszuschalten oder zumindest beherrschbar zu machen galt. Die Frage, inwieweit Organisationsweisen von Arbeit das arbeitende Individuum dazu befähigen „sich selbst“, also seine eigene Subjektivität, in die Arbeit einzubringen oder eben dies behinderten, galt in der sozialwissenschaftlichen Theorie so als Indikator für den Grad der humanen Gestaltung der Arbeit, bzw. zeigte an, inwiefern der Mensch durch seine Arbeit seiner eigentlichen Natur fremd wurde.

Eine derartige Denk- und Forschungslogik scheint nun unter posttayloristischen Vorzeichen nicht länger angebracht: Der ehemalige Störfaktor „Subjektivität“ erhält unter den Bedingungen von dynamisierten (globalisierten) Märkten, die gleichzeitig innovative Flexibilität und ökonomische Effizienz fordern, und der wachsenden Bedeutung des Produktionsfaktors Wissen, zunehmend den Status einer ökonomischen Ressource. In der Praxis bedeutet dies, dass betriebliche Organisationsweisen zunehmend nun geradezu darauf ausgerichtet werden, subjektive Potentiale, wie Kreativität, Eigeninitiative, Emotionalität und erfahrungsbasiertes Wissen, zu fördern, um diese dann ökonomisch nutzbar machen zu können.

Diese Verschiebung reflektiert die Industriesoziologie derzeitig im Rahmen eines fachlichen Diskurses, der den Namen „Subjektivierung von Arbeit“ trägt. Diesen Diskurs begleitet jedoch bis zum heutigen Tage ein Problem:

Unter seinem Label werden derzeit in der Literatur zahlreiche heterogene Arbeiten zusammengefasst, welche den kleinsten gemeinsamen Nenner besitzen, in irgendeiner Weise den Wandel der Anforderungen an das Individuum im Wechselverhältnis zwischen Person und Betrieb in Arbeitsprozessen zu untersuchen, und dabei eine Verschiebung zu Lasten des Individuums zu konstatieren. Konkrete Befunde entstehen dabei, explizit oder implizit, vor den unterschiedlichsten theoretischen Hintergründen: Von am Marxismus orientierter Kritik über handlungstheoretische Zugänge bis hin zu psychoanalytischen Ansätzen, um nur einige Beispiele zu nennen, stößt man auf ein immens breites Ensemble von Zugangsweisen.

Entsprechend unterschiedlich sind die entwickelten Forschungskonzepte, und entsprechend divergent stellen sich die Ergebnisse hinsichtlich brisanter Fragestellungen, wie beispielsweise die nach den Ursachen des Prozesses, der Auswirkungen auf das arbeitende Subjekt, der mikro- und makrosozialen Folgen, der angemessenen Strategie des Widerstandes usw. dar. Obgleich Multiperspektivität in einer Wissenschaft an sich kein Nachteil sein muss und sein sollte, erweisen sich Befunde und Handlungsempfehlungen aus diesem Grunde oftmals als schwer vergleichbar und existieren daher meist ohne gegenseitigen Bezug nebeneinander her. Was dem Diskurs um „Subjektivierung von Arbeit“ letztendlich fehlt, ist also eine konkrete Theorie der Subjektivierung, bzw. des Subjektes, welcher hier gewissermaßen als geteilter Horizont dienen könnte.

Diese Arbeit soll nun als ein Versuch gelesen werden, diese konzeptionelle Lücke zu schließen. Sie verfolgt letztendlich das Ziel, den arbeitssoziologischen Diskurs um die Thematik „Subjektivierung von Arbeit“ in theoretisch zu unterfüttern. Dies geschieht in Form der Erarbeitung einer Konzeption von „Subjektivierung“, welche sich konsequent auf die Arbeiten des französischen Poststrukturalisten Michel Foucault sowie deren Rezeptionen und Weiterentwicklungen bezieht.

Die Entscheidung für gerade diesen Theoretiker liegt dabei vorrangig in der Tatsache begründet, dass zahlreiche aktuelle wissenschaftliche Arbeiten hier bereits auf mögliche Verbindungslinien verweisen; in ihrem Erkenntnisanspruch jedoch stets auf einen jeweils spezifischen Aspekt beschränkt bleiben. Diese Arbeit erhebt also auch den Anspruch, diesem fragmentiertem Bild ein holistisches entgegensetzen zu wollen.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit lässt sich grob in zwei Hauptschritte untergliedern:

Der erste Schritt besteht in einer systematisierenden Darstellung des (neueren) arbeitssoziologischen Diskurses um die Thematik „Subjektivierung von Arbeit“. Dabei wird dieser zunächst in Teildiskurse aufgeschlüsselt, d.h. innerhalb des Diskurses werden verschiedene Diskussionsstränge identifiziert und in Abhängigkeit von ihrem speziellen diskursiven Fokus (beispielsweise Führungstechniken) voneinander abgegrenzt. Aus jedem Teildiskurs werden dann jeweils ausgewählte Forschungsbeiträge einzeln zusammenfassend dargestellt.

Mit dieser Vorgehensweise werden zwei grundlegende Ziele verfolgt: Auf der einen Seite soll ein möglichst breit gefächerter Überblick über das Bestehende generiert werden, welcher es dem Leser ermöglicht, einen tiefgründigen Einblick in die Thematik zu gewinnen; auf der anderen Seite soll der Diskurs in eine Form gebracht werden, in welcher es möglich wird, kontrastierende Vergleiche anzustellen, um auf diese Weise gewisse Stellen als systematische Mängel zu identifizieren, welche das Erkenntnispotential derzeitig einschränken. Des Weiteren soll auf diese Weise Anschlussfähigkeit für das theoretische Instrumentarium Foucaults; seine Sprache, sein Denken; generiert werden.

Im zweiten Schritt kommt schließlich Foucault selbst ins Spiel: Auf der Basis von ausgewählter Primär- und Sekundärliteratur soll dort der Vorschlag für eine Konzeption von „Subjektivierung“ erarbeitet werden, welche dem Diskurs um „Subjektivierung von Arbeit“ als subjekttheoretisches Fundament dienen könnte. Dabei wird der Leser zunächst ausführlich in Foucaults spezifische Denkweise eingeführt , indem ausgehend vom fundamentalen Begriff der „Macht“ elementare Konzepte wie „Wissen“ oder „Diskurs“ vorgestellt werden. Ausgehend von dieser Grundlage, wird es dann möglich sein, eine spezifische Perspektive der Subjektivität einzuführen, und diese im Anschluss aus verschieden Blickwinkeln auf ihre Implikationen zu befragen.

Im letzen Teil dieses Abschnittes wird mit dem Konzept der „Gouvernementalität“ schließlich ein Analyseinstrument vorgestellt, welches es erlaubt, das Phänomen der „Subjektivierung“ von Arbeit als Effekt einer tiefer liegenden und umfassenderen Rationalität zu begreifen, welche derzeitig im Begriff ist, die gesamte Gestalt unserer Gegenwart zu transformieren: dem Neoliberalismus.

Im letzten Abschnitt daran wird schließlich erörtert werden, inwieweit das zuvor gewonnene theoretische Gerüst dazu in der Lage ist, die im ersten Schritt aufgezeigten konzeptionellen Lücken des arbeitssoziologischen Diskurses zu schließen. Dabei werde ich mich erneut entlang der zuvor spezifizierten Teildiskurse orientieren.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Hintergrund und Zielsetzung 1
1.2 Warum Foucault? 3
1.3 Vorgehensweise 4
1.4 Begriffsgeschichte 5
2. Darstellung des Diskurses 7
2.1 Machtverhältnisse 9
2.1.1 Hintergrund 9
2.1.2 Darstellung der Forschungsbeiträge 12
2.1.2.1 Subjektivität als eigenständige Strukturierungsebene 12
2.1.2.2 Entmachtung durch Vermarktlichung 14
2.1.2.2.1 Exkurs: Das Rationalisierungsdilemma der Angestelltenarbeit: Berger/Offe (1984) 15
2.1.2.3 Subjektivierung durch Arbeit vs. Subjektivierung der Arbeit im Call-Center 18
2.1.3 Fazit 20
2.2 Techniken 20
2.2.1 Hintergrund 21
2.2.2 Darstellung der Forschungsbeiträge 22
2.2.2.1 Autonomie und Verantwortlichkeit: Die Praktik des Accounting 22
2.2.2.2 Die Multiplizierung von Kundenschnittstellen 24
2.2.2.3 Ökonomisierte Bildungskonzepte: das Human Resource Management 26
2.2.3 Fazit 27
2.3 Legitimität 28
2.3.1 Hintergrund 28
2.3.2 Darstellung der Forschungsbeiträge 30
2.3.2.1 Fallbeispiel 1 30
2.3.2.2 Fallbeispiel 2 32
2.3.3 Fazit 34
2.4 Identität 34
2.4.1 Hintergrund 35
2.4.2 Darstellung der Forschungsbeiträge 36
2.4.2.1 Abnehmende Rollendistanz 36
2.4.2.2 Das narzisstische Arbeitssubjekt 37
2.4.3 Fazit 39
2.5 Widerstand 40
2.5.1 Hintergrund 40
2.5.2 Darstellung der Forschungsbeiträge 41
2.5.2.1 Aufklärung 41
2.5.2.2 Bildung und Sicherung 43
2.5.2.2.1 Exkurs: Der Arbeitskraftunternehmer 43
2.5.1 Fazit 45
Transit//Passage 46
3. Foucault 48
3.1 Macht 49
3.1.1 Subjektlose Strategien: Erläuterung des foucaultschen Machtbegriffes 50
3.1.2 Macht und Wissen: eine Beziehung der Immanenz 58
3.1.3 Subjektivierung durch Macht 59
3.1.4 Eine neue Macht und ihre erste Erscheinungsform: Macht, Wissen und Subjektivierung am Beispiel der Disziplin 61
3.2 Selbst 67
3.2.1 Macht und Freiheit 69
3.2.1.1 Der Begriff der Regierung 69
3.2.1.2 Das Selbstverhältnis 70
3.2.2 Moral 71
3.2.2.1 Zur Ethik orientierte Moral 73
3.2.2.2 Zum Code orientierte Moral 74
3.2.2.3 Das Analyseraster 76
3.2.3 Widerstand 76
3.3 Gouvernementalität- die Rationalität der Führung 78
3.3.1 Hintergrund des Begriffes 79
3.3.2 Die Reflexion der Führung- Gouvernementalität als analytische Dimension der Macht 81
3.3.3 Darstellung der Gouvernementalitäten 82
3.3.3.1 Die liberale Gouvernementalität- die Geburt des Marktes 82
3.3.3.2 Die neoliberale Gouvernementalität die Ökonomisierung des Sozialen 85
Transit//Passage 91
4. Fazit 92
4.1 Betrachtungen entlang der Teildiskurse 92
4.1.1 Machtverhältnisse 92
4.1.2 Techniken 94
4.1.3 Legitimität 95
4.1.4 Identität 97
4.1.5 Widerstand 100
4.2 Schluss: Integrative Betrachtung 101
5. Literatur 105
5.1 Literatur von Michel Foucault (Sigelverzeichnis) 105
5.2 Sonstige wissenschaftliche Quellen 106
5.3 Nicht- wissenschaftliche Quellen 111

Automatisiert erstellter Textauszug:

rebelliert: Um seinen Aussagen und Handlungen eine Bedeutung zu verleihen, ist das Subjekt gezwungen, in der Logik der Macht zu agieren: Linke Politiker fordern in kensinsianischer Manier „mehr Geld in der Tasche der Arbeitnehmer“ und verbreiten damit die kapitalistische Logik des Wirtschaftswachstums weiter; Umweltschützer versuchen sich im politischen System zu etablieren und manifestieren dabei das politische System als solches, Feministinnen fordern die Gleichstellung der Geschlechter und forcieren damit die Stabilisierung der patriarchalischen Gesellschaftsordnung; all diese Aktivitäten führen dazu, dass Macht immer neue Diskurse produziert und ein Dispositiv bilden kann, in welchem sich ihre Rationalität immer weiter ausbreitet. Entsprechend begreift Foucault die Formen des Widerstandes, welche sich in der Logik eines etablierten Systems bewegen, nicht als der Macht entgegengesetzt, sondern als ihr immanent: [...]

„Man kann nicht davon ausgehen, dass es einen bestimmten Bereich (im Diskurs um einen Gegenstand)38 gibt, der eigentlich einer wissenschaftlichen, interessenlosen und freien Erkenntnis zugehört, gegen den jedoch die – ökonomischen und ideologischen- Anforderungen der Macht Sperrmechanismen eingerichtet haben. Wenn sich (ein Gegenstand) als Erkenntnisbereich konstituiert hat, so geschah das auf dem Boden von Machtbeziehungen, die (ihn) als mögliches Objekt installiert haben. Und wenn umgekehrt die Macht sie zur Zielscheibe nehmen konnte, so war das nur möglich, weil es Wissenstechniken und Diskursverfahren gab, die (den Gegenstand) eingesetzt und besetzt haben. Zwischen Wissenstechniken und Machtstrategien besteht keine Äußerlichkeit, auch wenn sie jeweils ihre spezifische Rolle haben und sich von ihrer Differenz aus aneinander fügen“ (WzW:119f)39. [...]

Gesellschaftsköper besetzt, seine Funktionslogik bestimmt und so das wiederum individuelle Handeln bestimmt. Die Rationalität steht insofern über den Dispositiv, dass sie die Logik bestimmt, in welcher Weise sich die Diskurse vollziehen. Dennoch ist die Strategie (Logik, Rationalität) nicht ein und für allemal festgeschrieben. Foucault kann (und will) jedoch nicht erklären, warum37 sie sich ändert, sondern er stellt in seinen Untersuchungen lediglich fest, dass sie sich im Laufe der Geschichte verändert hat , wann sie sich verändert hat und wie sie funktioniert (hat). Fassen wir also bis hierhin zusammen: Foucault erklärt Macht nicht, sondern er beschreibt ihr Funktionieren. Sein Denken ist im Ansatz dem Strukturalismus verhaftet, indem es die Struktur über das Element (Subjekt) stellt. Er setzt jedoch keine deterministische Struktur als gegeben voraus, sondern unterstellt, dass diese wandelbar ist und aus lokalen Kämpfen zwischen ungleichen Machtbeziehungen hervorgeht. Die Struktur nennt er Dispositiv, sie formiert sich im komplexen Zusammenspiel diskursiver und nicht- diskursiver Praktiken. Die Logik, nach welcher sich dieses Zusammenspiel vollzieht , ist das, was Foucault Macht nennt. Sie unterliegt einer Veränderlichkeit, auf deren Bedingungen Foucault hier jedoch nicht explizit eingeht. Nachdem ich nun versucht habe, einen schemenhaften Überblick über der foucaultschen Machtkonzeption zu generieren, werde ich im Folgenden noch einmal genauer auf zwei Teilaspekte eingehen, welche ich für den Kontext dieser Arbeit als besonders wichtig erachte: das Verhältnis von Macht und Wissen und, davon abgeleitet, die Subjektivierung im Feld der Macht. [...]

Arbeit zitieren:
Deimling, Oliver Februar 2006: Foucault und 'Subjektivierung von Arbeit', Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Subjekt, Poststrukturalismus, Gouvernementalität, Neoliberalismus, Arbeitssoziologie

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